Schlacht von Jedha

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Schlacht von Jedha
Beschreibung
Konflikt:

Eiram-E'ronoh-Krieg[1]

Datum:

382 VSY[2]

Ort:

Jedha[1]

Ziel:

Pfad der Offenen Hand: Diebstahl des Stabs des Tagesanbruchs[3]

Auslöser:

Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Eiram und E'ronoh durch gezielte Sabotage[1]

Ergebnis:
  • Einstellung der Kampfhandlungen auf Jedha und Fortführung des Eiram-E’ronoh-Kriegs[1]
  • Festnahme von Herold Werth Plouth und Sicherstellung des Stabs des Tagesanbruchs[4]
Kontrahenten

E'ronoh[1]

Eiram[1]

Kommandeure

Botschafter Tintak[1]

Botschafterin Lian Cerox[1]

Die Schlacht von Jedha war eine militärische Auseinandersetzung zwischen den Streitkräften der im Krieg befindlichen Welten Eiram und E'ronoh, die im Jahr 382 VSY auf dem Pilgermond Jedha stattfand. Sie war das Ergebnis mehrerer gezielter Anschläge und Provokationen, die von Anhängern der Glaubensgemeinschaft Pfad der Offenen Hand initiiert wurden, um die geplanten Friedensverhandlungen zwischen Eiram und E’ronoh zu sabotieren und den Konflikt zwischen den beiden Welten neu zu entfachen. Die Kampfhandlungen und das entstandene Chaos dienten schließlich einer Gruppe von Pfad-Anhängern unter der Leitung des Herolds Werth Plouth als Ablenkung, um ihr eigentliches Ziel zu verfolgen – den Diebstahl des Stabs des Tagesanbruchs. Mit diesem Machtartefakt beabsichtigte der Pfad der Offenen Hand, die vollständige Kontrolle über die Namenlosen zu erlangen und sie als Instrument zur Durchsetzung seiner Ideologie zu nutzen. Die Kämpfe und Proteste breiteten sich schnell über die gesamte Heilige Stadt aus und führten zum Fall der Statue des Letzten Beschützers. Zahlreiche anwesende Jedi, die Wächter der Whills sowie andere religiöse Gruppierungen, Pilger und Touristen gerieten in den engen Gassen der Stadt zwischen die Fronten.

Nach heftigen Kämpfen gelang es Jedi-Meister Creighton Sun, die beiden Kriegsparteien dazu zu bewegen, die Kampfhandlungen auf Jedha einzustellen. Durch die Sicherstellung des Stabs des Tagesanbruchs und die Festnahme von Werth Plouth konnten die Pläne des Pfads der Offenen Hand vereitelt werden. Der Rest der Pfad-Gemeinschaft zog sich mit ihren beiden Führungsfiguren, Elecia Zeveron und Marda Ro, zu ihrem Lager nach Dalna zurück. Im Ergebnis führte die Schlacht von Jedha zu einer erneuten Eskalation des Konflikts zwischen Eiram und E’ronoh und veranlasste den Jedi-Orden, umgehend Nachforschungen hinsichtlich der Aktivitäten des Pfads anzustellen. Daraufhin kam es noch im gleichen Jahr in der Schlacht von Dalna zu einer direkten Konfrontation zwischen den Jedi und Pfad-Anhängern.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Jedha sollte der Schauplatz eines historischen Friedenschlusses zwischen den seit vielen Jahren im Krieg stehenden Welten Eiram und E’ronoh werden. Dieser Konflikt, der unter den Parteien auch als Ewiger Krieg bekannt war, war geprägt von generationenübergreifenden Spannungen, die immer wieder zu neuen Eskalationen führten. Im Jahr 387 VSY waren die Kämpfe nach einer längeren Waffenruhe erneut entbrannt und dauerten rund fünf Jahre lang an, bis man sich auf Initiative von Kanzler Orlen Mollo darauf einigte, die Gespräche über einen Friedensschluss wieder aufzunehmen. Während eines Friedensgipfels im Jahr 382 VSY brachte die Thronerbin des Monarchen A’lbaran von E’ronoh, Prinzessin Xiri A'lbaran, den Vorschlag ein, eine Allianz durch Heirat mit dem Thronerben von Eiram, Prinz Phan-tu Zenn, einzugehen. Damit sollte eine alte Tradition wieder aufgenommen werden, um das tiefsitzende Misstrauen zwischen den herrschenden Dynastien der beiden benachbarten Welten zu überwinden und den Weg für einen dauerhaften Frieden zu ebnen. Sowohl Vizekönig Ferrol aus dem direkten Umfeld des e’ronischen Monarchen sowie die Untergrundbewegung Kinder von E'ronoh unternahmen Versuche, die Bemühungen der beiden verlobten Thronerben während einer Friedensreise durch das Ödland von E’ronoh zu sabotieren. Außerdem ließ Königin Adrialla von Eiram im Geheimen an einem Giftstoff arbeiten, der als biologische Waffe eingesetzt werden konnte, um auf die technologische Überlegenheit E’ronohs reagieren zu können. Mit Unterstützung der Jedi konnten sämtliche Sabotageversuche abgewehrt werden, sodass die Hochzeit letztendlich durchgeführt wurde.[5]

