Allianz zur Wiederherstellung der Republik

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Rebellen-Allianz
Allgemeines
Staatsoberhaupt:

Kanzler[1]

Gründer:
Anführer:
Militär:
Historische Informationen
Auflösung:

4 NSY[2]

Folgeregierung(en):

Neue Republik[2]

Die Allianz zur Wiederherstellung der Republik, kurz Rebellen-Allianz, war eine Vereinigung, die sich zusammenschloss, um gegen die Herrschaft des Imperiums vorzugehen und so die Freiheit in der Galaxis wiederherzustellen.

Nachdem sich der Oberste Kanzler Sheev Palpatine zum Imperator ernannte und sein Imperium gründete, wurden nach und nach mehrere Widerstandsgruppen gebildet, die gegen die Schreckensherrschaft vorgingen. Die Anführer der größten Widerstandsbewegungen waren hierbei Mon Mothma, als Führerin des Chandrilanischen und Bail Organa als Anführer des Alderaanischen Widerstands. Später schlossen sich die Gruppierungen zu einer Allianz zusammen und verbündeten sich im gemeinsamen Kampf gegen das Imperium. Das Ziel der Gruppe war die Wiederherstellung einer neuen galaktischen Regierung mit demokratischer Ausrichtung – wie einst bei der Galaktischen Republik vor der Machtergreifung Palpatines.

Während der gesamten Zeit ihres Bestehens lieferte sich die Allianz im Galaktischen Bürgerkrieg einen stetigen militärischen Schlagabtausch mit dem Imperium, das die Rebellion als terroristische Vereinigung betrachtete. So kam es zu großen Niederlagen, wie beispielsweise der Zerstörung Alderaans, doch ebenso errang die Allianz wichtige Siege wie etwa in der Schlacht von Yavin mit der Vernichtung des ersten Todessterns durch Luke Skywalker. Wegbereitend für das Ziel der Allianz war ihr Sieg in der Schlacht von Endor, die die Zerstörung des zweiten Todessterns und den Tod Palpatines zur Folge hatte. Während der Kampf gegen das führerlose und zerstreute Imperium weiter ging, konnten die Rebellen ihren Sieg bei Endor dafür nutzen, ihr gemeinsames Ziel umzusetzen und aus der Rebellen-Allianz heraus die lang ersehnte Neue Republik zu gründen.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge des Widerstands[Bearbeiten]

Die Ursprünge der Rebellen-Allianz reichen bis in die Klonkriege zurück. Obwohl eine Mehrheit der Abgeordneten des Senats der Galaktischen Republik dafür stimmte, dem Obersten Kanzler Palpatine weitreichende Sondervollmachten einzuräumen, gab es auch kritische Stimmen. Diese besonderen Befugnisse ermächtigten den Kanzler dazu, Entscheidungen und Gesetze im Alleingang ohne vorherige Abstimmung im Senat zu erlassen, um somit schnell und flexibel auf die Erfordernisse des Kriegs reagieren zu können.[3] Im Verlauf dieses Konflikts mit der Konföderation unabhängiger Systeme unterstützten die Jedi fremde Welten in ihrem Vorhaben, sich der Belagerung durch separatistische Streitkräfte zur Wehr zu setzen. So half auch der Einsatz der Freiheitskämpfer auf Ryloth unter der Führung des Twi’lek Cham Syndulla der Republik, die separatistische Droidenarmee vom Planeten zu vertreiben.[4] Auf anderen Welten wie Onderon, die bereits zum Einflussgebiet der Konföderation gehörten, wurde die Bildung lokaler Widerstandszellen gefördert und von den Jedi aktiv unterstützt. Ironischerweise brachte ausgerechnet der Jedi Anakin Skywalker, der später im Imperium als Sith Darth Vader mit seiner Jagd nach verbliebenen Jedi und Aufständischen Berühmtheit erlangen sollte, gegenüber dem Jedi-Rat den Vorschlag hervor, die militärische Ausbildung lokaler Milizen auf Onderon vorzunehmen und dadurch die dortige Widerstandsbewegung in ihrem Kampf gegen den separatistisch eingestellten König Sanjay Rash zu unterstützen.[5]

Mon Mothma und andere Senatoren zur Zeit der Republik.

Im weiteren Verlauf der Klonkriege wurden dem Kanzler weitere Exekutivrechte zugesprochen, sodass die Demokratie in einem schleichenden Prozess und unter dem Vorwand der Separatistenkrise allmählich ausgehebelt wurde. Tatsächlich war genau dies die Absicht Palpatines, da es sich bei dem Staatsoberhaupt insgeheim um den Sith-Lord Darth Sidious handelte, dessen erklärtes Ziel es war, die Republik zu stürzen, den Jedi-Orden zu vernichten und sich selbst zum Herrscher eines neuen Galaktischen Imperiums auszurufen. Niemand in der Republik ahnte, dass ihr Kanzler und sogar die Klonkriege selbst nur Teil einer viel größeren Intrige waren. Einige Senatoren wie Mon Mothma, Bail Organa und Padmé Amidala schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um ein Zeichens des Protests gegen die andauernde Untergrabung der demokratischen Grundprinzipien zu setzen und Druck auf den Kanzler auszuüben. Allerdings war Palpatines Plan zu dieser Zeit schon fortgeschritten, sodass die Zerschlagung des Jedi-Ordens mithilfe der Order 66 und die anschließende Umgestaltung der Republik in das Galaktische Imperium nicht mehr aufgehalten werden konnte.[6] Der Imperator regierte sein Regime mit eiserner Hand, um seine Neue Ordnung durchzusetzen und jeden zu bestrafen, der sich ihr widersetzte. Einige der Rebellenzellen und Freiheitskämpfer aus den Klonkriegen führten ihre Aktivitäten auch zur Zeit des Imperiums weiter aus – gleichzeitig bildeten sich auf vielen Welten auch neue Widerstandsbewegungen. Bei den meisten von ihnen handelte es sich um lokale Gruppierungen, die dafür kämpften, ihren Heimatplaneten oder ein anderes bestimmtes System aus der Herrschaft des Imperiums zu befreien. Sobald sich solche Kämpfe in einer Region häuften und die Besatzungstruppen vor Ort nicht in der Lage waren, die Situation zu beruhigen, wurden Agenten des Imperialen Sicherheitsbüros und Inquisitoren ausgesandt, um sich den Rebellen zu entledigen. Die Mannschaft der Geist unter der Führung der Pilotin Hera Syndulla führte beispielsweise Aufstände auf dem Planeten Lothal im Äußeren Rand durch.[7] Aber auch Kernwelten wie Chandrila und Alderaan waren für ihre abneigende Haltung gegenüber dem Imperium bekannt. Mon Mothma und Bail Organa führten die Widerstandsbewegungen ihrer jeweiligen Heimatwelten an.[1]

