Galaktischer Bürgerkrieg

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Galaktischer Bürgerkrieg
Zeitliche Übersicht
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Beschreibung
Beginn:

2 VSY

Ende:

19 NSY

Auslöser:

Gründung des Galaktischen Imperiums

Endergebnis:

Friedensvertrag zwischen der Neuen Republik und dem Rest des Galaktischen Imperiums nach den Ereignissen bei Yaga Minor

Kontrahenten

Galaktisches Imperium

Temporäre Teilnehmer:

Kommandeure
Wichtige Schlachten

Schlacht von Yavin
Schlacht von Hoth
Schlacht von Endor
Schlacht von Coruscant
Schlacht von Thyferra
Schlacht von Sluis Van
Schlacht um die Katana-Flotte
Schlacht um Mount Tantiss
Schlacht von Bilbringi
Schlacht vom Hexenkessel-Nebel
Schlacht im Schlund
Schlacht von Dac (11 NSY)
Erste Schlacht um das Jedi-Praxeum
Schlacht um Orinda
Schlacht von Gravlex Med
Schlacht von Anx Minor

Entscheidungsschlacht

Schlacht von Yaga Minor

Der Galaktische Bürgerkrieg war ein Krieg zwischen dem Galaktischen Imperium und der Allianz zur Wiederherstellung der Republik, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die vor der Ausrufung des Imperiums in der Galaktischen Republik herrschenden demokratischen Verhältnisse wiederherzustellen. Die Gründe für den Konflikt waren zahlreich, doch der wichtigste war zweifellos die Unterdrückung zahlreicher, vor allem nichtmenschlicher Spezies durch das Imperium. Der genaue Beginn der Kampfhandlungen ist nicht bekannt, doch befand sich die Galaxis neunzehn Jahre nach Gründung des Imperiums im Bürgerkrieg. Dieser endete im Jahre 19 NSY mit einem Friedensschluss zwischen dem Imperium und der Neuen Republik.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach fast tausend Jahren des Friedens wurde die Galaktische Republik von 44 VSY an von einer Serie von Krisen erschüttert. Die Situation wurde dadurch noch verschlimmert, dass die Bürokratie immer träger wurde und Korruption in den Reihen der Senatoren um sich griff. Von Palpatine, der im Jahre 32 VSY zum Obersten Kanzler gewählt wurde, erhofften sich viele eine Politik, die die Republik aus ihrer Krise führen und die bestehenden Konflikte beenden würde. Was jedoch weder der Senat noch die Jedi, die ihre Aufgabe in der Bewahrung des Friedens sahen, ahnten, war der Umstand, dass es sich bei dem neuen Kanzler in Wirklichkeit um einen Sith-Lord handelte.[1] In der Folgezeit traten immer mehr Systeme aus der Republik aus. Als sich dann im Jahre 24 VSY eine antirepublikanische Konföderation der unabhängigen Systeme formierte, stand die Republik am Rande eines Bürgerkrieges. Daraufhin wurde der Kanzler zum ersten Mal mit Notstandsvollmachten ausgestattet, und seine Amtszeit wurde verlängert, bis die Krise beendet war. Zwei Jahre später brachen die Klonkriege aus, und der Senat stattete Palpatine mit noch weiter reichenden Notstandsvollmachten aus.[2] Nach drei Jahren war der Krieg im Galaktischen Kern beendet, doch Palpatine weigerte sich, seine zusätzlichen Vollmachten wieder abzugeben. Nachdem seine wahre Identität enthüllt worden war, versuchten die Jedi vergeblich, ihn zu verhaften und seiner Herrschaft ein Ende zu setzen. Daraufhin erklärte Palpatine die Jedi zu Feinden der Republik und erteilte die so genannte Order 66, um den Jedi-Orden mit Hilfe der Klonkrieger auszulöschen. Vor dem Senat rechtfertigte er diese Maßnahmen mit einem angeblichen Putschversuch der Jedi. Anschließend ernannte er sich selbst zum Imperator und rief das erste Galaktische Imperium aus. Diese neue Entwicklung wurde zunächst von vielen Senatoren und Bürgern begrüßt, und die Jedi wurden fast vollständig ausgerottet, doch es gab auch einige, die die Ereignisse mit Misstrauen beobachteten oder Palpatine und dessen neue Ordnung sogar rundheraus ablehnten.[3] So regte sich unter den Senatoren schon bald Widerstand.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Gründung der Allianz[Bearbeiten]

Nach der Gründung des Imperiums begannen einige Senatoren unter Führung von Mon Mothma und Bail Organa an den Absichten des neuen Regimes zu zweifeln. Als kurz darauf der Senator Fang Zar von Darth Vader getötet wurde, begannen sich überall in der Galaxis Widerstandsnester zu bilden. Zunächst noch voneinander getrennt, versuchten sie, dem Imperium so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Im Jahre 18 VSY kam es zum Ghorman-Massaker, bei dem mehrere Zivilisten verletzt und einige Dutzend getötet wurden, als sie lediglich einen einfachen Sitzstreik gegen eine neue Besteuerung durchführten. Dies bewog weitere Senatoren und Offiziere dazu, Widerstand zu leisten, doch erst im Jahre 2 VSY schlossen sich die einzelnen Rebellenzellen dank der Hilfe von Rahm Kota und des Opfers von Galen Marek zur Allianz zur Wiederherstellung der Republik zusammen.

Erste Schläge gegen den Feind[Bearbeiten]

Weil der neuen Allianz die Mittel für einem offenen Krieg gegen das Imperium fehlten, mussten die Rebellen auf andere Methoden zurückgreifen, um die scheinbar in jeder Hinsicht überlegene imperiale Kriegsmaschinerie zu bekämpfen. So versuchten sie, den Feind durch gezielte Sabotageakte zu schwächen. Für die imperiale Flotte, die bestrebt war, den imperialen Einfluss auf immer weitere Gebiete der Galaxis auszuweiten, erwiesen sich gerade ihrer Stärke und ihre Größe als Schwachpunkt. Auf Grund der großen Entfernung der Randgebiete vom Galaktischen Kern wurde der Nachschub zur Achillesferse des Imperiums. Für die Rebellen gaben die oft nur schwach verteidigten Frachtschiffe optimale Ziele ab. Als die Incom-Ingenieure zur Allianz überliefen, brachten sie die Pläne des X-Flüglers mit. So kamen die Rebellen zu einer neuen Waffe, die eigentlich für die imperiale Flotte bestimmt gewesen war. Indem sie schnelle und gezielte Schläge gegen den Feind führten und geheime Stützpunkte errichteten, konnten die Rebellen dem Imperium Schaden zufügen, ohne selbst größere Verluste zu erleiden. Um der neuen Bedrohung Herr zu werden, beauftragte Palpatine seinen Schüler Darth Vader damit, die geheime Hauptbasis der Allianz ausfindig zu machen und zu zerstören. Der dunkle Lord vermochte es jedoch nicht, den Rebellenstützpunkt zu finden. Unterdessen wurden in einem anderen Teil der Galaxis unter Leitung des imperialen Großmoffs Wilhuff Tarkin die bereits im Jahre 19 VSY begonnenen Arbeiten an einer Waffe, mit der Tarkin hoffte, die Allianz endgültig auslöschen zu können, fortgesetzt.

