Spiral-Klasse Viz-Core Eviscerator
| Spiral-Klasse Viz-Core Eviscerator | |
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| Allgemeines | |
| Modell: |
Spiral-Klasse |
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| Technische Informationen | |
| Schild(e): | |
| Bewaffnung: | |
Der Viz-Core Eviscerator der Spiral-Klasse war ein Sternenjäger, der in der Ära der Hohen Republik während des Eiram-E’ronoh-Kriegs eingesetzt wurde. Aufgrund seiner erheblichen Zerstörungskraft wurde sein Einsatz später geächtet und die Produktion eingestellt. Über ein Jahrhundert später kam ein Eviscerator während der Schlacht von Corellia im Jahr 230 VSY zum Einsatz, um republikanische Schiffe zu zerstören, die von Nihil-Piraten gekapert worden waren.
Beschreibung[Bearbeiten]
Bei der Konzeption des Eviscerator-Sternenjägers standen Geschwindigkeit und Zerstörungskraft im Vordergrund. Das Erscheinungsbild war vor allem von der bohrerförmigen Bugsektion geprägt, die den Großteil des Schiffes ausmachte. Auffällig waren zudem die schwarze Panzerung und das Fehlen einer Cockpitscheibe, wodurch der Jäger eher einem industriellen Bohrfahrzeug ähnelte. Aufgrund der fehlenden Cockpitscheibe war der Pilot vollständig auf den Navigationscomputer und die verfügbaren Sensoren angewiesen. Die Primärfunktion des Eviscerators bestand darin, innerhalb kürzester Zeit eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, um dann mithilfe seines Bohrers die Außenhüllen feindlicher Schiffe zu durchdringen, erheblichen Schaden zu verursachen und bis zum Reaktorkern vorzudringen. Selbst größerer Kriegsschiffe wie ein Langträgers konnten problemlos durchbohrt werden. Da bei solchen Manövern extreme Kräfte auf das Cockpit wirkten, verfügte der Jäger über Beschleunigungskompensatoren, die Stabilität und Bedienbarkeit gewährleisteten. Als zusätzliche Bewaffnung besaß er Omega-Zwillingskanonen, die seitlich hinter dem Bohrer angebracht waren.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Eviscerator-Sternenjäger wurde in der Ära der Hohen Republik entwickelt und während des Kriegs zwischen den benachbarten Welten Eiram und E'ronoh eingesetzt. Dabei kam er auch in der Schlacht von Jedha zum Einsatz. Aufgrund seines hohen Gefahrenpotenzials wurde der Jäger später verboten und seine Produktion eingestellt.
Während des Nihil-Konflikts galt das Modell bereits als veraltet. Ein Exemplar wurde vom anzellanischen Schiffsbauingenieur Shug Drabor in den Santhe-Schiffswerften auf dem Planeten Corellia als Inspirationsquelle aufbewahrt. Als im Jahr 230 VSY Nihil-Piraten unter dem Kommando von Sabata Krill das Werftgelände in der Hauptstadt Coronet angriffen, nutzte der Padawan Ram Jomaram den Eviscerator, um einen von den Nihil gekaperten republikanischen Langträger kampfunfähig zu machen. Im weiteren Verlauf der Schlacht setzte er den Jäger auch gegen einen MPO-Sternenkreuzer der Purgill-Klasse ein, der sich ebenfalls unter der Kontrolle der Nihil befand. Durch seinen Einsatz konnten beide Schiffe unschädlich gemacht werden, was einen wichtigen Beitrag zum Sieg der Jedi und ihrer Verbündeten bei der Verteidigung der Werftanlagen darstellte.