Tarnfeld

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt Tarnvorrichtungen für Schiffe; für Tarnvorrichtungen für Personen siehe unter Tarnvorrichtung (Personen).

Ein Tarnfeld ist ein Gerät, dass ein Raumschiff oder andere Gegenstände sowohl für Sensoren als für normale Augen annähernd unsichtbar macht.

Es gibt zwei Sorten von Tarnvorrichtungen. Die erste Sorte basiert auf Stygium-Kristallen und wiegt etwa eine Tonne, wodurch sie auch in kleineren Schiffen eingesetzt werden kann. Da Stygium aber äußerst selten ist, erreichte diese Tarnvorrichtung auf dem Schwarzmarkt Preise von etwa 150 Millionen Credits, wodurch sie oft den Preis des Schiffes, auf dem sie eingesetzt wird, übertrifft. Das Zann-Konsortium verwendete diese Tarnvorrichtungen auf einigen Schiffen, unter anderem auf der Merciless.

Eine zweite Variante benutzte Hibridum, ein auf Garos IV vorkommendes Erz. Diese Tarnvorrichtungen waren auf dem Schwarzmarkt gelegentlich schon für 250.000 Credits zu finden, hatten jedoch andere Nachteile. Zunächst wog ein solches Gerät 250 Tonnen, wodurch diese Tarnvorrichtung nur auf größeren Schiffen verwendet werden konnte und auch dort die Frachtkapazität stark reduzierte. Darüber hinaus wirkte das von ihr erzeugte Tarnfeld in beide Richtungen, man wurde zwar nicht mehr gesehen, sah jedoch auch selber nichts mehr. Sie wurde von Wissenschaftlern des Imperiums entwickelt und die Konstruktionspläne in einem geheimen Stützpunkt auf Wayland verborgen. Während seines Feldzuges fand Großadmiral Thrawn diese wieder und rüstete einige Schiffe seiner Flotte damit aus. Um den Effekt zu umgehen, dass die Besatzungen der Schiffe ihre Außenwelt nicht mehr wahrnahmen, ließ er diese vom dunklen Jedi Joruus C’baoth koordinieren. So gelang es ihm, getarnte Kreuzer in der Atmosphäre eines Planeten unter dessen Verteidigungsschild fliegen zu lassen und diese, während im Orbit befindliche Schiffe auf den Schild feuerten, die Planetenoberfläche beschießen zu lassen, was den Anschein erweckte, das Feuer der Schiffe habe die Schilde durchdrungen. So konnte er den Planeten Ukio zur Aufgabe zwingen und fast unbeschädigt übernehmen.

Keine dieser Tarnvorrichtung war aber jemals frei verkäuflich, da sämtliche Regierungen sie nur auf militärischen Schiffen erlaubte und ihren Besitz und Verwendung ansonsten unter Strafe stellte.

Eine Alternative zu einem Tarnfeld ist eine Tarnbeschichtung.

Quellen[Bearbeiten]