Sobrik

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Sobrik1.jpg
Sobrik
Beschreibung
Planet:

Balmorra

Verteidigung:
  • Verteidigungsgeschütze
  • Stadtmauer
Sehenswürdigkeiten:
Gesellschaft
Sicherheitskräfte:
Bevölkerung:

Menschen

Wichtige Rolle(n):
  • ehemalige Hauptstadt von Balmorra
  • Basis der sith-imperialen Besatzung
Zugehörigkeit:

Sobrik, die originäre Hauptstadt des Planeten Balmorra, war eine in der Gorinth-Schlucht gelegene Stadt, die während des Großen Galaktischen Krieges fast vollständig vernichtet und anschließend als Hauptsitz der sith-imperialen Besatzungsmacht wiederaufgebaut wurde.

Lage[Bearbeiten]

Sobrik lag strategisch günstig in einer Senke des Goritnh-Gebirgzuges eingebettet, sodass es nur wenige Zugangswege zu der Stadt gab. Im Süden an die Stadt schloss das Sobrikarill-Tal der Gorinth-Schlucht an, das zur Zeit des Kalten Krieges ein vom Krieg gezeichnetes Gebiet mit vielen Ruinen darstellte. Am südlichen Ende des Tales erhob sich das Windplateau, an dessen nördlicher Spitze der Gorinth-Außenposten sowohl das Plateau, als auch die Gorinth-Schlucht und damit den Stadtzugang überblicken konnte. Im Osten der Stadt führte die Schlucht in das Sundari-Flachland, in dem sich die wichtige Balmorranische Waffenfabrik befand. Im Westen der Stadt lag am Rande der Gorinth-Gebirgskette die Troida-Militäranlage, sowie der Moränen-Klamm, das westliche Ende der Gorinth-Schlucht, an dem sich der Markaranische Außenposten befand, der imperiales Personal mit Hilfe von Aufzügen auf das höhergelegene Markaranische Flachland transportieren konnte, welches zur Okara-Droidenfabrik führte.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Stadtzentrum von Sobrik

Über das Aussehen von Sobrik vor dem imperialen Bombardement war nicht viel bekannt, jedoch zeugten die zahlreichen Ruinen im Sobrikarill-Tal während des Kalten Krieges von der einstigen Ausdehnung der vormaligen Hauptstadt des Planeten. Nach dem Wiederaufbau durch imperiale Techniker glich Sobrik einer durchgeplanten Garnisonsstadt. Im Süden der Stadt befand sich der Stadtausgang zur Gorinth-Schlucht, der von zwei Verteidigungswällen und dem Gorinth-Tor geschützt wurde, wobei der hintere Wall größer als der Vordere war. Am nördlichen Ende der Stadt, am Fuß des Gebirges, befand sich der Raumhafen der Stadt, über den sämtlicher Transport abgewickelt wurde. Im Osten der Stadt befand sich das Garnisonsviertel der imperialen Truppen, mit mehreren Übungshallen und dem imperialen Hauptquartier Camp Vigil, von dem aus die imperialen Besatzungsbemühungen geleitet wurden, sowie der Markt von Sobrik. Im östlichen Ende der Stadt befand sich in der Zeit der imperialen Besatzung die Versunkener Sarlacc Cantina. Im Westen der Stadt, sowie überall zwischen den Militärgebäuden befanden sich die Wohnhäuser der übriggebliebenen Bürger, die aus grauen, kastenförmigen Wohnhäusern und kleinen, ebenfalls grauen Hochhäusern bestand. Die gesamte Stadt wurde von einem Schutzschild geschützt, dessen Emitter zentral über der Stadt in der Luft schwebte. Sobrik wurde von einer Kette an Verteidigungsgeschützen gesichert, welche am oberen Rand der Gebirgssenke auf Plattformen um die ganze Stadt herum errichtet waren. Zwischen diesen befanden sich mehrere Shuttlelandeplätze für imperiale Fähren.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine starke militärische Präsenz sollte die Bewohner in Sobrik unterdrücken

Viele hundert Jahre vor dem Großen Galaktischen Krieg war Sobrik die Hauptstadt des balmorranischen Volkes. Knapp dreihundert Jahre vor der imperialen Besatzung wurde der Regierungssitz von Sobrik wegverlegt und die vorteilhaftere liegende Stadt Bin Prime als Hauptstadt erwählt. Als Folge dessen hatte Sobrik mit einer Welle von Abwanderungen zu kämpfen, welche die Zahl der Einwohner reduzierte. Als das Sith-Imperium während des Großen Galaktischen Krieges den Planeten Balmorra angriff leistete die Stadt erbittert Widerstand und war eine der letzten Städte die an das Imperium fiel. Durch die starken Bombardements der Stadt war diese jedoch fast vollständig vernichtet und große Teile der Bevölkerung getötet worden. Als das Sith-Imperium erkannte das die Stadt eine strategisch günstige Lage aufwies, was ihr die Möglichkeit gegeben hatte so lange Widerstand zu leisten, und nah zu der Okara-Droidenfabrik und der Balmorra Waffenfabrik lag, erwählte die imperiale Führung Sobrik zu ihrem neuen Hauptquartier. Die Stadt wurde von imperialen Ingenieuren wiederauf- und zur Festungsstadt ausgebaut und die übriggebliebene Bevölkerung mit einer starken Militärpräsenz unterdrückt. Während des Kalten Krieges sah sich die Stadt immer wieder den Bombardements durch den Balmorranischen Widerstand ausgesetzt, der jedoch dank der starken Verteidigungsschilde abgewehrt werden konnte. Nachdem die Sith-Lady Darth Lachris die Kontrolle über die imperialen Besatzungstruppen übernommen hatte gelang es diesen von Sobrik aus den Widerstand aus großen Teilen Balmorras zu vertreiben, so auch dem Gebrochenen Tal, und sie an den Rand der Vernichtung zu bringen. Dank republikanischer Militärhilfen gelang es dem Widerstand jedoch sich wieder zu reorganisieren und die imperialen Truppen erneut anzugreifen. Nachdem mehrere republikanische Einsatzteams bis in die imperiale Besatzungsstadt vordringen konnten gelang es einem Jedi-Einsatzteam die Sith-Lady Darth Lachris in einer Kommandoaktion zu töten. Mit dem Tod der Sith und den starken imperialen Verluste verloren die verbliebenen imperialen Truppen stetig an Boden, sodass es schließlich zu einem Bürgeraufstand in Sobrik kam. Balmorra geriet schließlich wieder unter republikanische Kontrolle, was danach mit Sobrik passierte ist nicht bekannt.

Quellen[Bearbeiten]

Sobrik wurde durch das Onlinerollenspiel The Old Republic eingeführt, wo es als Ausgangsstadt der imperialen Charaktere während des ersten Aktes des Spiels dient. Im zweiten Akt des Rollenspiels ist die imperiale Stadt das finale Angriffsziel der republikanischen Charaktere, die mit mehreren Kommandoaktionen die imperialen Truppen besiegen können. Die Stadt unterscheidet sich dabei in der Darstellungen in einigen wenigen Punkten von der in der imperialen Handlung, was entweder der Spielmechanik zu schulden ist, oder bedeutet das die Stadt in dem seit dem vergangenen Jahr umgebaut worden ist. Eine offizielle Aussage dazu liegt bisher nicht vor.