Blut
| Dieser Artikel behandelt eine spezielle Bedeutung des Begriffes, für weitere Bedeutungen siehe Blut (Begriffsklärung). |
Blut ist eine flüssige Substanz, die in den Körpern der meisten Spezies zirkuliert. Die Farbe des Blutes kann je nach Spezies abweichen. Menschen haben rotes Blut, während das Blut der Evereni beispielsweise grau ist.[1]
Während der Ära der Hohen Republik nutzten die Nihil-Piraten das Blut der Shrikarai, um daraus ein Serum herzustellen. Dieses wurde dann gefangenen Machtnutzern injiziert, um sie zu Jedi-Jägern, den Kindern des Sturms, zu transformieren. Durch diese damit erzeugte Blutsverwandschaft zwischen den Machtnutzern und den Shrikarai verfügten die Jedi-Jäger über besondere Fähigkeiten und waren immun gegen den Effekt der Kreaturen, der normalerweise bei Machtnutzern zu lähmender Furcht und Halluzinationen bis hin zur vollständigen Versteinerung führte.[2]
Im Blut kann die Konzentration der Midi-Chlorianer nachgewiesen werden, winzige Lebensformen, die die Verbindung zur Macht ermöglichen und die Aufschluss über das Potential im Umgang mit der Macht geben können. Die Abnahme eines Blutprobe und die Ermittlung des M-Werts war zur Zeit des Jedi-Ordens ein Bestandteil der Tests an potentiellen Jedi, um deren Machtsensitivität in Erfahrung zu bringen. Zusammen mit anderen Tests bildete dieser Wert die Entscheidungsgrundlage dafür, ob jemand in den Orden aufgenommen und zu einem Jedi ausgebildet wurde.[3] Blutproben und der daraus ermittelte M-Wert spielten auch bei Projekt Nekromat eine wichtige Rolle. Bei diesem geheimen Forschungsprojekt, das in der frühen Ära der imperialen Herrschaft in der Tantiss-Basis auf dem Planeten Wayland durchgeführt wurde, zielte Imperator Sheev Palpatine darauf ab, die Machtsensitivität mithilfe kaminoanischer Klontechnologie künstlich zu replizieren.[4] Hierfür richtete das Imperium eine Sondereinheit für Forschung unter der Führung von Doktor Royce Hemlock ein und beauftragte Kopfgeldjäger mit der Entführung machtsensitiver Kinder, deren Blut dann regelmäßigen Tests unterzogen wurde. Das Blut des Klon-Mädchens Omega erwies sich dabei als besonders geeignet für die Replikation eines stabilen M-Werts.[5]
Quellen[Bearbeiten]
- Die Hohe Republik – Eine Faust hat keine Klauen
- Die Hohe Republik – Die Tränen der Namenlosen
- The Bad Batch – Die Schatten von Tantiss (3.03)
- The Bad Batch – Identitätskrise (3.10)
- The Acolyte Visual Guide