Vereinzelte Angriffe gegen das imperiale Regime zeigte der Bevölkerung verschiedener Welten, dass die Neue Ordnung nicht unerschütterlich war und das Imperium durchaus bloßgestellt werden konnte. Dies gab den Leuten, die dem Imperium ablehnend gegenüber standen, sich aber aus Furcht nicht dagegen wehren wollten, Hoffnung auf Veränderungen. Auf der anderen Seite gab es auch rebellische Milizen wie jene von Saw Gerrera auf Onderon, Cham Syndulla auf Ryloth oder die Plasmateufel. Diese formten sich vor allem auf Welten des äußeren Randes, wo das Imperium ohne Rücksicht auf die zivile Bevölkerung in großem Stil Rohstoffe abbaute, um ihre Kriegsmaschinerie aufrechtzuerhalten. Zwar hatten diese Gruppierungen ebenfalls das Imperium zum Feind erklärt, doch ihre Herangehensweise ähnelte mehr einem brutalen Guerillakrieg statt einer geordneten militärischen und politischen Widerstandsbewegung. Angriffe auf nichtmilitärische Ziele und die damit verbundenen hohen Kollateralschäden wirkten sich hinderlich auf die Akzeptanz einer Rebellion in der breiten Bevölkerung aus.[8] Es sollte viele Jahre dauern, ehe sich konsequente Anstrengungen auszahlten, um die vereinzelten Rebellenzellen, Milizen, Freiheitskämpfer und aufständischen Gruppierungen ausfindig zu machen, sie unter einen Banner zu stellen und eine große Allianz für den Kampf gegen das Imperium und für die Wiederherstellung von Freiheit und Demokratie zu gründen. Eine Schlüsselrolle in diesem Unterfangen fiel den Vorreitern Mon Mothma und Bail Organa zu, die auch mit der ehemaligen Jedi Ahsoka Tano zusammenarbeiteten, um die verstreuten Rebellenzellen zu einem Netzwerk zu vereinen.[7] Es sollte eine Organisation entstehen, die sowohl eine zivile Regierung als auch eine paramilitärische Streitmacht stellen konnte. Dies bildete den Grundstein für die Gründung der Rebellen-Allianz mit Mon Mothma an ihrer Spitze.[8]

Bedrohung durch den Todesstern[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Yavin

Vom Galaktischen Imperium wurde die Rebellen-Allianz als terroristische Vereinigung angesehen und als solche bekämpft. Palpatines Reich konnte aber auch nicht über die Tatsache hinwegsehen, dass dieser Bewegung der Ruf einer Heldenlegende anhaftete, die auch die eigenen Soldaten inspirierte und Zweifel hervorrief.[2] Tatsächlich waren die Meinungen über die Rebellen-Allianz in der galaktischen Bevölkerung vielfältig. Neben der Ansicht Imperium-treuer Anhänger, dass es sich um Terroristen handelte, existierte auch die weitläufige Einstellung, dass die Rebellen Kriegstreiber seien, die die Neue Ordnung aus Prinzip anfechteten und so dem Imperium überhaupt erst einen Grund für einen Krieg galaktischen Ausmaßes lieferten. Verbreitet war diese Meinung vor allem unter denjenigen, die mit dem Imperium aufgewachsen waren und die Galaktische Republik nie bewusst erlebten.[9] Ein großes Lager erkannte in dem Kampf der Allianz aber auch die idealistische Vorstellung einer unorganisierten und zusammengewürfelten Bande von Freiheitskämpfern, die sich gegen ein unterdrückendes und mächtiges Regime erhob. Die Tatsache, dass das Imperium aus verschiedenen Gründen ganze Welten und Spezies versklavte sowie Geschäfte mit Kopfgeldjägern und kriminellen Organisationen betrieb, sorgte unweigerlich dafür, dass Betroffene genau diesen Eindruck erhielten und eine Motivation bekamen, sich dagegen zu stellen. Jene, die nicht untätig bleiben wollten, bot die Allianz eine Möglichkeit an, sich aktiv für seine Ideale einzusetzen. Das Imperium unternahm beträchtliche Anstrengungen, die Verbreitung von Sympathien für die Widerstandsbewegung mithilfe von Propaganda und militärischen Einsätzen einzudämmen. Außerdem gab es Offiziere des Imperialen Sicherheitsbüros, die darauf spezialisiert waren, widersprüchliche Loyalitäten in den eigenen Reihen frühzeitig aufzudecken und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.[2] Auch die vom imperialen Großmoff Tarkin unterstützte Politik, Angst und Schrecken zu verbreiten, um aufständische Welten gefügig zu machen und Widerstände im Keim zu ersticken, sollte dazu beitragen, die Zahl der Rebellen auszudünnen.[10]

