Langträger

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Longbeam.jpg
Langträger
Technische Informationen
Hyperraumantrieb:

vorhanden[1]

Ausstattung:
Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

mind. 3[1]

Passagiere:

24[1]

Nutzung
Flottenverbände:

Republikanische Verteidigungskoalition[1]

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik[1]

Der Langträger war ein Raumschiffstyp, der während der Blütezeit der Galaktischen Republik von deren Friedensflotte und ihren Mitgliedswelten eingesetzt wurde. Er besaß zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, sodass er in Kriegszeiten als Kampfschiff und in Friedenszeiten als Transport- und Rettungsschiff verwendet wurde. Aufgrund seiner Vielseitigkeit war der Langträger weit verbreitet und wurde sowohl in Flottenverbänden als auch für Soloeinsätze genutzt. Als ab dem Jahr 232 VSY die Piratengruppe der Nihil zunehmend republikanische Ziele ins Visier nahm, gingen die Jedi und die Republikanische Verteidigungskoalition nach der Großen Katastrophe im Hetzal-System gemeinsam gegen diese Bedrohung vor. Im Zuge dessen kamen auch Langträger nach einer langen Zeit des Friedens wieder vermehrt auf Schlachtfeldern zum Einsatz.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Langträger galt als das Arbeitstier der Galaktischen Republik. Der Grund hierfür waren die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Schiffes, das ohne größere Modifikationen als Personen- und Warentransporter[3] oder als militärisches Kampfschiff, als Truppentransporter, für Erkundungs- und Rettungseinsätze und Abschleppmaßnahmen verwendet werden konnte. Äußerlich erinnerte das Schiff entfernt an einen Hammerfisch von Glee Anselm: Die Front des Schiffes bestand aus einem stumpfen, bulligen,[1] horizontal verlaufenden Bugbereich, in dem sich mittig das Sichtfenster der Brücke befand. Der breite Bug saß auf einem schmalen Hals, der in den langgezogenen Frachtbereich des Langträgers mündete. Am Heck des Schiffes befanden sich, seitlich vom Korpus abstehend, die zwei Triebwerke,[2] die für die Beschleunigung des Schiffes sorgten.[1] Die Triebwerke wurden vom Computersystem des Schiffes kontrolliert, das die Leistung der einzelnen Schubdüsen aufeinander abstimmte. Dies sorgte für ein ausgewogenes Flugverhalten und sollte eine Überbeanspruchung des Schiffskorpus durch ungleichmäßige Krafteinwirkung verhindern. Es bedurfte jedoch nur einer kleinen Modifikation in den Sicherheitscodes des Computersystems, um diese Kopplung aufzuheben und dem Piloten volle Kontrolle über die Schubdüsen zu verschaffen.[3] Langträger verfügten über einen eingebauten Hyperantrieb und waren daher in der Lage, abseits größerer Trägerschiffe auch eigenständige Missionen auszuführen.[1]

