Flüchtlingshilfsbewegung
| Flüchtlingshilfsbewegung | |
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Unabhängige Hilfsorganisation für die Unterstützung von Flüchtlingen[1] |
- „Wir sind ein vom Glück begünstigtes Volk, und das wissen wir. Aber solches Glück sollte nicht für selbstverständlich gehalten werden, und daher versuchen wir, es mit anderen zu teilen und ihnen zu helfen. Auf diese Weise wollen wir deutlich machen, dass wir uns auch um die Freundschaft jener bemühen, die weniger Glück haben, dass wir nicht glauben, all das verdient zu haben, was der Planet uns schenkt, dass wir uns weit über das hinaus, was wir verdienen, gesegnet fühlen. Und so teilen wir und arbeiten, und dadurch werden wir selbst größer und erfüllter, als man es je sein könnte, wenn man nur faul sein Glück genießt.“
- — Ruwee Naberrie erklärt sein Engagement für die Flüchtlingshilfsbewegung (Quelle)
Die Flüchtlingshilfsbewegung, kurz FHB, war eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich dem Schutz, der Rettung, der Verbringung und der Beherbergung von Flüchtlingen verschrieb.
Beschreibung[Bearbeiten]
Zentrale der Flüchtlingshilfsbewegung im Tannik-Raumhafen am Rand des Manarai-Distrikts, schlichte Büros unter der zurückgesetzten oberen Ebene des Raumhafens[1]
auch bekannt als FHB, ; gemeinnützige Organisation, die er leitete, widmete sich der Aufgabe, die Milliarden Unterschichtbürger von Coruscant zu unterstützen; nutzen Antigrav-Paletten mit Nahrungsmitteln, die an bedürftige Flüchtige verschickt werden; auch Padmé Naberrie hilft tatkräftig bei der Bewegung mit[1]
Ideale der Flüchtlingshilfe besagen, dass das beste, was ein Bürger der Republik tun kann, ist, Wesen auf weniger glücklichen Welten zu helfen. Demnach sollte es angesichts der vielen Millionen bewohnbaren Planeten jedem Bewohner einer republikanischen Welt gestattet sein, ein neues Zuhause zu finden, wenn das Wohlergehen seiner eigenen Welt durch bestimmte Bedingungen bedroht wurde. Verschiedene Abteilungen der Bewegung versuchten verschiedene Probleme zu lösen, die die galaktische Gesellschaft plagten, aber die meistgefeierte Abteilung der RRM war diejenige, die sich der Rettung von Personen von Welten widmete, die unter Naturkatastrophen litten[2]
Betreibt Krankenhäuser, wirbt auch fremde an, operiert mitten in Kriegsgebietem startet galaxisweit Werbekampagnen für Spendenkampagnen aufgrund aktueller Ereignisse Opfer von Bürgerkriegen, Kriegen Einheimischer mit dem Imperium, Naturkatastrophen; RRM eine Organisation, die drei Jahrzehnte vor EotE gegründet wurde; half einst, die Opfer von Naturkatastrophen umzusiedeln und für sie zu sorgen, und derer, die inmitten der Klonkriege von diesen erfasst wurden. Die Flüchtlingshilfe ist noch immer in ziemlich derselben Art aktiv, aber geht sehr weit, um dafür zu sorgen, dass sie nicht als Sympathisanten der Rebellion angesehen werden durch eine Politik strikter Neutralität [3]
Humanitäre Hilfe nach Naturkatastrophen: Versorgungsschiffe und medizinische Unterstützung[4]
Zusammenarbeit mit Regierungen wie Alderaan; Spenden von Land; Errichtung ganzer Dörfer als Flüchtlingsunterkünfte, dabei Einsatz von Prominenten und Politikern als medienwirksame Aktion; um Anhänger zu generieren; Bewältigung großer Flüchtlingswellen in der Separatistenkrise; Vorsitzende Celly Organa; appelliert an Solidarität der Republikwelten; Fertighäuser zur schnellen Unterbringung; [5]
Geschichte[Bearbeiten]
Galaktische Hilfsorganisation[Bearbeiten]
