Miner’s Horror

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Miner's Horror.jpg
Miner’s Horror
Allgemeines
Lebensraum:

Vakuum

Ernährungstyp:

Mineralfresser

Lebenserwartung:

mehrere Jahrhunderte

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

mind. 20 Meter

Der Miner’s Horror ist eine Spezies von Vakuumjägern, die sich von den Mineralvorkommen in Asteroiden und den Stoffen in der Hülle von Raumschiffen ernährt. Die meist allein auftretenden Kreaturen sind eine gefürchtete Legende unter Raumfahrern und Piraten. Es wird darüber spekuliert, dass die Tiere die Vorbereiter einer größeren Invasion in die bekannte Galaxis sind.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Miner’s Horror ist ein im Vakuum des Weltraums heimischer Jäger. Keines der gesichteten Individuen war weniger als 20 Meter lang. Sein Körper verfügt über zwei Augen, ein deutlich abgesetztes, gegen Angriffe robustes Rückgrat und einen Schwanz. Der Horror ernährt sich von den Mineralen, die er durch ein bislang unbekanntes Organ oder Körperprozess auf Asteroiden und in Raumschiffen findet. Seine mit Sägeklingen besetzten Zähne vibrieren mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass das Weltraumgestein zu Staub zermahlen wird. Ein effizientes Filtersystem absorbiert die Überreste, wandelt sie in einem langwierigen Verdauungsprozess in veredelte Minerale um und verteilt sie auf seinen gesamten Körper. Der Horror ist in der Lage, in mehreren Jahrzehnten seiner über Jahrhunderte andauernden Lebensspanne einen ganzen Asteroidengürtel zu fressen. Allerdings bewegt er sich dabei nur langsam voran.

Der Miner’s Horror ist meist einzeln anzutreffen. Eine Ausnahme stellte der Schauplatz einer großen Raumschlacht dar, an deren Überresten sich drei solcher Kreaturen ernährten. Xenobiologen vermuten, dass die Spezies Eier oder Embryos in Asteroiden ablegt. Ein Beweis für die These wurde jedoch nie gefunden. Die wenigen Körper dieser Tiere, die Wissenschaftler untersuchen konnten, deuteten auf eine asexuelle Fortpflanzung mit Eiern hin.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ursprung des Miner’s Horror ist umstritten. Einige vermuten, dass sie sich in einem Sternhaufen in einem entfernten Spiralarm der Galaxis entwickelt haben, andere glauben sogar, dass die Kreaturen von außerhalb der bekannten Galaxis stammen. Die erste Begegnung zwischen Bewohnern der bekannten Galaxis und einem Miner’s Horror fand fünf Jahrtausende vor der Schlacht von Yavin statt. Obwohl zunächst niemand den den letzten Übertragungen der Piraten glaubte, die als erste auf die Kreatur stießen, fand ein Schrottsammler die Überreste eines Schiffes, das von dem Horror vernichtet worden war. Einer der beiden bewaffneten Frachter, die daraufhin entsandt wurden, um die Kreatur zu töten, trug aus dem Kampf mit dem Tier schwere Schäden davon.

Obwohl es nur selten Berichte über Sichtungen eines Horrors gibt, fürchten Piraten den Schaden, den schon eine einzige Kreatur einem kleinen Raumschiff oder einem bewohnten Asteroiden zufügen kann. Aus dieser Angst ist die Bezeichnung „Miner’s Horror“ entstanden. Der Schauplatz einer Raumschlacht, an dem sich drei der Tiere an den Wracks der Schiffe ernährten, gilt für jeden Astrogator als Ort, den er unbedingt meiden sollte. Die wenigen Kreaturen, die auf den von Minenunternehmen veranlassten Jagden getötet wurden, wiesen eine hohe Konzentration veredelter Minerale auf. Allerdings gilt das Finden, Verfolgen und Töten einer solchen Kreatur als Aufgabe, die nur ein wahrer Held bestehen kann. Obwohl kein Miner’s Horror je weiter kernwärts als in den relativ abgelegenen Tion-Sternhaufen vorgedrungen ist, vermuten einige, dass sie Teil einer sich langsam, aber gezielt fortbewegenden Invasionsstreitmacht sind, die einen massiven Angriff auf die Galaxis plant. Manche Raumfahrer glauben, dass die bislang gesichteten Kreaturen winzig sind im Vergleich zu denen, die noch auf dem Weg in die Galaxis sind.

Quellen[Bearbeiten]

Der Miner’s Horror wurde für das 1994 veröffentlichte Rollenspielwerk Creatures of the Galaxy entworfen. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise nach einem vorgegebenen Manuskript entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Miner’s Horror verfasste Phil Brucato auf Grundlage der Zeichnung von Pete Venters.