Der Todesstern[Bearbeiten]

Die ersten Gerüchte über eine imperiale Waffe, die alles Bekannte übertraf, waren noch vage und ohne erkennbaren Wahrheitsgehalt. Dann bestätigten sich die Gerüchte jedoch, und fielen der Allianz die Konstruktionspläne dieses so genannten Todessterns in die Hände. Prinzessin Leia Organa, die Senatorin von Alderaan, sollte die gestohlenen Pläne in die geheime Basis der Allianz auf Yavin 4 bringen. Ihr Schiff, die Tantive IV, wurde jedoch in der Nähe des Wüstenplaneten Tatooine vom imperialen Sternenzerstörer Devastator unter dem Kommando von Darth Vader abgefangen und geentert, obwohl es als Diplomatenschiff gekennzeichnet war. Vader ließ die Tantive IV nach den gestohlenen Plänen durchsuchen, doch die Prinzessin transferierte diese rechtzeitig in den Speicher des Astromechdroiden R2-D2. Dieser verließ daraufhin das Schiff zusammen mit dem Protokolldroiden C-3PO an Bord einer Rettungskapsel, um die Pläne in Sicherheit zu bringen. R2-D2 hatte von der Prinzessin den Auftrag erhalten, die Pläne dem Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der der Auslöschung seines Ordens entgangen war und sich auf Tatooine vor dem Imperium versteckt hielt, zu übergeben.

Leia Organa wurde indes auf den Todesstern gebracht. Vader versuchte sie durch Folter dazu zu zwingen, den Standort der Rebellenbasis preiszugeben, doch erst als Tarkin drohte, ihren Heimatplaneten zu zerstören, gab die Prinzessin zum Schein nach. Als Standort der Rebellenbasis gab sie Dantooine an. Den dortigen Stützpunkt hatte die Allianz jedoch schon einige Zeit zuvor aufgegeben. Trotz dieser scheinbaren Kooperation ließ Tarkin Alderaan mit dem Superlaser des Todessterns vernichten. Kurz darauf erfuhr er, dass ihn die Prinzessin belogen hatte.

In der Zwischenzeit hatte R2-D2 Kenobi die Pläne des Todessterns übergeben. Kenobi wollte die Pläne nach Alderaan bringen, doch als er dessen Position an Bord des Millennium Falken erreichte, musste er feststellen, dass der Planet vom Imperium vernichtet worden war. Das Schiff wurde vom Todesstern aufgebracht. Tarkin vermutete, dass sich die gestohlenen Pläne an Bord befänden. Der Besatzung gelang es jedoch, sich dem Zugriff zu entziehen, Leia Organa zu befreien und vom Todesstern zu fliehen. Dabei wurde Kenobi allerdings von Darth Vader getötet. Dieser hatte auch einen Peilsender am Falken anbringen lassen. Nun ließ Tarkin auf seinen Rat das Schiff entkommen, damit es sie zum Stützpunkt der Allianz führte.

Die Rebellen fliegen dem Todesstern entgegen.

Mit Hilfe der erbeuteten Konstruktionspläne konnte das Oberkommando der Allianz einen Schwachpunkt in der Verteidigung des Todessterns finden und eine riskante, aber erfolgversprechende Strategie entwickeln. Als sich der Todesstern Yavin IV näherte, versuchten die wenigen Jäger, über die die Allianz zu dieser Zeit verfügte, die auf einen Großangriff ausgelegte Verteidigung des Todessterns zu durchbrechen und mit Protonentorpedos den Lüftungsschacht des Hauptreaktors zu treffen. Dem jungen Luke Skywalker gelang es, dieses Ziel zu erreichen. Die Explosion des Torpedos löste eine Kettenreaktion aus, die den Todesstern zerstörte. Damit hatte die Allianz ihren ersten großen Sieg über das Imperium errungen. Den Krieg hatte sie allerdings noch nicht gewonnen.[4]

Nach der Schlacht von Yavin[Bearbeiten]

Der Todesstern war zwar zerstört worden, aber die Rebellen konnten nicht auf Yavin IV bleiben, da ihr Aufenthaltsort dem Imperium nun bekannt war. Zudem wurde nur wenige Wochen nach der Schlacht von Yavin der Supersternzerstörer Exekutor in Dienst gestellt. In Begleitung einer Armada von Sternenzerstörern nahm das gewaltige Schiff unter Darth Vaders Kommando Kurs auf das Yavin-System, um die Rebellenbasis auf dem vierten Mond zu vernichten und die Rebellen-Allianz zu zerschlagen. Die Allianz verdankte es der Strategie General Dodonnas, dass die Basis rechtzeitig evakuiert werden konnte. Dodonna geriet allerdings bei der Eroberung von Yavin in Gefangenschaft.

Mit der Flucht von Yavin begann für die Rebellen eine Odyssee durch die Galaxis. Sie wurden von der Todesschwadron Darth Vaders gnadenlos gejagt, bis Commander Skywalker den Eisplaneten Hoth entdeckte. Hoth war eine abgeschiedene, unwirtliche Welt in den äußeren Randgebieten der Galaxis.[5] Damit bot dieser Planet ideale Voraussetzungen für die Errichtung eines neuen Stützpunktes. Diese so genannte Echo-Basis stand unter dem Befehl von General Rieekan. Das raue Klima stellte allerdings eine nicht unerhebliche Belastung für das Personal dar und machte Modifikationen an der technischen Ausrüstung erforderlich.

Vader setzte unterdessen seine Suche nach dem neuen Versteck der Rebellen und insbesondere nach Luke Skywalker fort und entsandte tausende von Suchdroiden in alle Winkel der Galaxis. Im Jahre 3 NSY landete einer dieser Probots auf Hoth und entdeckte den neuen Rebellenstützpunkt. Die Daten, die die Sonde lieferte, waren zwar nicht eindeutig, aber Vader erkannte, dass die Rebellen gefunden worden waren. Unverzüglich setzte er seinen Kampfverband in Richtung Hoth in Marsch.[6]

Der Rückzug von Hoth[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Hoth
Die Schlacht von Hoth war eine schwere Niederlage für die Allianz.

