Tolk le Trene
Aus Jedipedia
| Tolk le Trene | |
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| Beschreibung | |
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| Geschlecht: |
weiblich |
| Biografische Daten | |
| Heimat: | |
| Beruf/Tätigkeit: |
Krankenschwester |
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Tolk le Trene war eine Lorrdianerin, die während der Klonkriege als Krankenschwester arbeitete. Als solche war sie im Jahr 20 VSY in der Feldlazaretteinheit 7 auf dem Planeten Drongar stationiert, wo sie die Opfer der monatelangen Schlacht zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme behandelte.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Biografie
Tolk le Trene stammte vom Planeten Lorrd und begann nach ihrer medizinischen Ausbildung ihre Arbeit als Operationskrankenschwester. So trat sie schließlich als Teil des medizinischen Korps in den Dienst der republikanischen Armee, um auf den Schlachtfeldern der Klonkriege beim Versorgen Verwundeter zu helfen. Im Jahr 20 VSY, ein Jahr nach Ausbruch des Krieges, wurde Tolk auf den Sumpfplaneten Drongar geschickt, wo sich die Republik und die Separatisten einen langwierigen Kampf um die Bota-Anbaugebiete des Planeten lieferten.
Auf Drongar wurde Tolk der Feldlazaretteinheit Sieben – kurz Flehr 7 genannt – zugeteilt, die in der Jasserak-Tiefebene von Tanlassa, in der Nähe der Kondrus-See lag. Dort arbeitete sie an der Seite des republikanischen Militärchirurgen und Chefmediziners des Lagers, Jos Vondar, wobei sie ihm tatkräftig zur Hand ging. Jedoch mangelte es der Flehr an medizinischer Ausstattung, was nur eins von vielen Dingen war, die den Ärzten die Arbeit erschwerten. Dazu gehörte die Tatsache, dass sie unterbesetzt waren, da vier der zehn Medidroiden nicht funktionierten. Die regelmäßig eintreffenden Medibergetransporter brachten zudem oft mehr verletzte Klontruppler, als sie im Stande waren zu versorgen, was zu Überanstrengung und Schlafmangel führte. Hinzu kamen Monsununwetter mit verheerenden Gewitterstürmen. Zwar schützten die Schildgeneratoren sie vor Blitzen und den auf dem Planeten in riesigen, dichten Schwärmen auftretenden Sporen, nicht jedoch vor Regen und der enorm hohen Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Außerdem dort stationiert waren vier weitere Chirurgen – darunter Jos bester Freund Zan Yant –, einige Krankenschwestern, verschiedenes Hilfspersonal, ein Techniker-Team und der Mentalheiler Klo Merit. Bald darauf bekamen sie noch Unterstützung durch die Padawan Barriss Offee, die dort als Jedi-Heilerin arbeitete. Tolk verwendete die wenige Freizeit, die ihr blieb, darauf, sich mit ihren Freunden in der Cantina zu treffen, um dort zu reden, trinken, essen und um einmal in der Woche Sabacc zu spielen, ein Spiel, in dem sie sehr bewandert war und das ihr daher oft den Sieg einbrachte. Zu dieser Gruppe gehörten Jos, Zan, Bariss und der sullustanische Reporter Den Dhur. Als nach einigen Wochen ein mit Bota beladener Transporter über dem Lager explodierte, sorgte das für Unruhe. In der folgenden Zeit fühlte sich Tolk zunehmend zu Jos hingezogen, der ihre Gefühle zwar erwiderte, dessen Tradition es ihm allerdings verbot mit Tolk zusammen zu sein. Nachdem Jos ihr dies erklärt hatte, verhielt sie sich ihm gegenüber abweisend. Wochen später wurden Tolk und Jos bei der Arbeit von einer Durchsage überrascht, nach der das Lager evakuiert werden sollte. Es musste verlegt werden, weil sich eine größere Droidenstreitmacht näherte. Tolk half dabei, die Patienten transportfähig zu machen, packte dann ihre Sachen und traf mit den anderen beim Chirurgen-Evakuierungshuttle ein. Nach einem gelungenen Start, wurde das Schiff getroffen und stürzte ab. Dabei verlor Jos das Bewusstsein und Zan starb. Tolk versuchte mit besten Kräften ihn wiederzubeleben, doch es gelang ihr nicht. Daraufhin kümmere sie sich liebevoll um Jos und als er aufwachte, überbrachte sie ihm die schmerzhafte Nachricht. Der Verlust traf Jos sehr schwer und auch Tolk trauerte um den gemeinsamen Freund. Nach Zans Tod kam Jos zu der Einsicht, dass das Leben zu kurz war, um sich an alte Traditionen zu halten, wenn dies dazu führte, dass man eine Frau wie Tolk abweisen musste. Die beiden kamen zusammen, was auch dazu beitrug, dass ihr Arbeitsverhältnis wieder entspannter wurde. Als Tolk, auf Aufforderung des neuen Kommandanten, auf die MediStern-Fregatte MediStern Neunzehn ging, kam es dort zu einer Explosion, die mehrere Decks sprengte. Sie befand sich zu dem Zeitpunkt auf einem anderen Deck und half dabei, die Verwundeten zu versorgen. Kurze Zeit später konnte sie wieder zum Flehr zurückkehren.
