Bolabos Garage

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Bolabos Garage
Beschreibung
Planet:

Byblos

Region/Stadt:

Byblos City, Turm 214

Weitere Daten
Besitzer:

Bolabo Hujaan

Zweck:
  • Raumschiffsreparaturen
  • Raumschiffsmodifikationen
Zugehörigkeit:

Bolabos Garage war eine ebenso geheime wie illegale Reparatureinrichtung im Starport Tower 214 auf Byblos. Sie gehörte Bolabo Hujaan, einer bekannten Mechanikerin im Untergrund und Unterstützerin der Allianz zur Wiederherstellung der Republik.

Beschreibung[Bearbeiten]

Übersicht

Bolabos Garage befand sich tief unten in den industriellen Ebenen des Starport Towers. Die Einrichtung setzte sich aus einem Komplex zusammen, der Andockbuchten, Reparaturstationen, Lagerhallen, Aufenthaltsräume und persönliche Unterkünfte beherbergte, in denen die Mitarbeiter nächtigten. Die Einrichtung umfasste neben Bolabo Hujaan selbst eine ganze Reihe von Angestellten, darunter Krunch und Maniac sowie dessen R2-Astromechdroide R2-X0. Krunch war der Spezialist für Waffenmodifikationen, Maniac kümmerte sich in erster Linie um Antriebssysteme. Die meisten der weniger bekannten Mechaniker bekamen ihre Anweisungen von Bolabo oder Maniac. Diesen standen zahlreiche Notausgänge zur Verfügung, falls das Imperium eine Razzia vornehmen und ihre illegalen Machenschaften auffliegen lassen sollte.

Die insgesamt vier Andockbuchten konnten eine ganze Variation von Raumschiffen aufnehmen, von Sternenjägern bis zu Großfrachtern. Zu jeder der Andockbuchten gehörte eine entsprechende Reparaturbucht, die dahinter lag und in der Bolabo und ihre Crew ihre Arbeit verrichteten. Die Lagerhallen waren für gewöhnlich mit allen möglichen gestohlenen Waren beladen, darunter fanden sich Hyperraumantriebe, Ionenantriebe, Schildgeneratoren, Lasergeschütze und viele andere Ersatz- und Modifikationsteile. Diese Teile wurden von Bolabo selbst und befreundeten Schmugglern wie Platt Okeefe geliefert. Die Quartiere der Mitarbeiter fanden sich an jeder Ecke der Garage, doch Bolabo selbst hatte keine eigene Unterkunft - von vielen wurde behauptet, sie besäße ein äußerst luxuriöses Appartement nahe dem Tower. Die meiste Zeit hielt sie sich im Kontrollraum auf, der dazu diente, mittels der Monitore die Garage und das Geschehen um diese herum zu überwachen. In ihrer Datenbank notierte sie außerdem alle Raumschiffe und deren Piloten, die ihre Anlage aufsuchten. Der Raum war nur durch eine einzige Tür zu erreichen, und den Code hierfür kannte nur Bolabo Hujaan selbst.

Die Anlage verfügte neben einem Sicherheitsdienst auch über eine Großzahl an technischen Sicherheitsvorkehrungen. Zwischen jeder der Andockbuchten befand sich ein Turbolaser. Versteckte Kameras überwachten außerdem jeden Teil der Einrichtungen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Der Sicherheitsdienst der Anlage bestand aus Rodianern, die Bolabo persönlich engagiert hatte. Sie gehörten den wenigen Personen an, denen sie vertraute. Bolabo war sehr misstrauisch, selbst ihren Kunden gegenüber, weshalb die Sicherheitsleute im gesamten Gelände patrouillierten. Neben ihren Patrouillen kontrollierten sie zudem die Turbolaser und bewachten Bolabos Garage vor einem möglichen Eindringen von Imperialen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anlage wurde irgendwann zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges von Bolabo Hujaan beansprucht und umgebaut. Allein schon Bolabos Aufenthalt auf Byblos zur Zeit der imperialen Besatzung war gefährlich, doch umso wichtiger wurde Bolabos Garage für die Rebellen-Allianz und unabhängige Schmuggler. Die Sicherheitsvorkehrungen auf Byblos machten es den meisten unter ihnen schwer, die legalen Anstalten zu besuchen, weshalb sie auf Bolabo zurückgriffen. Dies sicherte den Erfolg der Einrichtung, womit Bolabo ihr Unternehmen ausweiten konnte, indem sie diverse Mechaniker und Sicherheitsleute engagierte.

In Bolabos Garage wurden unter anderem die Last Chance von Platt Okeefe, die Outrider von Dash Rendar und die Luudrian Star von Tru'eb Cholakk von Bolabo Hujaan persönlich modifiziert und repariert. Bolabo und ihre Mechaniker arbeiteten außerdem noch für viele andere Agenten und Unterstützer der Rebellen, womit ihnen vieles zu verdanken war. Dennoch ließen sie nicht mit sich verhandeln, wenn ihre Kunden nicht zahlen konnten.

Quellen[Bearbeiten]