Mission Orange

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Übergabe des „Orange Gunner“-Helms

Mission Orange ist ein auf Science-Fiction-Fans ausgerichtetes Wohltätigkeitsprojekt zur Unterstützung des Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg.

Der Begründer des Projekts, Magnus, ist in seiner Sache seit dem Jahr 2007 auf diversen Fan-Treffen und offiziellen Events präsent. Dies betrifft sowohl Star Wars-bezogene Veranstaltungen, wie die Jedi-Con 2010, als auch weitere Science-Fiction-Filme und Serien wie Star Trek oder Stargate. Magnus tritt dabei meist in der Rüstung des Orange Gunners gleichsam als Vertreter und Symbol des Projektes auf, das seinen Namen aufgrund der orangenen Färbung seines Kostüms erhalten hat. Die Farbwahl ergab sich aus dem Wunsch nach einer möglichst auffälligen Erscheinung, sowie dem Zufall, dass einer von seinen Bekannten das für die Ausrüstung nötige Material in Orange zur Verfügung hatte. Dies ist für das Kostümvorbild, die Imperialen Bordschützen, ebenso ungewöhnlich wie die zusätzlich angefertigte Blasterkanone mit Licht- und Toneffekten.

Geschichte[Bearbeiten]

Gruppenbild mit Schauspielern und Mitarbeitern der Klassischen Trilogie

Magnus machte im Jahr 2007 erstmals auf die Idee Mission Orange aufmerksam, als er in einer Hamburger Einkaufspassage für das Kinderhospiz Sternenbrücke warb. Damals noch als Han Solo verkleidet, erntete er positive Resonanz, um kurz darauf den Orange Gunner zu erfinden, der zum Markenzeichen für seine Wohltätigkeitsarbeit werden sollte. Noch bevor eine Internetseite eingerichtet war, erhielt Magnus am 2. Juni 2008 ein offizielles Dankesschreiben von Lucasfilm Ltd. für seinen karitativen Einsatz in Verbindung mit Star Wars. Nach 2008 veröffentlichte Mission Orange verschiedene Aufnäher, die sogenannten Charity-Patches, deren Erlöse dann der Sternenbrücke zugute kamen. Die Aufnäher wurden zusammen mit anderen Kostümvereinen anlässlich verschiedener Veranstaltungen wie der Jedi-Con 2010 vorgestellt. Auch pflegt Mission Orange Kontakt zu Schauspielern wie Christopher Muncke, der in Episode IV – Eine neue Hoffnung den imperialen Offizier Khurgee spielte. Muncke und Magnus unterstützen sich gegenseitig und 2011 gab es einen Aufnäher, der diese Beziehung aufgreift. Mission Orange konnte bislang durch die öffentlichen Auftritte und Partnerschaften mit einigen Fan-Gruppierungen schon zahlreiche Punkte auf der Wunschliste des Hospizes mit Geld- und Sachspenden umsetzen. Ziel ist es außerdem, der Figur und Geschichte rund um den Orange Gunner nach dem Beispiel anderer Fan-Ideen wie R2-KT einen offiziellen Charakter zu geben.

Der Orange Gunner (2. v.l.) mit Vertretern der Sternenbrücke und des HSV

Seit einem Auftritt am 1. Mai 2011 anlässlich des Tags der offenen Tür in der Sternenbrücke und der Übergabe von zwei Computern als Sachspenden gilt Magnus mit seinem Wohltätigkeitsprojekt Mission Orange auch von offizieller Seite als Unterstützer der Sternenbrücke.

2013 wurde Mission Orange von Lucasfilm zur Star Wars Celebration Europe II eingeladen. Präsentiert wurden an dessen Fan-Stand neben dem der Jedipedia das Projekt selbst und der Sternenbrücke, auch ein erstes Plakat zu „Lost ... R2-D2“. Das Buch durchläuft derzeit via den Panini-Verlag die offizielle Prüfung durch Disney. Ein Originalmodell des im Titelbild abgebildeten Droidenauges wurde von Kenny Baker signiert, dem Darsteller R2-D2s aus der Klassischen Trilogie. Ein Kostüm-Helm des Orange Charity Gunners wurde außerdem Steve Sansweet übergeben, und der weltgrößten Star-Wars-Sammlung in der Rancho Obi-Wan hinzugefügt.

Mission Orange war 2014 in der Januarausgabe des Star Wars Insider vertreten.

Weblinks[Bearbeiten]