Admiral Ozzel, der Vaders Todesschwadron kommandierte, wollte die Rebellen auf Hoth überraschen und ließ die Flotte daher in unmittelbarer Nähe des Planeten aus dem Hyperraum fallen. Dies erwies sich jedoch als ein taktischer Fehler, denn dadurch bemerkten die Rebellen den Feind früh genug, um sich auf den Angriff vorbereiten zu können. Vader bestrafte Ozzel dafür mit dem Tode und ersetzte ihn durch Captain Piett. Die Imperialen waren nun zu einem Bodenangriff gezwungen, denn die Echo-Basis war durch einen Schild geschützt, der einem Bombardement aus dem Orbit standgehalten hätte.

Die Rebellen versuchten, die angreifenden imperialen Truppen aufzuhalten, damit der Stützpunkt evakuiert werden konnte. Die Allianz hatte zwar nicht genug Jäger, um den Transportern einen wirksamen Geleitschutz zu geben, aber die Ionenkanone gab den startenden Schiffen Feuerschutz, sodass diese die imperiale Blockade durchbrechen und in den Hyperraum entkommen konnten. Die schwer bewaffneten und stark gepanzerten imperialen Kampfläufer des Typs AT-AT, denen die Rebellen kaum etwas entgegenzusetzen hatten, durchbrachen die Verteidigungslinie der Allianz und zerstörten die Energiegeneratoren der Echo-Basis. Daraufhin brach der Schild zusammen, und die imperialen Bodentruppen konnten die Basis stürmen. Auf Hoth erlitten die Rebellen ihre größte Niederlage, doch konnte ein großer Teil ihrer Streitkräfte entkommen, und auch prominente Mitglieder der Allianz wie Leia Organa, Luke Skywalker und Han Solo konnten der Gefangennahme entgehen.[6]

Die Flucht durchs All[Bearbeiten]

Die Flotte der Rebellen bildet das neue Hauptquartier.

Nach der Niederlage in der Schlacht bei Hoth und dem damit verbunden Verlust ihrer Basis mussten die Schiffe der Rebellen-Allianz vor dem Imperium fliehen. Dem Millennium Falken gelang es zwar, den imperialen Sternenzerstörern durch einen gewagten Flug durch ein Asteroidenfeld und einen Trick zu entkommen und die Wolkenstadt auf Bespin zu erreichen, aber der Kopfgeldjäger Boba Fett, den Darth Vader zusammen mit einigen anderen angeheuert hatte, blieb dem Falken auf den Fersen. So konnte Vader dessen Besatzung doch noch in seine Gewalt bringen.[6]

Luke Skywalker, der sich in der Zwischenzeit von dem alten Jedi-Meister Yoda im Gebrauch der Macht hatte unterweisen lassen, flog nach Bespin, nachdem er in einer Vision gesehen hatte, dass seine Freunde in Gefahr waren. Vader stellte ihm in der Wolkenstadt eine Falle und versuchte, ihn auf die Dunkle Seite der Macht zu ziehen, doch Luke widersetzte sich ihm. Unterdessen gelang den anderen Rebellen mit der Hilfe Lando Calrissians, des Administrators der Wolkenstadt, die Flucht. Han Solo war jedoch Boba Fett übergeben worden und wurde von diesem zu dem Verbrecherkönig Jabba dem Hutten gebracht, der ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hatte. Skywalker unterlag Vader zwar in einem Lichtschwertduell, aber er konnte von seinen Freunden gerettet werden. Gemeinsam gelang ihnen die Flucht, und Calrissian schloss sich der Rebellen-Allianz an.[6]

Die Streitkräfte der Allianz hatten sich inzwischen an einem geheimen Sammelpunkt zusammengefunden. Die Führungsspitze der Allianz entschied, ihr Kommandozentrum im All zu belassen. Die Mobilität sollte eine Katastrophe, wie sie sich auf Hoth ereignet hatte, verhindern. In der Folgezeit setzten die Rebellen ihre Bemühungen, dem Imperium Schaden zuzufügen, ungeachtet des Rückschlages, den die Rebellion erlitten hatte, fort, während ihre Flotte beständig wuchs. Auf der Suche nach Han Solo mischten sie sich in einen Konflikt zwischen dem Verbrecherlord Prinz Xixor und Darth Vader ein. Diese Auseinandersetzung endete mit dem Tod Xixors.

Das Tarkin[Bearbeiten]

Das Tarkin

Kurz nach der Schlacht von Hoth konstruierte das Imperium im Orbit des Planeten Hockaleg eine neue Superwaffe. Dieses so genannte Tarkin bestand im Wesentlichen aus einem Superlaser, wie er auch schon beim Todesstern Verwendung gefunden hatte, und einem Arsenal von Maschinen und Abschirmfeldern. Captain Maraba Tev gelang es, die Baupläne dieser neuen Raumstation zu den Rebellen zu bringen, wobei er sich allerdings tödliche Verletzungen zuzog. Eine Analyse dieser Pläne ergab, dass das Tarkin keine Schwachstellen wie der Todesstern hatte und deshalb ein direkter Angriff keinen Erfolg versprach. Daher entsandte General Rieekan Luke Skywalker, Prinzessin Leia Organa und Chewbacca nach Hockaleg, damit sie sich als Techniker verkleidet an Bord des Tarkin schlichen und es sabotierten.[7]

Die Station, die unter dem Kommando von Darth Vader stand, stand kurz vor ihrer Fertigstellung, als es Prinzessin Leia gelang, das Aggregat, das den Superlaser steuerte, umzupolen, sodass die Feuerkraft nach innen gerichtet wurde. Die Rebellen erhielten bei dieser Mission unfreiwillige Hilfe von einigen imperialen Offizieren, die sich gegen Darth Vader verschworen hatten. Oberst Nord, Major Voal und einige andere planten, ihren Vorgesetzten zu ermorden, weil dessen Führungsstil schon viele ihrer Kameraden das Leben gekostet hatte und sie dem ein Ende bereiten wollten. Nachdem den Rebellen mit Hilfe von Lando Calrissian die Flucht vom Tarkin gelungen war, nahm Darth Vader persönlich die Verfolgung auf. Die Verschwörer feuerten den Superlaser ab, um sowohl die Rebellen als auch Vader zu vernichten, doch auf Grund der Sabotage führte dies zur Zerstörung der Station.[8]

Arbra[Bearbeiten]

Auf dem Waldplaneten Arbra fanden die Rebellen nach einiger Zeit endlich einen Ersatz für ihre Basis auf Hoth.[9] Nachdem sie den einheimischen Hoojibs in deren Kampf gegen ein Monster namens Slivilith, das die Hoojibs aus deren Höhle vertrieben hatte, geholfen hatten, gestatteten ihnen die Hoojibs, in ihrer Höhle einen Stützpunkt einzurichten. Die Kristalle in der Höhle wandelten geothermische Energie in elektrische Energie um und lieferten den Rebellen Wärme und Energie, während sie das massive Felsgestein vor imperialen Sonden schützte.[10] Die Position von Arbra wurde streng geheim gehalten, und nur Führungsoffiziere erhielten die Koordinaten des Planeten; dadurch sollte die Gefahr, dass sie dem Feind in die Hände fielen, minimiert werden.[11]

