Gelobtes Land

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Das Gelobte Land war die erste Siedlung auf Taris. Sie geriet in Vergessenheit und lebte nurnoch in Legenden fort, wurde jedoch von Revan wiederentdeckt, der ihren Standort an die Ausgestoßenen verriet, eine Gruppe von Bewohnern in den Slums von Taris.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung und Suche[Bearbeiten]

Das Gelobte Land war die erste Kolonie, die vor dem Bürgerkrieg auf Taris gegründet wurde.[1] Wo sie lag, war unbekannt. In der Kolonie sind Droiden, die den Bewohnern helfen konnten. Als die Kolonie erbaut wurde, wurde dafür gesorgt, dass sie jederzeit betreten werden konnte, man sie aber nicht verlassen konnte. Dennoch hatten viele von der Kolonie gehört und besaßen die Hoffnung, in diesem „Paradies“ ein besseres Leben zu finden.[2]

Rukils Großvater, einer der Ausgestoßenen, machte sich auf die Suche nach dem Gelobten Land. Rukils Vater setzte die Suche fort, verschwand aber, als er die Abwasserkanäle untersuchte. Schließlich begab sich Rukil selbst auf die Suche. Anfangs wurde er wegen seiner Weisheit verehrt, doch als er das Gelobte Land nicht fand, wurde er vom ganzen Dorf verspottet. Als er zu alt war, um weiter zu suchen, beauftragte er seine Schülerin Malya mit der Suche. Sie entdeckte Hinweise, dass schon vor ihr jemand das Gelobte Land gesucht hatte und wollte der Spur in die Kanalisation folgen. Doch sie verschwand spurlos.[2]

Als Revan im Jahre 3956 VSY auf Rukil stieß, erzählte dieser Revan vom Gelobten Land. Rukil bat Revan, herauszufinden, was mit Malya geschehen war. Schließlich wurde Revan vom Händler Igear angesprochen. Dieser hatte Angst, dass er seine gute Position im Dorf verlieren würde, wenn Revan Rukil Informationen über das Gelobte Land gibt. Revan nahm sein Angebot aber nicht an und entdeckte die Leiche von Malya. Bei ihr fand er ein Tagebuch, welches er Rukil gab. Rukil konnte jedoch immer noch nicht den Standort des Gelobten Landes herausfinden. Daher bat er Revan, auch nach dem Tagebuch von seinem Vater und Großvater zu suchen.[2]

Neubesiedlung und Vermächtnis[Bearbeiten]

Nachdem Revan die beiden anderen Tagebücher fand, übergab er sie Rukil. Im Anschluss an ein Gespräch mit dem Stammesführer Gendar machte sich das Dorf auf den Weg zum Gelobten Land.[2] Letztendlich erreichten sie ihr Ziel, doch bei der Zerstörung von Taris wurde auch die Kolonie der Gelobten schwer beschädigt, wenn auch ihre Bewohner überlebten. Durch die Bombardierung wurden sämtliche Gebäude und Generatoren zerstört, so dass die Gelobten von neuem beginnen mussten. Da aber auch etliche Rakghoule die Bombardierung überlebt hatten, lebten die Gelobten in ständiger Furcht vor Angriffen.[1]

Rukil verstarb letztendlich und die Kolonie wurde von Baral angeführt. Die Siedler lebten im Untergrund weiter, jedoch ohne Blaster oder andere moderne Technologie und mussten sich mit Speeren und Bögen gegen die Rakghoule verteidigen. Die Gelobten wandelten sich im laufe der Jahre in eine Stammeskultur, die aufgrund des Serums, dass ihn Revan brachte, für eine lange Zeit vor der Infizierung durch Rakghoule geschützt war, doch eines Tages war das Serum verbraucht. Dreizehn Generationen später waren die Gelobten auf eine kleine Gruppe von etwa 70 Personen zusammengeschrumpft. Zu dieser Zeit wurden sie von Hüterin Ku Ki angeführt. Da es für die Überlebenden zu gefährlich wurde, entschlossen sie die Kolonie zu verlassen, da sie entgegen der Hoffnung von Baral keine Immunität gegen das Virus entwickelt hatten.[1]

Den Gelobten gelang es noch einige Jahre weiter zu überleben, doch die ständigen Angriffe der Rakghoule, Hunger, Krankheiten und die Strahlung dezimierte ihre Zahl, so dass sie letztendlich ausgelöscht wurden.[3] Rund 300 Jahre nach der Zerstörung von Taris heuerte der Historiker Hacken Berge einen Streiter der Republik an um herauszufinden was mit den Gelobten geschehen ist. In der Transportstation 5 fand dieser verschiedene Holoaufzeichnungen von Rukil, Baral, Ku Ki und Lurr, wo diese die Geschehnisse nach dem Zusammentreffen mit Revan, der Zerstörung von Taris und dem Überlebenskampf der Gelboten wiedergaben.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Der Spieler kann sich in Knights of the Old Republic auch für den Weg mit der dunklen Seite der Macht entscheiden. Dann gibt er die Tagebücher dem Händler Igear, worauf dieser sie zerstört. In diesem Falle zieht das Dorf nicht zum Gelobten Land und Revan wird von Rukil beschimpft.