Neimoidianischer Besatzungsrat

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der neimoidianische Besatzungsrat war ein Gremium, das der neimoidianische Vizekönig Nute Gunray nach der Invasion von Naboo gründete, um die besetzten Gebiete effizienter zu verwalten. Neben ihm selbst und seinem Adjutanten Rune Haako, der als Siedlungsbevollmächtigter der besetzten Gebiete agierte, berief Gunray eine Reihe weiterer Prominenter und Würdenträger in den Rat.[1] Als Chronistin des Besatzungsrats fungierte Viff Almay, die zuvor den Golden Pylat Award für ihr biografisches Werk über den Handelsbaron Uunos Goru erhalten hatte. Darüber hinaus gehörten dem Rat hochrangige Würdenträger wie der Konsul Zill Kartay, der Magistrat Kund Ekorr, sowie Hap Brehg, der als Schatzmeister fungierte, an.[2] Im Verlauf der Rückeroberung Naboos durch seine Bewohner wurden Gunray und Hakoo von der Königin Padmé Amidala und ihren Zofen festgesetzt,[1] während Quarsh Panaka, der Hauptmann der Palastgarde, Kartay, Ekorr und Brehg dingfest machte.[2] Nach dem Ende der Schlacht wurden Gunray, Haako und die übrigen Ratsmitglieder der Galaktischen Republik überantwortet. Der kurz zuvor neu gewählte Oberste Kanzler Palpatine ließ die Neimoidianer als Gefangene nach Coruscant bringen, wo sie vor Gericht gestellt werden sollten. Palpatine versprach zwar, die Gefangenen rasch abzuurteilen,[1] jedoch gelang es zumindest Gunray, insgesamt vier Strafverfahren vor dem Obersten Gerichtshof ohne eine Verurteilung zu überstehen.[3] Die einzige von dem Gericht verfügte Auflage an die Handelsföderation bewirkte, dass sie einen kleinen Teil ihres Kriegsgeräts abgeben und versichern musste, ihre Droidenarmee nicht zu vergrößern.[4] Gunray konnte sich auf diese Weise bis zu den Klonkriegen im Amt halten.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]