Direktor Krennic trieb das Todessternprojekt gnadenlos voran und schreckte vor nichts zurück.
Über viele Jahre arbeitete das Imperium deswegen an einer mondgroßen Kampfstation, dem Todesstern, dessen Superlaser über eine Feuerkraft verfügte, um ganze Planeten zu vernichten. Obwohl die Allianz zu dieser Zeit noch nicht lange offiziell bestand, war klar, dass die Vernichtung dieser Kampfstation von entscheidender Bedeutung für ihre weitere Rolle im Galaktischen Bürgerkrieg war. Als Jyn Erso auf einer Mission auf Jedha durch eine Nachricht ihres Vaters Galen Erso, welcher als imperialer Wissenschaftler unter der Leitung von Direktor Orson Krennic an Kyberkristallen für den Superlaser forschte, erfuhr, dass er eine Schwachstelle in den Reaktor des Todessterns eingebaut habe, überbrachte sie diese Informationen den Rebellen auf Yavin 4. Somit stellte sich für die Rebellion die Frage, ob sie weiterhin halb im Geheimen Widerstand leisten oder nun offen und, wenn es sein musste, auch in der Schlacht gegen das Imperium ins Feld ziehen würden.
Luke, Leia und Han wehren sich gegen Sturmtruppen.
Die Mehrheit der Rebellen entschied sich dagegen, doch eine kleine Gruppe, die sich spontan Rogue One nannte, brach nach Scarif auf, wo sich die geheimen Konstruktionspläne des Todessternprojekts in einer Hochsicherheitszitadelle befanden, stahl sie und sendete sie schließlich durch den Schildzugang an die Profundity, das Flaggschiff von Admiral Raddus. Dieses wurde jedoch kurz nach dem Eintreffen von Darth Vader durch dessen Schiff kampfunfähig gemacht, weshalb die Pläne an die angedockte Tantive IV weitergegeben wurden, wo Prinzessin Leia Organa sie entgegennahm und mit ihrem Schiff floh.[11] Das Imperium konnte die Übermittlung der gestohlenen Pläne allerdings verfolgen und enterte das Schiff wenig später. Bevor Leia gefangen genommen wurde, speiste sie die Pläne zusammen mit einem Hologramm-Hilferuf in den Speicher des Droiden R2-D2 ein, der im letzten Moment zusammen mit C-3PO in einer Rettungskapsel das Schiff verlassen konnte. Nach ihrer Landung auf der Wüstenwelt Tatooine gelangten sie über mit Schrott handelnde Jawas in den Besitz des Feuchtfarmers Owen Lars. Sein Neffe Luke Skywalker kaufte den Jawas das Droidenduo ab. Luke reparierte die Droiden und entdeckte dabei den gespeicherten Hilferuf. Bei der Suche nach R2-D2, der die Farm heimlich verlassen hatte, traf Luke auf den Einsiedler Ben Kenobi. Dieser übergab ihm das Lichtschwert seines Vaters und beschloss, ihn nach Alderaan zu begleiten, wo der in Leias Hilferuf genannte Empfänger warten sollte, um die Pläne entgegen zu nehmen. In der Stadt Mos Eisley stießen sie auf den corellianischen Schmuggler Han Solo, der sich gegen Bezahlung bereit erklärte, die Gruppe mit seinem Schiff, dem Millennium Falken, ans Ziel zu bringen. Leia wurde währenddessen an Bord des Todessterns damit erpresst, ihren Heimatplaneten Alderaan mit dem Superlaser der Station zu vernichten, falls sie den Imperialen nicht den Standort der Rebellenbasis verriete. Sie zeigte sich zum Schein kooperativ, aber dennoch gab Tarkin den Feuerbefehl, zu Demonstrationszwecken, denn die Angst vor dem Imperium und seinem neuen Machtinstrument sollte jeden Widerstand lähmen. Kurz darauf kamen Luke, Ben, Han und sein Kopilot Chewbacca dort an, wo Alderaan sich befunden hatte, und liefen in die Falle. Nachdem sie von einem Traktorstrahl an Bord der Kampfstation gezogen worden waren, versteckten sie sich und kämpften sich zum Gefängnistrakt durch, um Leia zu befreien. Ben bezahlte dabei seinen Einsatz für die Rebellion mit dem Leben, er wurde von Darth Vader im Lichtschwertduell getötet. Mit Hilfe der Pläne war es den Rebellen nun möglich, einen Angriff auf den Todesstern zu planen und ihn unschädlich zu machen.[12]
Die Rebellen fliegen dem Todesstern entgegen.

Es war geplant, den Todesstern von einer geheimen Basis auf Yavin IV aus zu zerstören. Das Imperium hatte bereits den Standort der Rebellen-Basis im Yavin-System ausfindig gemacht und wollte nun seinerseits die Rebellion mit dem Superlaser auslöschen. Da sie schon bis zum Hauptplaneten Yavin vorgedrungen waren, hatte die Allianz nur eine Möglichkeit: Der entscheidende Treffer auf die Schwachstelle der Kampfstation, ein Reaktorlüftungsschacht, musste sitzen, bevor die Imperialen den Gasriesen umrundet hatten und feuerbereit waren. Wilhuff Tarkin machte dabei den Fehler, die kleine Rebellen-Flugstaffel, die ihnen entgegenflog, zu unterschätzen. Luke zerstörte schließlich mit der Hilfe von Han und Wedge Antilles den Todesstern. Die Rebellen siegten, wenn auch unter hohen Verlusten.[12] Viel Zeit, sich über den Erfolg zu freuen, blieb ihnen nicht, denn ein Gegenschlag des Imperiums würde nicht lange auf sich warten lassen. Darum machte sich die Rebellion auf die Suche nach einem neuen Stützpunkt.

Niederlage auf Hoth[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Hoth
Die Rebellen stehen unter schwerem Beschuss.