- „Mein Traum war, für die Flüchtlingshilfe zu arbeiten. Ich hätte nie daran gedacht, für ein öffentliches Amt zu kandidieren. Aber je mehr ich mich mit der Geschichte beschäftigte, desto klarer wurde mir, wie viel Gutes Politiker erreichen können. Also habe ich mich mit acht Jahren den Jungen Gesetzgebern angeschlossen, was hier auf Naboo einer öffentlichen Erklärung gleichkommt, dass man der Öffentlichkeit dienen will. Dann wurde ich Senatsberaterin und habe mich mit solcher Leidenschaft auf meine Pflichten gestürzt, dass man mich, eh ich mich versehen hatte, zur Königin wählte.“
- — Padmé Amidala über ihren Werdegang (Quelle)
RRM eine Organisation, die drei Jahrzehnte vor EotE gegründet wurde; half einst, die Opfer von Naturkatastrophen umzusiedeln und für sie zu sorgen,[3]
Ruwee war unermüdlich in seinen Anstrengungen für die Flüchtlingshilfe, seine Tochter Padmé folgte ihm und träumte davon, der Galaxis zu dienen; [2]
Vorsitzender Ruwee Naberrie, ehemaliger Bergmann, Bauunternehmer und regelmäßige Gastdozent für Mikroökonomie an der Universität Theed; Jobal Naberrie ebenso engagiert in der Flüchtlingsbewegung; auch Padmé Naberrie hilft tatkräftig bei der Bewegung mit, etwa beim Verladen von Hilfsgütern[1]
Padmés Kindheitstraum war, es in der Flüchtlingshilfe zu arbeiten und Gutes zu tun, Menschen zu helfen; Als er noch sehr jung war, hats Ruwee auch für die Flüchtlingshilfe gearbeitet; Naboo ist großzügig, Bewohner engagieren sich gern sozial; [6]
Padmé Amidala leistete als Elfjährige im Jahr 35 VSY einen großen Beitrag bei der Bewältigung einer Flüchtlingskrise auf Shadda-Bi-Boran, die ihr zusammen mit ihren anderen Verdiensten als Mitglied des Jugenprogramms der Legislative und ihrer Arbeit als Abgeordnetenanwärterin eine breite öffentliche Unterstützung einbrachte. [1]
Mit sieben Jahren (38 VSY, Atlas) brachte Padmé eine Flüchtlingsgruppe von Shada-Bi-Boran weg. Ihre Sonne implodierte, und ihr Planet starb. Ich habe dabei geholfen, die Kinder umzusiedeln. Siehst du den, den ich da halte? Er hieß N'a-kee-tula, was Liebling bedeutet. Er war so voller Leben. - das waren sie alle; Sie haben sich nie anpassen können. Sie haben es einfach nicht geschafft, an einem anderen Ort als auf ihrem Ursprungsplaneten zu leben[6]
Um das Jahr 33 VSY brach infolge einer Serie starker Erdbeben eine Flüchtlingskrise auf dem Planeten Sev Tok aus. Die Flüchtlingshilfsbewegung leistete den Einheimischen daraufhin Unterstützung. Naboos Senator Palpatine ermöglichte es Ruwee Naberrie im Verlauf der Krise, von seiner Schwebeplattform aus über das Leid auf Sev Tok zum Senat zu sprechen. [1]
als Padmé ein Kind war sprach Ruwee, damals Präsident der Bewegung, von Senator Palpatines Box aus zum galaktischen Senat, um ein Plädoyer zu halten, das den Senat bewegen sollte, ein Gesetzgebungsverfahren auf den Weg zu bringen, um Millionen vor massiven Erdbeben auf Sev Tok zu retten. Ruwees eloquente Rede bewegte viele Senatoren, und Rodias Onaconda Farr setzte sich für den Fall ein und spielte eine Schlüsselrolle dabei, das Gesetzgebungsverfahren durch die Kommittees zu bringen. Ihre Anstrengungen begründeten eine langanhaltende Freundschaft und einige Jahre später fungierte Onkel Ono als Sponsor für Padmße, als sie sich dazu entschied, ihrem Vater in den Dienst bei der Flüchtlingshilfe zu folgen.[2]
Als sich Palpatine einige Zeit darauf mit den Naberries in der Zentrale der Flüchtlingshilfsbewegung auf Coruscant traf, bedankte sich der Leiter der Bewegung für die ihm gewährte Möglichkeit bei dem Senator. Palpatine überzeugte Naberrie daraufhin davon, seine Tochter Padmé als neue Königin Naboos zur Wahl zu stellen.[1]
CSWE, I, 367, Grey, Ottegru: Grey used the Praji family to fund Imperial projects and provide work for nonhuman refugees. These refugees, unbeknownst to Praji, would become slaves, and their budgeted salaries would instead be diverted into some of the Emperor's more sinister plots.