Nachdem sich die Rebellen auf Arbra eingerichtet hatten, fanden sie eine Möglichkeit, ihre Flotte vor dem Imperium zu verbergen. Während die ständig benötigten X-Flügler auf Arbra stationiert waren, wurden die größeren Schiffe in der Chromosphäre von Arbras Sonne versteckt. Die Techniker der Rebellen hatten so genannte KERTS-BHRG-Schirmfeldgeneratoren entwickelt, die einen Schild erzeugten, der die Flotte gegen die Hitze schützte.[12]

Die Armada[Bearbeiten]

Unter dem Kommando von Admiral Giel zog das Imperium an einem geheimen Ort im Äußeren Rand eine Armada zusammen[11], deren Aufgabe im Wesentlichen darin bestand, den Teezl, der kurz zuvor entdeckt worden war, nach Coruscant zu bringen. Dieses Wesen hatte die Fähigkeit, Funkwellen fast ohne Zeitverlust an jeden beliebigen Empfänger in der Galaxis zu senden. Es sollte nach Coruscant gebracht werden, um das imperiale Oberkommando in die Lage zu versetzen, ständigen Kontakt mit sämtlichen imperialen Stützpunkten zu halten, und dem Imperium dadurch einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Rebellen-Allianz zu verschaffen.[13]

Nachdem die Rebellen von der imperialen Armada erfahren hatten, besorgten sie sich auf dem Schwarzmarkt vier TIE-Jäger, um sich in den imperialen Kampfverband einzuschleusen und ihn von innen heraus zu zerstören. Als die imperialen Sternenzerstörer von den TIE-Jägern der Rebellen angegriffen wurden, eröffneten sie das Feuer auf ihre eigenen Schiffe. In diesem Durcheinander gelang es Luke Skywalker, der die Rebellen-Formation anführte, den Transporthangar von Admiral Giels Flaggschiff einschließlich des sich darin befindenden Teezls zu zerstören. Dabei schoss er allerdings auch seine vermeintliche Kameradin Shira Brie ab.[13] Kurz darauf fand Skywalker heraus, dass Brie in Wirklichkeit eine imperiale Agentin gewesen war, die von Darth Vader in die Allianz eingeschleust worden war, um Skywalker physisch oder psychisch auszuschalten.[14]

Die Wende bei Endor[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Endor
Die Raumschlacht über Endor

Vier Jahre nach der Zerstörung des Todessterns in der Schlacht von Yavin erhielt die Rebellen-Allianz von bothanischen Spionen Informationen über einen neuen Todesstern, der gerade über dem Waldmond Endor gebaut wurde und dessen Waffensysteme angeblich noch nicht einsatzbereit waren. Darüber hinaus besagten diese Informationen, dass Imperator Palpatine die Bauarbeiten persönlich überwache. Der Allianz bot sich damit die einmalige Gelegenheit, sowohl die neue Superwaffe als auch den Imperator auszuschalten. Admiral Ackbar und General Madine ersannen daraufhin einen Angriffsplan, der vorsah, einen Stoßtrupp unter der Führung von General Solo, der inzwischen aus der Hand Jabbas des Hutten befreit worden war, nach Endor zu schicken. Dieses Kommando sollte den Generator des Schildes, der den Todesstern schützte, zerstören, damit die Flotte den Todesstern angreifen konnte. Dann sollten die Jagdmaschinen in die Kernstruktur des Todessterns eindringen und diesen durch die Zerstörung seines Hauptreaktors vernichten.[15]

Nachdem Solos Stoßtrupp mit einer gekaperten imperialen Fähre auf Endor gelandet war, konnten die Rebellen die Unterstützung der einheimischen Ewoks gewinnen und mit deren Hilfe in den Schildbunker eindringen. Sie waren gerade im Begriff, Sprengsätze anzubringen, als sie von Palpatines Sturmtruppen gestellt wurden. Wie sich nun herausstellte, hatte der Imperator der Allianz eine Falle gestellt. Als ihre Flotte den Hyperraum verließ, um den Todesstern anzugreifen, mussten die Rebellen feststellen, dass der Schild noch nicht abgeschaltet worden war und der Todesstern trotz seines unfertigen Zustandes voll einsatzbereit war. Darüber hinaus stand eine imperiale Armada bereit, um die Rebellen an der Flucht zu hindern.[15]

Mit der Zerstörung des zweiten Todessterns endete die Herrschaft des Imperiums.

Als der Todesstern das Feuer eröffnete, versuchten die Rebellen, die imperialen Sternenzerstörer in Nahkämpfe zu verwickeln. Während sie angespannt auf die Deaktivierung des Schildes warteten, nahmen die Rebellen auf Endor gemeinsam mit den Ewoks den Kampf gegen die scheinbar weit überlegenen imperialen Bodentruppen auf. Auf dem Todesstern versuchte der Imperator unterdessen vergeblich, Luke Skywalker zu bekehren. Stattdessen gelang es Skywalker, Darth Vader, der sich nach ihrem Duell in der Wolkenstadt als sein Vater zu erkennen gegeben hatte[6], wieder auf die Helle Seite der Macht zu führen. Um seinen Sohn zu retten, tötete er den Imperator. Dabei zog er sich allerdings tödliche Verletzungen zu.[15]

Die Flotte der Allianz stand schon kurz vor der Niederlage, als der Schildgenerator auf Endor nach einem Sieg von Han Solos Stoßtrupp und den Ewoks über die imperialen Bodentruppen doch noch zerstört werden konnte. Daraufhin drang der Millennium Falke in Begleitung einiger Jäger in den Todesstern ein und zerstörte dessen Hauptreaktor. So verlor das Imperium in der Schlacht von Endor seinen Herrscher, den zweiten Todesstern, einen großen Teil seiner Flotte und zahlreiche Kommandooffiziere.[15]

Der Machtwechsel in der Galaxis[Bearbeiten]

Nach dem Tod des Imperators und seiner rechten Hand Darth Vader trat der ehemalige Großwesir Sate Pestage offiziell die Nachfolge Palpatines an. Er versuchte, das Imperium zu stabilisieren, doch viele hochrangige Flottenoffiziere sagten sich vom Imperium los und wurden zu unabhängigen Kriegsherren. Während sie versuchten, ihre Herrschaftsgebiete auszudehnen, stieß die Rebellen-Allianz in Richtung Kern vor und nutzte die internen Machtkämpfe der Imperialen zu ihrem Vorteil. Gleichzeitig durchlief die Allianz eine bedeutende Wandlung:

Mon Mothma, die erste Staatschefin der Neuen Republik

Vor der Schlacht von Endor war sie eine Untergrundorganisation gewesen, die geschaffen worden war, um den Imperator zu bekämpfen. Nach ihrem großen Sieg schlossen sich ihr jedoch hunderte von Systemen aus freien Stücken an. Dies bedeute zwangsläufig, dass die Rebellen nicht länger im Untergrund arbeiten konnten und daher ihre Strategie ändern mussten. Zudem verfügte die Allianz nun über die erforderlichen Mittel, um sich dem Imperium offen entgegenstellen zu können. So wurde die Rebellen-Allianz rund eine Woche nach ihrem Sieg bei Endor in die Allianz Freier Planeten umgewandelt, um in der Öffentlichkeit auftreten und eine offizielle Regierung bilden zu können. Schon kurze Zeit später ging aus dieser Organisation die Neue Republik hervor. Deren erklärtes Ziel war es, das Imperium endgültig zu besiegen und die demokratische Ordnung in der Galaxis wiederherzustellen. Die Neue Republik setzte den Vormarsch in Richtung Kern fort, denn der neuen Regierung war bewusst, dass sie niemals als offizielle Regierung der Galaxis anerkannt werden würde, wenn es ihr nicht gelang, den Kern und insbesondere Coruscant zu erobern.

Die Eroberung von Coruscant und der Kampf gegen Isard[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bacta-Krieg
Coruscant fällt an die Neue Republik

Mit dem Ziel, das Imperium endgültig zu besiegen und die Ideale der Republik in der ganzen Galaxis durchzusetzen, drang die Neue Republik in den Kern vor und brachte eine Welt nach der anderen unter ihre Kontrolle. Ein Jahr nach der Schlacht von Endor schwang sich Ysanne Isard, die ehemalige Chefin des imperialen Geheimdienstes, zur neuen Herrscherin des Imperiums auf. Sie vermochte es jedoch nicht, den Kern zu halten.

Zweieinhalb Jahre nach dem Tod des Imperators befanden sich dreißig Prozent der Welten in offenem Aufstand, und zwanzig Prozent unterstützten den Kampf der Neuen Republik; die restlichen Welten standen der Republik jedoch ablehnend gegenüber. In dieser Situation entschieden sich die Führer der Republik dafür, die Eroberung von Coruscant in Angriff zu nehmen. Zu diesem Zweck versuchten die Streitkräfte der Neuen Republik zunächst, den Planeten Borleias zu erobern. Dies gelang ihnen zwar erst im zweiten Anlauf, aber mit der Eroberung Borleias’ gewann die Republik einen Ausgangspunkt für den Angriff auf das Zentrum der Galaxis.[16]

Der planetare Schutzschild Coruscants machte eine Invasion des Planeten praktisch unmöglich. Daher wurde die Renegaten-Staffel unter dem Kommando von Wedge Antilles mit dem Auftrag, den Schild zu deaktivieren, nach Coruscant entsandt. Nachdem diese Mission trotz einiger Schwierigkeiten erfolgreich abgeschlossen worden war, griff die Neue Republik die galaktische Hauptwelt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Streitkräften an. Unter dem Kommando von Admiral Ackbar gelang es diesen tatsächlich, Coruscant zu erobern und Isard zu vertreiben.[17] Isard verließ den Planeten mit dem Supersternzerstörer Lusankya, der unter der Oberfläche gelegen und bis dahin als Gefängnis gedient hatte. Beim Start des riesigen Schiffes wurde ein großer Teil der Hauptstadt zerstört, und Unzählige fanden dabei den Tod. Darüber hinaus hatte Isard kurz vor ihrer Flucht das so genannte Krytos-Virus freigesetzt. Dieser Erreger war so beschaffen, dass er ausschließlich Nichtmenschen angriff. Dadurch bekam die Eroberung nicht nur einen bitteren Beigeschmack, sondern die Regierung der Neuen Republik geriet auch unter Zugzwang, denn um soziale Unruhen zu verhindern, musste sie so schnell wie möglich ein Gegenmittel finden.[18]

Isard floh unterdessen nach Thyferra und übernahm die Herrschaft über den Planeten. Dadurch brachte sie auch das für die Heilung des Krytos-Virus erforderliche Bacta unter ihre Kontrolle. Weil die Republik Thyferra nicht gewaltsam eingliedern wollte, wie es im Imperium üblich gewesen war, musste sie die Herrschaft von Isard akzeptieren. Wedge Antilles und seine Renegaten-Staffel griffen jedoch auf eigene Faust ein und bereiteten Isards Herrschaft ein Ende. Isard kam dabei scheinbar ums Leben. Kurz darauf konnte die durch das Krytos-Virus hervorgerufene Krankheit geheilt werden.[19]

Die Thrawn-Krise[Bearbeiten]

Hauptartikel: Thrawn-Feldzug

In der Schlacht von Endor hatte die imperiale Flotte zwar einige Kommandeure verloren, aber einige imperiale Würdenträger hatten die Katastrophe überlebt. Einige von ihnen hatten sich vom Imperium losgesagt und sich als unabhängige Kriegsherren eigene Herrschaftsgebiete geschaffen, andere waren als loyale Anhänger eines zerfallenden Imperiums im Kampf gegen die Neue Republik gefallen. Ohne eine starke Führung, wie es sie zu Palpatines Zeiten gegeben hatte, schien das Imperium auf lange Sicht nicht gegen die Neue Republik bestehen zu können. Im Jahre 8 NSY erschien jedoch jemand, der fähig und willens zu sein schien, das Imperium zu seiner alten Größe zurückzuführen. Bei diesem Hoffnungsträger des schwer angeschlagenen Imperiums handelte es sich um den Chiss Mitth'raw'nuruodo, der gemeinhin als Thrawn bekannt war. Er war als einziger Nichtmensch von Palpatine zum Großadmiral ernannt worden. Nun kehrte er aus den Unbekannten Regionen zurück und übernahm das Kommando über einige der verbliebenen Schiffe der imperialen Flotte. Anschließend machte er sich auf die Suche nach der Schatzkammer des Imperators, in der er hilfreiche Mittel für den Kampf gegen die Republik zu finden hoffte. Als er sie auf dem Planeten Wayland fand, traf er dort auf den Klon des Jedi-Meisters Jorus C'baoth. Es gelang ihm, den Klon, der sich Joruus C'baoth nannte, dazu zu überreden, ihn in seinem Kampf gegen die Neue Republik zu unterstützen.[20]