Nachdem Barriss durch die Macht erfuhr, dass es sich bei den beiden Explosionen um Attentate gehandelt hatte, die beide von einem Spion aus dem Lager ausgeübt worden waren, verdächtigte sie sowohl Tolk als auch Klo Merit. Diese kamen als einzige in Frage, da nur sie über die Fähigkeiten verfügten, ein Gedankenschild hochzuziehen. Von allen anderen wusste sie durch die Macht, dass sie nichts Böses im Schilde führten. Daraufhin bat sie Tolk darum, ihr Einblick in ihre Gedanken zu gewähren. Da Tolk ihr dies erlaubte, konnte sie nicht der Spion sein. Doch bevor sie Merit aufsuchen und verhaften konnten, wurden sie von den Separatisten angegriffen, die heraus gefunden hatten, dass das Bota durch eine Mutation nicht länger als Heilmittel einsetzbar und somit nicht mehr zu verkaufen war. Zeitgleich erschoss Jos Merit, da dieser verantwortlich für Zans Tod war. Alle konnten entkommen und verließen auf einem Schiff der MediStern-Fregatte den Planeten.
[Bearbeiten] Persönlichkeit und Fähigkeiten
- Tolk: „Hübscher Trick!“
- I-Fünf: „Ja, nicht wahr? Ich bin ausgesprochen zufrieden damit, meine intergumentalen Sensoren analysieren die chemische Zusammensetzung und den Viskositätskoeffizienten des Schlamms, ehe sie ihn elektrostatisch abstoßen. [...].“
- Tolk: „Ich werde daran denken, auch um so was zu bitten, wenn ich mein nächstes Upgrade bekomme.“
- — Tolk zu I-Fünf, als dieser sich automatisch von Schlamm befreit. (Quelle)
Tolk war sehr hilfsbereit und eine exzellente Krankenschwester. Sie war sehr fürsorglich, sowohl gegenüber ihren Patienten, als auch in Hinblick auf Jos. Ihre Arbeit machte sie sehr gewissenhaft. Sie schreckte vor fast keiner Verletzung zurück, ohne dass sie deshalb abgestumpft gewesen wäre, denn sie war immer wieder bedrückt, wenn einer der Patienten starb. Sie assistierte Jos auch bei Spezies, die sie bisher noch nicht behandelt hatte. Tolk war die beste OP-Schwester der Lazaretteinheit und war stets zur Stelle, wenn Medibergetransporter neue Verletzte brachten. Dazu übernahm sie die Aufgabe der Selektion – was bedeute, dass sie Verwundete nach der Stärke ihrer Verletzungen einstufte musste – wozu man Intuition, Fachwissen und Erfahrung besitzen musste. Sie konnte ohne zu ermüden lange am Stück arbeiten. Zudem war sie fähig auch größeren Gruppen Anweisungen zu geben und behielt auch in Ausnahmesituationen den Überblick. Sie besaß eine ordentliche Portion Humor, der sich vor allem in Sarkasmus ausdrückte. Trotzdem bekam sie zeitweise zu viel von Jos Zynismus. Da Tolk eine Lorrdianerin war, hatte sie die Gabe, die Körpersprache und Mimik anderer Personen exakt zu deuten, indem sie winzige Regungen des Menschen auffing und entschlüsselte. Sie hatte einen Meistergrad im Umgang mit dem Impulsgewehr und mit dem Handfeuerblaster die Einstufung Scharfschütze.
