Telkadis-Baumversteckspinne

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Telkadis hiding tree spider.jpg
Telkadis-Baumversteckspinne
Allgemeines
Heimatwelt:

Telkadis

Klasse:

Spinnentier

Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:

Takubaum

Ernährungstyp:

Fleischfresser

Art der Fortpflanzung:

Zweigeschlechtlich

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

60 bis 80 Zentimeter (Durchmesser)

Besondere Merkmale:
  • an einen Baumstumpf erinnerndes Äußeres
  • mehrere kurze Beine
  • starke, zangenähnliche Reißzähne (Weibchen)

Die Telkadis-Baumversteckspinne[1] oder auch Telkadianische Spinne[2] ist ein äußerlich an einen Baumstumpf erinnerndes Spinnentier, das auf dem Planeten Telkadis heimisch ist. Die Weibchen legen ihre Eier in Takubäumen ab. Wenn das Jungtier schlüpft, gräbt es sich weiter in den Baum und nimmt dessen Nährstoffe auf. Dort wartet das Raubtier auf Beute, die sich seinem Baum unbedachterweise nähert und die es über die von diesem abgegebene Wärme wahrnimmt. Aufgrund ihres Giftes stellt die Telkadis-Baumversteckspinne auch eine Gefahr für Waldarbeiter dar.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die äußerlich an einen mit kurzen Beinen besetzten Baumstumpf erinnernde Telkadis-Baumversteckspinne erreicht im Durchmesser eine Größe von 60 bis 80 Zentimetern. Das Spinnentier ist in den mit Takubäumen bewachsenen Wäldern von Telkadis heimisch. Die Weibchen nutzen ihre starken, zangenähnlichen Reißzähne, um sich tief in das Innere der Takubäume zu bohren und dort ihre Eier abzulegen. Nachdem sie geschlüpft sind, nehmen die Jungtiere Nährstoffe aus der breiartigen Rinde des Baumes auf. Während sie wachsen, graben sie sich immer tiefer in die Baummasse. Mitunter wird ein Takubaum dabei Wirt für über ein Dutzend der Spinnen. Dem nach außen gesund anmutenden Baum ist der Befall nicht anzusehen. Auch die gut an ihre Umgebung angepassten und sich nur leise fortbewegenden Spinnen sind auch auf kurze Entfernung nur schwer zu entdecken. Der einzige Hinweis auf den Befall eines Baumes ist das in seiner Nähe wahrnehmbare, eigenartige Brummen der Männchen, wenn sie die in den Bäumen versteckten Eihülsen befruchten.

Die Jagdmethode der Telkadis-Baumversteckspinne gilt als besonders hinterhältig. Ihre warmblütigen Beutetiere, darunter die nagetierartigen Waldvoletes, kann sie über die von ihnen ausgestrahlte Wärme über eine Entfernung von bis zu 20 Meter wahrnehmen. Anschließend wartet sie darauf, dass die arglose Beute ihrem Baum zu nahe kommt. Außerdem stellt der Befall mit Telkadis-Baumversteckspinnen ein Ärgernis für Förster und Holzfäller dar. Teilweise wird davon berichtet, dass eine ganze Kolonie zum Angriff übergeht, wenn ihr Wirtsbaum bedroht wird. Bei ihren Bissattacken gibt die Telkadis-Baumversteckspinne ein Gift ab, das eine über eine Stunde andauernde Paralyse sowie als zurückbleibende Nachwirkungen Übelkeit, den zeitweisen Verlust des Gehörs und wochenlange Gleichgewichtsstörungen verursachen kann.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Telkadis-Baumversteckspinne war eine von über 60 Arten, die das Tagge Holographic Museum auf Chandrila während des Galaktischen Bürgerkrieges in der holografischen Ausstellung Creatures of the Galaxy über die Reichhaltigkeit der galaktischen Fauna zeigte. Eine Broschüre für die Besucher beschrieb die ausgewählten Tiere als einige der vielfältigsten und interessantesten Lebensformen auf den tausenden Welten des Galaktischen Imperiums. Jedes der holografischen Ausstellungsstücke wurde in einem begleitenden Datenblatt näher vorgestellt.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung von „Telkadis hiding tree spider“ aus Creatures of the Galaxy
  2. Eigenübersetzung von „Telkadian spider“ aus Creatures of the Galaxy

Die Telkadis-Baumversteckspinne wurde für das 1994 veröffentlichte Sachbuch Creatures of the Galaxy zum Star-Wars-Rollenspiel von West End Games entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über die Telkadis-Baumversteckspinne verfasste Rick D. Stuart auf Grundlage einer Zeichnung und eines Grundkonzepts von Dan Schaefer.