Auf dem Eisplaneten Hoth wurde mit der Echo-Basis heimlich ein neuer Stützpunkt errichtet. Auf Hoth angekommen, übernahm Luke Skywalker die Aufgabe, auf dem Planeten zu patrouillieren, um die endlosen Eiswüsten zu kartographieren. Diese Ortskenntnis sollte den Rebellen bei einem möglichen Angriff einen Vorteil verschaffen. Währenddessen suchte die imperiale Flotte die Galaxis weiterhin nach der neuen Rebellenbasis ab, wobei sie nach einigen Fehlschlägen schließlich auf den geheimen Stützpunkt stieß. Die Suchdroiden, die man ausgesetzt hatte, leisteten hierbei ganze Arbeit. General Veers führte daraufhin die Bodentruppen in die Schlacht von Hoth, während eine von Darth Vader angeführte Nachhut die Echo-Basis stürmen und die Rebellenführung sowie insbesondere Luke Skywalker gefangen nehmen sollte. Die Rebellen waren trotz ihres Heimvorteils hoffnungslos unterlegen, weder Sperrfeuer der Kanonentürme noch Luftunterstützung durch die Schneegleiter konnten daran etwas ändern. Der Schildgenerator der Basis war das einzige, was sie noch vor einem vernichtenden Bombardement schützte. Fieberhaft wurde versucht, die von General Rieekan unverzüglich eingeleitete Evakuierung durchzuführen und vor der imperialen Flotte zu fliehen, solange es noch möglich war. Die AT-AT-Kampfläufer der Imperialen rückten immer näher an den Generator heran, bis sie ihn schließlich zerstören konnten. In aller Eile mussten jetzt die letzten Rebellen, darunter auch die Verletzten, in Sicherheit gebracht werden. Nachdem alle anderen Rebellentransporter den Planeten schon verlassen hatten, startete nun auch der letzte, die Bright Hope, in Richtung Orbit. Auch Leia, die im letzten Teil der Schlacht, das Kommando übernommen hatte, ergriff zusammen mit Han und Chewbacca die Flucht mit dem Millennium Falken. Luke Skywalker verließ Hoth in seinem X-Flügler mit einem anderen Kurs. Er flog mit R2-D2 nach Dagobah, um den Jedi-Meister Yoda in seinem Exil aufzusuchen.[13]

Für die Rebellion stellten die Ereignisse auf Hoth eine desaströse Niederlage dar. Kaum hatte sie sich in der unwirtlichen Echo-Basis niedergelassen und der eisigen Kälte getrotzt, die auch der technischen Ausrüstung zu schaffen machte, wurden sie von den Streitkräften des Imperiums zur Flucht gezwungen. Mon Mothma und die anderen Anführer der Rebellion entschieden, die Sternenflotte in Dutzende kleine Konvois aufzuteilen und in ständiger Bewegung zu halten. So sprangen die einzelnen Konvois von Sternensystem zu Sternensystem, mit der Absicht, den imperialen Patrouillen immer einen Schritt voraus zu sein. Eine weitere folgenschwere und rufschädigende Niederlage sollte durch diese Maßnahme verhindert werden, allerdings war das ständige Umherziehen auch eine kräftezehrende und kostspielige Angelegenheit. Daneben bestand die Befürchtung, die Rebellion und ihre in der ganzen Galaxis verstreute Flotte könnte in der Bevölkerung schwach wirken.[1]

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Endor
Die Raumschlacht über Endor

Bereits kurz nach der Zerstörung des ersten Todessterns hatte das Imperium mit dem Bau einer zweiten Kampfstation begonnen, die noch größer und gefährlicher sein sollte.[9] Als Ort für diesen zweiten Todesstern wurde der Orbit des Mondes Endor ausgewählt. Während der Dauer der Bauarbeiten sollte ihn ein externer Schildgenerator schützen, da der stationseigene noch nicht in Betrieb und auch der Superlaser noch nicht einsatzbereit war. Als bothanische Spione diese Informationen dem Führungsstab der Allianz mitteilten, wurde umgehend und unter höchster Geheimhaltungsstufe ein Treffen auf dem Planeten Zastiga anberaumt, wo ein Angriffsplan erarbeitet werden sollte. Bei dem Treffen waren unter anderem Kanzlerin Mon Mothma, Prinzessin Leia Organa, der Geheimdienstchef Cracken, General Rieekan, General Crix Madine als Spezialist für Sondereinsätze sowie der langjährige Kriegsveteran und Stratege Admiral Gial Ackbar anwesend. Die Nachricht einer zweiten imperialen Superwaffe dieser Größenordnung binnen kürzester Zeit kam für die Allianz völlig überraschend und es herrschte ungläubiges Staunen darüber, welche finanziellen und personellen Ressourcen dem Imperium zur Verfügung standen, um ein solches Großprojekt ein zweites Mal zu stemmen. Die Rebellenführung war sich einig, dass der neue Todesstern noch während der andauernden Bauphase unschädlich gemacht werden musste. Nach Deaktivierung des auf Endor platzierten Schildgenerators könnten Raumschiffe der Allianz in die offene Struktur der Station eindringen und den empfindlichen Reaktorkern unter Beschuss nehmen – eine zerstörerische Kettenreaktion würde in Gang gesetzt werden und die Station vernichten. Zunächst bestand die Herausforderung aber darin, die in der gesamten Galaxis verstreute Rebellenflotte schnellstmöglich zu einem gemeinsamen Sammelpunkt zu bringen, ohne dass das Imperium Verdacht schöpfte. Um dies zu ermöglichen, führte ein Rebellen-Einsatzkommando unter der Führung von Prinzessin Leia die Operation Gelber Mond durch. Bei dieser Geheimmission diente Leia und ihre Mannschaft als Köder, um die Aufmerksamkeit der imperialen Truppen auf den abgelegenen Corva-Sektor zu lenken. Trotz einiger Schwierigkeiten und Opfer wurde das Ziel nicht verfehlt, sodass sich die Rebellen-Flotte bei Sullust sammeln und über den Sank­tu­a­ri­um-Tunnel, einer imperialen Hyperraumroute, direkt nach Endor reisen konnte.[1]

