Dominion

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Dominion
Allgemeines
Klasse:

Exekutor-Klasse

Nutzung
Erste Sichtung:

12 NSY

Zerstört:

41 NSY

Schlachten:
Kommandanten:

Admiral Teren Rogriss

Rolle:

Flaggschiff

Zugehörigkeit:

Die Dominion war ein Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse des Galaktischen Imperiums, welcher zu den imperialen Streitkräften des Tiefkerns gehörte, und später Teil des aus den Imperialen Rand-Fraktionen wiedervereinten Imperiums. Das Schiff kämpfte während des Galaktischen Bürgerkrieges in der Zweiten Schlacht um Orinda und in der Schlacht von Anx Minor. Es verblieb in imperialen Diensten und nahm rund dreißig Jahre später am Zweiten Galaktischen Bürgerkrieges teil, an deren Ende die Dominion zerstört wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Pellaeons Kampagnen[Bearbeiten]

Nach dem Ende von Admiral Natasi Daalas Feldzug 12 NSY mit der Niederlage bei Yavin IV übertrug sie Vizeadmiral Gilad Pellaeon das Oberkommando über die von ihr geeinte Flotte des Tiefkern-Imperiums. Pellaeon war nun nominell der neue Herrscher des Imperiums, das ein Jahr zuvor mit dem Tod des letzten Imperators Xandel Carivus untergegangen war.[1] Pellaeon erkannte jedoch, dass der Tiefkern keine wirkliche Basis für eine funktionierende imperiale Gesellschaft bieten konnte, weshalb er sich dazu entschloss, ihn aufzugeben und sich mit den Imperialen Randfraktionen zusammenzuschließen. Vorher versammelte er jedoch sämtliches Kriegsmaterial, das er finden konnte, unter seinem Befehl, um es für seinen Neuanfang zu verwenden. Dabei entdeckte er in der Werft Deep 3 des verstorbenen Kriegsherrn Blitzer Harrsk die beiden Supersternzerstörer Dominion und Megador.[2]

Zusammen mit einem dritten Supersternzerstörer, der Reaper, plante er, die Überreste des Imperiums zu beschützen und als einen eigenständigen Staat neben der Neuen Republik zu etablieren. Um diesen Anspruch geltend zu machen, plante er die Eroberung Orindas. Dies mündete in eine groß angelegte Kampagne, in der die Megador im Orbit von Agamar stationiert war, um das Imperium vor Angriffen der Neuen Republik aus Richtung Celanon oder Ithor abzusichern. Die Dominion wiederum war Teil von Pellaeons Plan für einen entscheidenden Sieg bei Orinda. Hierfür musste er sicherstellen, dass der Neuen Republik die Existenz der beiden anderen Supersternzerstörer nicht bekannt wurde. Diese ging bis dahin davon aus, dass die Reaper das letzte Schiff ihrer Art im Besitz des Imperiums sein würde. Um die Bedrohung, die durch sie ausging, zu beseitigen, entsendete die Republik die fünf Jahre zuvor gekaperte Lusankya unter dem Kommando von General Wedge Antilles.[2]

Die Reaper und die Lusankya treffen in der Schlacht um Orida aufeinander

Als die beiden Kolosse in der Entscheidungsschlacht um Orinda aufeinander trafen, schien Antilles zuerst die Oberhand zu gewinnen. Um seinen Sieg zu sichern und um die Reaper endgültig zu zerstören, befahl er Admiral Areta Bell, welche den Flottenträger Endurance kommandierte, sie solle ihre E-Flügel-Sternenjäger starten, um Pellaeons Schiff anzugreifen. Bell hielt ihre Jäger jedoch zurück, versprach sie aber angreifen zu lassen, sobald die Verteidigung des Supersternzerstörers weiter geschwächt wäre. Dies war der Moment, in dem Pellaeon seine Falle zuschnappen ließ. Admiral Teren Rogriss sprang mit der Dominion und sechs Abfangkreuzern in das System und verhinderte so, dass die Streitkräfte der Neuen Republik fliehen konnten. Bells Schiff wurde zerstört, mitsamt ihren E-Flügler-Geschwader an Bord. Da sich Antilles nun zwei Supersternzerstörern gegenüber sah, die sechs Abfangkreuzer eine Flucht unmöglich machten und die Endurance zerstört worden war, wollte er die Lusankya aufgeben. Der Renegaten-Staffel gelang es allerdings, ein Loch in den Gürtel der Abfangkreuzer zu schlagen, wodurch Antilles mitsamt seinem Schiff entkommen konnte.[2]

Fünf Jahre später versuchte Pellaeon seinen Sieg bei Orinda zu wiederholen. Nachdem ein von den Moffs initiierter Feldzug zusammen mit Daalas Streitkräften aus dem Tiefkern gescheitert war, drangen republikanische Streitkräfte in imperiales Territorium vor. Die Neue Republik setzte erneut einen eigenen Supersternzerstörer ein, die Guardian, die sie ein Jahr zuvor übernommen hatte. Das Schiff, welches unter dem Kommando von Admiral Ackbar stand, wurde dabei von Teilen der Dritten und Fünften Flotte unterstützt. Bei Anx Minor versammelte er einen Großteil seiner Streitkräfte, darunter die beiden Supersternzerstörer Dominion und Megador und den experimentellen Sternenzerstörer Rakehell. Die Schlacht entwickelte sich jedoch zu einem Desaster, als Ackbar eine Schwachstelle der Rakehell ausnutzte und das Schiff zerstörte, was dazu führte, dass etliche weitere Kriegsschiffe Pellaeons zerstört wurden und die Megador schwere Schäden erlitt. Pellaeon ordnete einen sofortigen Rückzug an, was das Imperium anschließend auf acht Sektoren zusammenschrumpfen ließ und zwei Jahre später zu einem Friedensvertrag führte.[2]

Zweiter Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Nachdem sich das Restimperium mit Darth Caedus’ Fraktion der Galaktischen Allianz verbündete, griffen die Imperialen das Roche-System an. Die Verpinen hatten sich mit den Mandalorianern verbündet, welche während der Schlacht von Fondor Admiral Daala beim Mord an vielen Moffs unterstützten, und im Roche-System einen Stützpunkt eingerichtet hatten. Das Imperium wollte sich an den mandalorianischen Bundesgenossen rächen und sich gleichzeitig die Waffentechnologie der Verpinen einverleiben. Der Supersternzerstörer Dominion war das imperiale Kommandoschiff während des Angriffes auf Roche. Den Verteidigern unter dem Kommando von Boba Fett gelang es jedoch, dieses Vorhaben zu vereiteln. Er brachte die Hohe Koordinatorin von Nickel Eins dazu, mit all ihren Raumjägern die Dominion in einer selbstmörderischen Attacke anzugreifen, wodurch das Schiff schlussendlich zerstört wurde. Hierbei kamen zwei imperiale Moffs ums Leben.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

War bisher davon auszugehen, dass sowohl die Megador als auch die Dominion erst nach dem Friedensvertrag zwischen dem Imperium und der Neuen Republik gebaut wurden, legt der 2012 erschienene Essential Guide to Warfare fest, dass die beiden Sternenschlachtschiffe weitaus länger im Dienst waren und bereits im Galaktischen Bürgerkrieg mitkämpften.