CSWE, III, 89: Refugee Relief Movement A philanthropic organization founded on Naboo. Ruwee Naberrie and Padme Amidala worked for the Refugee Relief Movement in their younger years.
Separatistenkrise[Bearbeiten]
- „Coruscant wird mit jedem weiteren Tag überlaufener. Es gibt jede Menge Platz in der Republik, solange die Welten bereit sind zu teilen.“
- — Celly Organa in den HoloNetz-Nachrichten [7] (Quelle)
Aus einer leidenschaftlichen Ansprache des Grafen Dooku auf Raxus Secundus resultierte im Jahr 24 VSY die Gründung der Separatistenbewegung. Als Reaktion auf die befürchtete Bedrohung durch die Sezessionisten wurde ein Mobilmachungsgesetz in den Galaktischen Senat eingebracht. Am 13:3:14 nach der Großen Eichung veröffentlichten die HoloNetz-Nachrichten in ihrer CoCo-District-Ausgabe einen Artikel, in dem der Offizier Terrinald Screed und Eeshrin Ot'Hyne, der Senator von Caamas, ihre Standpunkte zu dem Gesetzesvorhaben darlegten. Ot'Hyne sah die öffentlichen Mittel, die für die Aushebung einer Armee der Republik vorgeschlagen wurden, als Verschwendung an und regte an, die Gelder besser in das Diplomatische Korps oder die Flüchtlingshilfsbewegung zu investieren.[8] Am selben Tag ereignete sich ein Erdbeben auf dem Planeten Berchest, das unter anderem die Kristallstadt Calius saj Leeloo scher traf. Die Flüchtlingshilfsbewegung entsandte schon am folgenden Tag Versorgungsschiffe mit medizinischen Hilfsgütern und Helfern nach Berchest, um die Betroffenen zu unterstützen, worüber die HoloNetz-Nachrichten berichteten.[4] Im Verlauf der Separatistenkrise erklärten immer neue Welten ihre Sezession von der Republik. Hierdurch wurden riesige Flüchtlingsströme der Bürger, die entgegen der Position ihrer jeweiligen Regierungen weiter ein Teil der Galaktischen Republik bleiben wollten, ausgelöst. Millionen nahezu mittellose Flüchtlinge strömten in der Folge in die galaktische Hauptstadt Coruscant. Um ein Zeichen für mehr Solidarität auf den republikanischen Mitgliedswelten zu setzen, öffnete der Planet Alderaan im folgenden Monat seine Grenzen, lockerte seine Einwanderungsgesetze und lud Tausende Flüchtlinge von Separatistenwelten ein, dort Zuflucht zu suchen und sich eine neue Heimat aufzubauen. Die Flüchtlingshilfsbewegung erhielt eine Spende von insgesamt 100 Hektar im alderaanischen Grasland auf Alderaan, um dort Chianar, ein neues Dorf für Geflüchtete, zu errichten. In einer medienwirksam durch die HoloNetz-Nachrichten begleiteten Aktion unter der Leitung der alderaanischen Voristzenden der Füchtlingshilfsbewegung Celly Organa beteiligte sich auch der ehemalige Oberste Kanzler Finis Valorum an den ersten Erdarbeiten, zu denen er mit einigen Spatenstichen mit einer Energieschaufel beitrug. Am ersten Erdaushub nahmen auch zahlreiche alderaanische Prominente teil. Die 500 ersten auf Alderaan gelandeten Flüchtlinge, darunter auch die aqualishanische Mutter Sandi Maba, errichteten unter der Anleitung der Flüchtlingshelfer erste Gebäude aus Fertigbauteilen. Die Geflüchteten vor Ort dankten den Helfern in Interviews mit Korrespondenten der HoloNetz-Nachrichten. Die Flüchtlingshilfsbewegung richtete ihre Aufmerksamkeit in der Folge auf den Mittleren Rand, um die dortigen Welten mit der Unterbringung und Versorgung der stark wachsenden Zahl von Flüchtlingen zu unterstützen.[5] Finis Valorum setzte seine Arbeiten für die Flüchtlingshilfsbewegung bis zum Beginn der Klonkriege fort.[9]