Nach Abschluss eines für beide Seiten tragfähigen Friedensvertrags wurde eine zeremonielle Unterzeichnung an einem neutralen Ort vereinbart. Die Wahl fiel auf den Pilgermond Jedha, wo die Friedenszeremonie in der Zweiten Spitze der Heiligen Stadt abgehalten werden sollte. Aufgrund der Tatsache, dass die Zeremonie einen Monat nach der Hochzeit der Thronerben angesetzt war, fiel sie in die Zeit des Lichts, eine Jahreszeit auf Jedha, die von einem starken Zustrom an Pilger und Touristen geprägt war. Zeitgleich begannen die Vorbereitungen für das Festival des Gleichgewichts, ein von der neu gegründeten Synode der Macht initiiertes Friedensfest. Die Thronerben selbst nahmen an der Friedenszeremonie nicht teil, da sie mit der Koordination des Wiederaufbaus und der Sicherung des Friedens vor Ort beschäftigt waren. Stattdessen vertraten die Botschafter Tintak für E’ronoh und Lian Cerox für Eiram die Interessen ihrer jeweiligen Königshäuser. Die Delegationen standen unter dem zusätzlichen Schutz von Jedi-Meister Creighton Sun und Jedi-Ritterin Aida Forte, die wiederum von den Wächtern der Whills unterstützt wurden. Als repräsentativer Vermittler der Friedenszeremonie fungierte Morton San Tekka, ein Mitglied des einflussreichen San-Tekka-Clans, der aufgrund seiner anerkannten Neutralität und seiner Verbindungen zu den galaktischen Grenzregionen ausgewählt wurde. Von allen Beteiligten wurde die Unterzeichnung des Friedensvertrags als reine Formalität angesehen, da die Botschafter angewiesen worden waren, das Abkommen zu akzeptieren. Dennoch reisten die Delegationen mit einem Großaufgebot an eskortierenden Militärtransportern und Kampfschiffen nach Jedha. Neben dem Schutz der Delegationen diente dies vor allem der Abschreckung und als symbolische Machtdemonstration. Darüber hinaus spiegelte es das mangelnde Vertrauen in den brüchigen Frieden zwischen den rivalisierenden Königshäusern wider, auch nach der Eheschließung der Thronerben.[1]

Im Vorfeld der Friedenszeremonie trat in der Heiligen Stadt die Glaubensgemeinschaft Pfad der Offenen Hand als Protestbewegung in Erscheinung, die den Jedi kritisch gegenüberstand.[6] Ihre Anhänger verfolgten auf Jedha die Absicht, die Ideologie des Pfads zu verbreiten, der darauf basierte, die Macht zu verehren und sie vor deren missbräuchlichen Nutzung zu bewahren. Ihr Ziel war es, eine Repräsentation ihres Glaubens in der Synode der Macht zu erhalten, die ihnen aus ihrer Sicht rechtmäßig zustand. Zu diesem Zweck sollte Werth Plouth, der innerhalb des Gemeinschaft als Herold fungierte, den Kontakt mit der Synode aufnehmen und einen Platz innerhalb des Gremiums einfordern.[1] Neben den offiziellen Zielen des Pfads verfolgte dessen Anführerin Elecia Zeveron jedoch vorrangig eigene Interessen. Besonderes Augenmerk legte sie auf den Diebstahl des Stabs des Tagesanbruchs, eines der Kontrollstäbe für die Namenlosen. Elecia hatte erkannt, dass diese Kreaturen bei Machtanwendern lähmende Furcht und Halluzinationen hervorriefen und sich daher gezielt als Waffe gegen die Jedi einsetzen ließen. Dieses Vorgehen diente ihren persönlichen Zielen, die sowohl auf Rache für eine frühere Demütigung durch den Jedi-Orden als auch auf die Sabotage der Friedensbemühungen zwischen Eiram und E’ronoh abzielten. Die Jedi und die Galaktische Republik sollten gezielt diskreditiert und öffentlich gedemütigt werden.[4] Die Verbreitung von Chaos und Unruhe auf Jedha erfüllte somit mehrere Zwecke zugleich. Einerseits untergrub sie den Ruf der Jedi und der Republik,[1] andererseits schuf sie ein Ablenkungsmanöver, das es dem Herold und einer ausgewählten Gruppe von Pfad-Anhängern ermöglichen sollte, nach dem Stab des Tagesanbruchs zu suchen.[3]

Bruderschaft der Neunten Pforte

Silandra Sho, Morton San Tekka, Keth Cerapath, Anschlag auf die Zweite Spitze


Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]