Refugee Resettlement Coalition
Die Refugee Resettlement Coalition, kurz RRC, war eine Initiative der Flüchtlingshilfsbewegung während der Separatistenkrise, die dazu diente, der wachsenden Flüchtlingskrise Herr zu werden.
Geschichte[Bearbeiten]
Am 13:3:18 nach der großen Eichung schlossen sich 25 Planeten des Mittleren Randes zur Refugee Resettlement Coalition zusammen,[1] einem Programm unter der Ägide der Flüchtlingshilfsbewegung, die mögliche Optionen für die Unterbringung von durch die Separatistenkrise entwurzelten Flüchtlingen diskutierte.[2] Im Zuge der Debatten um die richtige Strategie zur Verteilung der Flüchtlinge, widerriefen 15 der ursprünglichen Mitglieder ihre Teilnahme an der Refugee Resettlement Coalition wieder, sodass einen Monat später nur noch die zehn Planeten Naboo, Monastery, Kalarba, Cerea, Sneeve, Bimmisaari, Durkteel, Ord Tessebok, Garos IV und Ord Varee an der Lösungsfindung beteiligt waren. Alle zehn Planeten lockerten ihre Einreisebeschränkungen, um die Ansiedlung von Krisenflüchtlingen zu erleichtern. Naboo eröffnete in einer Reihe von Gates in den Raumhäfen der Städte Kwilaan, Oxon und Theed Flüchtlingsaufnahmezentren. Die Lockerungen der Einreisebestimmungen variierten je nach Planet. Grundsätzlich genügte ein Herkunftsnachweis des jeweiligen Flüchtlings von einem aus der Republik ausgetretenen Planeten. Allerdings beschränkten Naboo und Cerea die Einreise auf Personen, während die Einfuhr schwerer technischer Geräte untersagt wurde, und Monastery erlaubte die Einreise nur unter der Bedingung, dass der jeweilige Flüchtling zum Orden des Heiligen Kreises konvertierte. Kaysil Verwood lobte die Beschlüsse der Initiative in einem Beitrag der HoloNetz-Nachrichten vom 13:4:18 nach der Großen Eichung als eine begrüßenswerte Demonstration von Offenheit.[1] Fortan organisierte die Flüchtlingshilfsbewegung gemeinsam mit anderen humanitären Gruppierungen die Verlegung heimatloser Geflüchteter von Coruscant auf die Welten der Refugee Resettlement Coalition und griff dabei auf zu Personentransportern umgebaute Frachtschiffe wie den AA-9-Frachter Jendirian Valley zurück.[3] Infolge der Grenzöffnung brachte die Flüchtlingshilfsbewegung große Zahlen von Geflüchteten aus der gesamten Galaxis nach Cerea. Zwar erlaubten ihnen die Cereaner, sich auf ihrer Welt anzusiedeln, jedoch fühlten sich viele der Neuankömmlinge aufgrund des Fehlens von Hochtechnologie auf dem Planeten spürbar eingeschränkt. Die Unzufriedenheit der Geflüchteten und die rebellische cereanische Jugend, die einen mit der übrigen Galaxis vergleichbaren technologischen Stand durchsetzen wollte, verursachten in der Folge regelmäßige Unruhen.[4]
Quellen[Bearbeiten]
- The Clone Wars Campaign Guide (Seite 116)
- The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 78, Eintrag: Refugee Resettlement Coalition)
- Mid Rim Worlds Open Ports to Refugees in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 52)
- starfreighter in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ 1,0 1,1 Mid Rim Worlds Open Ports to Refugees in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 52)
- ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia
- ↑ starfreighter in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
- ↑ The Clone Wars Campaign Guide