Ein kleiner Stoßtrupp sollte mit Sprengsätzen den Generator auf Endor ausschalten, damit die Flotte den Todesstern mit einem Großangriff vernichten könne. Der Plan war durchdacht, doch in Wahrheit wartete die imperiale Flotte nur darauf, die Rebellen einzukesseln, damit der Superlaser, der tadellos funktionierte, sie vernichten konnte. Nichtsahnend begab sich Luke Skywalker, der inzwischen von Dagobah zurückgekehrt war, zusammen mit Leia, Han, Chewbacca und den Droiden C-3PO und R2-D2 mit der zuvor erbeuteten Raumfähre Tydirium nach Endor. Dort wurden sie zunächst von den misstrauischen Ewoks gefangen genommen, kamen jedoch mithilfe von C-3PO frei, den diese für eine Gottheit hielten. Luke stellte sich seinem Vater, Darth Vader, um die Mission des Stoßtrupps nicht zu gefährden. Er wurde daraufhin an Bord des Todessterns gebracht, und sollte durch die Niederlage der Rebellen zur Dunklen Seite bekehrt werden. Es kam dabei zum Kampf zwischen Vater und Sohn. Die Ewoks erwiesen sich derweil als mutig und äußerst einfallsreich. Sie machten es dem kleinen Stoßtrupp möglich, trotz starker Gegenwehr den Schutzschild zu deaktivieren, die eingekreiste Rebellenflotte konnte dadurch in den Angriff übergehen. Da Luke sich nach dem gewonnenen Kampf gegen Vader weigerte, sich dem Imperator zu unterwerfen, entschied dieser sich, ihn zu töten. Sein Vater, der seinen Sohn nicht sterben lassen wollte, rettete ihn im letzten Moment und tötete dabei den Imperator, wurde jedoch selbst tödlich verletzt. Lando Calrissian und Wedge Antilles drangen in der Zwischenzeit in den Reaktorraum der Station ein, und schafften es, eine vernichtende Explosion auszulösen. Luke konnte kurz davor fliehen. Der entscheidende Sieg der Allianz war perfekt, Vader und der Imperator waren tot, und auch ihr Werkzeug, der Todesstern, nun endgültig Geschichte.[14]

Dieser Erfolg kennzeichnete den Wendepunkt im Galaktischen Bürgerkrieg und bereitete gleichzeitig den Weg für die Etablierung einer neuen demokratischen Regierung. Unmittelbar nach ihrem Sieg über Endor trug die Rebellen-Allianz weitere Kämpfe aus, um imperiale Besatzungstruppen von zahlreichen Welten zu vertreiben. Auf diese Weise wurde das Imperium immer weiter aus dem galaktischen Kern zurückgetrieben, während die Allianz an Territorium und Einfluss gewann. Gleichzeitig verhinderte die Allianz, dass sich imperiale Splittergruppen neu organisieren konnten. Nicht lange nach ihrem Sieg über Endor wurde die Rebellion offiziell in die Neue Republik umgestaltet und erlangte durch ihr großes Einflussgebiet eigene Souveränität. Das Staatsoberhaupt der Republik war weiterhin Kanzlerin Mon Mothma, auf deren Heimatwelt Chandrila in den darauffolgenden Monaten Vorkehrungen für die Gründung eines neuen Galaktischen Senats getroffen wurden. Kanzlerin Mothma verfolgte das Ziel, die Republik mittelfristig zu entmilitarisieren und eine Politik des Pazifismus auf den Weg zu bringen, mit der Absicht, die Entstehung immer neuerer Konflikte zu vermeiden. In ihrem ersten Jahr setzte die Republik den Kampf gegen das Imperium aber ungehindert fort, da das zersplitterte Reich Palpatines nach wie vor eine Bedrohung darstellte. Insbesondere der Planet Naboo, die Heimatwelt des verstorbenen Imperators, war ein prestigeträchtiges Angriffsziel, das in der Folgezeit der Schlacht von Endor gleiche mehrere Male von imperialen Truppen überfallen wurde. Eine große Schlacht wurde außerdem auf der Wüstenwelt Jakku ausgetragen, in deren Verlauf beide Seiten große Verluste zu beklagen hatten. Ohne eine intakte Führung schaffte es das Imperium nicht, sich neu zu organisieren. Stattdessen verlor es wichtige Verbindungs- und Versorgungswege an die Neue Republik.[15][2][9]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Die Allianz zur Wiederherstellung der Republik, kurz Rebellen-Allianz, war eine Vereinigung, die sich zusammenschloss, um gegen die Herrschaft des Imperiums vorzugehen und so die Freiheit in der Galaxis wiederherzustellen.

Nachdem sich der Oberste Kanzler Palpatine zum Imperator ernannte und sein Imperium gründete, wurden nach und nach mehrere Widerstandsgruppen gebildet, die gegen die Schreckensherrschaft vorgingen. Die Anführer der größten Widerstandsbewegungen waren hierbei Mon Mothma, als Führerin des Chandrilanischen, Garm Bel Iblis mit seinem Corellianischen und Bail Organa als Anführer des Alderaanischen Widerstands. Später schlossen sich die Widerstände zu einer Allianz zusammen und verbündeten sich im gemeinsamen Kampf als das, was von da an Rebellen-Allianz genannt wurde. Das Ziel der Gruppe war die Wiederherstellung einer galaktischen Regierung, wie sie die Galaktische Republik dargestellt hatte.

Während der gesamten Zeit ihres Bestehens lieferte sich die Allianz einen stetigen militärischen Schlagabtausch mit dem Imperium. So kam es zu großen Niederlagen, wie beispielsweise der Zerstörung Alderaans, doch ebenso erlebte die Allianz siegreiche Momente wie etwa in der Schlacht von Yavin, mit der Vernichtung des Ersten Todessterns durch Luke Skywalker. Letztendlich aber führte Mon Mothma die Rebellen-Allianz in der Schlacht von Endor zu einem entscheidenden Sieg über das Imperium. Der Imperator wurde getötet und das Imperium zerfiel durch interne Machtkämpfe. So konnten die Rebellen im Anschluss an die vielen Schlachten ihr gemeinsames Ziel umsetzen und letzten Endes die lang ersehnte Neue Republik gründen.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge des Widerstands[Bearbeiten]

Bereits während der Klonkriege trafen sich einige Mitglieder des Senats heimlich, da immer deutlicher wurde, dass Kanzler Palpatine die Senatoren manipulierte und so mehr Macht und Einfluss gewann. Mon Mothma, Bail Organa und Padmé Amidala gründeten daraufhin die so genannte Delegation der Zweitausend. Ein paar Monate später wurden 19 VSY fast sämtliche Jedi des Ordens, der bis dahin für Frieden und Gerechtigkeit in der Republik gesorgt hatten, durch die Order 66 vernichtet, und das Galaktische Imperium gegründet. Die Mitglieder der Delegation mussten daraufhin vor Klonkriegern und Spionen des Imperators flüchten und sich verstecken.