Zum Fliegen eines Langträgers wurde eine Besatzung von mindestens drei Personen benötigt. Es fanden aber auch weitere Crewmitglieder oder bis zu 24 Passagiere an Bord Platz. Obwohl sie ursprünglich nicht als reines Kriegsschiff entwickelt wurden, verfügten die Langträger über eine gute Bewaffnung.[1] An den beiden Enden des Bugs befanden sich je zwei Laserkanonen.[2] Weiterhin war das Schiff mit Raketenwerfern ausgestattet, die mit sechs Raketen bestückt waren. Zur Steuerung und Berechnung von Angriffen und Defensivmanövern besaß der Langträger dezentralisierte Prozessoren, welche mehrere Angriffsmuster gleichzeitig berechnen konnten. Das ermöglichte es im Notfall, ein Netz aus Laserfeuer, Raketen und defensiven Gegenmaßnahmen zeitgleich in einer einzigen Salve anzuwenden. Zu den Verteidigungsmechanismen der Schiffe gehörte ein Raketenabwehrsystem, das elektrostatisch aufgeladene Folien ausstieß, die als Täuschkörper fungierten und die Zielsuchsysteme eines solchen Geschosses ablenkten. Der Pilot eines Langträgers konnte die Kontrolle über die Waffensysteme auch an ein anderes Schiff übertragen. Für Bergungs- und Transportaufgaben verfügten die Langträger außerdem über vier Magnetklammern, die an langen Kabeln aus dem Frachtraum heraus abgefeuert wurden und andere Raumschiffe, Frachtcontainer, Rettungskapseln und Trümmerteile ins Schlepptau nehmen konnten. Diese waren ursprünglich mit Kabeln aus Duralegierung versehen. Allerdings stattete die Republik die Schiffe später mit aus Egariaseide bestehenden Kabeln aus, die wesentlich elastischer und strapazierfähiger waren. Für Rettungseinsätze waren unterhalb des Cockpits Düsen angebracht, über die ein Brandlöschmittel abgegeben werden konnte, um andere Schiffe oder Gebäude zu löschen. Außerdem waren Langträger mit einem Pillendroiden ausgestattet, der Personen aus einem Wrack bergen konnte, und verfügten über einen Spind mit Notfallausrüstung für die Besatzung. Eine eigene Krankenstation, die für zahlreiche Notfallsituationen ausgerüstet war, ermöglichte es Langträgern, verletzte Personen direkt an Bord zu behandeln.[1] Um unerwartet länger andauernde Missionen durchführen oder anderen Schiffen zur Hilfe kommen zu können, waren republikanische Langträger bei ihren Einsätzen standardmäßig mit Treibstoff und Proviant für die zwei- bis dreifache Einsatzdauer ausgerüstet.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Hyperraumkrise[Bearbeiten]

Die Aurora III setzt ihre Magnetklammern ein.

Im Jahr 232 VSY befand sich die Galaktische Republik auf dem Höhepunkt ihres Daseins, mit einer florierenden Wirtschaft, Kulturszene und einer langen Epoche des Friedens. Eine zentrale republikanische Flotte war zugunsten eines Militärabkommens zur gegenseitigen Unterstützung mit den Mitgliedswelten aufgelöst worden. Dennoch wurden neue Raumschiffsmodelle entwickelt, und der in den republikanischen Schiffswerften auf Hosnian Prime gefertigte Langträger entstand als ein Allzweckschiff, das auch abseits von Kampfeinsätzen nutzbar war. Die Großkampfschiffe der republikanischen Bündniswelten erhielten Kontingente des Langträgers zugeteilt – Kreuzer der Emissary-Klasse konnten mindestens 28 der Schiffe an Bord nehmen, und auch die kleineren Pacifier-Patrouillenkreuzer verfügten zumeist über einige Langträger. Im Kampf kamen die Langträger in Kombination mit den Z-28-Sternenjägern der Incom-Gesellschaft zum Einsatz oder – sofern sich die Jedi an Missionen beteiligten – mit deren Vektor-Sternenjägern.[1]

