Aqualishanischer Attentäter

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Beschreibung
Spezies:

Aqualishaner

Geschlecht:

männlich

Biografische Informationen
Todesdatum:

44 NSY

Beruf/Tätigkeit:

Attentäter

Ein Aqualishaner war im Jahr 44 NSY an einem Attentat auf Garik Loran auf Coruscant beteiligt. Zusammen mit einem Menschen und einem Sullustaner verfolgte er den Geheimdienstmitarbeiter über den Hauptplaneten der Galaktischen Allianz. Als der Versuch des Aqualishaners scheiterte, sein Ziel auf einem Fußgängermarkt zu töten, tötete Garik Loran sowohl den Aqualishaner als auch dessen sullustanischen Kollegen.

Biografie[Bearbeiten]

Im Jahr 44 NSY wurde der Aqualishaner zusammen mit einem Menschen und einem Sullustaner beauftragt, Garik Loran zu töten, der die Gespensterstaffel neugegründet und mit ihr Ermittlungen gegen General Stavin Thaal, den Stabschef der Armee der Galaktischen Allianz, begonnen hatte. Zusammen lauerten sie ihm nach einem Besuch des Flottenkommandozentrums auf Coruscant auf und verfolgten ihn, als er mit seinem Luftgleiter nach Hause flog. Die drei Attentäter unterhielten sich während der Verfolgung mit ihrem Gleiter darüber, wie hoch in der Atmosphäre Spuren eines Ortolaners gefunden werden konnten, wenn er auf einen standardmäßigen Thermaldetonator gesetzt und der Detonator gezündet wurde. Da der Aqualishaner, der auf der Rückbank des Gleiters saß, nicht wusste, welche Spuren gemeint waren, erklärten der Mensch und der Sullustaner ihm, dass sie messen wollten, wie hoch man den Staub, aus dem der Ortolaner bestand, noch finden konnte. Der Sullustaner und der Mensch, der Anführer der drei Attentäter, wollten eine Wette über das Gesprächsthema abschließen, sodass der Aqualishaner vorschlug, nach dem Attentat auf Loran einen Ortolaner und einen Thermaldetonator zu besorgen und das Experiment durchzuführen. Der Aqualishaner versprach, den dafür notwendigen Thermaldetonator zu beschaffen, während der Mensch einen Ortolaner für das Experiment finden wollte. Garik Loran stellte kurz darauf fest, dass er verfolgt wurde. Als der menschliche Attentäter vermutete, dass sie von Loran entdeckt worden waren, war der Aqualishaner der Meinung, dass der menschliche Pilot zu gut sei, als dass Loran die drei hätte entdecken können. Der Mensch stellte jedoch fest, dass Loran nicht mehr auf direktem Weg nach Hause flog. Der Aqualishaner bedauerte diese Abweichung, da er auch Lorans Twi’lek-Frau Dia Passik und seine Tochter Adra töten wollte, um auszuprobieren, ob er deren Lekku durch festes Ziehen abreißen konnte. Der Mensch versprach ihm, dass er nach dem Attentat auf Loran eine der beiden Frauen töten dürfe. Falls er, wie zugesagt, auch noch den Thermaldetonator für das Experiment mit dem Ortolaner besorgte, sicherte er ihm beide Twi’leks zu. Der Aqualishaner war damit einverstanden, verlangte aber gleichzeitig, für das Attentat besser bezahlt zu werden.

