Schlacht von Yavin

Aus Jedipedia
Dieser Artikel behandelt die Schlacht von Yavin im Jahr 0 VSY; für weitere Bedeutungen siehe Schlacht von Yavin (Begriffsklärung).

Achtung!

Dieser Artikel wird momentan überarbeitet. Abgesehen von Kleinigkeiten (z.B. der Korrektur von Rechtschreib- oder Formatierungsfehlern) sollte die Bearbeitung des Artikels den unten genannten Benutzern überlassen werden. Bitte überlege vor dem Abspeichern, ob deine Bearbeitung erwünscht ist; im Zweifelsfall frage auf der Diskussionsseite nach. Folgende Benutzer sind an der Überarbeitung beteiligt:
— Moddi (Moderator) Anrufbeantworter 11:57, 19. Mai 2026 (CEST)

Ooryl (Diskussion) 21:40, 31. Mai 2026 (CEST)
Schlacht von Yavin
Zeitliche Übersicht
« Vorherige:

Mission auf dem Ersten Todesstern

«» Gleichzeitig:

Schlacht um Vir Aphshire[1]

Beschreibung
Konflikt:

Galaktischer Bürgerkrieg

Datum:

0 VSY

Ort:

Todesstern in der Nähe von Yavin

Ergebnis:
Kontrahenten

Rebellen-Allianz

Imperium

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • T-65 X-Flügler
  • Y-Flügel-Jäger

Komplette Besatzung des Todessterns

Als die Schlacht von Yavin wird die bedeutende Konfrontation zwischen dem Imperium und den Rebellenstreitkräften im Yavin-System bezeichnet. In dieser Schlacht zerstörte Luke Skywalker in seinem X-Flügler den Ersten Todesstern und führte so die Rebellen-Allianz zum Sieg. Damit wurde der Galaktische Bürgerkrieg vollends eingeleitet.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Planung für den Bau des Todesstern begann ungefähr im Jahr 22 VSY, als Dooku den Geonosianer Poggle einen Entwurf der Pläne zeigte. Dooku beauftragte den Stalgasin-Stock mit der Planung beauftragte. Poggle war nicht überzeugt und handhabte es als theoretisches Konstrukt. Für die Energie waren Kyberkristalle geplant. Bei der Schlacht von Geonosis gelang es Dooku mit den Plänen zu fliehen und sie Palpatine zu übergeben.

Über Geonosis wurde der Todesstern während der Klonkriege gebaut, so dass im Jahr 20 VSY das Konstrukt fertig war. Geonosis war von der Außenwelt abgeschlossen. Vader und Tarkin waren einige der wenigen, die genaueres über den Todesstern wussten.

Von der Sentinel Basis aus überwachte Dodd Rancit als Vizeadmiral den Bau des Todessterns wurde jedoch abtrünnig und wurde von Tarkin und Vader enttarnt. Tarkin übernahm daraufhin die Organisation des Todessterns, der den Kodenamen Projekt Stardust trug.

Im Jahr 9 VSY wurde entschieden Geonosis als Standort des Todessternbaus aufzugeben und auf Scarif weiterzubauen, da der Rebellen-Extremist Saw Gerrera Wind von dem Bau bekam. Um keine Zeugen zu hinterlassen wurde die ganze Bevölkerung von Geonosis, rund eine Milliarden Geonosianer ausgelöscht. Der Völkermord wurde erst im Jahr 2 VSY von Saw und der Crew der Geist entdeckt.

Viele imperiale Gefängnisse produzierten durch Zwangsarbeit Ressourcen für den Todesstern, wie das auf Narkina 5 gelegene Gefängnis, in dem Cassian Andor im Jahr 5 VSY gefangen war. Trotzdem verzögerte sich der Bau des Todessterns durch Materialengpässe, Sabotageversuche, vor allem aber durch Probleme bei der Forschungsarbeit des Superlasers. Ein weiterer Rückschlag war die Flucht der Ersos nach Lah'mu, von dem Galen durch Krennic zurückgebracht wurde. Krennic baute eine Schwachstelle in den Todesstern ein, beendete aber die Probleme beim Superlaser.

Ein weiterer Rückschlag war, dass die Reaktorlinsen mit Tiefensubstrat-Foliat-Kalkit beschichtet sein mussten, weswegen nach langer Suche nach einer Alternative entschieden wurde den Planeten Ghorman zu opfern, der der einzige Lieferant dieses Minerals war. Unter der Planung von Krennic setzte Dedra Meero den Plan einer Eskalation und letztendlich einer Vernichtung der Ghor um. Die Eskalation mündete im Ghorman-Massaker und der Vertreibung der Ghor für die Rohstoffe.

Saw Gerrera konnte mit Hilfe von Ezra Bridger und Sabine Wren ein Frachtschiff mit zwangsrekrutierten Wissenschaftlern und einem Kyberkristall inspizieren. Saw Gerrera gelang es den Kyberkristall zu zerstören und vernichtete so einen Sternenzerstörer. Die Wissenschaftler wurde von Ezra und Sabine gerettet und schlossen sich mit ihrem Wissen der Rebellion an.

Zum Schutz des Todessterns gab es mehrere Transferpunkte, von denen Ressourcen zu dem Todesstern gebracht wurden. Die Transferpunkte waren geheim und die Frachterpiloten zum Todesstern handverlesen. Ein Transferpunkt war Kurost.

Damit das Projekt Stardust wie geplant voran kam, plante Krennic die Ressourcen von anderen Projekten für den Todesstern zu übernehmen, darunter auch Thrawn TIE-Defender Programm. Weil Tarkin mit Krennic rivalisierte und die Kontrolle über den Todesstern haben wollte stellte er sich auf Thrawns Seite. Tarkin und Krennic gingen dabei eine Art Wette ein, während Thrawn der Spielball war. Wegen Brierly Ronan wurden die Ressourcen des TIE-Defender Programmes dem Projekt Stardust übergeben.

Gouverneurin Haveland gelang es die Nachschubwege für den Bau des Todessterns in ihren Sektor, den Esaga Sektor, zu verlegen. Bei Savits Verrat am Imperium wurde sie zuerst von Thrawn verdächtigt, bevor sich Savit selbst offenbarte.

Innerhalb der Flotte gab es viel Kritik gegenüber dem Todesstern, da neben dem Superlaser noch 15.000 Turbolaser eingebaut wurden, die nach der Meinung der Flotte in Schiffen sinnvoller investiert seien. Deshalb klaute Savit mehrere Turbolaser-Teile beim Transferpunkt Kurost durch die Vortäuschung eines Gralloc-Überfalls. Großadmiral Thrawn entdeckte bei seiner Mission zur Rettung der TIE-Defender die Gemeinsamkeiten und enttarnte Savit. Aufgrund des Verrats schlug Thrawn vor, dass Vader persönlich das Projekt zur Fertigstellung beaufsichtigte.

Durch Dedra Miros Zugangsdaten bekam der Rebellenspion Lonni Jung Informationen über das Projekt Stardust. Er gab diese Informationen an Luthen Rael weiter, der ihn tötete. Er selbst gab die Informationen an Kleya Marki weiter bevor er von Dedra enttarnt und verhaftet wurde. Kleya geling es Luthen zum Schweigen zu bringen und mit Hilfe von Cassian Andor, Ruescott Melshi und K-2SO zur Rebellenallianz auf Yavin 4 zu fliehen. Dort verbreiteten sie die Nachricht, ihnen wurde jedoch nicht geglaubt.

Kurze Zeit später wurde Andor von Tivik, einem Spion bei Gerrera, zum Ring von Kafrene gerufen, wo er Informationen über den Todesstern bekam und über den desertierten Frachterpiloten Bodhi Rook bekam, der eine Nachricht von Galen Erso für Saw Gerrera habe. Deshalb befreiten die Rebellen Jyn Erso und brachen nach Scarif, wo die Imperialen Kyberkristalle klauten, auf. Sie trafen auf Saws Rebellen und Jyn sah die Nachricht, dass es eine Schwachstelle im Todesstern gibt und man die Pläne bracht um diese zu finden.

Mission auf Eadu[Bearbeiten]

Nachdem Jyn von der Nachricht ihres Vaters erzählte, bekam Andor von Draven Befehle, Galen zu erschießen bevor der Todesstern einsatzbereit ist. Auf Eadu machten sich die Rebellen auf die Suche nach der Kyberkristall-Raffinerie des Imperiums, in der Galen Erso arbeitete. Bei einer Bruchlandung wurde die Kommunikation des U-Flüglers zerstört, weswegen Mon Mothma und Draven eine Staffel X-Flügler als Unterstützung schickten. Cassian Andor machte sich auf, um Galen Erso zu töten, als Krennic auf Eadu eintraf. Krennic erzählte von der Fertigstellung des Todessterns und fragte nach dem Verräter unter den Wissenschaftlern, als Galen schließlich vortrat tötete Krennic die anderen Wissenschaftler trotzdem. Beim folgenden Angriff der Rebellenallianz wurde Galen Erso getötet.

Krennic, der seinen Konkurrenzdruck gegenüber Großmoff Tarkin spürte, wendete sich an Vader auf Mustafar um Unterstützung. Krennic musste sich jedoch gegenüber Vader für seine Fehler rechtfertigen und wurde von übertriebenem Ehrgeiz gewarnt.

Schlacht von Scarif[Bearbeiten]

Die Rebellen erreichten unter Cassian Andor und Jyn Ersos Führung Scarif und gelangten dank des gestohlenen Frachtshuttles durch den Schildzugang. Sie bekamen Landeerlaubnis für die Plattform 9. Der Plan sah vor, dass Jyn, Cassian und K-2SO in die Zitadelle von Scarif eindrangen und die Todessternpläne erbeuteten während die anderen Rebellen möglichst viel Chaos stiften sollten, um die imperialen Truppen auszudünnen. Jyn und Cassian nahmen die Uniformen des Inspektionsteam an sich und begaben sich zur Zitadelle. Währenddessen kehrte ebenfalls Krennic nach Scarif zurück und stellte Nachforschungen über Galen Ersos Verrat an dem Imperium an. K-2SO bekam durch einen imperialen Analysedroiden Baupläne der Zitadelle. Den Rebellen gelang das Ablenkungsmanöver durch mehrere detonierte Sprengladungen und es sorgte dafür, dass Krennic befahl alle verfügbaren Soldaten zu entsenden. Scarif sendete einen Notruf an den Todesstern ab, der unter der Kontrolle von Großmoff Tarkin nach Scarif aufbrach. Nachdem die Rebellen den Notruf abgefangen hatten, sprang Admiralin Raddus mit einer Flotte der Allianz nach Scarif, um die dortigen Rebellen zu unterstützen. Auf Scarif wurden die Rebellen von den Imperialen durch AT-ACTs zurückgedrängt.

