Schleimiger Nonakara

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nonakara.jpg
Schleimiger Nonakara
Allgemeines
Klasse:

Amphibien

Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:

Wasser

Ernährungstyp:

Allesfresser

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

20 Zentimeter bis 4 Meter

Besondere Merkmale:

Langer, aalähnlicher Körper

Der Schleimige Nonakara,[1] als Gegenstand primitiver Legenden auch die wirbelnde Schlange[2] genannt, ist ein amphibischer, im Wasser lebender Aal, der über seine Haut einen giftigen Schleim in seine Umgebung absondert. Mit der Zeit tötet er damit alle anderen Lebensformen in seinem Gewässer ab. Auf der Suche nach einem neuen Lebensraum nimmt der Nonakara das genetische Material seiner Artgenossen auf, um sich fortpflanzen und Larven gebären zu können. Der Parasit kann sich in dieser Form in das Fleisch lebendiger Wirtskörper fressen und dort für Monate unbemerkt verbleiben. Auf diese Weise war der Nonakara in der Lage, sich über die gesamte Galaxis zu verbreiten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Schleimige Nonakara ist ein in Seen und Sümpfen zahlreicher Planeten lebender Aal, der abhängig von seinem angestammten Gewässer 20 Zentimeter bis 4 Meter lang werden kann. Als ausgewachsenes Tier ist er ein Allesfresser, der sich vor allem von Pflanzen, aber auch von Fischen und anderen, kleineren Amphibien ernährt. Der Schleim, den er in großen Mengen über seine Haut abgibt, bildet einen Reizstoff, der pflanzliche und tierische Lebensformen in seinem Gewässer angreift. Die von dem Gift geschwächten Lebewesen kann er dann ohne Schwierigkeiten fressen. Der kurzzeitige Kontakt mit dem Schleim durch die Berührung eines Nonakara oder das Betreten eines von ihm vergifteten Gewässers kann zu Hautreizungen führen. Über längere Zeit tötet der Schleim des Nonakara die anderen Lebensformen in seinem Gewässer vollständig ab. Mit dem Verlust seiner Nahrungsquellen ist der Nonakara gezwungen, sich einen neuen Lebensraum zu suchen. Dabei bedeckt er seinen Körper mit einer dicken Schlammschicht, um die Geschwindigkeit zu verlangsamen, mit der er Wasser aus seiner Haut absondert. Dieser Schritt soll verhindern, dass er an Dehydratation verendet, bevor er ein neues Gewässer finden kann. Auf der Suche nach einem neuen Lebensraum begibt sich der ansonsten einzelgängerische Nonakara auch in die Territorien seiner Artgenossen. Dort nimmt er eine große Menge des verschmutzten Wassers auf, um seine Ummantelung aus getrocknetem Schlamm aufzulösen. Wenn er die Schicht gewaltsam abstößt, gelangt eine große Menge seines Schleims in das Gewässer. Die drehenden Bewegungen, die er dazu vornimmt, bilden die Grundlage primitiver Legenden, die über ihn entstanden sind, und seines Beinamens, die wirbelnde Schlange.

Mit der Abgabe von Schleim in den Lebensraum eines Artgenossen und der Aufnahme von Wasser, das mit dessen Schleim versetzt ist, tauschen zwei Nonakara genetisches Material miteinander aus. Wenige Tage später können beide eine große Zahl an Larven gebären. Dazu muss das wandernde Tier jedoch einen dauerhaften Lebensraum gefunden haben. In ihrer Larvenform nisten sich die neugeborenen Nonakara im Muskelgewebe großer Fische und anderer im Wasser lebender Tiere ein und ernähren sich von ihnen. Die meisten Wirtskörper zeigen innerhalb von 4 bis 16 Stunden Erschöpfungssymptome. Die Larven können jedoch mit einer chirurgischen Behandlung entfernt werden. Wenn das Opfer der anhaltenden Schwächung durch die fleischfressenden Parasiten erliegt, suchen sich die Nonakara einen anderen Wirtskörper. Allerdings können die Larven ihre Entwicklung auch zurückhalten und über Monate unbemerkt in ihrem Wirt verbleiben. Es ist allgemein anerkannt, dass sich die Nonakara über Planeten in der gesamten Galaxis ausbreiteten, indem sie ihre Entdecker infizierten, ohne ihre Entwicklung auszulösen.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung von „Slimy Nonakara“ aus Creatures of the Galaxy
  2. Eigenübersetzung von „Whirling Snake“ aus Creatures of the Galaxy

Die Nonakara wurden für das 1994 veröffentlichte Rollenspielwerk Creatures of the Galaxy entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag zu den Nonakara verfasste Chuck Truett auf Grundlage einer Zeichnung von Tim Bobko. Da aus dem Sachbuch nicht hervorgeht, welches grammatikalische Geschlecht der Name der Tierart hat, verwendet dieser Artikel das generische Maskulinum.