Große Armee der Gungans

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Gungan-Armee
Allgemeines
Kommandant:
Mitglieder:
Stationierung:

Gungan-Unterwasserstädte und Sümpfe von Naboo

Ausstattung
Ausrüstung:

Kaadus und Fambaass

Bewaffnung:

Boomas, Elektrospeere, Tragbare Energieschilde, tragbare Schildgeneratoren

Historische Informationen
Gründung:

vor 3032 VSY[1]

Einsätze:

Schlacht von Naboo

Zugehörigkeit:

Die Armee der Gungans war eine von den Gungans ins Leben gerufene Verteidigungsstreitmacht, die aus Soldaten des eigenen Volkes bestand, um Invasoren und Angreifer zurückzuschlagen. Kommandiert wurde die Gungan-Armee von einem ganzen Stab an Berufsoffizieren, denen einige Generäle vorstanden, die von einem höchsten General geführt wurden. Den Oberbefehl über die Armee hatte der Anführer der Gungans, wobei es sich während der Schlacht von Naboo um Boss Nass handelte. Er hatte die Macht, Generäle zu ernennen und einzusetzen. So wurde beispielsweise Jar Jar Binks zum General ernannt, obwohl er überhaupt nicht im Militärdienst involviert war. Der Oberkommandierende General hingegen war General Ceel.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Erzählungen und Überlieferungen des Gungan-Bosses Rugor Nass bestätigten, dass die Armee der Gungans schon 3000 Jahre vor dem Angriff der Handelsföderation auf den Planeten Naboo von den Gungan-Stämmen unter Boss Gallo vereint wurde.[1] Im Jahr 100 VSY griffen die Gungans abermals auf die Große Armee zurück, als unbekannte Invasoren Naboo angriffen. Trotz der Einigung aller Gungans und dem folgenden jahrelangen Frieden bestanden die Streitkräfte jedoch in großer Anzahl weiter, wodurch die Gungans die ganze Zeit über in der Lage waren, wieder Krieg zu führen. Auch das schlechte diplomatische Verhältnis, welches sie auch in Friedenszeiten den Naboo gegenüber hatten, war ein Grund dafür. Erst als die Königin der Naboo während der Blockade der Handelsföderation 32 VSY die Gungans um militärische Unterstützung gegen die Eindringlinge bat und diese in der Schlacht von Naboo ihren Nachbarn zu Seite standen, besserte sich das Verhältnis sehr schnell und die beiden Völker freundeten sich schließlich an.[2] Während des Galaktischen Bürgerkriegs bestand die Armee der Gungans weiterhin.[3]

Aufbau[Bearbeiten]

Bei der Armee der Gungans waren traditionelle und altertümlich anmutende Waffen ebenso zu finden, wie einfache Energiewaffen. Wegen dieser weit überholten Technologien war die Armee der Gungans modernen intergalaktischen Armeen, wie der Handelsföderation, nicht mehr ebenbürtig. Jedoch reichte die Ausrüstung im Kampf gegen sie für ein gewisses Maß an defensivem Standvermögen und die Gewährleistung des Friedens in den Gungan-Städten, die unter der Wasseroberfläche von Naboo lagen. Die Infanterie der Gungans war mit nicht einheitlichen Kampfmonturen und Ausrüstungen ausgestattet, sondern jeder Soldat durfte bevorzugte Rüstung und Ausstattung tragen. Die Bewaffnung hingegen war weitestgehend gleich: Die Armee war hauptsächlich mit tragbaren Energieschilden ausgestattet, welche die Abwehr von Blasterfeuererlaubten, sobald sie von ihren Trägern aktiviert wurden.

Als offensive Waffe dienten ihnen spezielle Energiebälle, Booma genannt, bei welchen es sich um runde Kugeln verschiedener Kaliber handelte, welche eine aufgeladene organische Matrix mit instabiler Energie enthielten. Kleinere Kugeln dieser Art wurden von den Gungans in einem Atlatl oder einer Cesta mit bestimmter Halterung getragen. Auch wurden Cestas als Speere verwendet. Warfen die Soldaten Boomas mit Schleudern, oder wurden die größeren Kaliber mit Katapulten auf den Feind geschossen, kam es dabei zu sehr gefährlichen Energieentladungen, die in einem gewissen Radius viel zerstören konnten.

Die großen Boomas, welche für die Katapulte gedacht waren, wurden von sehr zähen Falumpasets transportiert, die als Zugtiere für Streitwagen dienten. Die Armee der Gungans verfügte zudem über eine große Kavallerie, die Kaadus als Reittiere benutzten und mit ihren Energiespeeren bewaffnet, elektrische Ladungen abgeben konnten. Auch die Kaadu-Patrouille in Otoh Gunga, welche 32 VSY von Roos Tarpals geleitet wurde, ritt auf ihnen. Das größte defensive Waffensystem, welches von den Gungans in der Schlacht eingesetzt wurde, waren große Energieschilde, die von Energiegeneratoren erzeugt wurden. Sie wurden von den Faambas paarweise getragen und erzeugten einen großen halbkugelförmigen Energieschild, der schwerem Bombardement, auch gegen die GAPs und schwere Artillerie der Handelsföderation standhalten konnte. Nur feindliche Infanterie, die sich dazu sehr langsam bewegen musste, konnte problemlos durch den Schild durchmarschieren, ohne von ihm behindert zu werden.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]