Die Rebellenflotte formierte sich im Orbit um Scarif und schickte mehrere X-Flügler durch den noch offenen Schildzugang, bis dieser geschlossen wurde. Danach konzentrierte die Rebellenflotte den Angriff auf die beiden Sternenzerstörer. Da große Datenpakete wie die Pläne des Todessterns nicht durch einen planetaren Schild sendbar waren, musste die Rebellenflotte den Schildzugang zerstören. In der Datenbibliothek schloss K-2SO Jyn und Cassian ein, während er diese durch einen Blaster gegen Sturmtruppen verteidigte. Jyn entdeckte die Todessternpläne unter dem Namen "Kleiner Stern" und versuchte diese mit Cassian zu erreichen. Währenddessen erfuhr Krennic von dem Einbruch in die Datenbibliothek und griff mit seiner Eskorte bestehend aus 2 Todestrupplern selbst ein. Bodhi Rock gelang es, der Rebellenflotte mitzuteilen, dass sie den Schild zerstören müssen. Im Orbit gelang es einer Hammerhead-Korvette beide Sternenzerstörer und den Schild zu zerstören. Jyn und Cassian schalteten Krennic und seine Eskorte aus und sendeten die Todessternpläne an die Profundity, während imperiale Verstärkung in Form der Devastator und des Todessterns eintrafen. Der Todesstern nahm die Zitadelle von Scarif ins Visier und zerstörte durch eine einfache Reaktorzündung diese mitsamt allen Rebellen. Die Devastator nahm sich der Rebellenflotte an und zerstörte diese zügig. Vader enterte die Profundity während es den Rebellen gelang die Todessternpläne an Bord der Tantive IV zu bringen und mit dieser zu fliehen.[2]

Mission auf dem Ersten Todesstern[Bearbeiten]

Kurz vor Beginn der Schlacht waren die Todessternpläne von Prinzessin Leia Organa erbeutet worden. Da die Erbeutung der Pläne mit Waffengewalt erzwungen wurde, schickte das Imperium Sternenzerstörer aus, um die Pläne wiederzubekommen. Dabei fingen sie die Corellianische Korvette ab, doch die Pläne konnten auf Tatooine, dank R2-D2 und C-3PO, sicher landen. Über Umwege konnten die Daten schließlich auf den vierten Mond von Yavin gebracht werden, um sie zu analysieren.

Das Imperium konnte Prinzessin Leia gefangen nehmen und auf der Kampfstation verhören. Durch Erpressung gelang es Tarkin und Darth Vader den möglichen Standort des Stützpunktes der Allianz von der Prinzessin zu erfahren, die fälschlicherweise Dantooine angab. Doch hielt man Dantooine für zu weit abgelegen für eine wirkungsvolle Demonstration der Feuerkraft der Station, weshalb man sich für die Zerstörung von Alderaan entschied.

Nachdem die Imperialen den Planeten Alderaan vernichtet hatten, ließen Tarkin und Darth Vader Leia Organa mit ihren Befreiern Han Solo, Chewbacca und Luke Skywalker entkommen, da sie einen Peilsender am Fluchtschiff angebracht hatten, um so den Rebellen zu ihrem Stützpunkt folgen zu können. Es stellte sich heraus, dass sich diese Basis auf Yavin 4, einem Mond des Gasriesen Yavin, befand. Der Todesstern setzte daraufhin Kurs auf den Mond, um die Rebellion auszulöschen.

Ablauf[Bearbeiten]

  • 30 Piloten zogen in die Schlacht. Die Gold-Staffel fungierte hierbei vorwiegend als Ablenkung, während einige Piloten der Rot-Staffel einen engen Graben nahe an der Oberfläche ansteuerten. Dieser Graben musste mit etwas Vorlauf zum eigentlichen Ziel durchflogen werden, damit das Erfassungssystem die rund zwei Meter breite Ventilationsöffnung ins Visier nehmen konnte.[3]
  • Den Piloten blieb nur 15 Minuten Zeit, ehe der Todesstern den Gasriesen Yavin so weit umrundet haben würde, um Yavin 4 mitsamt des Sützpunktes, in dem sich ein Teil des Oberkommandos der Rebellion befand, zu vernichten.[3]

Der Plan der Rebellen[Bearbeiten]

Nach der Vernichtung Alderaans versammelten sich die meisten Rebellen in der Basis auf dem Dschungelmond. Dort wurden die Pläne des Todessterns, die Darth Vader vergeblich gesucht hatte ausgewertet. General Dodonna und die Rebellenstrategen untersuchten sie eingehend auf Schwachstellen, um ihren Angriff zu planen. Als das bestmögliche Ziel erwies sich ein Ventilationsschacht des Hauptreaktors des Todessterns. Dieser Schacht war zwar gegen Blaster- und Laserbeschuss gesichert, doch mit Protonentorpedos sollte es dem Plan der Rebellen nach möglich sein, durch ihn hindurch den Reaktor zu treffen und so den Todesstern auf einen Schlag vollständig zu vernichten. Es war jedoch eine ordentliche Portion Glück, Konzentration und Können gefragt.

Der Todesstern war schon längst in Reichweite, doch bevor der Superlaser abgefeuert werden konnte, mussten die Imperialen zunächst den Gasriesen Yavin umrunden, um freies Schussfeld auf Yavin 4 zu haben. Die Zeit für diese Umrundung mussten die Rebellen für ihren Angriff nutzen.

Der Angriff[Bearbeiten]

Zwei Staffeln von Rebellen-Sternenjägern flogen gegen den Todesstern. Die Gold-Staffel, mit schwer bewaffneten Y-Wings und die Rot-Staffel mit den schnellen, wendigen X-Flüglern. Die Jäger wurden frühzeitig entdeckt, doch Tarkin entschied sich dagegen, ihnen TIE-Jäger entgegen zu schicken.

Ein TIE-Jäger greift einen der X-Flügler an

Als erstes versuchten drei der Y-Flügler den Zielschacht anzufliegen, während die X-Flügler die Oberfläche des Todessterns unter Beschuss nahmen, um das Feindfeuer auf sich zu lenken. Die Imperialen versuchten, die X-Wings mittels Abwehrtürmen abzuschießen, doch waren diese zu langsam und unpräzise gegen die wendigen Sternenjäger, sodass nur der Jäger von Porkins zerstört werden konnte. Auch die Y-Flügler wurden im Zielgraben unter Turbolaserfeuer genommen, aber nicht getroffen. Darth Vader befahl daher, seine persönliche TIE-Jäger-Staffel zu starten und die X-Flügler direkt zu bekämpfen. Dabei erlitten die Rebellen schwere Rückschläge und Verluste. Innerhalb kürzester Zeit wurden viele ihrer Schiffe von Vaders Staffel abgeschossen, jedoch erlitten diese auch Verluste. Vader selbst nahm mit zwei seiner Flügelmänner die Verfolgung der Y-Flügler auf und schoss, nachdem er die Laser angewiesen hatte, das Feuer einzustellen, so drei von ihnen ab.

General Dodonna reagierte auf den Verlust der Y-Flügler, indem er anordnete, dass die Rot-Staffel sich in zwei Dreier-Teams aufteilt, um nacheinander das Ziel anzufliegen, was die Chance auf einen entscheidenden Treffer verbessern sollte. Die erste Gruppe flog den empfindlichen Lüftungsschacht an, der sich im Graben der Station befand. Dabei wurden sie vom zweiten Team mit Biggs, Wedge und Luke Skywalker gedeckt.

Einer von Vaders Flügelmännern bemerkte die Dreiergruppe jedoch und als sich Vader auf diese konzentrierte, spürte er eine Präsenz in der Macht in einem der Jäger. Es gelang ihm sie einzuholen und die Jäger von Rot-Zehn und Rot-Zwölf zu zerstören. Rot-Eins gelang jedoch der Abschuss zweier Torpedos, die allerdings ihr Ziel verfehlten und nur auf der Oberfläche des Todessterns einschlugen. Nachdem Vader das Steuerbordtriebwerk von Rot-Eins beschädigte, befahl dieser Luke, Biggs und Wedge, einen weiteren Angriff zu versuchen, wenig später wurde er erneut von Vader getroffen und sein Jäger stürzte auf den Todesstern ab.

Der Todesstern explodiert nach Lukes Treffer

Luke flog daher mit seinen Flügelmännern mit Höchstgeschwindigkeit durch den Graben, doch Vader gelang es erneut, die Jäger zu verfolgen und er konnte Wedges' Schiff sehr stark beschädigen, sodass dieser aus dem Graben abdrehte, in der Hoffnung, zumindest einen der Verfolger ebenfalls aus dem Graben zu locken. Der Dunkle Lord der Sith fiel allerdings nicht darauf herein und verfolgte weiter den Anführer und konnte letztlich Biggs abschießen. Nun wollte er Skywalkers Jäger, aus dem er die Machtaura wahr nahm, abschießen und begab sich mit seinem modifizierten TIE-Jäger und zwei Flügelmännern auf Abfangkurs. Dabei gelang es ihm, den Jäger zu treffen und Lukes R2-Einheit zu beschädigen. Als er jedoch zum finalen Schuss ansetzte, tauchte Han Solo mit seinem Millennium Falken am Graben auf und schoss Vaders ersten Flügelmann ab. Infolge der Verwirrung stieß der zweite mit Vader zusammen und rettete ungewollt Lukes Leben. Dieser flog ungehindert weiter zum Lüftungsschacht. Anstatt sein Feuerleitsystem zu verwenden, deaktivierte er zur Überraschung aller seinen Zielcomputer, der schon bei Rot-Eins versagt hatte, und verließ sich allein auf die Macht. Es wurde ein Volltreffer, der Reaktor kollabierte und der Todesstern wurde wenige Augenblicke vor dem Abfeuern des Superlasers von einer gewaltigen Explosion vernichtet. Luke, Wedge, der Falke und die verbliebenen Jäger setzten Kurs zurück auf Yavin 4.

Tarkin, der die Rebellen unterschätzt hatte und die Station nicht evakuieren wollte, kam zusammen mit vielen weiteren Generälen und der gesamten Besatzung des Todessterns ums Leben. Vader hingegen war bei der Kollision mit seinem Flügelmann aus der Explosionsreichweite geschleudert worden und überlebte. Eine Zeit lang trieb er mit seinem TIE-Jäger im Trümmerfeld der zerstörten Raumstation umher, ohne die Möglichkeit, in den Hyperraum zu springen und zur imperialen Flotte zurückzukehren. Schließlich wurde er von Leutnant Ciena Ree, die mit der Bergung des Dunklen Lords beauftragt wurde, mit einem Kreuzer gerettet und zurück zu seinem Flaggschiff, die Devastator, gebracht.[4]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Das Imperium hatte nicht nur ihre erst kurz zuvor fertiggestellte Superwaffe verloren, sondern auch eine erhebliche Anzahl von Offizieren und Crewmitgliedern, die sich zum Zeitpunkt seiner Zerstörung an Bord des Todessterns befanden. Mehr als eine Millionen Opfer forderte die Schlacht auf der Seite des Imperiums. Dazu zählte auch Großmoff Tarkin, der bis zuletzt von der Überlegenheit seiner Kampfstation überzeugt war und sich geweigert hatte seinen Posten zu verlassen. Er zählte zu den engsten Vertrauten des Imperators und zu den frühesten Architekten der imperialen Ordnung. Er prägte die Tarkin-Doktrin. Hochrangige Offiziere wie General Tagge schrieben die Niederlage der Schlacht von Yavin direkt Tarkin zu und brandmarkten den Vorfall höhnisch als „Tarkins Torheit“.[3]

Von den 30 Rebellen-Jägerpiloten, die in die Schlacht gezogen waren, kehrten nur drei zum Massassi-Stützpunkt zurück, nämlich Luke Skywalker, Wedge Antilles und Evaan Verlaine. Den Rebellen blieb nur wenig Zeit, ihren Sieg zu feiern und ihre Helden mit Medaillen auszuzeichnen, ehe der Stützpunkt vollständig geräumt und verlassen werden musste. Der Sieg der Allianz verbreitete sich schnell in der Galaxis und zeigte der galaktischen Bevölkerung, dass das Imperium nicht unbesiegbar war. Nichtsdestotrotz war die Imperiale Flotte weiterhin intakt und die Allianz zunächst einmal in der Defensive, da sie sich neu formieren und einen neuen Stützpunkt suchen musste. Die Allianz musste davon ausgehen, dass das Imperium seine Bemühungen intensivieren würde, die Rebellen zu jagen und zu vernichten.[3]


Die Rebellen hatten ihren Stützpunkt zwar verteidigt und die gefürchtetste imperiale Waffe vernichtet, doch war der Imperialen Sternenflotte nun die Position der Basis bekannt, so dass die Rebellen Yavin aufgeben mussten und eine neue Basis auf Hoth anlegten. Unter den toten Rebellenpiloten befanden sich Biggs Darklighter, Porkins, Tiree, John D., Pops und Rot Eins. Unter den wenigen Überlebenden waren Luke Skywalker, Han Solo, Chewbacca und Wedge Antilles.