Hierauf begannen die Senatoren einzelne Rebellengruppen ins Leben zu rufen. Durch das Ghorman-Massaker wurden sie in diesem Unternehmen noch bestärkt, konnten sich jedoch nicht dafür entscheiden sich zu einer Zusammenarbeit durchringen, da sie einen Imperialen Vergeltungsschlag fürchteten.

Gründung der Allianz[Bearbeiten]

Um 2 VSY wurde Leia Organa, Bail Organas Tochter von Imperialen festgenommen und nach Kashyyyk gebracht. Senator Organa bat den Jedi Rahm Kota um Hilfe bei der Befreiung seiner Tochter. Dieser lehnte jedoch ab, da er sich durch den Verlust seines Augenlichts nicht in der Lage wähnte dem Senator zu helfen. Daraufhin brach Bail Organa nach Felucia auf um sein Glück bei Meisterin Shaak Ti zu versuchen.

Kurz darauf wurde Kota von Starkiller in einer Bar auf Bespin aufgelesen, der ihn davon überzeugen konnte, den Kampf gegen das Imperium wieder aufzunehmen. So schickte Kota Starkiller nach Kashyyyk. Dort fand Starkiller schließlich Leia Organa, welche ihn dazu überredete die Himmelsplattform, die gefangene Wookiees in das Weltall beförderte, zu vernichten. Er tat dies.

Starkiller wollte danach mit Bail Organa sprechen. Kota verriet ihm, dass sich dieser auf Felucia befand, weshalb sich Starkiller dort auf die Suche nach ihm machte. Er fand ihn, wurde aber von der Schülerin der von Starkiller getöteten Jedi-Meisterin Shaak Ti Maris Brood angegriffen. Starkiller verschonte sie und brachte Organa zu seinem Schiff.

Die Allianz wird gegründet.

Da die Senatoren ein Zeichen der Schwäche des Imperiums brauchten, zerstörte Starkiller die Schiffswerften von Raxus Prime und befreite darauf Senator Garm Bel Iblis. So sammelten sich schließlich die Senatoren auf Corellia und gründeten die Allianz. Sie wurden allerdings von Vader angegriffen, der Starkiller von einer Klippe schleuderte und die Senatoren und Kota auf den Todesstern zu Palpatine brachte. Starkiller kam jedoch dazwischen und ermöglichte den Rebellen die Flucht. Allerdings starb er dabei.

Beginn des Galaktischen Bürgerkriegs[Bearbeiten]

Ein Jahr nach der Gründung der Allianz wurde Kota auf Cato Neimoidia gefangen genommen und musste dort in der Arena um sein Leben kämpfen. Währenddessen hatte Vader auf Kamino mit der Produktion von Klonen von seinem toten Schüler begonnen. Allerdings entkam ihm ein Klon, der nach Cato Neimoidia ging und dort Kota befreite.

Zusammen kehrten sie schließlich zur Allianz zurück, wo jedoch der Kopfgeldjäger Boba Fett auf sie wartete und die Flotte angriff. Er entführte Juno und brachte sie nach Kamino. Die Allianz startete einen Angriff und vernichtete die Klonanlagen. Vader wurde gefangen genommen und nach Dantooine gebracht.

Ackbar an Bord der Heimat Eins

Nach dem Massaker von Ghorman trafen sich Bail Organa und Mon Mothma, um zu beraten, wie sich Waffen und Nahrung für eine zukünftige Rebellen-Allianz, deren Gründung kurz bevorstand, geheim handeln und lagern ließen. Außerdem begannen sie mit der Suche nach Widerstandskämpfern, die bereit waren, sich ihrer Sache anzuschließen. Mon Mothma reiste dabei zu vielen Welten, deren Freiheit vom Imperium bedroht wurde, und kam mit wertvollen Verbündeten zurück. Als sie während der Suche nach Mon Calamari kam, schloss sich auch Ackbar an und unterstützte die Rebellen mit einer Flotte von Schiffen, die dringend benötigt wurden. Zunächst verwendete die Rebellen-Allianz hauptsächlich den Y-Flügler. Nachdem die Firma Incom Corporation sich ebenfalls bereit erklärt hatte, Unterstützung zu leisten, wurde die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung alter Raumjäger vorangetrieben. So wurde aus dem alten Z-95 Kopfjäger das Kernstück der Rebellenflugstaffeln, der X-Flügler. Es folgten zahlreiche weitere Fahrzeuge, wie der A-Flügler, der auf Hoth verwendete T-47 Luftgleiter und schließlich der B-Flügler.

Bedrohung durch den Todesstern[Bearbeiten]

Nachdem der Söldner und ehemalige Imperiale Kyle Katarn die Pläne des Todessterns bei einer seiner ersten Missionen für die Rebellion vom Planeten Danuta entwendet hatte, sendete er sie zu Leia Organa, Bail Organas Adoptivtochter, auf die Tantive IV, ein alderaanisches Konsulatsschiff. Das Imperium konnte jedoch die Nachricht verfolgen und enterte das Schiff. Bevor Leia gefangen genommen wurde, vertraute sie die Pläne zusammen mit einem holographischen Hilferuf dem Droiden R2-D2 an, der im letzten Moment zusammen mit C-3PO in einer Rettungskapsel das Schiff verließ. Nach ihrer Landung auf Tatooine gelangten sie über mit Schrott handelnde Jawas in den Besitz des Feuchtfarmers Owen Lars. Sein Neffe Luke Skywalker kaufte den Jawas das Droidenduo ab. Luke reparierte die Droiden und entdeckte dabei den gespeicherten Hilferuf. Bei der Suche nach R2-D2, der die Farm heimlich verlassen hatte, traf Luke auf den Einsiedler Ben Kenobi. Dieser übergab ihm das Lichtschwert seines Vaters und beschloss, ihn nach Alderaan zu begleiten, wo der in Leias Hilferuf genannte Empfänger warten sollte, um die Pläne entgegen zu nehmen.

Luke, Leia und Han wehren sich gegen Sturmtruppen.

