Jakobestie
Aus Jedipedia
| Jakobestie | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Heimatwelt: |
verschiedene Eisplaneten im Äußeren Rand |
| Merkmale: |
|
| Klasse: |
Säugetier[1] |
| Ernährungstyp: |
Pflanzenfresser[2] |
| Durchschnittliche Größe: | |
| Haarfarbe: | |
| Augenfarbe: |
Schwarz[1] |
| Lebensraum: |
Tundra[1] |
- „Jakobestien sind mein Lieblingsbeispiel für eine Machtanpassung. Diese arktischen Herdentiere sind in der Lage, mit ihren Hörnern einen telekinetischen Schub auszulösen. Eine ganze Herde kann so eine Welle erzeugen, die Wälder niederreißt.“
- — Bowspritz (Quelle)
Jakobestien sind arktische Herdentiere, die sich im Körperbau und ihrem Verhalten an ihre Umgebung angepasst haben. Indem sie in ihren Hörnern die Macht leiten, können sie gemeinsam eine Art Macht-Stoß erzeugen, um ihre Feinde oder ein Hindernis aus dem Weg zu räumen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Beschreibung
Die Jakobestie lebt auf verschiedenen Eiswelten im Äußeren Rand und besitzt einen hellgrauen Pelz mit weißen Streifen, um sich in der Tundra zu tarnen[1] und länger zu überleben.[2] Viele Jakobestien werden allerdings[1] auf hunderten Planeten[2] weit weg von ihren[1] arktischen[3] Heimatwelten von Kolonisten gezüchtet, um an ihren Pelz, ihr Fleisch und ihre Milch heranzukommen.[1] Selten werden sie auch als Reittiere eingesetzt. Allerdings werden die Jakobestien von Jägern verfolgt, die die Hörner der Tiere verkaufen wollen, da ihnen magische Kräfte nachgesetzt werden. Wilderer töten die Tiere, nehmen die Hörner an sich und lassen den Kadaver zurück, damit er im Frühlingstau zersetzt wird.[2] Die Bestien ist ein vierbeiniger Klauenfüßer mit Schwanz,[3] deren großer und zottiger[2] Körper etwa die Größe eines Banthas hat. Aus ihrem Unterkiefer ragen neben ihren gewöhnlichen Zähnen[1] zwei dünne rüsselartige Stoßzähne mit besonderer Stärke und Sensitivität[2] hervor, die sie dazu benutzen, um sich durch Schnee und Eis zu graben und die Vegetation darunter aufzudecken. Zwei segmentierte Hörner wachsen aus dem Schädel heraus, die ihr auffälligstes,[1] aber gleichzeitig gefährlichstes Merkmal darstellen. Sie verwenden die verlängerten schwarzen Spitzen,[2] um die Machtenergie zu leiten, sodass sich zwischen den beiden Hörnern elektroähnliche Lichtfunken bildet. Die Energie selbst ist harmlos,[1] dient den Tieren aber als Beweis ihrer Dominanz in der Herde.[2] Die Jakobestie kann eine Art[1] telekinetischen[3] Macht-Stoß erzeugen, um sich gegen Jäger zu verteidigen. Obwohl sie mithilfe der Macht damit einen besonderen Weg entwickelt haben, um sich zu verteidigen[1] und sich an ihre Umgebung anzupassen,[3] leben sie in Herden zusammen,[1] in denen sie durch das arktische Flachland ziehen. Wenn sie sich verteidigen müssen,[2] können sie aber ihre telekinetischen Kräfte zu einer Welle vereinigen, die ganze Wälder niederreißt.[3] Dazu übertragen sie Energie von Tier zu Tier in bis zu 20 Meter Entfernung, um den Druck ihres Angriffs zu vergrößern. Meistens helfen dabei vier Tiere einem fünften, einen stärkeren Macht-Stoß zu erzeugen, der ihre Feinde nach mehreren Angriffen in die Flucht schlägt. Der Anblick einer wandernden Jakobestien-Herde im Mondschein wird als schaurig und fesselnd beschrieben. Wird die Herde von Wampas oder arktischen Nachtjägern angegriffen, umschließen sie die jüngeren Tiere in der Mitte, während sich die älteren Bullen nach außen wenden, um sich der Gefahr zu stellen.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Ursprünglich waren die Jakobestien auf verschiedenen Eiswelten im Äußeren Rand heimisch. Allerdings wurden viele von Kolonisten mitgenommen,[1] die ein Zuchttier benötigten, das sich selbst verteidigen konnte. Nur selten wurden sie als Reittiere eingesetzt,[2] sondern für ihren Pelz, ihr Fleisch und ihre Milch geschätzt.[1] Auf diese Weise verbreiteten sie sich auf hunderten Welten, die teilweise später wieder verlassen wurden. Somit überlebten sie die Siedler, denen sie eigentlich Nahrung spenden sollten. Stattdessen töteten Wilderer die Tiere, nahmen die Hörner an sich und ließen den Kadaver zurück, damit er im Frühlingstau zersetzt wurden. Dadurch kam es immer wieder zu Konflikten mit Siedlern, die die Tiere zu ihrem eigenen Überleben benötigten.[2]
Bowspritz, ein Biologe des Jedi-Ordens, vermerkte in seinem Absatz über die Jakobestie im Buch der Jedi, dass sie sein Lieblingsbeispiel für eine Machtanpassung seien. Der Jedi-Padawan Thame Cerulian schrieb an die Seite einen Kommentar, dass sein Gleiter von einer dort beschriebenen Macht-Welle umgeworfen worden war.[3] Eine Jakobestie schlich sich von hinten an den Jedi-Meister Kai Justiss heran, als er sich mit einem Lichtschwert in einer Eiswüste aufhielt.[2]
[Bearbeiten] Quellen
- Power of the Jedi Sourcebook (Seite 78f.)
- Das Buch der Jedi – Ein Wegweiser für Schüler der Macht (Seite 92)
- The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 135f., Eintrag: Jakobeast)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 135f., Eintrag: Jakobeast)
- ↑ 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 Power of the Jedi Sourcebook
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Das Buch der Jedi – Ein Wegweiser für Schüler der Macht