Als Reaktion auf die Zerstörung seiner Superwaffe versetzte das Imperium die gesamte Flotte in Alarmbereitschaft. Die Zuteilungen von TIE-Piloten zu Einheiten der Armee und der Flotte wurden zurückgezogen und neue Staffeln eingeteilt, um den Rebellen gegenüberzutreten.[5]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Schlacht von Yavin
Zeitliche Übersicht
« Vorherige:
«» Gleichzeitig:
» Nächste:
Beschreibung
Konflikt:
Datum:

0 VSY/0 NSY (ca. 35:3)[4]

Ort:

Todesstern in der Nähe von Yavin[1]

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktisches Imperium[1]

Kommandeure

Yavin-Basis (Basis Eins):

Sternenjäger:

Truppenverbände

Sternenjäger:

Sonstige Schiffe:

1 Saboteur[16]

8 Überläufer[10]

Verluste

Komplette Besatzung des Todessterns[1]

Die Schlacht von Yavin, seltener auch als Schlacht von Yavin 4, Schlacht im Yavin-System oder als Schlacht um den Todesstern bezeichnet, war der Versuch des Galaktischen Imperiums mithilfe des Todessterns unter dem Kommando von Großmoff Wilhuff Tarkin die Rebellen-Allianz durch die Zerstörung ihres Hauptstützpunktes zu zerschlagen. Um den Standort der Basis in Erfahrung zu bringen, hatte Tarkin an den Millennium Falke während der Befreiungsaktion von Prinzessin Leia Organa vom Todesstern einem Peilsender anbringen lassen. Zuvor hatte die Rebellen-Allianz in einer langen und verzweifelten Operation versucht an die Baupläne des Todessterns zu gelangen, was ihnen unter höchsten Anstrengung und hoher eigener Opferzahlen auch gelang. Diese Pläne befanden sich an Bord der Tantive IV, die allerdings über Tatooine abgefangen wurde. Leia hatte die Pläne im letzten Moment in R2-D2 versteckt, der sich ebenfalls an Bord des Millennium Falken befand, als dieser vom Todesstern floh. Um die Baupläne schnellstmöglich der Allianz übergeben zu können flog der Falke direkt zur Basis der Rebellen-Allianz auf Yavin 4. Dort analysierte der Stab von General Jan Dodonna die Baupläne um eine Schwachstelle der Superwaffe zu finden, was ihnen letztendlich auch gelang. Sie erkannten, dass der Todesstern einen Angriff mit Großkampfschiffen widerstehen konnte, kleine Snubjäger konnten die Verteidigung der Kampfstation aber durchdringen und mit einem präzisen Treffer eines Protonentorpedos die gesamte Station zerstören. Das zu treffende Ziel war jedoch ein nur etwa zwei Meter großer Lüftungsschacht, der direkt zum Reaktor des Todessterns führte. Um so ein kleines Ziel zu treffen waren die Jäger auf ihre Zielcomputer angewiesen und mussten zudem durch den äquatorialen Graben des Todessterns fliegen. Da die Rebellen nur wenige Piloten hatten, meldete sich Luke Skywalker freiwillig einen der Jäger zu steuern.

Die Rebellen waren für diesen Einsatz alleine auf die Sternenjäger der Yavin-Basis angewiesen, welche sich aus etwas mehr als 30 X-, Y- und R-22-Jägern zusammensetzten, die in fünf Staffeln zusammengefasst wurden. Das Imperium und nicht zuletzt auch Tarkin war allerdings davon überzeugt, dass eine so kleine Streitmacht seiner Kampfstation nichts anhaben konnte. Nach der Ankunft im Yavin-System befand sich der Todesstern im Schatten des Gasriesen Yavin und bewegte sich langsam um diesen herum, um in Feuerreichweite von Yavin 4 zu gelangen. Während die Rebellen mit ihren Jägern auf den Todesstern zuflogen, spielte sich auch einiges auf diesem selbst ab. So wollte eine Gruppe von Überläufern die Schlacht nutzen um von Todesstern zu fliehen, während der Rebellensaboteur Krono Relt sich auf dem Todesstern eingeschlichen hatte um den imperialen Kommandanten Akobi für seine Taten auf Ralltiir zu töten. Die Turbolaser und Laserkanonen des Todessterns konnten zwar einige der Rebellenjäger abschießen, hatten jedoch insgesamt ihre Mühe den angriff als ganzes abzuwehren. Deshalb ließ Darth Vader seine TIE-Jäger der Schwarz-Staffel starten. An Bord seines persönlichen Jägers machte er zusammen mit seiner Staffel Jagd auf die Rebellen und es gelang ihm einen Großteil der Jäger zu zerstören. Er verhinderte einen Zielanflug der Gold-Staffel und auch ein kurz danach stattgefundener Zielanflug der Rot-Staffel blieb erfolglos. Als der Angriff aussichtslos erschien, viele der Rebellenjäger bereits zerstört waren und der Todesstern immer weiter in Reichweite kam, versuchte Luke Skywalker einen letzten Zielanflug durch den Graben. Darth Vader nahm die Verfolgung auf und ihm gelang es zunächst den X-Flügler von Wedge Antilles zu beschädigen, so dass dieser abdrehen musste. Anschließend zerstörte Vader den X-Flügler von Biggs Darklighter, einem Kindheitsfreund von Luke. Als Vader Lukes Jäger ins Visirr nahm, erkannte Vader, dass die Macht in Luke stark war, was ihn kurz zögern ließ. Im letzten Moment tauchte der Millennium Falke gesteuert von Han Solo und Chewbacca auf und schossen die TIE-Jäger die Luke verfolgten ab. Vaders Jäger wurde auch getroffen und trudelte davon. Luke hörte wiederum auf die Stimme von Obi-Wan Kenobi, dass er auf die Macht vertrauen sollte und schaltete seinen Zielcomputer ab. Ohne Computer und nur mit Hilfe der Macht gelang es ihm sein Ziel zu treffen und rechtzeitig zusammen mit Wedge und Keyan Farlander abzudrehen, bevor die Kampfstation in einer gewaltigen Explosion zerstört wurde.

Der Sieg in der Schlacht von Yavin, auf Seiten des Imperiums auch als das Todessternfiasko bezeichnet, galt als der erste große taktische Sieg der Rebellen-Allianz gegen das Imperium im Galaktischen Bürgerkrieg. Eine Niederlage hätte einen erheblichen Schlag für die Allianz bedeuteten können, wenn nicht gar ihren Untergang. Der Allianz gelang durch diesen Sieg viele Welten und Personen von ihrer Sache zu überzeugen und gegen das Imperium aufzubringen, was letztendlich langfristig zur Niederlage des Imperiums führen sollte. Das Imperium war allerdings noch lange nicht besiegt und es sollte eine andere Strategie anwenden, um die Basis sowie die Anführer der Rebellion aufzuspüren. Zudem war bereits vor der Zerstörung des ersten Todessterns mit dem Bau eines zweiten Todessterns im Orbit von Endor begonnen worden. Auch wenn der finale Sieg der Rebellen-Allianz und der späteren Neuen Republik über das Imperium noch in weiter Ferne liegen sollte, markierte die Schlacht von Yavin einen so entscheidenden Wendepunkt im Galaktischen Bürgerkrieg, das sie später dafür sorgen sollte, dass vor bzw. nach der Schlacht von Yavin (VSY bzw. NSY) als Zeitangaben in einem späteren Kalendersystem werden sollte.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Der Todesstern[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Erster Todesstern

Das Konzept des Todessterns begann ursprünglich als die Idee eines Expeditionskampfplanetoid von Raith Sienar. Dieser besaß noch keinen Superlaser, war auf Eisasteroiden als Treibstoff angewiesen und bräuchte zudem noch einige Fortschritte im Bereich der Hypermaterientechnologie um ihn mit Energie zu versorgen. Dennoch entsprach der Kampfplanetoid vom grundlegenden Konzept bereits dem späteren Todesstern. Sienar stellte seinen Entwurf seinem ambitionierten Freund Wilhuff Tarkin vor als er bereits das Interesse daran verloren hatte. Tarkin erkannte darin jedoch das Potenzial für eine mobile Kampfstation, deren offensiven Fähigkeiten gleichwertig zu ihren defensiven Fähigkeiten wäre. Eine solche Kampfstation wäre in der Lage eines der ältesten Probleme der Galaktischen Republik und der galaktischen Kriegsführung überhaupt zu lösen. Bisher stand nämlich jede zentrale Regierung oder Macht der Galaxis vor dem Problem, dass es quasi unmöglich – und vor allem unbezahlbar – war, jede einzelne der Milliarden bewohnten Welten in der Galaxis zu beschützen und zu überwachen, egal wie groß die Sternenflotte dieser zentralen Regierung war. Der Weltraum war einfach zu groß für jedwede militärische Macht um sie zu beherrschen, ohne die Ausgaben so sehr in die Höhe zu treiben, dass die jeweilige Regierung in den Bankrott treiben würde. Ein gerissener Gegner könnte so eine Regierung stets damit schlagen und deren Truppen binden, indem er immer wieder kleine Präzisionsschläge durchführt und anschließend in den weiten des Weltraums verschwindet. Eine Kampfstation mit genügend Feuerkraft um einen ganzen Planeten ernsthaft und und substanziell zu beschädigen könnte diese Gleichung jedoch umdrehen. Alleine die Angst vor solch einer Kampfstation würde Welten davon abhalten Piraten, Aufständische oder feindliche Zentralregierungen zu beherbergen. Dies sollte die Grundlage seiner späteren Tarkin-Doktrin sein.[24]

Der Todesstern.