Als Garik Loran kurz danach einen Fußgängermarkt besuchte, setzten der Aqualishaner, der Mensch und der Sullustaner die Verfolgung fort. Der Aqualishaner war enttäuscht über die geringe Größe des Markts. Die drei Attentäter vermuteten, dass es leicht sein würde, den auffällig gekleideten Loran über den Markt zu verfolgen. Der Sullustaner erkannte allerdings, dass es sich dabei um einen Trick des Geheimdienstmitarbeiters handelte. Während der Mensch am Gleiter zurückblieb und der Aqualishaner die Verfolgung mit dem Sullusanter fortsetzte, hielt er nach einem Marktstand Ausschau, der Thermaldetonatoren verkaufte. Um die Suche zu vereinfachen, setzte der Aqualishaner den Sullustaner, den er mehrmals als Jawa bezeichnete, auf seine Schultern und verschaffte ihm so ein größeres Blickfeld. Während der Verfolgung kaufte der Aqualishaner einem Rodianer ein Päckchen Glitzerstim ab. Nachdem er dem Drogenhändler angedroht hatte, ihn zu töten, falls das Glitzerstim nicht echt sein sollte, schenkte ihm der Rodianer ein zweites Päckchen und flüchtete. Der Aqualishaner vermutete aufgrund der Reaktion des Rodianers, dass das Glitzerstim zwar echt, aber nicht stark war. Er wollte testen, wie schwach die Droge war, und dann entscheiden, ob er den Rodianer tötete. Eines der beiden Glitzerstim-Päckchen gab der Aqualishaner dem Sullustaner, bevor die beiden Loran weiter verfolgten. Sie beobachteten, wie Loran eine kopflose Schaufensterpuppe und Luftballons kaufte, und glaubten, ihn am hinteren Ende des Markts in einem Zelt in die Enge getrieben zu haben. Der Aqualishaner ging daraufhin in das dunkle Zelt, um Loran mit einer Vibroklinge zu töten, und stach dort auf ein menschenähnliches Gebilde ein, das Loran mit der Schaufensterpuppe und einem Luftballon als Kopf geschaffen hatte. Als der Kopf-Luftballon infolge des Vibroklingen-Stichs des Aqualishaners platzte, erkannte der Attentäter die Täuschung. Vor dem Zelt stellte er fest, dass Loran den Wache haltenden Sullustaner getötet hatte. Der Aqualishaner wollte den Geheimdienstmitarbeiter daraufhin überlisten, indem er die Blasterpistolen, Vibroklingen und eine Granate, die er bislang verdeckt getragen hatte, enthüllte und so eine Panik auslöste, während er zum Gleiter und dem menschlichen Attentäter zurückrannte. Loran, der sich in der Zwischenzeit als Jedi verkleidet hatte, trat dem Aqualishaner auf dem Rückweg mit einer auf dem Markt erworbenen Lichtschwertattrappe entgegen und griff den Attentäter an. Er warf das Schwert auf den Aqualishaner, der das Heft des Schwerts mit einer seiner Flossen fangen konnte. Als der Attentäter Loran mit dem Lichtschwert töten wollte, erstach ihn der Geheimdienstmitarbeiter mit einer Vibroklinge.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Der Aqualishaner konnte als Attentäter sowohl mit Stichwaffen als auch mit Schusswaffen und Granaten umgehen. Die Waffen, die er für seine Aufträge nutzte, wählte er unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation aus. Der Aqualishaner konnte ein geworfenes Lichtschwert fangen und einen gezielten Lichtschwerthieb durchführen. Außerdem war er in der Lage, illegale Waffen zu besorgen. Als Konsument von Glitzerstim hatte er ein Mindeststandard für die Qualität der Droge und war bereit, einen Drogenhändler zu töten, wenn seine Ware diese Maßgaben nicht erfüllte. Außerdem opferte er das Leben anderer Personen bereitwillig, um seinen eigenen Wissensstand zu erweitern. Der Aqualishaner konnte Sullustaner nicht von Jawas unterscheiden. Seinen sullustanischen Kollegen beschuldigte er, selbst nach Jawa-Maßstäben so hässlich zu sein, dass er sich einer selbst erdachten Spezies zugehörig fühlen würde. Der Aqualishaner verstand kein Sullustanisch und bezeichnete sowohl Sullustaner als auch die Schwerkraft und Chemikalien als einen Mythos.

Quellen[Bearbeiten]