Carrie Fisher

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Carrie Fisher Celebration VI.jpg
Carrie Fisher
Beschreibung
Geschlecht:

weiblich

Haarfarbe:

Braun

Größe:

1,55 Meter

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

21. Oktober 1956

Todesdatum:

27. Dezember 2016

Geburtsort:

Beverly Hills (Kalifornien)

Rolle in Star Wars:

Leia Organa

Carrie Frances Fisher wurde am 21. Oktober 1956 in Beverly Hills, Kalifornien, geboren. Die Schauspielerin wurde vor allem durch die Darstellung der Leia Organa berühmt. Sie starb am 27. Dezember 2016 an den Folgen eines Herzinfarktes.

Werdegang[Bearbeiten]

Nach ihrer Ausbildung an der Central School of Speech and Drama in London hatte Fisher ihren ersten Kinoauftritt im Jahr 1975 in Shampoo. Zwei Jahre später verpflichtete George Lucas sie für die Rolle der Prinzessin Leia, die sie international berühmt machte. Im Jahr 1980 wurde bei Fisher eine Bipolare Störung festgestellt. Im Jahr 1987 wurde ihr weitestgehend autobiographisches Werk Postcards From the Edge (dt. Titel Grüße aus Hollywood) veröffentlicht, das 1989 verfilmt wurde. Ihre Autorentätigkeit brachte Fisher viel Lob der Kritiker ein, zudem war sie für zahlreiche Filme als Script Doctor tätig. Des Weiteren war sie die Co-Autorin für Lethal Weapon III (1992), Sister Act (1992) und Outbreak (1995). In den letzten Jahren stand Fisher neben Filmaufnahmen verstärkt für TV-Produktionen vor der Kamera, unter anderem für die Serien Jack & Bobby und Smallville. In der Cartoon-Serie Family Guy wird seit 2005 die Figur Angela von Fisher synchronisiert. In dem 2015 veröffentlichten Episode VII – Das Erwachen der Macht übernahm sie erneut die Rolle der Leia Organa.

Privatleben[Bearbeiten]

Fisher stammte aus einer Künstlerfamilie. Ihr Vater war der Sänger und Entertainer Eddie Fisher, ihre Mutter Mary Frances Reynolds wurde als Sängerin und Schauspielerin unter dem Namen Debbie Reynolds bekannt. Die Schauspielerin Joely Fisher war Carrie Fishers Halbschwester.

Fisher war 1983 bis 1984 mit dem Musiker Paul Simon verheiratet und hatte eine Tochter namens Billie Catherine Lourd mit Bryan Lourd, mit welchem sie vom 7. April 1993 bis 24. Mai 1995 verheiratet war. Sie starb am 27. Dezember 2016 an den Folgen eines schweren Herzinfarktes, den sie auf einem Flug von London nach Los Angeles am 23. Dezember kurz vor der Landung erlitt. Nur einen Tag später wurde bekannt, dass ihre Mutter, Debbie Reynolds, einen Schlaganfall erlitt und ebenfalls verstarb.

Trivia[Bearbeiten]

  • Carries eigentliche Lieblingsfigur in der Trilogie war Han Solo.
  • In einem Interview im Jahr 2002 sprachen Carrie Fisher und George Lucas über die berühmte „Schneckenfrisur“ von Prinzessin Leia. Lucas meinte daraufhin, dass man „auf ein so breites Gesicht nicht noch eine breite Frisur setzen“ könne.
  • Im gleichen Interview verriet Lucas, dass − hätte man Fisher für die Rolle als Leia nicht bekommen − Terri Nunn seine zweite Wahl gewesen wäre. Nunn ist die Leadsängerin der Popgruppe „Berlin“.
  • 1997 war Fisher Co-Autor für die Oscar-Verleihung.
  • Als Fisher vor der Premiere von Das Imperium schlägt zurück nach dem Inhalt des Films gefragt wurde, antwortete sie: „Luke sitzt auf Dagobah und Han und ich besaufen uns in einer Wolkenstadt!“
  • Für die Szene in der Müllkompressionskammer im ersten Todesstern waren die Dreharbeiten für Fisher besonders schwierig: Nach Ansicht von Lucas wackelten ihre Brüste unter ihrem Gummikleid so sehr, dass dieser entschied, sie mit Klebeband zu fixieren. Fisher beschwerte sich Jahre später in einem Interview: „Es hat nicht immer Spaß gemacht die Prinzessin zu spielen: Nach vier Stunden in der Müllkammer waren meine Finger schrumplig, meine Brüste plattgedrückt und mir war saukalt!“

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

  • Shampoo (1975) (Erster Auftritt)
  • Star Wars: Episode IV-VI (Teil 3)(1977-1983)
  • Holiday Special (1977)
  • The Blues Brothers (1980)
  • Der Verrückte mit dem Geigenkasten (1985)
  • Hollywood Cop (1986)
  • Hannah und ihre Schwestern (1986)
  • Zurück aus dem Jenseits (1987)
  • Meine teuflischen Nachbarn (1989)
  • Harry und Sally (1989)
  • Loverboy – Liebe auf Bestellung (1989)
  • Linda, John und Kate oder Rache ist süß (1990)
  • Eine fast anständige Frau (1990)
  • Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat (1997)
  • Scream 3 (2000)
  • Jay und Silent Bob schlagen zurück (2001)
  • Drei Engel für Charlie: Volle Power (2003)
  • Wonderland (2003)
  • Friendly Fire (2006)
  • Cougar Club (2006)
  • Suffering Mans Charity (2006)
  • The Women (2008)
  • Robot Chicken Episode II (2008)
  • Fanboys (2009)
  • Sorority Row (2009)
  • E-Girl (2009)
  • It’s Christmas, Carol! (2012)
  • The Big Bang Theory (Gastauftritt) (2014)
  • Maps to the Stars (2014)
  • Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015)

Bibliografie[Bearbeiten]

  • 1987 - Postcards From The Edge (dt. Grüße aus Hollywood)
  • 1991 - Surrender The Pink (dt. Beziehungsweise Liebe)
  • 1993 - Delusions Of Grandma (dt. Bye bye, ich liebe dich)
  • 2004 - The Best Awful There Is
  • 2008 - Wishful Drinking

Weblinks[Bearbeiten]