Der Corellianer Han Solo, den sie in Mos Eisley trafen, erklärte sich bereit, sie mit seinem Schiff, dem Millennium Falken, ans Ziel zu bringen. Leia wurde währenddessen an Bord des Todessterns damit erpresst, ihren Heimatplaneten Alderaan mitsamt seinen fast zwei Milliarden Bewohnern mit dem Superlaser der Station zu vernichten, falls sie den Imperialen nicht den Standort der Rebellenbasis verriete. Sie zeigte sich zum Schein kooperativ, aber dennoch gab Wilhuff Tarkin den Feuerbefehl, zu Demonstrationszwecken, denn die Angst vor dem Imperium und seinem neuen Machtinstrument sollte jeden Widerstand lähmen. Kurz darauf kamen Luke, Ben, Han und sein Kopilot Chewbacca dort an, wo Alderaan sich befunden hatte, und liefen in die Falle. Nachdem sie von einem Traktorstrahl an Bord der Kampfstation gezogen worden waren, versteckten sie sich und kämpften sich zum Gefängnistrakt durch, um Leia zu befreien. Ben bezahlte dabei seinen Einsatz für die Rebellion mit dem Leben, er wurde von Darth Vader im Lichtschwertduell getötet. Mit Hilfe der Pläne war es den Rebellen nun möglich, einen Angriff auf den Todesstern zu planen und ihn unschädlich zu machen.

Zerstörung des Todessterns[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Yavin
Die Rebellen fliegen dem Todesstern entgegen.

Im Jahre 0 VSY konnte die Allianz den ersten Erfolg im Kampf gegen das Imperium verzeichnen. Es war geplant, den Todesstern von einer geheimen Basis auf Yavin IV aus zu zerstören. Das Imperium hatte bereits den Standort der Rebellen-Basis im Yavin-System ausfindig gemacht und wollte nun seinerseits die Rebellion mit dem Superlaser auslöschen. Da sie schon bis zum Hauptplaneten Yavin vorgedrungen waren, hatte die Allianz nur eine Möglichkeit: Der entscheidende Treffer auf die Schwachstelle der Kampfstation, ein Reaktorlüftungsschacht, musste sitzen, bevor die Imperialen den Gasriesen umrundet hatten und feuerbereit waren. Wilhuff Tarkin machte dabei den Fehler, die kleine Rebellen-Flugstaffel, die ihnen entgegenflog, zu unterschätzen. Luke zerstörte schließlich mit der Hilfe von Han und Wedge Antilles den Todesstern. Die Rebellen siegten, wenn auch unter hohen Verlusten.

Viel Zeit, sich über den Erfolg zu freuen, blieb ihnen nicht, denn ein Gegenschlag des Imperiums würde nicht lange auf sich warten lassen. Darum machte sich die Rebellion auf die Suche nach einem neuen Stützpunkt.

Stützpunkt auf Arrochar[Bearbeiten]

Nachdem die Allianz einige Wochen lang auf der Flucht war, wurde der Beschluss gefasst, auf der abgelegenen Welt Arrochar eine neue Basis zu errichten. Das arrocharische Königshaus war zur Kooperation bereit, wenn im Gegenzug der Thronfolger Prinz Kaspar Leia Organa zur Frau bekommen würde. Im Interesse der Allianz willigte diese ein und die Rebellen begannen unter der Führung Mon Mothmas, ihren Stützpunkt zu errichten. Das arrocharische Militär hatte sich jedoch heimlich mit dem Imperium verbündet und die Rebellen verraten, sodass das Imperium mit drei Sternenzerstörern Arrochar angriff, kurz bevor die Hochzeit von Prinz Kaspar und Prinzeessin Leia stattfinden sollte. Mithilfe einer heimlich auf dem Planeten errichteten Ionenkanone konnte der Angriff abgewehrt werden, aber die Rebellenallianz musste sich einen neuen Stützpunkt suchen.[2]

Niederlage auf Hoth[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Hoth

Auf dem Eisplaneten Hoth wurde heimlich ein neuer Stützpunkt, die Echo-Basis errichtet. Auf Hoth angekommen wurde Luke Skywalker wegen seiner Leistungen während der Schlacht von Yavin zum Commander der Rebellen-Allianz ernannt, und übernahm die Aufgabe, auf dem Planeten zu patrouillieren, um die endlosen Eiswüsten zu kartographieren. Diese Ortskenntnis sollte den Rebellen bei einem möglichen Angriff einen Vorteil verschaffen.

Die Rebellen stehen unter schwerem Beschuss.

Währenddessen suchte die Imperiale Flotte die Galaxis weiterhin nach der neuen Rebellenbasis ab, wobei sie nach einigen Fehlschlägen schließlich auf die Echo-Basis stieß. Die Suchdroiden, die man ausgesetzt hatte, hatten ganze Arbeit geleistet. Darth Vader führte daraufhin persönlich das Kommando der imperialen Invasionstruppen in der Schlacht von Hoth.

Die Rebellen waren trotz ihres Heimvorteils hoffnungslos unterlegen, weder Sperrfeuer der Kanonentürme noch Luftunterstützung durch die Schneegleiter konnten daran etwas ändern. Der Schildgenerator der Basis war das einzige, was sie noch vor einem vernichtenden Bombardement schützte. Fieberhaft wurde versucht, eine Evakuierung durchzuführen und vor der Imperialen Flotte zu fliehen, solange es noch möglich war. Die AT-AT-Kampfläufer der Imperialen rückten immer näher an den Generator heran, bis sie ihn schließlich zerstören konnten. In aller Eile mussten jetzt die letzten Rebellen, darunter auch die Verletzten, in Sicherheit gebracht werden. Nachdem alle anderen Rebellentransporter den Planeten schon verlassen hatten, startete nun auch der letzte, die Bright Hope, in Richtung Orbit. Auch Leia, die im letzten Teil der Schlacht, besser: des Rückzuges, das Kommando übernommen hatte, ergriff zusammen mit Han und Chewbacca die Flucht mit dem Millennium Falken.

Luke Skywalker verließ Hoth in seinem X-Flügler mit einem anderen Kurs. Er flog mit R2-D2 nach Dagobah, um Meister Yoda aufzusuchen.