Die wachsenden Flüchtlingsströme nach Coruscant führten zu einer Überfüllung der dortigen Raumhäfen. Die Flüchtlingshilfe bemühte sich vergeblich darum, den reisenden Heimatlosen alternative Raumhäfen und Welten aufzuzeigen, um die Überfüllung der großen Verkehrsraumhäfen zu lindern. Nach einem Unfall im Desrini-Distrikt, bei dem mindestens vier Flüchtlingsfamilien ein Abfallgeschütz bewohnt und dadurch zu einer fatalen Fehlzündung gebracht hatten, erließ das Ministerium für Immigration von Coruscant am 13:4:11 Einreisebeschränkungen, um der Flüchtlingswelle Herr zu werden. In einem Bericht der HoloNetz-Nachrichten bezog neben Politikern wie dem Senator Bail Prestor Organa von Alderaan und dem Touristikunternehmer Bronwynn Koft auch Kaysil Verwood, eine Sprecherin der Flüchtlingshilfsbewegung, Stellung zu den neu angeordneten Maßnahmen. Sie bezeichnete Coruscant als ein Symbol für eine Gesellschaft weitab von Kriegen, Krankheiten und Armut, was die Ökumenopole folgerichtig zu einer bevorzugten Anlaufstelle für Flüchtlinge mache. In der Folge lancierte die Organisation eine an geflüchtete gerichtete Informationskampagne, in der sie zahlreiche andere Kernwelten und Planeten des Inneren Randes als potenzielle Zufluchtsorte bewarb.[10]
Am 13:3:18 nach der großen Eichung schlossen sich 25 Planeten des Mittleren Randes zur Refugee Resettlement Coalition zusammen,[11] einem Programm unter der Ägide der Flüchtlingshilfsbewegung, die mögliche Optionen für die Unterbringung von durch die Separatistenkrise entwurzelten Flüchtlingen diskutierte.[12] Im Zuge der Debatten um die richtige Strategie zur Verteilung der Flüchtlinge, widerriefen 15 der ursprünglichen Mitglieder ihre Teilnahme an der Refugee Resettlement Coalition wieder, sodass einen Monat später nur noch die zehn Planeten Naboo, Monastery, Kalarba, Cerea, Sneeve, Bimmisaari, Durkteel, Ord Tessebok, Garos IV und Ord Varee an der Lösungsfindung beteiligt waren. Alle zehn Planeten lockerten ihre Einreisebeschränkungen, um die Ansiedlung von Krisenflüchtlingen zu erleichtern. Naboo eröffnete in einer Reihe von Gates in den Raumhäfen der Städte Kwilaan, Oxon und Theed Flüchtlingsaufnahmezentren. Die Lockerungen der Einreisebestimmungen variierten je nach Planet. Grundsätzlich genügte ein Herkunftsnachweis des jeweiligen Flüchtlings von einem aus der Republik ausgetretenen Planeten. Allerdings beschränkten Naboo und Cerea die Einreise auf Personen, während die Einfuhr schwerer technischer Geräte untersagt wurde, und Monastery erlaubte die Einreise nur unter der Bedingung, dass der jeweilige Flüchtling zum Orden des Heiligen Kreises konvertierte. Kaysil Verwood lobte die Beschlüsse der Initiative in einem Beitrag der HoloNetz-Nachrichten vom 13:4:18 nach der Großen Eichung als eine begrüßenswerte Demonstration von Offenheit.[11] Eine Woche nach dieser Ankündigung blockierte der Kapitän Calquad Dominé mi seinem Minentransporter Pickaxe das für Flüchtlinge vorgesehene Slip 45-J im Kwilaan Starport auf Naboo, um im Namen der Naboo Moon Mining Union gegen die von der Refugee Resettlement Coalition umgesetzte, bevorzugte Behandlung von Flüchtlingsschiffen auf Naboo zu protestieren. Aufgrund der Blockade des Gates musste die Sluissi Wanderlust, ein Transporter der Flüchtlingshilfsbewegung mit 323 Geflüchteten an Bord, zunächst vier Stunden über dem Raumhafen kreisen, bevor sie nach Theed umgeleitet wurde. Die regierende Königin Jamillia drückte in einer in Auszügen in den HoloNetz-Nachrichten veröffentlichten Rede ihr Verständnis für den Ärger der Minenarbeiter aus, bat sie zugleich aber um Solidarität mit den Geflüchteten. Die Minengewerkschaft kündigte an, ihren Kampf gegen die Königin fortzusetzen.[13] Als einige Zeit später auf Coruscant ein Attentat auf Senatorin Amidala verübt wurde, verdächtigte ihr Sicherheitschef Gregar Typho zunächst die Minengewerkschaft.[14]