Kurz vor der Fertigstellung der prestigeträchtigen Starlight-Station im Äußeren Rand, die die Expansionspläne der Galaktischen Republik unterstützen sollte, kam es zu einem schwerwiegenden Hyperraumunglück im Rand. Dabei störte ein Schiff der Piratengruppe Nihil die Flugroute des modularen Transportschiffs Legacy Run, das bei einem Ausweichmanöver zerbrach. Die Trümmer und Frachtabteile der Legacy Run verteilten sich über die Hyperraumrouten und begannen, an verschiedenen Stellen in den Normalraum zurückzukehren, wo sie als Hochgeschwindigkeitsgeschosse durch die Wucht ihres Aufpralls ganze Planetenbevölkerungen auszulöschen drohten. Der erste Vorfall dieser Art ereignete sich im Hetzal-System, das angesichts der unerwarteten Bedrohung einen Notruf absetzte, dem der in der Nähe befindliche republikanische Kreuzer Third Horizon nachkam. An Bord der Third Horizon befanden sich neben einigen Jedi unter Führung von Meisterin Avar Kriss auch 28[1] nahezu fabrikneue Langträger. Die Third Horizon hatte allerdings nicht genug Personal für alle Langträger an Bord, weshalb sämtliche Besatzungsmitglieder und Passagiere mit Flugerfahrung gebeten wurden, sich für den Einsatz zu melden.[3] Gemeinsam mit den Vektor-Sternenjägern der Jedi starteten die Langträger daraufhin, um die Trümmerteile abzuwehren und bei den Evakuierungsbemühungen zu helfen. Die Aurora IX unter Kapitän Bright scheiterte bei dem Versuch, eine Solarstation vor einem Trümmerteil zu retten, das sich schlichtweg zu schnell fortbewegte, um mit den Waffensystem des Langträgers zerstört zu werden. Brights Team dockte jedoch an dem Wrack der Station an und rettete alle acht Besatzungsmitglieder.[1]

Ein weiterer Langträger, die Aurora III, wurde von Joss und Pikka Adren geflogen und bildete einen Verband mit den Jedi Mikkel Sutmani, Te’Ami, Nib Assek und Burryaga Agaburry. Sie verfolgten eines der größeren Trümmerteile, das auf einen der Monde zuflog, und mussten feststellen, dass es sich dabei um ein Passagierabteil der Legacy Run handelte, dessen Insassen noch lebten. Da sich die Jedi weigerten, Unschuldige zu töten, probierten die Adrens ein riskantes Manöver, bei dem der Langträger seine Magnetklammern auf das Abteil abfeuerte, während die Jedi dieses mit der Macht abzubremsen versuchten. Tatsächlich fanden mehrere der Magnetklammern ihr Ziel und die enorm belastbaren Kabel hielten dem Zug stand, während die Jedi mit Hilfe der Macht verhinderten, dass das Abteil durch das Manöver zerbrach. Die Einsatzgruppe meldete ihren Erfolg und andere Langträger konnten das Manöver erfolgreich replizieren. Nachdem mit einem hochexplosiven Tibannaabteil auch die letzte große Gefahr für Hetzal Prime und seine Monde durch die Jedi aufgehalten worden war, begann die Republik mit Hilfsarbeiten im Hetzal-System, während gleichzeitig die Untersuchungen auf Hochtouren anliefen, um das Unglück aufzuklären – insbesondere, da es in den folgenden Tagen und Wochen zu weiteren Trümmeraustritten aus dem Hyperraum, sogenannten Emergenzen, kam, die zum Teil hohe Opferzahlen forderten.[1]

Avar Kriss und Jedi-Ritter Elzar Mann verwendeten daraufhin einen Langträger, um nach Naboo zu reisen, wo sie sich mit den Hyperraumentdeckern Marlowe und Vellis San Tekka trafen, von denen sie sich einen Erklärungsansatz zu dem Unglück erhofften. Zwar konnten ihnen die San Tekkas keine Lösung präsentieren, doch unterstützten sie die Bemühungen der Republik, ein Rechenzentrum aus Navigationsdroiden zu bauen, mit dem sie die Flugbahnen und Austritte weiterer Trümmerteile im Voraus bestimmen konnten. Mit der Fertigstellung dieses Systems begaben sich republikanische Einsatzgruppen zu den Eintrittsorten, um nach dem Flugschreiber der Legacy Run zu suchen, von dem sich die Verantwortlichen eine Aufklärung des Unglücks erhofften. Eine dieser Gruppen, in der Joss und Pikka Arden und die Jedi Sutmani und Te’Ami erneut zusammenarbeiteten, bestand aus vier Langträgern und zwei Vektor-Sternenjägern. Nachdem sie einen Langträger bei der 39. Emergenz zurückgelassen hatten, um Passagiere des dortigen Trümmerteils zu bergen, fanden sie bei der 40. Emergenz tatsächlich das Brückenteil der Legacy Run, das den Flugschreiber enthielt. Als sie mit der Bergung begannen, wurden sie unerwartet von einem getarnten Kreuzer der Nihil angegriffen, der Raketen auf das Trümmerteil abfeuerte, um es zu zerstören. Es gelang den republikanischen Schiffen zwar, die Raketen abzufangen. Allerdings kostete dieses Vorgehen sie einen der Langträger und Te’Amis Leben. Zugleich konnten sie das getarnte Schiff auf ihren Sensoren ausmachen, woraufhin die Aurora III und Sutmanis Vektor zum Angriff übergingen, während Kapitän Meggal mit dem letzten Langträger das Trümmerteil barg. Das feindliche Schiff flüchtete in den Hyperraum und die Republik konnte anhand der Aufzeichnungen des Flugschreibers feststellen, dass die Nihil den Unfall der Legacy Run verursacht hatten, woraufhin Kanzlerin Lina Soh die Streitkräfte des republikanischen Bündnisses sammeln ließ, um die Piraten auszulöschen.[1]

