Episode I: Gungan – Die neue Welt
Episode I: Gungan – Die neue Welt ist ein Aufbau- und Ökosimulationsspiel, in dem der Spieler auf dem Naboo-Mond Ohma-D’un eine lebensfähige Umwelt für eine künftige Gungan-Kolonie erschaffen muss.
Spielprinzip[Bearbeiten]
Im Spiel werden Pflanzen und Tiere auf der Oberfläche ausgesetzt, deren Lebensräume, Nahrungsquellen und natürliche Feinde aufeinander abgestimmt werden müssen. Das Spielprinzip beruht auf dem Aufbau stabiler Nahrungsketten: Pflanzen dienen als Grundlage für Pflanzenfresser, die wiederum von Raubtieren abhängig sind. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, etwa durch Überbevölkerung, Nahrungsmangel oder das zu frühe Aussetzen von Räubern, kann das gesamte Ökosystem zusammenbrechen. Parallel dazu nutzt die Kolonie die vorhandenen Lebensformen als Rohstoffquelle für ihr Wachstum, wodurch der Spieler nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch den Ressourcenverbrauch der Siedlung im Blick behalten muss.
Zur Beobachtung und Steuerung stehen verschiedene Übersichten zur Verfügung, darunter Anzeigen zu Populationen, Nahrungsbeziehungen und Umweltbedingungen. Neben einem einführenden Modus besitzt das Spiel vereinfachte und fortgeschrittene Varianten, in denen sich unter anderem Vorräte, Fortpflanzung und das Aussetzen neuer Arten unterschiedlich streng auswirken. Ergänzt wird das Grundprinzip durch Missionsszenarien mit festen Aufgaben sowie durch die Möglichkeit, eigene Kreaturen zu entwerfen und in das bestehende Ökosystem einzubringen. Dadurch verbindet Gungan Frontier klassisches Aufbauspiel mit biologischer Simulation und verlagert den Schwerpunkt von direkter Action auf langfristige Planung, Beobachtung und das Verständnis ökologischer Zusammenhänge.
Spielmodi[Bearbeiten]
Das spiel bietet drei Modi: Im Modus Anfänger passiert das beladen des Schiffes, die Auswahl des Landeplatzes und die Nahrungsversorgung der Tiere automatisch. Im Modus Experte muss sich der Spieler hierum selbst kümmern. Im Modus Missionen stehen dem Spieler 13 Szenarien mit spezifizierten Zielen zur Verfügung. Neben den drei Hauptmodi gibt es noch den Kreaturen-Designer, in dem eigene Geschöpfe und Pflanzen kreiert werden können.
Das Tutorial[Bearbeiten]
Zunächst wird der Spieler gebeten Bubblespor auf der Mondoberfläche zu verteilen, welches den Tieren als Nahrung dienen soll. Anschließend werden 20 Kaadus platziert, die den Gungans als Nahrung dienen werden. Da die platzierten Bubblespor-Pflanzen nicht reichen würden, wird Nahrung sowohl im Tutorialmodus, als auch im Anfängermodus gestellt. Im Expertenmodus muss der Spieler sich selbst auf das Gleichgewicht zwischen Nahrung und Tierwelt kümmern. Als nächstes werden dem Spieler das Erntefenster und die Stadt-Ansicht erläutert:
Das Erntefenster[Bearbeiten]
Im Erntefenster lässt sich festlegen, wie viel die Gungans für ihre Zivilisation ernten dürfen:
- Keine
- Wenige
- Viele
- Nach Bedarf
- Aufrechterhalten
Bei der Option Aufrechterhalten wird die Zahl der Ressource auf Dauer erhalten.
Die Stadtansicht[Bearbeiten]
Da das übergeordnete Ziel im Aufbau einer Unterwasserstadt der Gungans besteht, kann der Spieler in einer Stadtansicht den Fortschritt der Siedlung verfolgen. Tiere und Pflanzen der Umgebung dienen dabei als Ressourcen, die von den Gungans gesammelt werden. Stehen nicht genügend Rohstoffe zur Verfügung, können die Blasenkuppeln der Stadt nicht aufrechterhalten werden und platzen.
