Voroos

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Voroos.jpg
Voroos
Allgemeines
Klasse:

Reptilien

Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:
  • Feuchtgebiete, Moore, Sümpfe
  • Wüsten
  • gefrorene Einöden
Ernährungstyp:

Fleischfresser

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

1 bis 10 Meter im Durchmesser

Besondere Merkmale:
  • sechs Augen
  • starke, tentakelhafte Zunge

Der Voroos ist ein auf vielen Welten verbreitetes Reptil, das in einer Vielzahl von Umgebungen, vor allem in Feuchtgebieten, lebensfähig ist und sich als natürliches geografisches Gebilde seiner jeweiligen Umwelt tarnt. Das unbewegliche Raubtier, das im Durchmesser bis zu 10 Meter groß werden kann, greift mit seiner langen, starken Zunge nach überraschten Beutetieren und zieht sie in sein Maul. Die noch nicht vollständig erforschte Fortpflanzung der Spezies erfolgt nach der derzeit anerkannten Theorie über den Palak, einen winzigen Käfer, der sich einen Großteil seines genetischen Materials mit dem Voroos teilt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Voroos ist ein Reptil mit sechs über seinem breiten Maul angeordneten Augen, das im Durchmesser einen bis zehn Meter groß werden kann. Da der Voroos keine Beine hat, ist er unbeweglich und verharrt an einer Stelle. Das Raubtier verlässt sich daher auf seine Fähigkeit zur Tarnung, indem es natürliche geografische Gebilde in seiner jeweiligen Umgebung nachbildet. Der Voroos, der auf vielen Planeten verbreitet ist und sich in fast jeder Umwelt zurechtfinden kann, ist am häufigsten in Feuchtgebieten, besonders in Sümpfen und Mooren, anzutreffen. Dort tarnt er sich so, dass er für einen kleinen, moosbedeckten Hügel oder einen überschwemmten Baumstamm gehalten werden kann. Es gibt auch Berichte über Voroos, die sich in Wüsten – getarnt als nackter Fels oder als Sanddüne – und in gefrorenen Einöden angesiedelt haben.

Der Voroos nutzt seine lange, starke und geschickte Zunge, um seine Beute zu fangen. Wenn ein potenzielles Beutetier in seine Reichweite kommt, öffnet er sein großes Maul und streckt seine Zunge wie einen Tentakel heraus, um sein Ziel zu ergreifen, darin einzuwickeln und in sein Maul zu ziehen. Die langen Zähne im Maul des Voroos sind nicht darauf ausgelegt, großartigen Schaden auszurichten. Sie machen es jedoch schwer, einen Fang wieder aus seinem Maul herauszuholen. Dabei können Voroos auch vernunftbegabte Spezies von der Größe eines Menschen als Ziel in Betracht ziehen.

Forscher sind sich über die Fortpflanzungsmethode des unbeweglichen Voroos im Unklaren. Die derzeit anerkannte Theorie, die aber noch untersucht wird und noch nicht vollständig nachgewiesen ist, führt die Verbreitung des Voroos auf den Palak zurück, einen fast mikroskopisch kleinen, flugfähigen Käfer, der weitestgehend über dasselbe genetische Material wie der Voroos verfügt. Es wird vermutet, dass dieser sein Erbgut mit dem Reptil austauscht und dessen befruchtete Gameten in neue Gebiete bringt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Voroos war eine von über 60 Arten, die das Tagge Holographic Museum auf Chandrila während des Galaktischen Bürgerkrieges in der holografischen Ausstellung Creatures of the Galaxy über die Reichhaltigkeit der galaktischen Fauna zeigte. Eine Broschüre für die Besucher beschrieb die ausgewählten Tiere als einige der vielfältigsten und interessantesten Lebensformen auf den tausenden Welten des Galaktischen Imperiums. Jedes der holografischen Ausstellungsstücke wurde in einem begleitenden Datenblatt näher vorgestellt.

Quellen[Bearbeiten]

Der Voroos wurde für das 1994 veröffentlichte Sachbuch Creatures of the Galaxy zum Star-Wars-Rollenspiel von West End Games entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Vroos verfasste Chuck Truett auf Grundlage einer Zeichnung und eines Grundkonzepts von Tom O’Neill. Da aus dem Sachbuch nicht hervorgeht, welches grammatikalische Geschlecht der Name der Tierart hat, verwendet dieser Artikel das generische Maskulinum.