Tarkin stellte das Konzept dem Obersten Kanzler Palpatine vor und gab die Idee dabei als seine eigene aus. Palpatine war von der Idee fasziniert und übertrug den Auftrag zur Erforschung der nötigen Hypermaterientechnologie um so eine Kampfstation mit Energie zu versorgen, sowie die für die Station nötigen Struktur, an Bevel Lemelisk,[24] der dabei vom Twi'lek Tol Sivron[25] und den Geonosianern unter dem Befehl von Poggle dem Geringeren unterstützt wurde. Nachdem Geonosis sich von der Republik lossagte und zu beginn der Klonkriege von der Republik wieder erobert wurde, brachte Darth Tyrannus die Pläne der geheimen Waffe wieder zurück an seinen Meister Darth Sidious. Während der Klonkriege gelangen es Klonkrieger eine der größten technologischen Herausforderungen mit dem Superlaser zu lösen, indem sie während der Schlacht von Mygeeto mygettische Kristalle für das Projekt sichern konnten, die anschließend Teil des Projekts Hammerstab werden sollten. Kurz vor Ende der Klonkriege wurde mit dem Bau der Kampfstation im Orbit von Geonosis begonnen und kurz nach der Gründung des Galaktischen Imperiums wurde Tarkin als erster der Großmoffs zu dem Projekt hinzugezogen.[26] Die Entwicklung und den Bau übernahm ab jetzt die Imperiale Abteilung für Militärforschung und der Chefkonstrukteur war erneut Bevel Lemelisk.[27][28] Trotzdem verliefen die Bauarbeiten an der nun „Todesstern“ genannten Kampfstation äußerst langsam. Zudem wurde die Baustelle mehrmals verlegt. Zunächst von Geonosis nach Seswenna und von dort ins Patriim-System. Mit der Zustimmung Palpatines schuf Tarkin das sogenannte Schlund-Forschungszentrum, wo unter der Aufsicht von Lemelisk eine verkleinerter Prototyp des Superlasers zusammen mit einer skelettartigen Sphärenstruktur konstruiert werden sollte. Dies gelang den Ingenieuren, so dass die grundlegende Idee durchaus funktionierte. Anschließend wurde die Baustelle ein letztes mal nach Horuz verlegt (auch Despayre genannt), einer imperialen Strafkolonie. Hier sollten die Bauarbeiten mithilfe von Sklavenarbeitern fertiggestellt werden, die man sich vor allen von Kashyyyk holte.[26]

Während der Entwicklung und Konstruktion musste das Imperium diverse Probleme überwinden, insbesondere bei der Energieversorgung und dem Bau des Superlasers. Zuerst sollte sich letzterer am Äquator der Kampfstation befinden, wurde später jedoch in eine der Hemisphären verlegt. Acht Verstärkungskristalle mussten entlang der Kreislinie der Wanne positioniert werden, die Unterstützungsstrahlen produzierten, die oberhalb der zentralen Fokuslinse des Superlasers gebündelt werden sollten, um so einen einzigen Strahl zu erschaffen, der einen ganzen Planeten zerstören konnte. Allerdings mussten die Unterstützungsstrahlen perfekt kalibriert und ausgerichtet werden oder der zentrale Strahl würde Defokussieren und sich in einer Serie von Rückstreuung auflösen, die gefährlicher für den Todesstern selbst als für sein Ziel war. Zudem verbrauchte der Superlaser nahezu alle Energie des Hypermaterienreaktors, dass in früheren Iterationen während des Feuerns so viel Energie verbraucht wurde, dass andere Systeme wie etwa die Schilde und die Lebenserhaltung ausgeschaltet wurden. Der Feuerprozess erzeugte zudem Magnetfelder und einen Gravitationsfluss, die aufgelöst werden mussten, da man ansonsten befürchtete, dass es die Station zerreißen würde oder zumindest Verstärkungskristalle verschieben könnte. Letztendlich konnten all diese Probleme gelöst werden, allerdings mit der Einschränkung, dass der Todesstern seinen Superlaser nur einmal alle 24-Stunden mit voller Energie abfeuern konnte.[22] Die Stärke des Superlasers war allerdings skalierbar und konnte auch so herunter geregelt werden, dass er ein einzelnes Großkampfschiff zerstören oder um Bodenunterstützung zu geben, etwa bei einer Landungsoperation. Eine planetare Bombardierung durch den Superlaser (ohne den Planeten dabei zu zerstören) sollten Landungsoperation der Armee schnell und einfach machen.[29][30] Allerdings konnte der Superlaser bereits mit 33-Prozent seiner Leistung die Kruste eines Planeten massiv beschädigen und seine Atmosphäre in Brand setzen, was letztendlich alles Leben auf ihm auslöschen würde.[31]

Nach der bisherigen etablierten militärischen Doktrin des Imperiums war es so, dass die Sternenflotte den Weltraum kontrollierte, so dass sie die Armee bei Bodenangriffen unterstützen konnte. Mit dem Todesstern sollte sich dies ändern. Neue Denker, die mit ihrer Doktrin die eher traditionellen imperialen Admiräle vor den Kopf stießen, sahen ein Modell vor, dass die schiere Präsenz des Todessterns es der Armee ermöglichte völlig frei zu handeln.[26] Diese Idee entstammt einer Beobachtung Tarkins, der schon früh feststellte, dass der Durchschnittsbürger weniger in konkreten Zahlen denkt sondern in Symbolen. So liege nach Tarkin die Effektivität in der Bedrohlichkeit eines Sternenzerstörers vor allem an seiner Größer. Wenn ein Sternenzerstörer bereits ausreicht um die Bevölkerung eines Planeten einzuschüchtern und von einem Aufstand abzuhalten, dann würde eine noch mächtigere Waffe, die ganze Sternensysteme vernichten könnte, ein noch viel effektiveres Symbol der Einschüchterung sein.[32] Der Todesstern war genau diese Waffe. Sollte die Armee nämlich während ihrer Bodenoperation auf Widerstand stoßen, würde sie sich zurückziehen und der Todesstern würde die Welt mit ihrer Zerstörung bedrohen.[26] Alternativ konnte er die Armee direkt Feuerunterstützung geben, ohne den Planeten dabei zu zerstören.[30] Letztendlich sollte die Furcht vor dem Todesstern die Tücken der Statenlos-Strategie durchbrechen, so das kein Planet es mehr wagen würde Aufständische zu beherbergen, denn der Preis hierfür wäre die eigene Vernichtung.[25] Es waren jedoch nicht alle im Imperium von der Effektivität des Todessterns und dem „neuen Modell“ überzeugt. So glaubten sie, dass nicht durch Aufständische übernommene Planeten das größte Problem wären, sondern die Rebellenflotte an sich, die in ihren Augen eine viel größere Bedrohung darstellte. Dieser Überlegung folgend zweigte das Todesstern-Projekt zu viele Mittel von anderen Projekten ab, insbesondere von den neuen Supersternenzerstörern, deren Baufortschritte seit längerem stagnierten.[26]

Die verschiedenen Vertreter des Imperiums aus der Kommandostruktur des Todessterns im Konferenzraum.

Die Aufgabe das Kommando über den Todesstern zu organisieren, war eine komplexe Aufgabe, da er sowohl von der Imperialen Armee, der Imperialen Sternenflotte und dem Sturmtruppen-Korps genutzt werden sollte, und alle diese Parteien, sowie natürlich die Politik als auch der Imperator selbst ein Interesse an der Verwendung der Station hatten.[27][29][33] So war die Armee für Landeoperationen mit ihren Armeetruppen zuständig, die vom Todesstern aus starten sollten, während nahezu das gesamte Personal, welches den Todesstern steuerte von der Sternenflotte stammte.[29] Um aber wiederum die Loyalität der Besatzung zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Kampfstation immer in den Händen von Offizieren lag, die der Neuen Ordnung gegenüber loyal waren, bestand der Imperator darauf, dass auch zwei volle Legionen von Sturmtruppen auf dem Todesstern stationiert werden sollten.[27] Somit gehörte strenggenommen fast das gesamte Personal auf dem Todesstern zum Militär. Es gab nur wenige Ausnahmen, wie etwa vereinzelte Zivilisten, aber auch die diversen Agenten des Imperialen Sicherheitsbüros, die als Teil von KOMENOR zur Imperialen Bürokratie gehörten.[10][29][34] Zudem entwickelte sich selbst bereit der unfertige Todesstern zu einem geheimen Gefängnis, in dem Aufständische, Rebellen, aber auch politische Gefangene untergebracht wurden[35][36] und von entsprechendem Personal bewacht werden musste.[37] Letztendlich wurde eine strikte Kommandohierarchie eingeführt, wie überall im Imperium. Es wurde ein Kommandotriumvirat gebildet, dass aus jeweils einem Vertreter der Politik, der Imperialen Armee und der Imperialen Sternenflotte bestand. Diese Personen waren Großmoff Wilhuff Tarkin, Hochgeneral Cassio Tagge und Admiral Conan Antonio Motti. Unterhalb dieser Ebene befanden sich wiederum die Leiter der Armeeoperationen, Flottenoperationen und Stationsoperationen, die ursprünglich den Rang eines Oberst bekleideten.[33]

Die Stationsoperationen war eine neue Teilstreitkraft, die extra für den Todesstern als Teil der Sternenflotte gegründet wurde[29] und sollte wie die anderen von einem Leiter eigentlich im Rang ein Oberst geleitet werden,[33] allerdings setzte Tarkin durch, dass diese Position an seinen langjährigen Weggefährten General Hurst Romodi ging.[15] Außerhalb dieses Triumvirats und seinen Operationsleitern befand sich Darth Vader der als Sonderbeauftragter des Imperators auf den Todesstern entsendet wurde und nicht unter die normale Kommandostruktur fiel. So war aus einem reinen Akt der militärischen wie auch politischen „Höflichkeit“ nur Tarkin unterstellt und musste sich vor niemanden sonst rechtfertigen. Er konnte uneingeschränkt jeder Person im Rang eines Oberst, sowie den drei Leitern der Operationen,[Anmerkung 1] und abwärts Befehle erteilen und es war auch bekannt, dass er selbst Motti und Tagge seinen Willen aufzwingen konnte. Ebenfalls nicht in die normale Kommandostruktur integriert waren die Sturmtruppen, auch wenn sowohl Tarkin, die Armee und die Sternenflotte auf sie zurückgreifen konnten. Allerdings waren die Sturmtruppen einzig dem Imperator gegenüber zur Loyalität verpflichtet, auch wenn sie gerüchteweise direkt Lord Vader als Sonderbeauftragten unterstanden.[33] Bei einer der beiden Sturmtruppenlegionen handelte es sich sogar um die 501. Legion, die auch als „Vaders Faust“ bekannt war und ihn seit dem Klonkriegen diente.[36] Weitere wichtige Personen aus Tarkins persönlichem Stab waren sein Chefberater Moradmin Bast und der ISB-Oberst Wullf Yularen.[38][39]

Der fertige Todesstern sollte einen Durchmesser von 160 Kilometern haben[22] und war neben dem Superlaser noch mit 15.000 Turbolaserbatterien, 5.000 schweren Turbolasern, 2.500 Laserkanonen, 2.500 Ionenkanonen, 768 Traktorstrahlprojektoren und 440 Protonentorpedobänken bewaffnet.[40] Die Kampfstation wurde von zwei Ionenantrieben angetrieben, welche eine Sublichtgeschwindigkeit von 10 MGLT erreichen konnten. Zudem gab es ein Netz aus 123 miteinander verbundenen Hyperantriebfeldgeneratoren, wodurch der Todesstern ein faktisch ein Hyperantrieb der Klasse 4 besaß und einen Reserveantrieb der Klasse 20.[41] In seinen Hangars und Docks hatte der Todesstern platz zum mitführen von 4 Angriffskreuzern, 3.600 Angriffstransportern, 7.200 Sternenjäger der TIE-Serie, 2.840 Blitzjägern, 1.860 Landungsbooten, 13.000 Unterstützungsschiffen und 11.016 Bodenfahrzeugen, darunter 2.800 Kampfläufer.[42] Zudem brauchte die Station eine Vollbesatzung von mehr als einer Million.[22] Neben den Soldaten und Fahrzeugpiloten der Imperialen Armee[29] befanden sich sowohl reguläre Sturmtruppen, wie auch spezialisierte Sturmtruppeneinheiten an Bord, wie etwa Raumtruppen, Schneetruppen, Seetruppen, Sandtruppen und Scouttruppen.[27] Die restliche Besatzung bestand nahezu komplett aus der neu geschaffenen Stationsoperationen. All dessen Personal von Technikern, über Kanoniere, Astrogatoren, bis hin zu den Piloten stammte jedoch aus den Reihen der Imperialen Sternenflotte. Der Todesstern war nämlich, trotz aller Bemühungen als ein gemeinsames Projekt zu gestalten, ein Projekt der Imperialen Sternenflotte. Somit waren es auch Flottenoffiziere, die die Befehle gaben und Flottenpersonal, dass an den zahllosen Konsolen und Kommandoposten saß, die diese Befehle ausführten.[29]

Imperiale Todessternsoldaten.