Nicht zuletzt auf Grund seiner beachtlichen strategischen Fähigkeiten gelang es Thrawn, der Republik mehrere empfindliche Niederlagen beizubringen. Es kam seinen Gegnern vor, als könnte er ihre Schritte voraussehen. Tatsächlich wurde Thrawn von der so genannten Delta-Quelle mit geheimen Informationen aus dem Imperialen Palast, dem Regierungsgebäude der Neuen Republik, versorgt. Als deren Führer erkannten, dass immer wieder Informationen in die Hand des Feindes gelangten, kam es unter ihnen zu Spannungen und Verdächtigungen. Sogar Admiral Ackbar geriet zu Unrecht in Verdacht. Unterdessen erfuhr Thrawn weiterhin von jedem geplanten Schritt der Republik und konnte seine Taktik daran anpassen.[20][21]

Joruus C’baoth kontrolliert die Flotte

In den zurückliegenden Jahren war das Imperium von der Neuen Republik immer weiter zurückgedrängt worden, doch Thrawn ging nun in die Offensive. Er begann seinen Feldzug gegen die Republik mit einigen schnellen Angriffen auf unzureichend verteidigte Planeten. Die Schlacht von Bpfassh diente indes nur dazu, die Republik von seinem eigentlichen Vorhaben, das in einem Angriff auf die Schiffswerften von Sluis Van bestand, abzulenken. Dabei kam auch sein neuer Verbündeter Joruus C’baoth zum Einsatz. Der Klon setzte seine Jedi-Kampfmeditation ein, um die Manöver der imperialen Schiffe zu koordinieren. Das daraus resultierende perfekte Zusammenspiel der an den Kampfhandlungen beteiligten imperialen Einheiten brachte Thrawn in Verbindung mit den anderen taktischen Vorteilen, die er besaß, in die Lage, die Neue Republik an den Rand einer Niederlage zu bringen. Bei Sluis Van setzte er gestohlene Minenmaulwürfe in Verbindung mit der Tarnvorrichtung, die er in der Schatzkammer des Imperators gefunden hatte, ein, um die republikanischen Schiffe zu entern. Nichtsdestoweniger endete die Schlacht auf Grund des Eingreifens von Han Solo und Lando Calrissian mit einem knappen Sieg der Republik. Thrawn musste sich zurückziehen, doch er gab sich noch längst nicht geschlagen.[20]

Um die Neue Republik besiegen zu können, musste Thrawn die Schlagkraft seiner Streitkräfte erhöhen. Um seine Flotte aufzustocken, begab er sich auf die Suche nach der legendären Katana-Flotte. Diese zweihundert Kreuzer der Dreadnaught-Klasse, die kurz vor Ausbruch der Klonkriege verlorengegangen waren, verfügten über eine enorme Feuerkraft und hätten vielleicht den Krieg entscheiden können. Auch die Republik suchte nach der Flotte, doch als sie sie fand, musste sie feststellen, dass ihr Thrawn zuvorgekommen war. Die Republik konnte die Schlacht um die Katana-Flotte zwar für sich entscheiden, aber Thrawn hatte schon den Großteil der Flotte unter seine Kontrolle gebracht. Damit hatte er seine Flotte um rund hundertachtzig Dreadnaughts vergrößert.[21]

Coruscant wird von Thrawn belagert.

Mit den erbeuteten Dreadnaughts konnte Thrawn in kurzer Zeit mehrere ehemals imperiale Welten, die sich der Neuen Republik angeschlossen hatten, zurückerobern. Dann unternahm er einen Angriff auf Ord Mantell, doch dies diente wieder nur der Ablenkung; er begab sich nach Coruscant, um den Planeten zu belagern und von sämtlichem Nachschub abzuschneiden. Dazu platzierte er Asteroiden, die mit Tarnvorrichtungen ausgestattet waren, im Orbit. Der planetare Schutzschild von Coruscant konnte nun nicht mehr gesenkt werden, denn der Einschlag eines Asteroiden hätte tausende von Todesopfern gefordert. Erst als General Bel Iblis nach Coruscant zurückkehrte, konnte die Gefahr gebannt werden. Um derartigen Angriffen in Zukunft vorbeugen zu können, versuchte die Republik nun eine KGF-Anlage zu erbeuten, mit der die imperialen Tarnschirme durchdrungen werden konnten.[22]

Thrawns Tod beendet den Feldzug.

Eine dieser Anlagen befand sich auf dem Planeten Bilbringi. Zeitgleich mit der Schmugglerallianz, die die Absicht hatte, die Anlage später gewinnbringend an die Neue Republik zu verkaufen, sprang die republikanische Flotte nach Bilbringi.

Die Republik hatte sich gründlich auf den Kampf vorbereitet, doch Thrawn hatte ein Täuschungsmanöver der Republik über Tangere durchschaut und wartete bereits über Bilbringi. Die Schlacht verlief für die Republik nicht gut. Tatsächlich standen ihre Verbände schon am Rande einer Niederlage, doch auf dem Höhepunkt der Schlacht wurde Thrawn überraschend von seinem Noghri-Leibwächter ermordet. Nachdem die imperiale Flotte ihren Admiral verloren hatte, brach sie den Kampf ab und zog sich zurück.[22]

Damit wurden die Erfolge des Großadmirals zunichte gemacht, denn nun fiel die Macht wieder an die Kriegsherren, die es längst nicht mit Thrawns militärischem Geschick aufnehmen konnten, und das Imperium begann erneut zu zersplittern.

Gegen die Kriegsherren[Bearbeiten]

Die Kriegsherren verwüsten Coruscant.

Nach dem verlustreichen Thrawn-Feldzug wandte sich die Neue Republik den imperialen Kriegsherren zu. Die verbliebenen Machtzentren des Imperiums lagen im Tiefkern und im Äußeren Rand. Die Kriegsherren sahen ein, dass sie das Imperium nur gemeinsam zu neuer Blüte führen konnten. Daher schmiedeten sie eine Allianz und kämpften fortan zusammen gegen ihren gemeinsamen Feind. Die Neue Republik wollte die Kriegsherren so schnell wie möglich besiegen, doch bei dem Versuch, dies zu erreichen, beging sie einen strategischen Fehler. In der Annahme, die Uneinigkeit der Kriegsherren werde diese auch weiterhin von einem Großangriff auf die Republik abhalten, ließ die Republik den galaktischen Kern schutzlos zurück. Die Imperialen nutzten die Gelegenheit jedoch und schlugen zu. Gemeinsam gelang es ihnen, die republikanischen Streitkräfte zu vertreiben und Coruscant wieder zu besetzen.

Das Bündnis hielt jedoch nicht lange, und die Kriegsherren begannen abermals, einander zu bekämpfen. Die Bürger Coruscants litten unter den Kampfhandlungen auf ihrer Welt. Eine orbitale Bombardierung des Planeten durch die Imperialen forderte Hunderttausende von Opfern. Die Verluste, die die Kontrahenten einander in diesen Kämpfen zufügten, erleichterten es der Republik später, den Planeten zurückzuerobern. Wie sich noch herausstellen sollte, nutzte dieser Kampf letztendlich am meisten dem Imperator. Der größte Feind der Republik war nämlich im Begriff zurückzukehren.

