Grüne Glie-Alge

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Die Grüne Glie-Alge ist eine einzellige Algenart, die in den Gewässern Naboos heimisch ist. Aufgrund ihres schnellen Wachstums und ihrer potentiell giftigen Inhaltsstoffe ist sie bei den Bewohnern des Planeten eher unbeliebt.

Im Gegensatz zu ihrer Verwandten, der Roten Glie-Alge, benötigt sie kein Sonnenlicht und kann daher in jeder Art von Gewässer überleben, ohne beispielsweise in schattigen Sümpfen zu sterben. Gemein ist den beiden das Vertilgen von Bakterien, für das sich die Rote Glie sogar großer Beliebtheit erfreut. Der Grund für die Abneigung der Naboo und der Gungans gegen deren grüne Verwandte liegt in ihrer massenhaften Ausbreitung bei guten Bedingungen, die dazu führen kann, dass ein ganzer See zugewuchert und aus dem Gleichgewicht gerät. Ganze zehn Quadratmeter stehenden Gewässers können innerhalb eines Tages von der Grünen Glie in Beschlag genommen werden. Zudem sind die Inhaltsstoffe der Algen Grundlage für eine hochgiftige Substanz, die sich wegen ihrer Unauffälligkeit in Farbe, Geschmack und Geruch als hervorragendes Mordwerkzeug herausgestellt hat. Dieses Gift wird von Kriminellen auf Naboo heimlich hergestellt und erfolgreich exportiert, da sich seine Wirksamkeit in Verbrecherkreisen bald herumgesprochen hatte.

Auch die Ureinwohner Naboos, die Gungans, verarbeiten die grünen Algen durch Raffinieren zu einer toxischen Substanz, die die gunganische Armee gelegentlich sogar als Kampfstoff einsetzte. Unter der Bevölkerung wurde der Einsatz solcher biologischer Waffen jedoch allgemein abgelehnt. Die Gungans haben zudem auch eine Möglichkeit gefunden, ein Gegengift herzustellen, welches man aus dem Blut von Peko-Pekos gewinnen kann. Diese Vogelart ernährt sich wie viele Fische von Glie-Algen.

Quellen[Bearbeiten]