Aber auch auf die Auswahl dieses Personals übte Tarkin großen Einfluss. Er wollte, dass seine Kampftation mit dem Besten Personal ausgestattet wurde, dass die Galaxis zu bieten hatte, sowohl was die Offiziere, als auch die reguläre Besatzung anbelangte. Tarkin verfolgte hierbei das Motto, dass je mächtiger eine Waffe im Inneren war, desto mächtigere Schläge konnte sie nach Außen verteilen.[43] So wurden die besten, ambitioniertesten, der Neuen Ordnung ergebensten und (damit oft verbunden) jüngsten Offiziere auf den Todesstern versetzt und bildeten den Kader der „Todessternoffiziere“. Während bei früheren Offizieren des Imperiums blinde Loyalität angenommen wurde, war es bei diesen Offizieren eine klare Voraussetzung. Ihre Fähigkeiten stellten sicher, dass sie die einzelnen Systeme des Todessterns perfekt beherrschten, während ihre Ambition dafür sorgte, dass sie begierig darauf waren in der Kommandohierarchie weiter aufzusteigen.[44] Als reguläre Soldaten verfolgte Tarkin die Vision, dass seine ultimative Kampfstation von einer neuen Art von Soldaten beschützt werden sollte. Die neu geschaffenen Todessternsoldaten erhielten eine spezielle Uniform, die sie vom Rest der Besatzung abhob und zudem Tarkins Doktrin der Furcht repräsentierte. Sie zeichneten sich durch spezielles Training und eine eingeschränkte Kommandantenausbildung aus, wodurch sie sich den verschiedenen Situationen besser anpassen. Dieser Grand an Individualität sollte jedoch mit einer erbitterten Loyalität gegenüber der Neuen Ordnung ausgeglichen werden. Auch die Piloten, die für den Todesstern ausgewählt wurden, gehörten zu den Besten. Sie flogen alles die Raumfähren, sowie Patrouillen- und Angriffsschiffe. Wobei die Besten von ihnen, die TIE-Piloten, die gefürchteten TIE-Jäger flogen.[45]

Die letzte Gruppe waren die Todessternkanoniere. Tarkin ließ hierfür die Elite der Kanoniere aus allen Kampfeinheiten des Imperiums zum Todesstern versetzten. Die höchstrangigsten und bestausgebildesten von ihnen wurden wiederum dem Superlaser zugeteilt.[45] Hierzu gehörte der Flottenobergeschützoffizier Tenn Graneet,[10] sowie die Alderaanerin Niclara Varnillian.[46] Über Monate trainierten die Kanonierteams zusammen und führten diverse Simulationen durch. Eintausend Angriffe der Rebellenflotte wurden simuliert, die eintausend Schlachtpläne ausführten die von Tarkins Stab erdacht wurden und eintausend Angriffe wurden erfolgreich von den Kanonieren abgewehrt. Allerdings kam dabei niemand auf die Idee ein Szenario zu entwerfen, bei dem Gruppen von kleinen Raumjägern einen Angriff starten würden, statt einer großen Armada. Dennoch übertrafen sich die Kanoniere bei ihrer Aufgabe, was nicht zuletzt auch daran lag, dass irgendjemand in der Kommandohierarchie daran gedacht hatte gut funktionierende Kanonierteams zusammen auf den Todesstern zu versetzten. Allerdings entschied kurz vor der Schlacht von Yavin ein übereifriger Offizier aus General Tagges Stab die Kanonierteams neu zu sortieren. Er sortierte sie alphabetisch neu, mit dem Hintergedanken, dass die Todessternkanoniere in jeder nur erdenklichen Kombination effektiv sein sollten. Mit diesem einen Befehl war die lange aufgebaute Einheit der Kanonierteams und ihrer Zielkoordinatoren dahin und das Verteidigungsnetz der Kampfstation war kompromittiert.[47]

Das Imperium führte bereits vor der endgültigen Fertigstellung des Todessterns und Schlacht von Yavin eine Liste mit potenziellen Zielen für ihn und den Superlaser. In dieser wurde festgelegt, dass nur Großmoffs mit gültigen Codes den Feuerbefehl auf eine dieser Welten geben durften und auch nur mit Genehmigung des Imperialen Oberkommandos und des Imperators. Diese Liste teilte sich in zwei Kategorien: potenzielle und vermutete Rebellenbasen, sowie Planeten die die Rebellion politisch oder strategisch unterstützen. In der ersten Kategorie befanden sich Brigia, Dantooine, Edan II, Golrath, Polis Massa, Talay, Tierfon, Tomark II und die Vergesso-Asteroiden. In der zweiten Kategorie befanden sich Alderaan, Chandrila, Isis, Kashyyyk, Mon Cala, Neu-Plympto, Ord Pardron Ralltiir und Sullust.[48]

Jagd auf die Baupläne[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Operation Skyhook

Überläufer und Saboteure auf dem Todesstern[Bearbeiten]

Unterdessen begann sich jedoch auch auf dem Todesstern Widerstand gegen das Imperium zu erheben. Der Archivar Atour Riten, der entflohene Sträfling Celot Ratua Dil, der Arzt Kornell Divini, die Wirtin Memah Roothes, der Sturmtruppler Nova Stihl, der Rausschmeißer Rodo, die Zwangsarbeiterin Teela Kaarz und der TIE-Pilot Villian Dance schmiedeten im Hard Heart, einer Cantina auf dem Todesstern, einen Fluchtplan, um die Kampfstation gemeinsam zu verlassen. Atour Riten und sein Droide P-RC3 hatten die Möglichkeit, einen Einsatzplan für ein Shuttle zu fälschen und die Komverbindung zwischen der Hangarkontrolle und der Flugkontrolle zu seiner Bibliothek umzuleiten, wo P-RC3 das Öffnen der Tore bestätigen sollte. Außerdem konnte er die Traktorstrahlen in der entsprechenden Sektion des Todessterns für einige Momente lahm legen. Villan Dance wäre dann als erfahrener Pilot in der Lage, die Gruppe mit dem Shuttle in Sicherheit zu fliegen.[10]

[16]

Der Plan der Rebellen[Bearbeiten]

Die Zerstörung Alderaans war ein Schock für die Galaxis und die Rebellen. Andere „Problemwelten“ des Imperiums erhielten bereits Warnungen, dass ihnen das selbe Schicksal drohen würde. Doch trotz dieser Bedrohung eines Genozids bisher unbekannten Ausmaßes, brach die Rebellen-Allianz nicht aus einander und viele Rebellen blieben ihrem Eid treu weiter bis zum Sieg zu kämpfen. Der Todesstern war keine zielgerichtete Waffe und die Basen der Rebellen waren über die ganze Galaxis verstreut, zum Teil auch auf Welten des Imperiums. Das Kalkül der Rebellen war somit,[55] komplett konträr zu den Überlegeungen Tarkins,[56][25] dass der Todesstern nicht alle diese Basen zerstören konnte, ohne dabei auch loyale Bürger des Imperiums mit zu vernichten. Sollte der Todesstern also losziehen um alle Planeten mit Rebellenbasen zu zerstören, würde dies letztendlich auch die loyalen Welten des Imperiums dazu bringen dagegen zu rebellieren – rein aus eigenem Überlebensinstinkt. Der Todesstern konnte also wenn nur gegen reine „Rebellenplaneten“ eingesetzt werden, also solche Welten, die komplett der Rebellen-Allianz gehörten oder bis auf Rebellenbasen komplett unbewohnt waren. Und zum Glück für die Allianz wusste das Imperium nicht, wo sich diese Welten befanden[55] – auch wenn das Imperium einige Welten im Verdacht hatte.[48] Was die Rebellen wiederum nicht wussten war, dass Tarkin den Millennium Falken, als er auf dem Todesstern festgehalten wurde, mit einem Peilsender ausgestattet wurde, der den Todesstern direkt zu ihrem Hauptstützpunkt bringen sollte. Nur Prinzessin Leia hatte einen Verdacht, dass das Imperium den Falken irgendwie verfolgen würde, da sie ihre Flucht zu als einfach empfand.[1][57]

Nachdem der schnellen Unterwerfung der Sezesseionswelten nach der Veröffentlichung der Deklaration der Rebellion[55] und dem desaströsen Scheitern von Operation Domino als initiallier Kriegsplan der Allianz,[58] konnten die Rebellen seitdem immer wieder erfolgreiche Guerillaoperationen gegen das Imperium durchführen. Dennoch fehlte der Rebellion immer noch großer formeller Sieg gegen die Imperiale Sternenflotte erringen. Unbeabsichtigter und gezwungener Weise stand dieser nun womöglich mit einem Angriff auf den Todesstern bevor.[55] Um gegen den Todesstern vorgehen zu können, zogen die Rebellen viele ihrer Kräfte auf der Basis des Dschungelmonds Yavin 4 zusammen.[59][60] So traf die Unabhängigkeit kurz nach einem Zusammentreffen mit der Immortal bei Bestine IV bei Yavin ein.[61] Der Mon-Calamari-Kreuzer reparierte seine geringen Schäden aus der vorherigen Schlacht und transferierte teile seine drei Staffeln Rot, Gold und Blau zur Basis.[60] Andere Teile kamen von der früheren Dantooine-Basis oder aus anderen bekannten Staffeln, wie den Gelben Asse von Tierfon.[59] Zuvor hatten mehrere Rebellen, darunter Biggs Darklighter und andere Meuterer der Randekliptik, bereits in einer Operation X-Flügler aus einem Montagewerk der Incom-Gesellschaft und in einer weiteren Astromechdroiden von Commenor für die Yavin-Basis gestohlen. Bei diesen Einsätzen verlor Derek Klivian sein Bein und Cesi Eirriss ihr Leben. Da Klivian durch eine Krankheit weiterhin ausfiel,[62] mussten beide für den nun folgenden Einsatz ersetzt werden.[63]

Nach der Ankunft des Falken auf Yavin 4 begannen die Rebellen mit der Auswertung der Baupläne die sich im Speicher von R2-D2 befanden.[1] Jan Dodonna und sein Stab untersuchten sie eingehend auf Schwachstellen, um ihren Angriff zu planen.[22] Zuerst schien es, als hätte der Todesstern keine Schwächen. Die Zahl der Geschütze und Kanoniere überstiegen die Zahl der Sternenjäger, die die Allianz auf Yavin hatte um mehr als den Faktor 500. Die Schilde und die Panzerung der Station war zu stark um sie mit regulären Waffen zu beschädigen. Die erste Idee, die Dodonna hatte, war jedes Schiff der Allianzflotte Welle für Welle in den Todesstern zu rammen, um so die Panzerung zu durchschlagen und zu hoffen, dass dadurch die Kampfstation funktionsunfähig werden würde. Dies war jedoch eine Idee für einen allerletzten Ausweg, da dies unweigerlich das Ende der Rebellen-Allianz bedeuten würde. Sie bot allerdings die Möglichkeit, dass hierdurch Zeit erkauft werden würde, die es ermöglichen könnte eine neue Rebellion entstehen zu lassen, die ohne die Bedrohung durch den Todesstern gegen das Imperium kämpfen könnte. Dodonna suchte nach Alternativen, war allerdings auch bereit solch eine Selbstmordmission zu befehligen, wenn die Rebellion sowieso sterben würde.[64]

Die Sternenjäger der Rebellen-Allianz im Hangar der Yavin-Basis.

