BTL Y-Flügel Sternjäger

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BTL Y-Flügel Sternjäger
Y-Flügler.jpg
Allgemeines
Hersteller:

Koensayr

Klasse:

Langstreckenbomber

Preis:
  • neu 135.000 Credits
  • gebraucht ab 65.000 Credits
Technische Informationen
Länge:

16 Meter[1]

Höchstgeschwindigkeit (Atmosphäre):

1.000 km/h[2]

Höchstgeschwindigkeit (Vakuum):

70[2] MGLT

Antrieb(e):

2 R200 Ionentrieb-
werke
[2]

Hyperraumantrieb:

R300-H Hyperraum-
antrieb
(Klasse 1)[2]

Schild(e):

Deflektorschild-
generator

Energiesystem:

O3-R Cryogen-Energiezellen[2]

Kommunikationssysteme:

Komscan

Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:

1 Pilot

Passagiere:

1 Astromechdroide

Beladung:

110 kg

Nutzung
Zugehörigkeit:

Der BTL Y-Flügel Sternjäger war ein Bomber der Galaktischen Republik während der Klonkriege und später der erste Sternjäger, der von der Rebellen-Allianz eingesetzt wurde und ist als Langstreckenjäger bzw. -bomber konzipiert worden. Seinen Namen erhielt er aufgrund seines markanten Äußeren, das an ein „Y“ erinnert. Das Manko seiner mäßigen Unterlichtgeschwindigkeit konnte er durch starke Schilde, einen Hyperraumantrieb und eine schwere Bewaffnung kompensieren. Diese bestand aus zwei Laserkanonen, zwei Protonentorpedowerfern, zwei Ionenkanonen und einem Protonenbombenwerfer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Der Y-Flügel Sternjäger ist als robuste Kampfmaschine und eines der berühmtesten Kriegsschiffe in die Geschichte eingegangen. Als Veteran unzähliger Konflikte hatte er seine zähe Bauweise und seine enorme Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Dabei ist der markige Sternjäger mit der auffälligen Y-förmigen Konstruktion bei weitem nicht so schnell wie viele andere Maschinen ähnlicher Bauart. Dies war vor allem einem um eine titaniumverstärkte Alustahlhülle gebauten Rumpf geschuldet, dem das Schiffe jedoch seine enorme Zähigkeit zu verdanken hatte. Zusätzlich wurde das Schiff von einer Reihe Modular-Täfelungen geschützt, die jedoch aufgrund der zahlreichen Wartungsarbeiten von den Rebellen-Mechanikern in der Regel entfernt wurden. Am Heck des Hauptrumpfes befand sich ein Chempat-Deflektorschildgenerator, der feindliches Laserfeuer einfach am Rumpf des Y-Flüglers abblitzen ließ. Neben diesen defensiven Verteidigungsmaßnahmen war das Schiff außerdem mit drei verschiedenen Waffensystemen ausgestattet. Im Frontbogen war die Primärwaffe eingebaut, zwei Zwillingslaserkanonen von Taim & Bak. Der Geschützturm am oberen Ende der Kabinenhaube war mit einem Satz Ionenkanonen bestückt, während zwei nach vorn ausgerichtete Protonentorpedorohre, die sich in einer Halterung unterhalb des Cockpits verbargen, die standardmäßige Bewaffnung komplettierten.[2]

Bei Flügen in Unterlichtgeschwindigkeit wurde der Kampfraumer von zwei großen, auf 250 KTU ausgelegte Ionentriebwerken angetrieben, die eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 MGLT zuließen. Zwei Schubkontrolldüsen am Ende des Hauptrumpfes sowie ein Satz Vektralringe, die hinter den Ausstoßdüsen des Schiffes lagen, sorgten dafür, dass sich der Y-Flügler nicht die Trägheit seiner geringen Endgeschwindigkeit anmerken ließ und dennoch ziemlich manövrierfähig blieb.[2] Die Rebellion setzte während des Galaktischen Bürgerkriegs auch auf eine Modifikation, welche mit vier statt nur zwei Ionentriebwerken ausgestattet war. Dadurch konnten die Maschinen höhere Geschwindigkeiten erreichen und größere Nutzlasten tragen.[3] Bei interstellaren Flügen profitierte die Maschine von einem leistungsfähigen Hyperantrieb der Klasse 1, der von einem Satz NH-7 Flugavionik gesteuert wurde. Innerhalb einer planetaren Atmosphäre wurde der Y-Flügler von seinen eingebauten Repulsorliftgeneratoren angetrieben, die den Jäger auf eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km/h beschleunigen konnten. Eine Reihe von 03-R Cyrogen-Energiezellen, die im Querträger untergebracht waren, fungierten als Hauptenergiezufuhr für die Antriebswerke sowie den Ionisierungsreaktor des Schiffes. Bei dem Reaktor handelte sich um einen von Novaldex hergestellten Energiegenerator, der eine leistungsfähige Kühlpumpe besaß, um somit die Betriebstemperatur auch unter Extremsituationen aufrecht zu erhalten. Überhaupt war der Y-Flügler dafür bekannt, dass er äußerst schnell und sehr häufig heiß lief, weswegen er auch ein komplexes System von Kühlleitungen besaß, die die gesamte Konstruktion durchliefen.[2] Dass diese Leitungen permanent Leck schlugen, war ein häufiger Grund, warum die Maschine ständigen Wartungsarbeiten unterworfen war.[4]