Am selben Tag richtete die Flüchtlingshilfsbewegung eine exklusive Spendengala im Xenvaer Civic Auditorium auf dem Planeten Alsakan aus, um ihre Bemühungen in der andauernden Flüchtlingswelle zu finanzieren. Zu den geladenen Gästen zählten namhafte Politiker wie der Oberste Kanzler Palpatine, der gemeinsam mit seiner Roten Garde zum Dinner erschien, Mitglieder des Loyalistenkomitees, die Berater des Obersten Kanzlers Sly Moore und Kinman Doriana, der Abgeordnete Jar Jar Binks sowie Funktionäre wie Emir Wat Tambor von der Techno-Union, Magistrat Passel Argente von der Firmenallianz und Vizekönig Nute Gunray von der Handelsföderation. Gunray verließ das Galadinner unter dem Vorwand einer Magenverstimmung in dem Moment, in dem die Senatorin Padmé Amidala die Veranstaltung erreichte. Bei dem Abendessen kostete jeder servierte Teller mehrere Tausend Credits, was im Vorfeld Kritik des Morgenshowmoderators Brookish Boon auslöste – insbesondere, da keiner der betroffenen Flüchtlinge geladen war. Die Spendengala erwies sich dennoch als ein Erfolg, da die Flüchtlingshilfsbewegung insgesamt 75 Millionen Credits an Spendengeldern sammeln konnte, wenngleich einige Großspenden wie die Passel Argentes vorwiegend mit dem Hintergedanken einer Steuerersparnis geleistet wurden. Die HoloNetz-Nachrichten berichteten in einem Nachrichtenbeitrag[15] sowie in einer Spezialkolumne der Boulevardreporterin Dyslogia Twang über die Gala. Twang kommentierte dabei das Auftreten diverser Gäste wie Finis Valorum, Lexi Dio, Ask Aak, Tendau Bendon und Ronet Coorr.[16]
Während der Klonkriege bemühte sich die Flüchtlingshilfsbewegung um die Rettung von Zivilisten, die infolge der Kampfhandlungen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Nachdem die Galaktische Republik mit dem Ende der Klonkriege in das Galaktische Imperium aufgegangen war, setzte die Flüchtlingshilfsbewegung ihre Aktivitäten in unveränderter Weise fort. Während des Galaktischen Bürgerkriegs trafen die Helfer diverse Maßnahmen, um nach außen hin eine Politik strikter Neutralität zu kommunizieren, da sie befürchteten, andernfalls durch das Imperium als Sympathisanten der Rebellion angesehen zu werden [3]
Imperiale Zeit[Bearbeiten]
Während der Herrschaft des Galaktischen Imperiums war die Flüchtlingshilfsbewegung auf Planeten wie Begeren, Jabiim, Ord Biniir, Sullust und im Bothanischen Raum aktiv, um Zivilisten zu helfen, die zwischen die Fronten lokaler Kriege oder von Aufständen gegen das Imperium geraten waren. Um ein Krankenhaus wiederzueröffnen, das in einem aktiven Kriegsgebiet inmitten zweier verfeindeter Mächte lag, warb die Flüchtlingshilfsbewegung einige Raumfahrer an, denen sie zwischen 20.000 und 25.000 Credits für ihren Einsatz anbot. Die Organisation hoffte, durch die Wiedereröffnung die zivilen Verluste minimieren zu können und plante, eine medienwirksame Werbekampagne über die dortigen Verwundeten zu produzieren, um das galaxisweite Spendenaufkommen zu erhöhen. Die Helfer begaben sich daraufhin zu ihrem Einsatzort, wo sie von einer durch die Flüchtlingshilfsbewegung organisierten imperialen Eskorte zu dem Hospital gebracht wurden. Das verlassene Krankenhaus war von Plünderern geleert worden, jedoch von Luftangriffen verschont geblieben und somit im Wesentlichen intakt. Sie errichteten eine erste Operationsbasis, teilten sich ihre Aufgaben ein und verstauten ihre mitgebrachten Hilfsgüter sicher. Unter der Flagge der Flüchtlingshilfe eröffneten sie das zu strikter Neutralität verpflichtete Krankenhaus und warben zahlreiche lokale Mitarbeiter an. Hierbei zeigte sich, dass die am häufigsten zu behandelnden Verletzungen von Gliederabtrennungen herrührten. Während der Reparatur der Landeplattform auf dem Dach des Krankenhauses ersuchte ein imperialer Offizier mit einer Gruppe verwundeter Soldaten unter seinem Kommando um medizinische Hilfe. Obwohl sie dadurch das Neutralitätsgebot der Flüchtlingshilfe verletzten, halfen die Betreiber des Krankenhauses den Imperialen, um im Austausch eine Lieferung medizinischer Hilfsgüter zu erhalten. Dank der Hilfe des lokalen Bürgermeisters und des imperialen Offiziers gelang es den Helfern rasch, zahlreiche lokale Chirurgen, Ärzte, Krankenpfleger, Medi-Droiden und sogar einen Schönheitschirurgen anzuwerben. Bei der Entgegennahme einer Nachschublieferung der Flüchtlingshilfsbewegung einige Kilometer außerhalb der Stadt trafen