Ein deutlich realistischere Option schien zunächst einen Angriff auf den Superlaser selbst. Eine dortige tatsächliche Schwachstelle waren die Verstärkungsskristalle der Unterstützungsstrahlen, deren Zerstörung oder Beschädigung den Superlaser unbrauchbar machen würden. Allerdings waren für solch einen Angriff Großkampfschiffe nötig, die die Rebellen-Allianz nicht zur Verfügung hatte. Die Verteidigung des Todessterns war allerdings so entworfen worden, dass er so einen Angriff abwehren konnte.[22] Das Oberkommando der Allianz war zwar zu der Überzeugung gelangt, dass sie im Kampf gegen den Todesstern bereit ist entweder ihren Hauptstützpunkt auf Yavin oder die Allianzflotte zu verlieren, aber nicht beides. Aus diesem Grund entschied es sich dagegen die Flotte bei dieser Schlacht einzusetzen.[65] Zudem wusste man, dass die Allianzflotte sowieso keine Chance hätte länger gegen die Imperiale Armada zu bestehen. Sie war deshalb über die gesamte Galaxis verteilt um eine mobile Einsatzgruppe zu bilden. Sie umfassten zwar die Mon-Calamari-Sternenkreuzer unter dem Kommando von Admiral Ackbar, aber beheimtatete eben auch die Zivilregierung der Allianz unter der Führung von Mon Mothma.[66] Ein Angriff auf den Todesstern musste also mit den vor Ort verfügbaren X- und Y-Flüglern der Yavin-Basis ausgeführt werden.[22] Tatsächlich waren kleine Einmannjäger in der Lage die Verteidigung des Todessterns zu durchdringen. Die vielen Turbolaser des Todessterns waren eher willkürlich platziert, wodurch die Verteidigung große Lücken enthielt. Zudem waren sie für die Bekämpfung von Sternenjägern eher ungeeignet. Das Imperium ging nicht davon aus, dass ein Jäger genügend Feuerkraft verfügte um mehr als auch nur eine Delle in die Außenhülle der Kampfstation zu drücken.[67]

Aus diesem Grunde fasste man als Alternative die Zerstörung des Rektors ins Auge. Da man jedoch keine Zeit mehr hatte ein Infiltrationsteam zusammenzustellen um den Reaktor von innen zu beschädigen oder zu zerstören, begann Dodonna und die Techniker der Massassi-Basis noch genauer zu analysieren.[22] Eine große Hilfe bei der Analyse war Evram Lajaie, der aufgrund seiner Expertise im Bereich Raumverteidigung und Kampfstationen die Pläne sehr schnell analysieren konnte.[68] Als sich der Tag den Abend näherte beendete Dodonna seine Analysen, machte sich Notizen für den nächsten Tag und plante zu Bett zu gehen. Allerdings konnte er nicht schlafen und dachte weiter über das Problem nach. Er kam zu keinem neuen Ergebnis, weshalb er, als er in der Nähe ein Kind schreien hörte, dass in einem Bereich für Flüchtlinge in der Basis untergebracht war, zu diesem ging und versuchte es zu beruhigen. Er erzählte dem kind eine alte Geschichte über einen Jedi-Ritter der einen Drachen mit seinem Lichtschwert tötete um ein Dorf zu retten. Hierfür zielte der Jedi gezielt auf eine Schwachstelle, eine Lücke in dessen Schuppenpanzer. Nachdem das Kind eingeschlafen war, schaute Dodonna erneut auf die Pläne, da ihm die Geschichte selbst auf eine Idee gebracht hatte. Er suchte nun nach der Lücke im Schuppenpanzer des Drachen. Die Landebuchten und auch die Abfallschächte waren entsprechend gesichert, wie auch die Kommunikationstürme, die mit doppelten Schilden ausgestattet waren und zudem Ersatzenergiegeneratoren besaßen, falls einer ausfallen sollte. Also konzentrierte er sich wieder auf die Energieversorgung und stieß letztendlich auf den Lüftungsschacht. Ein gezielter Treffer durch den Schacht führte direkt zum Reaktor.[64] Zum gleichen Schluss kam auch auch Lajaie, der ebenfalls diese entscheidende Schwachstelle fand.[68]

Die Energieversorgung offenbarte zudem noch eine zweite Schwachstelle. Imperiale Konstrukteure legten schon immer viel Wert darauf ihre Systeme redundant anzulegen, insbesondere im Falle von Maschinen und Energiesystemen. Fällt also ein System aus, springt ein anderes dafür ein und übernimmt dessen Aufgabe. Auch waren diese Systeme miteinander verbunden. Brauchten etwa die Waffensysteme mehr Energie, konnte sie diese aus den Maschinen der Lebenserhaltung umgeleitet werden. Beim Todesstern wurde dieses System noch verbessert. So war jedes Subsystem mit jedem anderen Verbunden und waren zudem auch noch direkt an den Hauptreaktor angeschlossen. Die Idee dahinter war es, jederzeit jedes System und Subsystem mit Maximalenergie versorgen zu können. Ein Treffer des Reaktors hätte unter normalen Umständen den Todesstern zwar lahmgelegt, ihn aber nicht zerstört. Durch die Verbindung aller Systeme miteinander und dem Reaktor würde jedes dieser Systeme jedoch bei einem Treffer einen Energierückschlag erzeugen und zu einer Kettenreaktion führen würde. Die gesamte Station würde somit explodieren.[69]

Ablauf[Bearbeiten]

Vorbereitende Schläge[Bearbeiten]

Am nächsten Tag[64] war der Todesstern im Yavin-System eingetroffen und die Allianz musste ihren Angriff vorbereiten.


[21] [70]


Dodonnas Finaler Plan[Bearbeiten]

General Jan Dodonna stellt den finalen Angriffsplan auf den Todesstern vor.

Der Hauptangriff[Bearbeiten]

Ein TIE-Jäger greift einen der X-Flügler an

Währenddessen setzte Atour Riten seine Mitverschwörer darüber in Kenntnis, dass der ideale Zeitpunkt zur Flucht gekommen sein, worauf diese sich zu Lagerraum 3181 begaben. Kornell Divini wurde zu diesem Zeitpunkt jedoch wegen illegaler medizinischer Forschungen verhaftet und abgeführt, allerdings wurden seine Bewacher von einer durch Rebellenbeschuss verursachten Explosion von ihm getrennt und er konnte zu seiner Gruppe aufschließen. Am Hangar gelang es Rodo und Nova, zwei Wachen zu überwältigen, jedoch wurden sie wenig später von 15 Soldaten überrascht, weshalb Nova und Rodo den Kampf mit ihnen aufnahmen. Zwar wurden beide, nachdem sie etwa die Hälfte der Soldaten ausgeschaltet hatten, erschossen, doch verschafften sie dem Rest der Gruppe genug Zeit, um das E-2T-Medishuttle 5537 zu betreten und die Station zu verlassen. Allerdings bemerkte Vader den Abflug des Shuttles und befahl ihm, zur Station zurückzukehren. Als das Shuttle den Befehl nicht ausführte, nahm Vader an, das sich Deserteure an Bord befanden, weshalb er die Verfolgung aufnahm, Villian konnte ihm jedoch vorerst ausweichen.[10]

Der Todesstern explodiert nach Lukes Treffer

Flug durch den Todessterngraben[Bearbeiten]

Truppenverbände[Bearbeiten]

Rebellen-Allianz[Bearbeiten]

Da die Rebellion für den Angriff auf den Todesstern keine Großkampfschiffe einsetzen konnte[22] und wollte,[65] standen ihr nur die Raumjäger der Yavin-Basis (Rufzeichen Basis Eins) zur Verfügung.[22] Diese umfassten zwei Staffeln X-Flügler,[11][12][22] zwei Staffeln Y-Flügler,[71] sowie mindestens zwei R-22-Speerspitze-Abfangjäger.[20][21] Nicht alle Staffeln besaßen die volle Sollstärke von zwölf Raumjägern.[54][12]

Basis Eins[Bearbeiten]

Staffel Gold[Bearbeiten]

Zwei Y-Flügler der Gold-Staffel durchfliegen den Todessterngraben.

Die Staffel bestand aus 8[1] BTL-A4 Y-Flügel Sternenjägern.[12]

Staffel Rot[Bearbeiten]

Die Mitglieder der Rot-Staffel vor ihrem Einsatz.