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Endor
Die Raumschlacht über Endor

Das Imperium hatte beschlossen, einen zweiten Todesstern zu bauen, als Ort dafür wurde der Orbit des Mondes Endor ausgewählt. Während der Dauer der Bauarbeiten sollte ihn ein externer Schildgenerator schützen, da der stationseigene noch nicht in Betrieb und auch der Superlaser noch nicht einsatzbereit war. Als die bothanischen Spione diese Informationen dem Führungsstab der Allianz mitteilten, wurde umgehend ein Angriffsplan geschmiedet. Ein kleiner Stoßtrupp sollte mit Sprengsätzen den Generator auf Endor ausschalten, damit die Flotte den Todesstern mit einem Großangriff vernichten könne.

Der Plan war durchdacht, doch in Wahrheit wartete die Imperiale Flotte nur darauf, die Rebellen einzukesseln, damit der Superlaser, der tadellos funktionierte, sie vernichten konnte. Nichtsahnend begab sich Luke Skywalker, der inzwischen von Dagobah zurückgekehrt war, zusammen mit Leia, Han, Chewbacca und den Droiden C-3PO und R2-D2 mit einer gestohlenen Raumfähre der Lambda-Klasse nach Endor. Dort wurden sie zunächst von den misstrauischen Ewoks gefangen genommen, kamen jedoch mithilfe von C-3PO frei, den diese für eine Gottheit hielten.

Die Ewoks starten einen Überraschungsangriff.

Luke stellte sich seinem Vater, Darth Vader, um die Mission des Stoßtrupps nicht zu gefährden. Er wurde daraufhin an Bord des Todessterns gebracht, und sollte durch die Niederlage der Rebellen zur Dunklen Seite bekehrt werden. Es kam dabei zum Kampf zwischen Vater und Sohn. Die Ewoks erwiesen sich derweil als mutig und äußerst einfallsreich. Sie machten es dem kleinen Stoßtrupp möglich, trotz starker Gegenwehr den Schutzschild zu deaktivieren, die eingekreiste Rebellenflotte konnte dadurch in den Angriff übergehen. Da Luke sich nach dem gewonnenen Kampf gegen Vader weigerte, sich dem Imperator zu unterwerfen, entschied dieser sich, ihn zu töten. Sein Vater, der seinen Sohn nicht sterben lassen wollte, rettete ihn im letzten Moment und tötete dabei den Imperator, wurde jedoch selbst tödlich verletzt. Lando Calrissian und Wedge Antilles drangen in der Zwischenzeit in den Reaktorraum der Station ein, und schafften es, eine vernichtende Explosion auszulösen. Luke konnte glücklicherweise kurz davor fliehen. Der entscheidende Sieg der Allianz war perfekt, Vader und der Imperator waren tot, und auch ihr Werkzeug, der Todesstern nun endgültig Geschichte.

Gründung der Neuen Republik[Bearbeiten]

Nach der Schlacht von Endor stritten sich die Untertanen des Imperators um den neuen Platz. So erkämpfte sich Ysanne Isard den Platz als Imperatorin. Dieses Ereignis veranlasste viele aus dem Imperium auszutreten und als Kriegsherrn durch die Galaxis zu reisen. Die Rebellen-Allianz wurde ungefähr eine Woche nach der Schlacht von Endor mit der Proklamation der Allianz Freier Planeten in die Allianz freier Planeten umgewandelt. Einen Monat danach wurde aus der Allianz mit der Proklamation der Neuen Republik die Neue Republik unter der Führung von Mon Mothma und dem Provisorischen Rat. Erst im Jahr 19 NSY wurde ein endgültiger Friedensvertrag zwischen dem Imperium und der Republik unterzeichnet.

Das Verhältnis zum Imperium[Bearbeiten]

Sowohl die Allianz als auch das Imperium hatten ihre ganz eigene Vorstellung von Frieden. Die Allianz hatte, wie auch die Neue Republik, das Ziel, Frieden durch Verhandlungen und gewaltfreie Lösung von Konflikten zu schaffen. Das Imperium hingegen bediente sich anderer Mittel: Seine allerwichtigsten Werkzeuge waren Angst und Terror, verbreitet durch eine gewaltige, schier unbesiegbare Streitmacht und eine furchtbare Massenvernichtungswaffe, den Todesstern. Letzterer war so wirkungsvoll, dass er nach seiner Zerstörung sogar neu erbaut wurde. Alle Welten, die im Einflussbereich des Imperiums lagen, wussten ganz genau, was sie erwartete, sollten sie den Aufstand proben. So entstand eine Art Lähmung, die ohne genaueres Hinsehen tatsächlich wie Frieden wirkte.

Der Kampf beider Parteien war immer ein Kampf von Hass gegen Hoffnung. Die Sturmtruppen, die das Imperium in die Schlacht schickte, waren stets in der Überzahl, bestens ausgebildet und auch deutlich besser ausgerüstet. Für die Rebellensoldaten konnten hingegen oft nur mit Mühe und Not genügend Waffen und Munition beschafft werden. Dieser ständige Mangel war zwar ein deutlicher Nachteil, doch was sie an Material nicht hatten, machten sie mit Kampfgeist wett. Sie hatten sich aus Überzeugung freiwillig gemeldet und kämpften mit Feuereifer für ihre Familien, ihre Heimat und ihre Freiheit. Es war ihre Zukunft, die auf dem Spiel stand, eine glückliche Zukunft ohne Unterdrückung.

Zwar kann man behaupten, die Rebellen hätten auf Hoth versagt und hätten nur noch vor den Imperialen davonrennen können, doch ohne ihre Motivation hätten sie es nicht einmal bis dorthin geschafft. Das Imperium machte Zeit seines Bestehens den Fehler, die Allianz zu unterschätzen. Die Zerstörung des Ersten Todessterns 0 VSY hatte zwar gezeigt, dass sie eben nicht harmlos war, aber die Imperialen, allen voran der größenwahnsinnige Imperator, hielten sich für unbesiegbar. Ein Hochmut, der in der Schlacht von Endor schließlich zum sprichwörtlichen Fall führte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]