[Bearbeiten] Beziehung zu Jos
- Jos: „Ich würde Tolk dauerhaft zur Frau nehmen, für alle Zeit, und jeder, für den das inakzeptabel ist, kann meinetwegen die Schotten öffnen und Vakuum schnüffeln, wenn’s nach mir geht.“
- Kersos: „Deine Familie…“
- Jos: „Tolk ist meine Familie! Sie steht an erster Stelle. Von jetzt an kommen alle anderen erst danach. Ich liebe sie. Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen, und wenn ich auf Händen und Knien über ein rasiermesserscharfes Obsidianfeld kriechen müsste, um sie davon zu überzeugen, dann würde ich das tun.“
- — Jos über seine Gefühle zu Tolk (Quelle)
Nach anfänglich nur freundschaftlichen Gefühlen für einander, verliebte sich Tolk in Jos, der ihre Gefühle erwiderte. Jedoch gab die Tradition seines Clans ihm vor, dass er nur eine Frau heiraten durfte, die permes war – das heißt, von seinem Heimatplaneten stammen musste. Dies bedeutete, dass er nur für die Zeit, die der Krieg andauerte, mit Tolk zusammen sein konnte, was ihm nicht genügte. Nach dem durch Zans Tod hervorgerufenen Sinneswandel ließ sich Jos doch auf eine Beziehung mit Tolk ein, was sie beide glücklich machte und sie vom Kriegsalltag ablenkte. Zu Jos und Tolks Überraschung stellte sich heraus, dass der neue Oberkommandierende, Erel Kersos, Jos Großonkel war. Dieser hatte sich der Regel widersetzt und hatte eine Ekster – eine Fremdweltlerin – geheiratet. Als Konsequenz war er aus der Familie ausgeschlossen worden – ein Umstand, den Kersos Jos ersparen wollte. Darum ließ er Tolk unter dem Vorwand einer Fortbildung auf die MediStern-Fregatte kommen. Obwohl Tolk und Jos bereits vermuteten, dass Kersos vorhatte ein Gespräch unter vier Augen mit ihr zu führen, wollte Tolk der Aufforderung nachkommen, um zu erfahren, woran sie bei ihm waren.
Das Gespräch mit Kersos machte Tolk schwer zu schaffen, da sie Jos zu sehr liebte, um verantworten zu wollen, dass er aus seiner Familie ausgeschlossen würde. Um ihn davor zu schützen, hielt sie ihn nach ihrer Rückkehr auf Distanz, zog bei ihm aus, assistierte einem anderen Chirurgen und reichte schließlich die Bitte um Versetzung nach Flehr 3 ein. Sie hatte allerdings nicht den Mut, mit Jos darüber zu reden oder ihre Beziehung zu beenden, was ihn in tiefe Depressionen stürzte. Als Jos erkannte, dass Tolks Gespräch mit Kersos der Grund für ihr Verhalten sein könnte, suchte er ihn in seinem Büro auf und stellte ihn zur Rede. Kersos gab zu, Tolk davon abgeraten zu haben, weiterhin mit Jos zusammen zu sein, doch Jos erklärte ihm, dass Tolk im wichtiger war als seine Familie und sie nun an erster Stelle für ihn stand. Erel verstand ihn und versprach, die Situation zu klären, indem er Tolk eine Aufzeichnung ihres Gespräches zeigen würde. Nach dem Angriff auf das Flehr, entschloss sich Tolk mit Jos und Erel, den Vorurteilen gegenüber den „unreinen“ Ehen die Stirn zu bieten und vorerst nach Corellia zurückzukehren. Sie versprach Jos, ihm, egal wohin, zu folgen.