Die Staffel bestand aus 12 T-65B und T-65C-A2-X-Flügel-Sternenjägern.[11][17][18]

Staffel Blau[Bearbeiten]

Die Staffel bestand aus 6 T-65B und ggf. T-65C-A2-X-Flügel-Sternenjägern.[12][17][18] Ihre Hauptaufgabe bestand darin zusammen mit der Grün-Staffel den Superlaser anzugreifen und zu beschädigen und so unbrauchbar zu machen. Selbst wenn dies nicht klappen sollte, war ihr Ziel das Imperium von Staffel Rot und Gold abzulenken.[22]

Staffel Grün[Bearbeiten]

Die Staffel war mit Y-Flüglern bestückt.[71][Anmerkung 2] Ihre Hauptaufgabe bestand darin zusammen mit der Blau-Staffel den Superlaser anzugreifen und zu beschädigen und so unbrauchbar zu machen. Selbst wenn dies nicht klappen sollte, war ihr Ziel das Imperium von Staffel Rot und Gold abzulenken.[22] Zudem sollte sie Staffel Blau Deckung geben.[76]

  • Piloten unbekannt

Weitere Piloten[Bearbeiten]

Millennium Falke[Bearbeiten]

Galaktisches Imperium[Bearbeiten]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Rebellen-Allianz[Bearbeiten]

Das Imperium[Bearbeiten]

Darth Vader[Bearbeiten]

  • Bruchlandung auf Vaal[8]
  • Rückkehr zum Imperium
  • Suche nach der Identität des Piloten, der den Todesstern zerstört hat

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. ↑ Im Death Star Technical Companion, sowie seiner Übersetzung Der Todesstern – Technisches Handbuch, bekleideten die drei Leiter der Armeeoperationen, Flottenoperationen und Stationsoperationen ursprünglich den Rang eines Oberst. Spätere Quellen besetzten diese Positionen mit Personen im Rang eines Generals. Da es die ursprüngliche Intention des Death Star Technical Companion war, dass Vader allen unterhalb des Triumvirats direkt Befehle erteilen konnte, geht dieser Artikel davon aus, dass er es auch weiterhin kann, selbst nachdem diese nun einen höheren Rang bekleiden.
  2. ↑ Wenn laut The Essential Guide to Vehicles and Vessels (Seite 198) zwei Staffeln Y-Flügler an der Schlacht teilnahmen, von den vier anderen bekannten zwei mit X-Flüglern ausgestattet waren und nur eine weitere mit Y-Flüglern, dann muss folglich die letzte verbliebene Staffel, dessen Jäger ansonsten unbekannt sind, die zweite Y-Flügler-Staffel sein.
  3. ↑ Im Buch Galaxy Guide 1: A New Hope wird Fin Danglot als Beispielcharakter für einen Rebellenpiloten aufgeführt und zudem mit einem Zitat versehen: „Switch to targetting computers and let's blow this thing!“ Da dieser Satz nur in einem Kontext Sinn ergibt, in dem Danglot ihn als Pilot während der Schlacht gesagt hat, geht dieser Artikel davon aus, dass er an der Schalcht als Pilot beteiligt war.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 1,30 1,31 1,32 1,33 1,34 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  2. ↑ 2,0 2,1 The Making of Baron Fel
  3. ↑ Imperium – Darklighter
  4. ↑ 4,0 4,1 4,2 Adventure Journal (Ausgabe 3, Seite 30-38: „Galaxywide NewsNets“)
  5. ↑ Force Commander
  6. ↑ Rebellion Era Sourcebook (Seite 54)
  7. ↑ The Day after the Death Star!
  8. ↑ 8,0 8,1 Imperium – Auf verlorenem Posten
  9. ↑ Classics – Neue Planeten, neue Gefahren!
  10. ↑ 10,00 10,01 10,02 10,03 10,04 10,05 10,06 10,07 10,08 10,09 10,10 10,11 10,12 10,13 10,14 10,15 10,16 10,17 10,18 10,19 10,20 Die Macht des Todessterns
  11. ↑ 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 11,6 11,7 11,8 The Official Star Wars Fact File (Neuauflage) (YAV2)
  12. ↑ 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 12,12 12,13 12,14 12,15 12,16 The Official Star Wars Fact File (Neuauflage) (YAV3)
  13. ↑ 13,0 13,1 13,2 The Official Star Wars Fact File (Neuauflage) (YAV4)
  14. ↑ Die Macht des Todessterns (Seite 236)
  15. ↑ 15,0 15,1 The Essential Guide to Warfare (Seite 131)
  16. ↑ 16,0 16,1 16,2 16,3 16,4 Imperium – Verrat auf dem Todesstern
  17. ↑ 17,0 17,1 17,2 Galaxy Guide 1: A New Hope, Second Edition (Seite 68)
  18. ↑ 18,0 18,1 18,2 Raumschiffe und Fahrzeuge – Alle technischen Details im Aufriss (Seite 150 f., 195)
  19. ↑ Raumschiffe und Fahrzeuge – Alle technischen Details im Aufriss (Seite 154)
  20. ↑ 20,0 20,1 20,2 The Essential Guide to Warfare (Seite 179)
  21. ↑ 21,00 21,01 21,02 21,03 21,04 21,05 21,06 21,07 21,08 21,09 21,10 21,11 21,12 X-Wing (Computerspiel) (Mission: Anflug auf den Todesstern)
  22. ↑ 22,00 22,01 22,02 22,03 22,04 22,05 22,06 22,07 22,08 22,09 22,10 22,11 22,12 22,13 22,14 22,15 The Essential Guide to Warfare (Seite 153)
  23. ↑ 23,0 23,1 23,2 23,3 23,4 23,5 23,6 23,7 23,8 X-Wing Collector's CD-ROM: The Official Strategy Guide (Seite 316)
  24. ↑ 24,0 24,1 The Essential Atlas (Seite 168)
  25. ↑ 25,0 25,1 25,2 The Essential Guide to Warfare (Seite 151)
  26. ↑ 26,0 26,1 26,2 26,3 26,4 The Essential Atlas (Seite 170)
  27. ↑ 27,0 27,1 27,2 27,3 Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 17)
  28. ↑ Handbuch der Imperialen Streitkräfte – Kommandanten-Leitfaden (Seite 144, 149)
  29. ↑ 29,0 29,1 29,2 29,3 29,4 29,5 29,6 Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 59)
  30. ↑ 30,0 30,1 Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 67)
  31. ↑ Die Macht des Todessterns (Kapitel 55)
  32. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 10)
  33. ↑ 33,0 33,1 33,2 33,3 Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 74)
  34. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 71)
  35. ↑ The Force Unleashed (Videospiel)
  36. ↑ 36,0 36,1 Battlefront II
  37. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 68)
  38. ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 63, Eintrag: Bast, Chief Moradmin)
  39. ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 360, Eintrag: Yularen, Admiral Wullf)
  40. ↑ Handbuch der Imperialen Streitkräfte – Kommandanten-Leitfaden (Seite 150)
  41. ↑ Handbuch der Imperialen Streitkräfte – Kommandanten-Leitfaden (Seite 151)
  42. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 24)
  43. ↑ Galaxy Guide 1: A New Hope, Second Edition (Seite 54)
  44. ↑ Galaxy Guide 1: A New Hope, Second Edition (Seite 52)
  45. ↑ 45,0 45,1 Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 59 f.)
  46. ↑ Adventure Journal (Ausgabe 8, Seite 250 f.: „Wanted by Cracken“)
  47. ↑ Galaxy Guide 1: A New Hope, Second Edition (Seite 54 f.)
  48. ↑ 48,0 48,1 Handbuch der Imperialen Streitkräfte – Kommandanten-Leitfaden (Seite 156 f.)
  49. ↑ Battlefront: Elite Squadron (DS-Version)
  50. ↑ 50,0 50,1 Imperium – Das Gesicht des Krieges
  51. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Übergabe der Pläne an Leia)
  52. ↑ 52,0 52,1 The Official Star Wars Fact File (Neuauflage) (TAN1)
  53. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Beschützen Sie Leia)
  54. ↑ 54,0 54,1 Battlefront: Elite Squadron
  55. ↑ 55,0 55,1 55,2 55,3 Handbuch der Rebellenallianz (Seite 12 f.)
  56. ↑ The Essential Atlas (Seite 168, 170)
  57. ↑ Episode IV – Eine neue Hoffnung (Roman) (Kapitel 11)
  58. ↑ The Essential Guide to Warfare (Seite 161)
  59. ↑ 59,0 59,1 The Essential Guide to Warfare (Seite 157)
  60. ↑ 60,0 60,1 X-Wing Collector's CD-ROM: The Official Strategy Guide (Seite 303 f.)
  61. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Schutz des KRZ Independence)
  62. ↑ Imperium – Darklighter
  63. ↑ The Essential Guide to Warfare (Seite 159)
  64. ↑ 64,0 64,1 64,2 Galaxy Guide 1: A New Hope, Second Edition (Seite 62 f. „Dodonna's Story“)
  65. ↑ 65,0 65,1 Zeitalter der Rebellion – Grundregeln (Seite 402)
  66. ↑ The New Essential Chronology (Seite 111)
  67. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 85)
  68. ↑ 68,0 68,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 242, Eintrag: Lajaie, Evram)
  69. ↑ Der Todesstern – Technisches Handbuch (Seite 85 f.)
  70. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Bodenangriff auf den Todesstern)
  71. ↑ 71,0 71,1 The Essential Guide to Vehicles and Vessels (Seite 198)
  72. ↑ 72,00 72,01 72,02 72,03 72,04 72,05 72,06 72,07 72,08 72,09 72,10 72,11 The Essential Guide to Warfare (Seite 157-159)
  73. ↑ Star Wars Enzyklopädie (Seite 33, Eintrag: Blau-Führer)
  74. ↑ 74,0 74,1 Rebel Assault II – The Hidden Empire
  75. ↑ The Not-So Magnificent Seven auf StarWars.com (Archiv-Link)
  76. ↑ The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 367, Eintrag: Green Squadron (1))
  77. ↑ 77,0 77,1 77,2 X-Wing Collector's CD-ROM: The Official Strategy Guide (Seite 317)
  78. ↑ Galaxy Guide 1: A New Hope (Seite 63)
  79. ↑ Rebel Assault
  80. ↑ Operative Field Dossier - Skimmer

Die Schlacht von Yavin bildet den dramaturgischen Höhepunkt des Films Episode IV – Eine neue Hoffnung, der am 25. Mai 1977 in den USA unter dem Titel Star Wars (dt. Krieg der Sterne) in die Kinos kam. Bereits vor dem Filmstart erschien am 12. November 1976 die Romanadaption, die die Filmhandlung und die Ereignisse um die Schlacht von Yavin vorwegnahm.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Konzeption[Bearbeiten]

Der Angriff der Rebellenallianz auf den Todesstern basiert auf einem Grundkonflikt, den George Lucas schon sehr früh für Krieg der Sterne festlegte. Im Kern sollte es darum gehen, dass sich eine kleine Gruppe von Freiheitskämpfern gegen ein streng organisiertes und technologisch weit überlegenes Imperium zur Wehr setzt. Die Idee dazu war ursprünglich für Apocalypse Now (1979) vorgesehen, ein Filmprojekt, an dem Lucas mitarbeitete und für das sich aufgrund seiner starken Fixierung zu Themen und Schauplätzen des Vietnamkriegs lange Zeit kein Filmstudio begeistern konnte. Lucas begann daraufhin mit der Entwicklung von Krieg der Sterne und verlagerte viele der dort behandelten Themen, darunter auch der Grundkonflikt des Vietnamkriegs in den Weltraum.[1]

Die Entwicklung hin zum konkreten Ablauf der finalen Schlacht durchlief dabei eine Vielzahl von Änderungen. In einer der ersten vollständigen Ausarbeitungen, datiert auf Mai 1973, existiert zwar noch kein Todesstern, jedoch ein Kampf gegen eine „Weltraumfestung“, der direkt zu Beginn der Handlung stattfindet. Der finale Höhepunkt besteht in dieser Fassung dagegen aus einer Rettungsmission auf dem Planeten Alderaan, hier noch als Zentrum des Imperiums beschrieben. Dort infiltriert General Luke Skywalker gemeinsam mit einer Gruppe junger Kämpfer in Einmannjägern, den sogenannten Teufelsjägern („devil fighters“), einen imperiale Gefängniskomplex, um die Prinzessin zu befreien.[2] Erst im weiteren Verlauf der Entwicklung wurden der Gefängniskomplex und die Weltraumfestung zu einem einzigen Schauplatz zusammengeführt, die Rettung der Prinzessin an Bord dieser Station verlegt und die Schlacht an das Ende der Handlung gesetzt. In der ersten Rohfassung des Drehbuchs vom Mai 1974 taucht auch erstmals die Idee einer entscheidenden Schwachstelle in Form von mehreren Energieterminals auf, die sich an der Oberfläche der Weltraumfestung befinden und deren Vernichtung eine zerstörerische Kettenreaktion in Gang setzt.[3] Die Gruppe der Rebellen unter General Luke bestehen in dieser und der folgenden Fassung vom Juli 1974 aus einer primitiven Spezies, die wechselnd als Jawas und Wookees [sic] bezeichnet werden.[4] Obwohl diese Idee verworfen wurde, griff Lucas das Motiv eines primitiven Volkes, das gegen ein überlegenes Imperium kämpft, später mit den Ewoks in Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter erneut auf.[5]