Kampf gegen die Nihil[Bearbeiten]

Ein Langträger kämpft gegen die Nihil.

Unter der Führung der Third Horizon unter Admiral Pevel Kronara flog ein Flottenverband zum Kur-Nebel, wo sie eine Flotte der Nihil antrafen. Die Third Horizon und die anderen Großkampfschiffe setzten ihre Langträger und Z-28-Sternenjäger ab, die bald darauf in Gefechte mit den kleineren Schiffen der Piraten verwickelt wurden. Nachdem die Kreuzer der Republik durch ihr gezieltes Laserfeuer zunächst erfolgreich die Zahl der Gegnerschiffe ausgedünnt hatte, wendeten die Piraten unkonventionellere Taktiken an, woraufhin immer mehr republikanische Langträger und Jäger beschädigt und zerstört wurden. Als eine Gruppe Langträger eine leichte Korvette der Piraten scheinbar zur Aufgabe gebracht hatte und das Schiff seine Rettungskapseln startete, nutzten die Langträger umgehend ihre Magnetklammern, um die Kapseln einzusammeln und an Bord eines republikanischen Kreuzers zu bringen. Dort explodierten die Rettungskapseln jedoch und richteten weitreichende Schäden an, da die Piraten ihre Kapitulation nur vorgetäuscht und die Kapseln mit Sprengstoff gefüllt hatten. Kurz darauf stürzten die Piratenschiffe das Kampfgeschehen durch willkürliche Mikro-Hyperraumsprünge endgültig ins Chaos, da es den republikanischen Piloten kaum mehr möglich war, die Gegner zu treffen, während diese durch selbstmörderische Kollisionen weitere Schiffe der Republik zerstörten.[1] Joss und Pikka Adren, die sich mit der Aurora III auch für diesen Kampfeinsatz gemeldet hatten, hackten daraufhin das Computersystem ihres Langträgers, um die volle Leistung der Triebwerke abrufen zu können. Mit dem nunmehr wendigeren und schnelleren Langträger gelang es ihnen, diverse feindliche Schiffe abzuschießen und Kollisionen auszuweichen, wodurch der Langträger der Adrens einer der wenigen war, die die Schlacht unbeschadet überstanden.[3] Durch die zahlenmäßige Überlegenheit war die Republik zwar siegreich, doch waren zahllose Langträger und Z-28-Jäger zerstört worden und die Verluste auf Seiten der Republik hoch.[1]

