Gedankenfalle

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Ein unscheinbares Behältnis

Gedankenfallen sind spezielle Behälter der Rakata zum Bestrafen von Verbrechern, deren Geister getrennt vom Körper auf ewig gefangen in einer unbekannten Dimension existieren mussten.

Allgemein[Bearbeiten]

Das Innere eines Rakata-Gefängnisses

Bei einer Gedankenfalle handelt es sich nicht lediglich um einen Käfig, wie ihn andere Völker benutzen um Kriminelle einzusperren, es handelt sich vielmehr um eine unbekannte Dimension, die in einer kleinen Kiste eingeschlossen ist und von den Rakata benutzt wird, um den Geist Krimineller auf ewig in diese unbekannte Dimension zu bannen. Bei der Gefangennahme wird der Geist vom physischen Körper getrennt und im Inneren des Gefängnisses, der unbekannten Dimension, eingesperrt. Die Dimension selbst ist eine große unendliche Fläche ohne Wände die weiß erscheint und aus der es ohne fremde Hilfe keinen Ausweg gibt. Da der Geist eines Gefangenen viele Jahrtausende in diesem Gefängnis überdauert, stirbt der physische Körper nach einer bestimmten Zeit, je nachdem wie alt bestimmte Spezies werden, und kann somit, falls es zu einer Freilassung kommt, nicht mehr von seinem einstigen Geist genutzt werden. Der einzige Weg zur Rückkehr in die reale Welt ist der Transfer des Geistes in einen anderen Körper, dies kann jedoch nur geschehen, wenn ein anderer Gefangener, dessen physischer Körper in der realen Welt noch lebendig ist, diesem Prozess zustimmt. Ein weiterer Weg zur Erlösung der Gefangenen ist die Zerstörung des Gefängnisses, was aber eine bestimmte Technologie bedarf. Gedankenfallen können von einem Benutzer nur einmal geöffnet werden.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Im Inneren von Gedankenfallen hört man das Flüstern von vielen verschiedenen Stimmen, ob es sich dabei um Gefangene handelt oder die Stimmen aus der realen Welt zu hören sind, ist unbekannt.

Bekannte Gefangene[Bearbeiten]

Der bekannteste Gefangene war ohne Zweifel Revan, der durch ein Angebot von Lurze Kesh in den Besitz einer Gedankenfalle kam, dass er an Motta den Hutten liefern sollte. Lurze gab ihm den ausdrücklichen Hinweis, die Kiste auf keinen Fall zu öffnen, nannte jedoch keinen Grund warum er es nicht tun sollte. Aus Neugierde öffnete Revan den Behälter und sein Geist wurde schließlich von seinem Körper getrennt und in die unbekannte Dimension transferiert. Zufälligerweise fand er einen weiteren Gefangenen an einigen seltsamen Obelisken, die in der großen Leere ziemlich auffällig waren. Es handelte sich bei dem Gefangenen um einen Rakata, der schon einige Jahrtausende dort gefangen gehalten wurde und sich nicht mal mehr an seinen Namen erinnern konnte. Revan beschloss sich mit dem Gefangenen zu unterhalten und fand heraus, dass schon einige vor ihm in dieser Welt landeten, jedoch voller Verzweiflung in die große weiße Leere rannten. Aufgrund der Aussichtslosigkeit des Entkommens, ließ sich Revan auf einen gedanklichen Wettstreit ein, das gegenseitige Erraten von Rätseln. Revan konnte den Wettstreit für sich entscheiden und der Rakata transferierte Revans Geist wieder in seinen physischen Körper.

Quellen[Bearbeiten]

  • Im PC-Videospiel Knights of the Old Republic gibt es gegen Ende der Rätsel entweder die Möglichkeit den Rakata mit einem Zahlenrätsel zu verwirren oder ihm mit einem Rätsel auszutricksen, dessen Antwort "Spiegelbild" ist. Beide Antworten führen dazu, dass der Spieler wieder auf die Ebon Hawk gelangt.
  • Sollte es passieren, dass eine Antwort der gestellten Rätsel falsch ist, hat der Rakata gewonnen und transferiert seinen Geist in Revans physischen Körper, welcher dann auf ewig gefangen wäre. Man sieht nach diesem Vorgang Revans Kopf rauchen und man hört ein lautes Schreien. Dieser Prozess stellt gleichzeitig das verfrühte Spielende dar.