sie auf den imperialen Agenten Galway, der Gerüchten über Sklavenhändler nachging, die flüchtende Zivilisten ausnutzten. Kurz darauf wurden sie von Straßenräubern angegriffen, die Galway zuvor verfolgt und verwundet hatten. Sie konnten sich der Angreifer erwehren und die Lieferung in das Krankenhaus schaffen. Nachdem es ihnen gelungen war, ein Langstreckenkommunikationssystem zu installieren, begannen sie damit, Bilder und Daten an die Flüchtlingshilfe zu übersenden, um die geplante Werbekampagne anlaufen zu lassen. Dank zusätzlicher Vorräte, die sie infolge der erfolgreichen Spendenkampagne beschaffen konnten, war es ihnen möglich, die Cafeteria des Krankenhauses zu bestücken und so noch mehr Flüchtlinge zu ernähren. Als sie gemeinsam mit Galway den Gerüchten über Sklavenhändler nachgingen, ermittelten sie aus der Befragung von über 20 Anwohnern die Lage ihres Verstecks. Allerdings stellten sie fest, dass es sich anstelle von Sklavenhändlern, wie Galway behauptet hatte, um Angehörige der Rebellion handelte, die von dort aus ihren Widerstand gegen das Imperium organisierten. Die verschwundenen Flüchtlinge erwiesen sich als Rekruten, die zum Teil bereits den Planeten verlassen hatten. Nach ihrer Rückkehr in das Krankenhaus traf ein Repräsentant der Flüchtlingshilfe mit einer weiteren Gruppe von Raumfahrern ein, um die Helfer abzulösen, zu evaluieren und zu entlohnen. Trotz einer Reihe von Versorgungsengpässen, Versuchen lokaler Krimineller, das Krankenhaus zu übernehmen und anderer Widrigkeiten erwies sich die Kampagne der Flüchtlingshilfsbewegung als Erfolg auf ganzer Linie.[3]
Quellen[Bearbeiten]
- Darth Plagueis (Kapitel 25 f.)
- Episode II – Angriff der Klonkrieger
- Episode II – Angriff der Klonkrieger (Kapitel 12, 14)
- Am Rande des Imperiums – Ferne Horizonte (Seite 85 ff.)
- The Clone Wars: The Official Episode Guide – Season 1 (Seite 79)
- The Complete Star Wars Encyclopedia
- Point / Counterpoint: Military Creation Act in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 47)
- Groundquakes Hit Berchest Cities in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 47)
- Alderaan Opens to Refugee Relief Movement in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 49)
- Coruscant Restricts Immigration in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 51)
- Mid Rim Worlds Open Ports to Refugees in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 52)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Darth Plagueis
- ↑ 2,0 2,1 2,2 The Clone Wars: The Official Episode Guide – Season 1
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 Am Rande des Imperiums – Ferne Horizonte
- ↑ 4,0 4,1 Groundquakes Hit Berchest Cities in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 47)
- ↑ 5,0 5,1 Alderaan Opens to Refugee Relief Movement in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 49)
- ↑ 6,0 6,1 Episode II – Angriff der Klonkrieger
- ↑ Eigenübersetzung: „Coruscant's getting even more crowded each day. There's plenty of elbow room in the Republic, as long as worlds are willing to share.”
- ↑ Point / Counterpoint: Military Creation Act in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 47)
- ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 293Valorum, Finis, Eintrag: {{{3}}})
- ↑ Coruscant Restricts Immigration in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 51)
- ↑ 11,0 11,1 Mid Rim Worlds Open Ports to Refugees in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 52)
- ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 78, Eintrag: Refugee Resettlement Coalition)
- ↑ Naboo Miners Clog Ports in Protest in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 53)
- ↑ Episode II – Angriff der Klonkrieger
- ↑ RRM Fundraiser a Huge Success in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 53)
- ↑ SPECIAL FEATURE: Sightings by Twang in den HoloNet News (Jahrgang 531 Ausgabe 53)