Sensorstern

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Sensor star.jpg
Sensorstern
Allgemeines
Heimatwelt:

F’tral

Klasse:

Weichtier

Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:

Sümpfe und Moore

Ernährungstyp:

Fleischfresser

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

Bis zu 25 Zentimeter Durchmesser

Besondere Merkmale:
  • fünf einen Zentralkörper umgebende Gliedmaßen
  • mehrere Stengel mit Sinnesorgan

Der Sensorstern[1] ist eine nicht vernunftbegabte Spezies, die in den Sümpfen und Mooren des Planeten F’tral heimisch ist. Mit den Sinnesorganen, die auf den Stengeln seines Zentralkörpers sitzen, kann der Sensorstern den Großteil des elektromagnetischen Wellenspektrums wahrnehmen. Die in Gruppen lebenden Wasserbewohner kommunizieren untereinander mit markanten, jeweils mit einem bestimmten Begriff besetzten Unterschalltönen. Aufgrund dieser Verständigungsmethode werden sie als primitives Sicherheitssystem eingesetzt, indem sich Einrichtungen zur Gefahrerkennung darauf verlassen, mit Sensoren das mit dieser Bedeutung belegte Signal der Sensorsterne aufzufangen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Mit den fünf Gliedmaßen, die seinen Zentralkörper umgeben, kann der Sensorstern einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern erreichen. Auf dem Zentralkörper des Weichtiers sitzen mehrere Stengel, an deren Ende sich jeweils ein besonderes Sinnesorgan befindet. Jedes Organ ist dafür ausgelegt, einen bestimmten kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Wellenspektrums zu erfassen. Auf diese Weise ist der Sensorstern in der Lage, fast das gesamte Spektrum an Farben und Tönen wahrzunehmen: Er kann – über die dem Menschen möglichen Sicht- und Hörbereiche hinaus – auch infrarotes und ultraviolettes Licht sehen und Töne im Unterschall- und Ultraschallbereich sowie den Großteil des Radiowellenspektrums hören. Es wird sogar darüber spekuliert, der Sensorstern sei dazu fähig, Störungen in der Macht zu erfassen. Die Behauptung einer solchen Machtsensitivität gilt jedoch als nicht belegt. Mit den Eingaben all seiner Sinnesorgane kann der Sensorstern ein einheitliches Bild der Welt um ihn herum erstellen.

Die nicht vernunftbegabten Wasserbewohner sind in den Sümpfen und Mooren des Wasserplaneten F’tral verbreitet. Sie ernähren sich von kleinen Reptilien, Schlangen, Fischen und Insekten. Für Menschen stellen sie kaum eine direkte Gefahr dar. Sensorsterne sind zumeist in Gruppen von über 30 Individuen anzutreffen, die untereinander in – für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbaren – Unterschalltönen kommunizieren. Dabei verwenden sie markante Töne, um jeweils ein bestimmtes Konzept wie „Nahrung“, „Gefahr“ oder „Sturm“ zu bezeichnen. Aufgrund dieser Kommunikationsmethode werden die Sensorsterne als primitives und gegenüber einer vollautomatisierten Alternative weitaus kostengünstigeres Sicherheitssystem verwendet. Da die kleinen Wasserbewohner jedes über einen Meter große Tier als eine Gefahr betrachten und ihren Artgenossen sofort Bescheid geben, wenn sich ihnen ein solches Tier auf 20 oder 30 Meter nähert, verwenden Einrichtungen speziell auf das Signal für Gefahr eingestellte Sensoren, die diesen Ton auf eine Distanz von bis zu 350 Metern entdecken und das Sicherheitspersonal alarmieren können.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Sensorstern war eine von über 60 Arten, die das Tagge Holographic Museum auf Chandrila während des Galaktischen Bürgerkrieges in der holografischen Ausstellung Creatures of the Galaxy über die Reichhaltigkeit der galaktischen Fauna zeigte. Eine Broschüre für die Besucher beschrieb die ausgewählten Tiere als einige der vielfältigsten und interessantesten Lebensformen auf den tausenden Welten des Galaktischen Imperiums. Jedes der holografischen Ausstellungsstücke wurde in einem begleitenden Datenblatt näher vorgestellt.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung von „Sensor star“ aus Creatures of the Galaxy

  • Der Sensorstern wurde für das 1994 veröffentlichte Sachbuch Creatures of the Galaxy zum Star-Wars-Rollenspiel von West End Games entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Sensorstern verfasste Bill Smith auf Grundlage einer Zeichnung und eines Grundkonzepts von David Plunkett.
  • Im Datenblatt zum Sensorstern wird behauptet, seine Nützlichkeit als Wachtier rühre daher, dass er in der Lage sei, ein weites Spektrum an elektromagnetischer Kommunikation wahrzunehmen. Im Fließtext wird die Verwendung als primitives Sicherheitssystem dagegen mit seiner auf bestimmte Begriffe festgelegten Kommunikation in Unterschalltönen begründet, die eine Einrichtung mit darauf ausgerichteten Sensoren auffangen kann.