Tantla

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Tantla.jpg
Tantla
Allgemeines
Heimatwelt:

Ealor

Klasse:

Säugetier

Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:
  • Wälder, insbesondere Regenwald
  • Wüstenplateaus
  • Eisflächen
Ernährungstyp:

Fleischfresser

Art der Fortpflanzung:

Zweigeschlechtlich

Beschreibung
Haarfarbe:

Verschieden (abhängig vom Klima des Lebensraums)

Durchschnittliche Größe:
  • Größe: 1 bis 1,30 Meter
  • Länge: bis zu 3 Meter
Besondere Merkmale:
  • Pelz mit verschiedenen Farben und Markierungen
  • vier Beine mit klauenbesetzten Pranken
  • Schwanz mit Widerhaken
  • ein Auge

Der Tantla ist ein Aasfresser, der in den Regenwäldern, Wüsten und Eisebenen des Planeten Ealor heimisch ist. Seine Pelzfarben und -markierungen hängen von dem von ihm bewohnten, verschiedenen Klimaten unterworfenen Lebensraum ab. Der in Rudeln jagende Tantla verlässt sich auf seine Schnelligkeit und seine saugfähige Zunge. Selbst stellt er die typische Beute der Graiveh und ein beliebtes Ziel von Jägern dar, die es auf seinen flauschigen Pelz abgesehen haben. Erwachsene Tantla sind bereit, die Jungtiere ihres Rudels bis zum Tod gegen Angreifer zu verteidigen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Tantla wird 1 bis 1,30 Meter groß und bis zu 3 Meter lang. Die Farben und Markierungen auf seinem Pelz hängen von den klimatischen Bedingungen des Lebensraums ab, den er auf seiner Heimat Ealor wählt. Die Tantlas sind dort vornehmlich in den Regenwäldern am Äquator anzutreffen. Allerdings haben sich einige von ihnen auch in den Wüstenplateaus und in den Eisflächen im Norden akklimatisiert. Zum Angriff setzt der Tantla seine scharfen Zähne, die klauenbesetzten Pranken am Ende seiner vier Füße und seinen über Widerhaken verfügenden Schwanz ein. Der einäugige Tantla hat jedoch Schwierigkeiten, Entfernungen und das Verhältnis mehrerer Objekte zueinander in einer dreidimensionalen Perspektive einzuschätzen. Es gerät ihm daher zum Nachteil, wenn sich seine Beute nicht bewegt. Der Tantla besitzt eine anpassungsfähige Zunge, die voll ausgestreckt einen Meter lang wird. An ihrer Spitze sitzen hunderte winziger Saugnäpfe.

Der Tantla ist ein karnivorer Aasfresser. Jagden unternimmt er in Rudeln von zehn bis zwölf Individuen. Dabei nutzt der tagaktive Räuber seine Schnelligkeit, um seine Beute zu erschöpfen, und seine saugfähige Zunge, um sie dann zu greifen. Seinerseits ist der Tantla die typische Beute der Graiveh, eines nachtaktiven Raubtiers, das sich durch weite Sprünge fortbewegt. Außerdem ist er ein Ziel von Jägern, die seinen für seine Wärme und Geschmeidigkeit beliebten Pelz begehren. Der Tantla legt einen großen Wert auf seine Familie. Die Mutter umsorgt ihre Jungen für fast ein Jahr. Zusätzlich kümmern sich alle Mitglieder des größeren Familienrudels um sie. Die Erwachsenen beweisen im Schutz der Jungtiere einen ungewöhnlichen Beschützerinstinkt, wenn diese von einem Räuber bedroht werden: Sie kommen in der Gruppe zusammen, um den Eindringling wiederholt anzugreifen und so zu vertreiben. Dabei kämpfen sie – angetrieben vom Adrenalin – auch dann weiter, wenn sie im Kampf Verletzungen davontragen, und sind ohne zu zögern bereit, ihr Leben für den Schutz der Jungen zu opfern.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Tantla war eine von über 60 Arten, die das Tagge Holographic Museum auf Chandrila während des Galaktischen Bürgerkrieges in der holografischen Ausstellung Creatures of the Galaxy über die Reichhaltigkeit der galaktischen Fauna zeigte. Eine Broschüre für die Besucher beschrieb die ausgewählten Tiere als einige der vielfältigsten und interessantesten Lebensformen auf den tausenden Welten des Galaktischen Imperiums. Jedes der holografischen Ausstellungsstücke wurde in einem begleitenden Datenblatt näher vorgestellt.

Quellen[Bearbeiten]

Der Tantla wurde für das 1994 veröffentlichte Sachbuch Creatures of the Galaxy zum Star-Wars-Rollenspiel von West End Games entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Tantla verfasste Rick D. Stuart auf Grundlage einer Zeichnung und eines Grundkonzepts von Dan Schaefer. Da aus dem Sachbuch nicht hervorgeht, welches grammatikalische Geschlecht der Name der Tierart hat, verwendet dieser Artikel das generische Maskulinum.