Palpatines Rückkehr[Bearbeiten]

Die Rückkehr des Imperators brachte die Republik an den Rand des Untergangs.

Seit dem Tod des Imperators bei Endor war das Imperium im Untergang begriffen, doch Palpatine hatte Klone von sich anfertigen lassen, um einen Zustand der Unsterblichkeit zu erlangen. Eine alte Sith-Technik erlaubte es ihm, in diese Körper einzudringen und sie zu übernehmen. Dieser Vorgang kostete ihn jedoch so viel Energie, dass er sechs Jahre benötigte, um wieder zu Kräften zu kommen. Während dieser Zeit blieb er allerdings nicht untätig, sondern er errichtete auf seiner Thronwelt Byss eine Zitadelle und vertiefte sich in das Studium der Dunklen Seite der Macht. Gleichzeitig verfolgte er aufmerksam die Geschehnisse in der Galaxis, bis er die Zeit für seine Rückkehr für gekommen hielt.

10 NSY war für ihn die Zeit gekommen: Er schickte seine neuen Superwaffen, die Weltenvernichter, nach Mon Calamari. Es entbrannte die Schlacht von Mon Calamari. Die Republik konnte das nicht dulden und schickte Verstärkung unter dem Kommando von Lando Calrissian und Wedge Antilles. Außerdem gelang es Palpatine, Luke Skywalker zur dunklen Seite der Macht zur verführen. Die Verteidigung von Calamari allerdings schlug fehl. Die Weltenvernichter saugten das Flaggschiff, die Emanzipator, einfach ein. Doch dann wurden die Weltenvernichter mysteriöserweise zerstört: Luke hatte den Master-Control-Computer auf Byss falsche Daten senden lassen. Inzwischen landeten Leia und Han unter schwerem Beschuss auf Byss in der Zitadelle, wurden sofort verhaftet und zu Luke und Palpatine geschickt. Leia war so entsetzt darüber, dass Luke nun auf der Seite von Palpatine stand, dass sie verzweifelt mit einem Lichtschwert, das sie von einer alten Jedi auf Nar Shaddaa bekam, eine der Wachen vom Imperator angriff und versuchte, Palpatine zu attackieren. Der aber ließ ihr veraltetes Lichtschwert einfach zerspringen. Danach griff er Leia sogar mit Machtblitzen an. Han wurde

in eine Gefängniszelle eingesperrt und Leia sollte mit ansehen, wie Palpatine in einen Klonkörper wechselt. Diese entkam aber mit einem alten Holocron. Leia und Han, der von Schmugglern aus seiner Zelle befreit wurde, nahmen Luke und flüchteten auf den Millennium Falken. Luke erzählte ihnen, er habe Codes, die die restlichen Weltenvernichter lahmlegen. Dann aber verschwand er. Mit einer alten Sith-Technik hatte er ein Scheinbild zu ihnen projiziert. Luke griff daraufhin das Klonlabor des Imperators an. Er zerstörte einen Klon-Tank nach dem anderen, aber Palpatine fand gerade noch einen Klon zum Leben. Der Imperator, in seinem neuen Körper, griff daraufhin Luke an und besiegte ihn in einem Lichtschwertduell. Palpatine zwang Luke wieder, sein Schüler zu werden. Luke konnte sich nicht dagegen wehren. Han und Leia, C-3PO und R2-D2 flogen mit dem Millennium Falken nach Mon Calamari, um zu schauen, ob die Schlachtcodes, die Luke ihnen gegeben hatte und R2 an die Vernichter gesendet hatte, die Vernichter wirklich lahmlegten. Als sie aus dem Hyperraum kamen, merkten sie aber, dass die Schlacht noch immer in vollem Gange war: Die Vernichter waren zwar kampfunfähig, aber die Fabriken im Inneren der riesigen Schiffe stellten weiterhin tödliche Waffen her. Die Enterkommandos der Republik hatten die Vernichter geentert, um die Produktion zu unterbinden. R2 aber hatte neue Codes entwickelt, die die Vernichter völlig zerstörten. Nachdem die Schlacht auf Calamari gewonnen war, zogen sich die Rebellen auf die Basis Bergspitze zurück. Dort erschien wenig später der Imperator mit seinem Flaggschiff, der Eclipse I. Er sagte, er wolle die Rebellen verschonen, wenn Leia mit dem gestohlenen Holocron auf die Eclipse käme. Leia gelang es, Luke auf die helle Seite zurück zu bringen und gemeinsam brachten sie einen Machtsturm des Imperators außer Kontrolle, der dann die Eclipse verschlang. Luke und Leia konnten sich rechtzeitig auf eine Fähre retten.

Palpatines letzte Atemzüge vor seinem endgültigen Tod

Palpatine kehrte anschließend noch einmal zurück: mit seiner neuen Waffe, dem Galaxisgeschütz, welches Projektile durch den Hyperraum verschoss, die Planeten zerstören konnten. In ihrer verzweifelten Lage griff die Republik Byss an. Dieser Angriff schlug allerdings fehl. Die Republik musste sich vor dem Imperium verstecken und flüchtete auf die Raumstation Nespis VIII. Dort wurde sie allerdings durch einen Spion vom Imperium aufgespürt, eine Fehlzündung des Projektils rettete sie. Auf Onderon wollte der geschwächte Imperator, dessen Klonkörper schneller alterte als gedacht, nun endgültig in den Körper von Anakin Solo wechseln. Er verkleidete sich als Pilger und gelangte so in die Gemächer von Leia Organa Solo. In den Gemächern entbrannte ein heftiger Kampf, in dem die Seele von Palpatine, bei dem Versuch, in Körper von Anakin zu wechseln, am Ende in den Körper von Empatojayos Brand gesaugt wurde und endgültig starb. Im Orbit von Onderon konnte eine Gruppe Republikaner, unter der Führung von Han Solo, in die Eclipse II, das Flaggschiff des Imperators, gelangen. Dort sabotierte R2-D2 den Hyperantriebsgenerator und brachte die Eclipse dazu, in das Galaxisgeschütz zu fliegen. Umak Leth, der Befehlshaber des Galaxisgeschützes, befahl auf die Eclipse zu schießen, als diese kurz davor war, in das Galaxisgeschütz zu fliegen. Das Projektil zerstörte Byss, weil es die Eclipse nicht erfassen konnte. Bevor das Flaggschiff des Imperators in das Galaxisgeschütz flog, konnten sich die Republikaner auf den Millennium Falken retten.

