Pfadantrieb

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Der Pfadantrieb war eine besondere Form des Hyperantriebs, der von den Nihil verwendet wurde, um blitzschnelle und unvorhersehbare Hyperraumsprünge durchzuführen. Diese einzigartige Antriebsmethode verlieh den Nihil eine enorme taktische und strategische Überlegenheit und trug maßgeblich zu ihrem Ruf als gefürchtete und schwer fassbare Verbrecherorganisation bei.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der genaue Mechanismus, der dem Pfadantrieb zugrunde liegt, blieb ein streng gehütetes Geheimnis der Nihil. Anstatt auf vorher festgelegten Hyperraumrouten zu reisen, konnten die Nihil mit ihren mit Pfadantrieben ausgestatteten Raumschiffen scheinbar willkürlich und ohne Vorwarnung in den Hyperraum springen. Die Hauptvorteile des Pfadantriebs lagen in seiner Schnelligkeit, Unvorhersehbarkeit und Flexibilität. Während normale Schiffe komplexe Berechnungen und Vorbereitungen für Hyperraumsprünge benötigten, konnten die Nihil mit ihren Kreuzern und Jägern binnen eines Augenblicks verschwinden. Dies ermöglichte es ihnen, überraschende Angriffe durchzuführen, ihre Feinde zu verwirren und sich effektiv der Verfolgung zu entziehen. Darüber hinaus ermöglichte der Pfadantrieb den Nihil, von scheinbar unmöglichen Standorten aus in den Hyperraum zu springen, an denen die Schwerkraft oder andere Hindernisse die Navigation normaler Schiffe beeinträchtigen würden. Diese Fähigkeit gab den Nihil einen taktischen Vorteil in Konfliktsituationen und trug dazu bei, ihre Macht und Dominanz im Äußeren Rand der Galaxis zu festigen.

Die genaue Funktionsweise der Pfade blieb für die meisten außerhalb der Organisation ein Rätsel. Selbst die besten Ingenieure der Republik konnten die Technologie zunächst nicht vollständig verstehen oder reproduzieren, was den Nihil einen entscheidenden Vorteil verschaffte. Erbeutete Nihil-Schiffe lieferten keine Hinweise auf die genaue Funktionsweise der Pfade. Tatsächlich wurden die Pfade von Mari San Tekka berechnet und kalkuliert. Die begabte Hyperraumprospektorin wurde von Asgar Ro und später von seinem Sohn Marchion, die innerhalb der Nihil-Organisation als Auge fungierten, gefangen gehalten und künstlich am Leben erhalten. Ihr Flaggschiff, die Gaze Electric, besaß einen besonders leistungsstarken Pfandantrieb.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verwendung von Pfadantrieben durch die Nihil war ursächlich für die Große Hyperraumkatastrophe, einem Vorfall, bei dem der Frachter Legacy Run während seiner Reise durch den Hyperraum ein Schiff der Nihl kreuzte, das mittels Pfadantriebstechnologie unterwegs war. Die Legacy Run brach auseinander und deren Trümmer fielen an verschiedenen Orten des Äußeren Randes aus dem Hyperraum. Diese verwandelten sich zu gefährlichen Projektilen, die auf Systeme wie das Hetzal-System oder Planeten wie Ab Dalis zusteuerten und dort viele Millionen Todesopfer forderten. Die Bedrohung durch Emergenzen, wie die Austritte der Trümmer auch genannt wurden, konnte schließlich durch die Bemühungen der Jedi und der Republik eingedämmt werden. Durch intensive Such- und Rettungsaktionen gelang es den Jedi, Überlebende zu bergen und Fragmente zu sichern, während die Republik den Hyperraumverkehr einschränkte. Zudem führte das Ereignis dazu, dass die Aufmerksamkeit der Republik und des Jedi-Ordens auf die Nihil gelenkt wurde.

Quellen[Bearbeiten]