Glimwurm

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Glim worm.jpg
Glimwurm
Allgemeines
Subspezies:

Sich schlängelnder brauner Glimwurm

Klasse:

Wurm

Lebensraum:

Wüste, Stadt

Ernährungstyp:

Fleischfresser

Lebenserwartung:

5 bis 8 Jahre

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

Bis zu 1 Meter

Besondere Merkmale:
  • schlauchförmiger Körper
  • mehrere Hautschichten mit scharfen Schuppen

Der Glimwurm[1] ist ein wurmartiges Raubtier, das sich durch die Kontraktionen seiner schuppigen Hautschichten fortbewegt. Für die Jagd nach Beutetieren verlässt er sich auf seinen hochentwickelten Vibrationssinn, um sie in den von ihm bevorzugten Wüstenregionen unterirdisch zu verfolgen und dann überraschend anzugreifen. Der auf vielen Planeten verbreitete Glimwurm wird aber auch selbst wegen seines Fleisches, seiner Schuppen und seines Schleims gejagt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der dünne, schlauchförmige Körper des bis zu einen Meter langen Glimwurms wird von mehreren Schichten scharfer, spitz zulaufender Schuppen bedeckt, die sich durch die starken Kontraktionen der darunter liegenden Muskeln ständig bewegen. Aufgrund der komplexen Muskelstruktur sieht es so aus, als würden die inneren Bewegungen nach außen fließen. Der Glimwurm bewegt sich in der Regel einen Meter unter der Erdoberfläche fort. Dabei ist er in der Lage, lockere Bodengegenden mit einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde zu durchqueren. An der Oberfläche kommt er nur mit 30 Kilometern pro Stunde voran.

Der Glimwurm ist ein Raubtier, das meist zu dritt oder zu viert jagt. Auf der Suche nach Beutetieren kommt er regelmäßig an die Oberfläche. Er besitzt zwar kein Seh- oder Riechvermögen, aber dafür einen außergewöhnlichen Tast- und Vibrationssinn. Sobald er seine Beute aufgespürt hat, nähert er sich ihr unterirdisch. Da seine Bewegung von der Oberfläche aus nicht zu erkennen ist, kann der Glimwurm sein Ziel überraschen, indem er unter ihr aus dem Boden ausbricht. Diesen Überraschungseffekt kann der Glimwurm aber auch erzielen, wenn er sich seinem Ziel oberirdisch kriechend nähert. Wenn sein Körper mit der Beute in Kontakt kommt, sorgen die kontrahierenden Muskeln in seinem Inneren dafür, dass sich seine Haut über sie zieht. Dabei stößt er aus zahlreichen Drüsen, die sich unter seinen Schuppen befinden, einen klebrigen Schleim aus, der die Beute bewegungsunfähig macht. Auf diese Weise kann der Glimwurm seine Beutetiere im Ganzen fressen. Seine bevorzugte Beute stellen kleine Nagetiere, Reptilien, Schlangen und Insekten dar. Obwohl der Wurm keine Gefahr für einen Menschen darstellt, kann sein plötzliches Hervorbrechen aus dem Boden einen unvorbereiteten Wanderer durchaus erschrecken.

Der anpassungsfähige Glimwurm kommt auf einer Vielzahl von Planeten mit unterschiedlichen Bodentypen vor. Er ist auch in der Lage, sich an das Leben in urbanen Gebieten anzupassen. Sein bevorzugter Lebensraum stellen jedoch Wüstenregionen dar. Von den zahlreichen Unterarten, die sich aus dieser Situation entwickelt haben, kommt der sich schlängelnde braune Glimwurm am häufigsten vor. Die Lebenserwartung der Tierart beträgt fünf bis acht Standardjahre. Ein Glimwurm produziert jedes Jahr ein Gelege mit zwölf bis 16 Eiern. Allerdings unterscheiden sich die Charakteristika der Fortpflanzung bei jeder Unterart. Der Glimwurm wird auf einigen Welten gejagt. Aus seinem Schleim kann ein schwacher, aber kostengünstiger Klebstoff hergestellt werden. Auf mehreren Planeten im Äußeren Rand gilt Kleidung, die aus seinen Schuppen hergestellt wird, als modisch. Sein Fleisch wird auch als Nahrungsmittel oder für Tierfutter verwendet.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung von „Glim worm“ aus Creatures of the Galaxy

Der Glimwurm wurde für das 1994 veröffentlichte Rollenspielwerk Creatures of the Galaxy entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Glimwurm verfasste Bill Smith auf Grundlage einer Zeichnung von Mike Vilardi.