Meeresleviathan

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Meeresleviathan
Allgemeines
Heimatwelt:

Mon Calamari

Lebensraum:

Meer

Der Meeresleviathan ist eine Unterwasserversion des Leviathans, der ebenso wie seine Landversion während der Hundertjährigen Dunkelheit mithilfe von Sith-Alchemie von einer Gruppe Dunkler Jedi erschaffen wurde. Ein solches Exemplar wurde in den Ozeanen des Planeten Mon Calamari entdeckt, wo es im Jahr 137 NSY von dem Sith Darth Azard und dem Wissenschaftler Vul Isen gegen die einheimischen Mon Calamari eingesetzt wurde, um diese zu jagen und zu töten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Mit seinem massigen Körper und dem spitzförmigen Gebiss mit langen und scharfen Zähnen ist der Meeresleviathan eine furchteinflößende Kreatur. Er besitzt vier Augen, zwei auf jeder Gesichtshälfte, und zwei – im Verhältnis zu seinem großen runden Körper – eher kleine Flossen sowie zusätzlich eine große Rückenflosse. Der Rücken des Leviathan ist übersät mit zapfenartigen Blasen, die es ihm ermöglichen, die Lebensenergie seiner Opfer auszusaugen und sie somit schnell und einfach zu töten. Dabei absorbiert die Kreatur die Lebensenergie seiner Opfer, d.h. er saugt sie auf und erwirbt dadurch deren Wissen. Da der Meeresleviathan gleich mehrere Reihen solcher zapfenartiger Blasen besitzt, ist er in der Lage eine große Menge von Mon Calamari oder andere Lebewesen mit einem Schlag zu töten und deren Lebensenergie aufzusaugen. Ohne die Zuhilfenahme der Dunklen Seite der Macht, die den Meeresleviathan geistig prägt und sein Handeln bestimmt, tritt er kaum in Erscheinung.

Geschichte[Bearbeiten]

Lange Zeit verharrte der Meeresleviathan von Mon Calamari in den Tiefen des Soheras-Grabens in einem Kälteschlaf, bis er im Jahr 137 NSY von dem Sith Darth Azard und dem Sith-Wissenschaftler Vul Isen mithilfe der Dunklen Seite der Macht aufgeweckt und beeinflusst wurde. Der Meeresleviathan sollte im Rahmen des von Darth Krayt angeordneten Völkermords auf Mon Calamari dazu verwendet werden, Mon-Calamari-Flüchtlinge zu jagen und zu töten, die sich im tiefen Meeresgrund ihrer Heimatwelt zurückgezogen hatten. Nachdem der Leviathan von seinem Tiefschlaf erweckt wurde, setzten Darth Azard und Vul Isen ihn zunächst gegen Mon-Calamari-Flüchtlinge ein, die sie im Imperialen Vernichtungslager 28 gefangen hielten. Dieser Test verlief zur vollen Zufriedenheit von Vul Isen, der mit dem Einsatz des Leviathans einer Idee von Darth Wyyrlok nachkam. Das Wissen, das der Leviathan durch seine Opfer erhielt, ließ ihn immer mehr wie ein Mon Calamari denken, sodass er irgendwann in der Lage sein würde, deren Verstecke im tiefen Ozean schneller ausfindig zu machen.

Kurz darauf stieß der Meeresleviathan auf zwei patrouillierende Mitglieder der Mon-Calamari-Ranger. Die Ranger gehörten einer Widerstandsgruppe an, die sich zum Ziel gesetzt hatte, gegen die Unterdrückung der Sith anzukämpfen und das Volk der Mon Calamari zu beschützen. Unterstützt wurden sie dabei von dem Imperialen Ritter Treis Sinde. Während Adriphar bei der Begegnung zu Tode kam, konnte mit Shonmai zumindest eine der beiden Ranger fliehen und die Nachricht über einen bevorstehenden Angriff deren Anführer Tanquar überbringen. Daraufhin starteten die Mon-Calamari-Ranger mit ihren Krakana-Unterseejägern zum Angriff gegen den Meeresleviathan und die Sith, die ihn an Bord ihres AT-AT-Schwimmers anführten. Da die Blitze des Leviathans, die er von seinen zapfenartigen Blasen ausstieß, nicht durch die Panzerung der Krakana-Jäger gelangten, konnten die Ranger ihr Feuer auf den AT-AT-Schwimmer konzentrieren. Dieser wurde schließlich schwer beschädigt, nachdem sich Shonmai opferte, indem sie ihren Jäger auf eine ungeschützte Stelle steuerte und mit dem Schwimmer kollidierte. Derweil hatte Treis Sinde mithilfe der Macht die Teufelskalmare der nahe gelegenen Teufelsklamm gezähmt, die er nun gegen den Meeresleviathan einsetzen konnte. Der Leviathan stand nun nicht mehr unter dem Einfluss der Sith, da diese damit beschäftigt waren, sich aus ihrem sinkenden Schwimmer zu befreien. Deswegen konnten die Teufelskalmare den Leviathan in die Tiefen der Teufelsklamm hinunterziehen und die von ihm ausgehende Gefahr vorerst bannen.

Quellen[Bearbeiten]