Missionen[Bearbeiten]
| Name | Schwierigkeit | Beschreibung |
|---|---|---|
| Der Gartenmond | Leicht | Sorge dafür, dass auf dem kargen Wassermond von Naboo eine reichhaltige Vegetation entsteht. |
| Die Gunganerkolonie | Leicht | Auf der Oberfläche des Mondes existiert bereits ein funktionierendes Ökosystem. Hilf den Gunganern, eine neue Unterwasserstadt zu bauen. |
| Die Pflanzenfresser | Leicht | Kannst du dafür sorgen, dass die Pflanzenfresser genug Nahrung haben und sich wohl fühlen? |
| Rettet die Poms | Leicht | Kannst du die Poms vor dem Aussterben bewahren, indem du ein Glied der Nahrungskette veränderst? |
| Artenschutz | Mittel | Eine Gruppe von Naturschützern hat die Aktion 'Schützt die Hydenocks!' ins Leben gerufen. Was kannst du tun? |
| Bedrohte Kaadus | Mittel | Die Kaadus sind vom Aussterben bedroht, kannst du sie retten? |
| Kampf um Nahrung | Mittel | Eine Menge Tiere kämpfen um eine begrenztes Nahrungsangebot. Schütze die Falumpasets vor dem Aussterben. |
| Peko Pekos in Gefahr | Mittel | Kannst du den Bestand an Peko Pekos erhöhen und dadurch das Heimweh der Gunganer lindern? |
| Veermokfutter | Mittel | Verändere den unteren Teil der Nahrungskette, damit sich die Veermoks vermehren können. |
| Cloudspringer-Alarm | Schwer | Die Clodhüpfer geraten außer Kontrolle! Du musst etwas unternehmen! |
| Der Moloch | Schwer | Die neue Stadt der Gunganer wächst zu schnell und beutet die natürlichen Ressourcen des Mondes zu stark aus. Was kannst du tun? |
| Dominoeffekt | Schwer | Saagogras, Ikopi und Veermok müssen überleben! Stirbt das Saagogras aus, werden ihm Ikopi und Veermok folgen. |
| Vom Winde verweht | Schwer | Kannst du den Samen des Bubblespor mit Hilfe des Windes dorthin befördern, wo du ihn haben möchtest? |
Kreaturen-Designer[Bearbeiten]

Im Kreaturen-Designer lassen sich eigene Geschöpfe und Pflanzen erzeugen. Über den Umschalter Reich wählt man zunächst, ob das zu erschaffende Wesen ein Tier oder eine Pflanze sein soll. Über den Umschalter Größe bestimmt man die Größe und über Lebensraum, ob das Tier oder die Pflanze auf dem Land, an der Küste oder im Wasser heimisch ist. Der Button Zufallskreatur generiert dem Spieler ein Tier oder eine Pflanze mit sämtlich zufällig ausgewähten Parametern. Die Grundform des Tieres, oder der Pflanze, lassen sich ausschließlich über den Zufallsgenerator ändern. Es ist also nicht möglich, die Grundform selbst zu wählen. Die erzeugte Kreatur, oder Pflanze, lässt sich dann mit einem Namen abspeichern und jederzeit bearbeiten.
Je nach dem, ob man sich für ein Tier oder eine Pflanze entscheidet, stehen einem darüber hinaus verschiedene Reiter zum bearbeiten zur Verfügung.
| Tab | Beschreibung |
|---|---|
| Farbe | Primär- und Sekundärfarbe. Primär: meist Blätter und Blüten, Sekundär: meist Stängel oder Stamm |
| Nachwuchs | Zahl der Nachkommen (viel/wenige) und Paarungshäufigkeit (selten/häufig) |
| Lebenserwartung | kurz/lange |
| Tab | Beschreibung |
|---|---|
| Farbe | Primär- und Sekundärfarbe |
| Nachwuchs | Zahl der Nachkommen (viel/wenige) und Paarungshäufigkeit (selten/häufig) |
| Lebenserwartung | kurz/lange |
| Nahrung | Pflanzen/Tiere sowie dessen Größe (klein, mittel, groß) |
| Geschwindigkeit | Hier lässt sich über einen Schieberegler stufenlos die Schnelligkeit einstellen. |
| Laute | Das Geräusch des Tieres lässt sich Auswahl von 8 bestimmen: Kriiiiii, Kroaaak, Roar, Skwiipii, Schirrup, Groan, Blablablup, Quiek |
| Gruppenverhalten | Mit ja/nein lässt sich hier festlegen, ob das Tier in Herden lebt. |