[Bearbeiten] Varianten

Als hingebungsvoll gewartete Kombination aus Jagdmaschine und leichtem Bomber, stellte der Y-Flügler zugleich ein für eine lange Lebensdauer konzipiertes Raumschiff dar. Für die unterschiedlichen Missionsprofile der Rebellen-Allianz während des Galaktischen Bürgerkriegs wurden einige verschiedene Modelle entwickelt, die beispielsweise auch die Möglichkeit eröffnen, auf eine Ein- oder Zwei-Mann-Besatzung zurückzugreifen.[4]

[Bearbeiten] Geschichte

Sein Debüt erlebte der Y-Flügel-Sternjäger während der Klonkriege, als die Schatten-Staffel mit ihm das separatistische Schlachtschiff Malevolence so schwer beschädigte, dass es später zerstört werden konnte.[6] Für die Rebellen-Allianz stellte der Y-Flügler eine hingebungsvoll gewartete Kombination aus Jagdmaschine und leichtem Bomber dar, der seinerzeit zwar weder der schnellste noch der wendigste Kampfraumer war, aber dennoch aufgrund seiner ausgewogenen Mischung guter Eigenschaften als Arbeitspferd der Rebellen-Streitkräfte fungierte.[4] Die Y-Flügler waren bekannt für ihre Zähigkeit und Kampfstärke, was ihnen auch den Spitznamen „suhlende Sau“ einbrachte. Während des Galaktischen Bürgerkriegs zählten sie zu den am meisten eingesetzten Sternjägern, weswegen sie zu dieser Zeit auch den Negativrekord der am häufigsten abgeschossenen Schiffe der Rebellen aufstellten. Ihren guten Ruf innerhalb der Rebellion verdienten sich die Y-Flügler vor allem in Gefechten gegen das Galaktische Imperium, wie denen bei Duro, Ord Biniir oder Ki'Shorn. Außerdem wurden sie in der Schlacht von Yavin eingesetzt, als das Gold-Geschwader der Rebellen-Allianz eine Angriffswelle gegen den Todesstern startete und dabei vollkommen vernichtet wurde.[2] Auch in der Schlacht von Endor, als es darum ging, den zweiten Todesstern zu vernichten, flogen Y-Flügler-Piloten ins Gefecht.[7]

Ursprünglich war der Y-Flügler eine Flugmaschine, die vollständig mit einer Außenhülle verkleidet war. Doch da das Schiff schnell heiß lief und deshalb die kompliziert verlegten Kühlleitungen immer wieder repariert werden mussten, entschieden sich Rebellen-Mechaniker dazu, die Verkleidung zu entfernen, um die ständigen Reparaturen einfacher zu gestalten. So schufen sie das typische Erscheinungsbild dieser Kampfraumer.[4] Nachdem sich aus der Rebellen-Allianz die Neue Republik entwickelte, wurde der Y-Flügler allmählich dem Kurier- und Informationsdienst überstellt, ehe er langsam ausrangiert und von den neueren B-Flüglern abgelöst wurde.[2] Der Y-Flügler wurde jedoch trotz des Aufkommens neuerer Modelle weiter eingesetzt. So nahmen Y-Flügler selbst noch an der Schlacht von Mon Calamari im Jahr 29 NSY teil.

[Bearbeiten] Hinter den Kulissen

Erste Illustration eines Y-Flüglers von Ralph McQuarrie.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

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