Rund ein Jahr später fand auf Valo die Republik-Schau statt, ein Großereignis, zu dessen Schutz Kanzlerin Soh Langträger an allen wichtigen Sprungpunkten in das Valo-System stationierte. Obwohl der Republik ein wichtiger Sieg gegen die Nihil gelungen schien, hatte es in der Zwischenzeit weitere Angriffe gegeben, und die Situation im Rand war nach wie vor angespannt. Allerdings wollte die Kanzlerin keine Langträger direkt an der Schau stationieren. Die Nihil führten am Tag nach der Eröffnung der Republik-Schau einen großangelegten Angriff auf Valo durch. Weil sie ihre eigenen Hyperraumrouten benutzten, mussten sie die bekannten Sprungpunkte nach Valo nicht passieren, und nach ihrem Eintreffen blockierten sie sofort sämtliche Kommunikation im Valo-System, sodass die Sicherheitskontingente nicht zur Unterstützung herbeibeordert werden konnten. Nachdem die Nihil bereits große Zerstörung auf dem Gelände der Republik-Schau angerichtet und hohe Opfer gefordert hatten, gelang es der Reporterin Rhil Dairo, die Kommunikationsblockade zu umgehen und einen Hilferuf auszusenden. Noch bevor die republikanischen Schiffe Valo erreichten, schlug die Flotte der Togruta zu und attackierte die Nihil, da ihre Regasa Elarec Yovet als Ehrengast der Kanzlerin auf dem Planeten festsaß. Die republikanischen Langträger trafen nur kurz nach den Togruta ein und unterstützten deren Kampf gegen die Nihil, deren Schiffe sich zurückziehen mussten oder vernichtet wurden. Als Valo gesichert war, setzte die Republik Langträger ein, um auf dem Planeten festsitzende Besucher der Republik-Schau abzutransportieren.[5]

Obwohl sie geholfen hatten, die Nihil zurückzuschlagen, wurde das verspätete Eintreffen der Langträger bei Valo von politischen Gegnern der Kanzlerin um den Senator Tia Toon genutzt, um für eine von ihnen vorgebrachte Initiative zu werben, die eine zentralisierte republikanische Flotte anstelle der Verteidigungskoalition einrichten wollte. Kurz darauf konnte die Republik jedoch einen weiteren Erfolg verbuchen, als eine Flotte der Verteidigungskoalition in Zusammenarbeit mit den Jedi einen weiteren Kampfverband der Nihil bei Cyclor in eine Falle lockte und besiegte.[5] In den folgenden Monaten führte die Koalition die Operation: Counterstrike durch, im Zuge derer sie die Nihil in einer Reihe von Gefechten besiegte oder in die Flucht schlug. Einem Kampfverband bestehend aus dem Jedi-Kreuzer Ataraxia und den zwei Langträgern Aurora IX und Karvoss Dawn gelang es in der Schlacht von Galov, das Flaggschiff der Twi’lek Lourna Dee aufzubringen, einer Orkanläuferin der Nihil, die von der Republik jedoch fälschlicherweise für das Auge der Nihil gehalten wurde. Obwohl es den Nihil gelang, einen der Langträger zu zerstören, brachte die Republik im Gegenzug Dees Schiff auf und nahm zahlreiche Gefangene. Lourna Dee täuschte während der Kämpfe erfolgreich ihren Tod vor, weshalb sie dank der spärlichen Informationslage der Republik zu ihrem Aussehen nur als ein normales Besatzungsmitglied inhaftiert und verhört wurde. Das erlaubte ihr später die Flucht.[6]