Der Kampf gegen den Provisorischen imperialen Rat[Bearbeiten]

Nach dem endgültigen Tod des Imperators machten sich die Kriegsherren wieder selbständig, während ein Rest von Palpatines Reich, der umgangssprachlich als „Restimperium“ bezeichnet wurde, unter der Führung des Provisorischen imperialen Rates, der von Carnor Jax geleitet wurde, weiterbestand. Die Neue Republik unternahm Aktionen gegen dieses Gremium von Imperialen, die sich zuvor verschworen hatten, um Palpatine zu stürzen und seinen Tod zu verursachen, indem sie seinen Leibarzt bestochen hatten, damit er dessen Klone sabotierte. Auf Phaeda wurde ohne Wissen der dortigen imperialen Garnison ein Stützpunkt der Republik eingerichtet. Einen unfreiwilligen Verbündeten fand die Neue Republik in dem ehemaligen Ehrengardisten Kir Kanos, der auf Grund von Jax’ Verrat erst diesen tötete und dann dazu beitrug, dass der Provisorische Rat der Republik in die Hände fiel. Dadurch wurde dieser Machtfaktor ausgeschaltet.

Daala und der weitere Krieg[Bearbeiten]

Nach diesen Ereignissen schaffte es die neue Republik, rasch wieder Fuß zu fassen und ihr Gebiet zu stabilisieren. Bald schon wirkte der Schatten des Imperiums wie eine böse Erinnerung. Doch überstand eine geheime Forschungsanlage des Imperiums im Schlund, einem Ballungsgebiet schwarzer Löcher in der Nähe von Kessel. In dieser von Tarkin gegründeten Einrichtung wurden imperiale Superwaffen wie der Sonnenhammer oder die Weltenvernichter entwickelt. Als Han Solo und Chewbacca, als Abgesandte der Neuen Republik, Kessel zu einem Beitritt bewegen wollten, wurden sie dort gefangen genommen. Nach kurzer Zeit in den Gewürzminen konnten sie flüchten und mit einem gestohlenen Schiff den Planeten verlassen. Um den Verfolgern zu entkommen, flogen Solo, Chewbacca und ein von ihnen befreiter Sklave, Kyp Durron, in den Schlund.

Daala tötete bei Mon Calamari tausende Personen.

Wiederum gerieten sie in Gefangenschaft und zwar diesmal in imperiale. Die Oberbefehlshaberin der Verteidigungsflotte, der einzige weibliche Admiral des Imperiums, Natasi Daala, erfuhr von ihren Gefangenen, dass das Imperium am Zerfallen war und die letzten Truppen der imperialen Flotte sich aus dem Kern und dem Mittleren Rand zurückzogen. Sie erkannte, dass ihre kleine Flotte, bestehend aus vier Sternenzerstörern der Imperium-Klasse, eine der stärksten Streitkräfte in der Galaxis waren, die sich noch wirklich für das Wohl des Imperiums und dessen Ideale interessierten. Um das alte Regime wiederaufzubauen, verließ sie das Schlundzentrum. Nur kurz vorher flüchteten ihre drei neuesten Gefangenen mit ihrer wertvollsten Waffe. Der Sonnenhammer war eine Waffe, mit der man nicht wie beim Todesstern nur Planeten, sondern ganze Sonnensysteme zerstören konnte. Daala kehrte also in die Neue Republik zurück und richtete dort mit ihren Angriffen viel Chaos an. Auf Mon Calamari kamen tausende bei dem orbitalen Beschuss durch ihre Sternenzerstörer um. Doch konnte Daala ihren Feldzug nicht zu einem Triumphzug des wiederauflebenden Imperiums machen. Sie scheiterte, da ihr die Ressourcen und das taktische Können fehlten, um die Neue Republik in die Knie zu zwingen.

In der zweiten Schlacht um Kessel wurde sie endgültig geschlagen und floh, mit nur noch einem Sternenzerstörer in den Tiefkern. Der Tiefe Kern war eine der letzte Bastionen des Imperiums, neben dem Restimperium im Äußeren Rand. Als Daala dort ankam, erkannte sie, dass die verbliebene Kriegsherren zu sehr mit ihren eigenen kleinen Privatkriegen beschäftigt waren, als dass sie für das untergehende Imperium kämpfen würden. Unter dem Vorwand einer Verhandlung lockte sie die Kriegsherren in eine Falle und ermordete sie. Da sie nun die Ressourcen der Kriegsherren kontrollierte, versuchte sie erneut, die Republik zu erobern. Diesmal griff sie den Neuen Jedi-Orden auf Yavin 4 an. Doch sie unterschätzte die Macht der Neuen Jedi. Die SChlacht von Yavin IV endete mit einer vernichtenden Niederlage des Imperiums und führte zum Rückzug Daalas aus dem Mittelpunkt des galaktischen Geschehens. Nun übernahm ein anderer Mann das Ruder und versuchte, das Imperium zu retten: Admiral Gilad Pellaeon. Der gebürtige Corellianer führte das Imperium durch die nächsten Jahre, konnte jedoch nichts weiter gegen die Republik unternehmen.

Der Pellaeon-Gavrisom-Vertrag[Bearbeiten]

Der Vertrag beendet den Bürgerkrieg.

19 NSY war Großadmiral Pellaeon klar, dass ein Fortsetzen des Krieges nur zum endgültigen Untergang des Imperiums führen würde. Er versuchte daraufhin den Moff-Rat, das oberste Gremium des Restimperiums, zu überzeugen, Unterhändler zur verhandlungsbereiten Republik zu schicken. Erste Verhandlungen kamen zustande und es schien, als könnten der ewige Krieg bald enden. Als kurz darauf die Caamas-Dokumente auftauchten, schienen die Verhandlungen zu scheitern. Auch die mögliche Bedrohung durch einen Klon von Thrawn waren nicht gerade förderlich für die Verhandlungen.

Die letzte große Schlacht des Bürgerkriegs war die Schlacht von Yaga Minor. Hier wurden imperiale Verschwörer, die versucht hatten, die Verhandlungen zu sabotieren, angegriffen und wurden durch eine gemeinsame Operation der Republik und des Imperiums besiegt. Am Ende wurden die Verschwörer geschlagen und auch eine mögliche Rückkehr Thrawns wurde verhindert. An Bord des Sternenzerstörers Schimäre über Bastion wurde der Vertrag unterzeichnet, der einen mehr als zwei Jahrzehnte tobenden Krieg beendete.

Folgen[Bearbeiten]

Auf den Bürgerkrieg folgte eine Phase relativen Friedens. Die nächsten sechs Jahre verliefen ohne große Auseinandersetzungen. Doch erwies sich die Republik nach dem Rücktritt von Leia Organa Solo und der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Borsk Fey'lya zunehmend als korrupt. Im Äußeren Rand kam es zu Krisen und der Jedi-Orden schuf mehr Probleme, als er löste. Doch es zog bereits der nächste große galaktische Krieg auf: Die Invasion der Yuuzhan Vong. Im Zuge dieser Katastrophe kamen sich Republik und Imperium trotz jahrelanger Kämpfe näher und wurden Verbündete.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]