Barouth Regorab
- „Wenn man seinen Nachbarn verärgert, zieht man eben zu einem Freund. Wenn man unter den Kollegen zum Außenseiter wird, kann man einen Job bei der Konkurrenz annehmen. Vielfältige Künste und Philosophien können ohne den vereinheitlichenden Effekt engerer Gemeinschaften gedeihen, und Unterschiede werden bisweilen geschätzt und gefeiert. Ein Mangel an gemeinsamen Bindungen kann aber auch dazu führen, dass Nachbarn einander als Rivalen betrachten. Man kann Andersdenkende abtun, ohne den Dialog mit ihnen zu suchen. Und gute Leute fallen durch die Maschen oder gehen im Chaos verloren, weil jeder denkt, dass sich jemand anders darum kümmern sollte.“
- — Barouth Regorab beschreibt die gesellschaftlichen Vor- und Nachteile einer Millionenstadt. (Quelle)
Barouth Regorab war eine Politikhistorikerin, die in der Zeit der Galaktischen Republik lebte. In ihren Schriften verglich sie den Unterschied zwischen einer planetaren Regierung und dem Galaktischen Senat mit dem einer Landgemeinde zu einer Metropole: Während man ihrer Ansicht nach in der kleinen Gemeinschaft einer Landgemeinde aufeinander angewiesen war und Differenzen beilegte und Überzeugungen zurückstellte, um nicht aus der Gemeinschaft ausgestoßen zu werden, bot die reine Masse an Personen in einer Großstadt für Regorab immer die Möglichkeit, eine maßgeschneiderte Gemeinschaft innerhalb des größeren Gefüges aufzubauen, ohne sich selbst oder seine Überzeugungen verändern zu müssen.
Die chandrilanische Senatorin Mon Mothma fand diesen Vergleich zutreffend, da die Masse an Koalitionen, Ausschüssen, Arbeitsgruppen, Komitees und andere Gruppen im Senat dafür sorgten, dass man sich gegenseitig auf Distanz hielt, anstatt den konstruktiven Diskurs zu suchen, und zeitgleich neue Senatoren in den Hierarchien, Regeln und Traditionen begraben wurden, während die Korruption florierte.
Quellen[Bearbeiten]
- Herrschaft des Imperiums – Die Maske der Angst (Kapitel 14)