Erfolge und Rückschläge

Die Offensive der Republik zeigte mehr und mehr Erfolge, und Langträger kamen weiterhin bei Angriffen gegen die Nihil zum Einsatz.[8] Dies führte dazu, dass kaum ein Schiff bei der Starlight-Station zurückblieb. Als die Führungsebene der Station plante, die Starlight nach Dalna zu transportieren, um die dortige Bevölkerung angesichts einer durch die Nihil verursachten Naturkatastrophe zu evakuieren, sah man sich mit dem Problem konfrontiert, dass nur ein einziger Langträger auf der Station verblieben war. Da das einzelne Schiff nicht annähernd die nötige Energie aufbrachte, um die Megabake durch den Hyperraum zu schleppen, wendete man sich an die zivilen Transportschiffe an Bord und konnte mit deren Hilfe das Manöver erfolgreich durchführen.[9] Nachdem die Evakuierung abgeschlossen war, wurde die Starlight-Station zurück ins Eiram-System geschleppt, wobei sich dieses Mal mehrere Langträger beteiligten.[10] Bei einem Einsatz der Jedi im Nefitifi-System brachte eine Gruppe von Langträgern ein Schiff der Nihil auf, und später kehrte ein Langträger aus dem Ocktai-System zur Starlight zurück, um einige Jedi sowie zwei Gefangene, Nan und Chancey Yarrow, an Bord der Station zu bringen. Als die Station kurz darauf Opfer gezielter Sabotage durch die Nihil wurde und auf den Planeten Eiram abzustürzen drohte, hofften einige der Passagiere an Bord der Starlight, dass die Republik schnell genug ihre Langträger mobilisieren könnte, um sie aus dem Anziehungsbereich des Planeten zu schleppen. Allerdings hatte die Sabotage der Nihil lange genug verhindert, dass die Republik von der Notlage der Station erfuhr, wodurch jede Hilfe zu spät kam und die Starlight beim Aufprall auf dem Planeten zerstört wurde. Im Anschluss an die Zerstörung der Station sendete Marchion Ro, der Anführer der Nihil, den bis dahin weder die Republik noch die Jedi hatten identifizieren können, eine Holobotschaft, in der er die Verantwortung für den Anschlag übernahm und die Macht der Nihil pries.[8] Der Verlust der Raumstation versetzte die politische Führung der Republik in Aufruhr und der Jedi-Rat beorderte alle Jedi zurück nach Coruscant, weshalb Kanzlerin Soh Admiral Kronara mit einer Flotte der Verteidigungskoalition in den Äußeren Rand schickte, die zu einem Großteil aus Langträgern bestand. Damit sollte ein Zeichen gesetzt werden, dass die Republik die Randgebiete weiterhin unterstützen und gegen die Nihil vorgehen würde. Allerdings hatte Ro ein weites Gebiet aus zehn Sektoren des Äußeren Randes mit einem Netzwerk neuartiger Hyperraumminen abgeschottet, welches er aktivierte, als sich Kronaras Flotte dem Rand näherte. Die republikanischen Schiffe wurden daraufhin noch im Hyperraum von den Minen erfasst und zerstört.[11]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Konzeptzeichnungen für einen Bomber aus Die letzten Jedi
  • Der republikanische Langträger wurde als neuer Schiffstyp für das Literaturprogramm Die Hohe Republik entwickelt und erstmals mit dem Roman Das Licht der Jedi von Charles Soule eingeführt. Die zeitgleich erschienene Kinderbuchadaption The Great Jedi Rescue steuerte die ersten Illustrationen des Schiffes bei.
  • Für Die Hohe Republik wurden in der Vorbereitung tausende alter Konzeptzeichnungen aus den Filmproduktionen auf verwendbare Modelle durchsucht. Der Langträger entstand anhand eines nicht verwendeten Konzeptes von James Clyne für den Widerstandsbomber in Episode VIII – Die letzten Jedi, das die Autoren ohne nennenswerte Veränderungen adaptierten.[1]
  • Während in Das Licht der Jedi die Langträger und Vektor-Sternenjäger bei Hetzal Prime gemeinsam von dem republikanischen Kreuzer Third Horizon starten, gibt die Kinderbuchadaption an, dass drei Vektoren aus dem Hangar eines Langträgers starten. Dies passt jedoch weder zur Beschreibung der Ereignisse im Roman, noch zur dortigen Angabe der Transportkapazitäten eines Langträgers. Allerdings wurde in der vereinfachten Kinderbuchadaption das Vorkommen der Third Horizon ohnehin vollständig ausgelassen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]