Weitere bekannte Elemente der späteren Filmszenen folgten im Januar 1975 mit der zweiten Drehbuchfassung, die sich stärker auf die Entwicklung der Charaktere konzentriert und die finale Schlacht auch als eine persönliche Herausforderung für den Protagonisten darstellt. Statt einem Flächenangriff stand nun ein präziser Schuss auf eine winzige Schwachstelle im Vordergrund, nämlich einem thermischen Lüftungsschacht, der direkt zum Reaktor der Raumstation führt. Außerdem verlagerte sich der Schwerpunkt des Finales stärker auf ein spirituelles Element. In dieser Fassung hängt der Erfolg des Angriffs nicht mehr ausschließlich vom fliegerischen Können der Rebellen ab, sondern auch vom Einsatz der Macht in Form eines Kiber-Kristalls [sic]. Die spätere Mentorrolle Ben Kenobi verkörpert hier noch Luke Starkillers Vater, der sich während der Schlacht in der Rebellenbasis aufhält und dort den Kiber-Kristall einsetzt, um die Dunkle Seite zurückzuhalten. Während des Gefechts steuert Luke zwar den Jäger, die entscheidenden Schüsse werden jedoch von seinen Bordschützen C-3PO und Bail Antilles abgegeben. Kurz vor dem Angriff rät C-3PO Luke, das Schiff um zwölf Grad zu neigen. Daraufhin feuern C-3PO und Antilles die Schüsse ab, die schließlich zur Vernichtung der Station führen.[6] Auch die Rückkehr von Han Solo zur Unterstützung Lukes während des finalen Angriffs findet sich in dieser Fassung wieder. Dabei kollidiert Vader mit Han Solos Schiff und rammt es, woraufhin Han und Chewbacca das Schiff mit einer Rettungskapsel verlassen müssen.[6] Bis zur vierten und finalen Drehbuchfassung wurden weitere Anpassungen vorgenommen, die dazu führten, dass die Rebellen in Einmannjägern fliegen und alleine Luke die entscheidenden Schüsse abfeuert. C-3POs technische Unterstützung wich dabei einer Botschaft des in der Rebellenbasis befindlichen Ben Kenobi, der über eine Funkverbindung zum Einsatz der Macht rät.[7] Nach der Entscheidung, Ben auf dem Todesstern sterben zu lassen, spricht der Jedi-Meister schließlich über die Macht zu Luke.[8]

Produktion[Bearbeiten]

Als visuelle Vorlage für den Ablauf der Weltraumschlacht diente historisches Filmmaterial von Luftkämpfen aus dem Zweiten Weltkrieg. George Lucas schnitt dieses Archivmaterial zusammen, um seinen Mitarbeitern von ILM und den Cuttern ein Gefühl von der Geschwindigkeit und den Kameraperspektiven zu vermitteln, die er sich für den Angriff auf den Todesstern vorstellte. Lucas strebte eine Dynamik an, die sich deutlich von anderen Science-Fiction-Filmen dieser Zeit wie beispielsweise 2001: Odyssee im Weltraum (1968) unterscheiden sollte. Statt den üblichen statischen Kamerafahrten verfolgte Lucas einen dokumentarischen Stil mit einer spontan wirkenden Kameraführung.[10] Um dies zu realisieren, entwickelte das ILM-Team von John Dykstra das nach ihm benannte Dykstraflex-System. Herzstück dieser Technologie war ein computergesteuerter Kamerakran, der die Bewegungen auf mehreren Achsen präzise aufzeichnen und beliebig oft exakt wiederholen konnte.[11] Damit war es möglich verschiedene Raumschiffmodelle auf die selbe Art und Weise separat zu filmen. Diese Elemente wurden dann später mittels eines optischen Druckers zu einer Filmeinstellung zusammengefügt. Um eine hohe Qualität bei der Verbindung der Filmschichten zu erreichen, nutzte man ein älteres VistaVision-Format, das 35mm-Film horizontal belichtete.[12]

Die Entwicklung des Kamerasystems sorgte für eine zeit- und kostenintensive Anlaufphase und zu einer verzögerten Produktion der eigentlichen Effektaufnahmen. Als Lucas nach den Dreharbeiten in England zu ILM zurückkehrte, musste er feststellen, dass das Team bereits die Hälfte des Budgets (ca. 1 Mio. US-Dollar) verbraucht, aber erst sieben fertige Aufnahmen produziert hatte, von denen Lucas nur eine einzige als brauchbar einstufte.[11] Aufgrund des enormen Zeitdrucks und Probleme bei der Umsetzung von Explosionen musste ILM für einige Spezialeffekte mehrere externe Firmen engagieren.[13] So stieß unter anderem ab Mitte September 1976 das Effektstudio Nine-Ten hinzu, um einige Einstellungen mit explodierenden X-Flüglern für die Schlacht von Yavin zu produzieren.[14]

Ein Produktionsschritt, auf den Lucas besonders großen Wert legte, war der Schnitt. Ursprünglich sollte John Jympson das Material arrangieren, doch da dieser Lucas’ dokumentarischen Stil nicht adäquat verfolgte, wurde die Zusammenarbeit mit ihm beendet.[15] Danach machte sich ein Team, bestehend aus Lucas' Frau Marcia sowie Richard Chew und Paul Hirsch, an die Fertigstellung einer ersten Schnittfassung. Marcia Lucas übernahm dabei überwiegend den Schnitt der Schlacht von Yavin, woran sie rund acht Wochen arbeitete. [16] Nicht zuletzt aus finanziellen Erwägungen wurde im Schneideraum entschieden, die ursprünglich auf 35 Minuten angelegte Angriffssequenz drastisch zu kürzen und die Produktion von komplizierten Effekteinstellungen einzusparen. Ganze Abschnitte der Schlacht wurden in diesem Zuge entfernt, wie etwa jene Szenen der Blau-Staffel. Da oftmals kein fertiges Material für den Schnitt vorlag, wurden unfertige Bluescreen-Aufnahmen, Archivmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg und Storyboard-Zeichnungen von Joe Johnston in die Sequenz eingearbeitet. Selbst eine weit vorangeschrittene Schnittfassung des Films, die Lucas wenige Monate vor dem Kinostart den Führungskräften von 20th Century Fox und einem Kreis befreundeter Regisseure präsentierte, enthielt in der Schlacht von Yavin solche Platzhalter.

Darstellung im Film[Bearbeiten]

Erweitertes Universum (Legends 1977-2014)[Bearbeiten]

Darstellung in anderen Medien[Bearbeiten]

Raumjäger der Rebellen[Bearbeiten]

In dieser Szene aus dem Film kann man 22 X-Flügler und 8 Y-Flügler zählen.
  • Anzahl der Jäger, Staffelfarben, Fact File
  • X-Flügler
  • Y-Flügler
  • A-Flügler

Raumjäger des Imperiums[Bearbeiten]

Kanon (2014 bis Heute)[Bearbeiten]

Unkanonische und sich widersprechende Darstellungen[Bearbeiten]

X-Wing (1993) und X-Wing Collector's CD-ROM (1994)[Bearbeiten]

Das von LucasArts entwickelte Spiel X-Wing aus den frühen 1990er enthält mit eine der ersten Darstellungen der Schlacht von Yavin in 3D.[18] Aus dem Spiel beigelegten Begleitbuch Die Akte Farlander ist zu entnehmen, dass man – unabhängig davon welchen Namen man im Spiel einträgt – einen jungen Rebellenpiloten namens Keyan Farlander spielt. Das Begleitbuch ist in-Universe in Form einer später zusammengestellten Dokumentensammlung im Auftrag von Arhul Hextrophon verfasst, die dieser zu einem nicht näher genannten späteren Zeitpunkt direkt an Mon Mothma schickt.[19] Diese Form ist an die Bücher von West End Games angelehnt, die sehr oft eine ähnliche Einführung ihrer Bücher wählten, insbesondere wenn sie bestimmte Ereignisse wie etwa aus den Filmen wiedergaben. Dies geschah nicht zufällig, da auch die Macher von X-Wing die Bücher von West End Games als Recherchegrundlage verwendeten.[20] Der Aufbau des Spieles und die Auswahl der Missionen erfolgt allerdings nicht einzig über normale Menüpunkte. Die Steuerrung erfolgt in Form von animierten Räumen, in denen etwa man durch das Betreten eines anderen Raumes die Trainings- oder historischen Missionen im Simulator starten oder eben eine der Kampagnenmissionen starten kann. Hierbei gibt es keine vorgegebene Reihenfolge, so dass der Spieler oder die Spielerin zu jedem Zeitpunkt jede Simulatormission oder auch jeden der drei Feldzüge in beliebiger Reihenfolge spielen kann. Einzig die aufeinanderfolgenden Missionen innerhalb eines Feldzugs müssen nacheinander gespielt werden. Hierbei erfolgt nach der Missionsauswahl immer eine kleine gezeichnete animierte Sequenz, in der die Spielfigur scheinbar eine Lambda-Fähre der Rebellen besteigt und mit dieser vom Mon-Calamari-Kreuzer Unabhängigkeit startet, in den Hyperraum springt und – im Falle der Kampagnen-Missionen – bei der Hauptflotte der Rebellen den Hyperraum verlässt und mit der Fähre am Mon-Calamari-Kreuzer Trutz andockt, wo anschließend das Missionsbriefing stattfindet, gehalten von Admiral Gial Ackbar, und die Spielfigur anschließend mit dem jeweiligen Raumjäger der Mission startet und zum jeweiligen Einsatzort in den Hyperraum springt. Nach dem Ende einer Mission springt man erneut in den Hyperraum und kehrt mit seinem Jäger zur Trutz zurück.[18]

Im Spiel selbst, spielt der Todesstern, die Suche der Rebellen nach den Bauplänen, sowie die lokalisierung des Standorts des Todessterns vor der Handlung des Films eine große Rolle. Die Schlacht von Yavin selbst taucht als Abschluss des dritten Feldzuges in Form von drei aufeinanderfolgende Missionen auf: Anflug auf den Todesstern, Bodenangriff auf den Todesstern und Der Todessterngraben. Allerdings weicht die Darstellung der Ereignisse rund um die Baupläne schon vom bis dahin etablierten Kanon ab.[18] Etablierte das Radiohörspiel, dass die Pläne die Tantive IV durch eine Funkübertragung von Toprawa erhielt,[17] gibt es im zweiten Feldzug des Spiels in den letzten beiden Missionen gezeigt, dass die Tantive IV die Pläne durch das Andocken einer Fähre erhielt. Anschließend wurde sie jedoch vom Sternenzerstörer Immortal angegriffen, auf dem sich Darth Vader befand. Der oder die Spieler verhindert jedoch, dass Prinzessin Leias Schiff zerstört wird.[21] Kurz darauf trifft sich die Tantive IV mit der Freiheit um die Pläne an die Rebellen zu übergeben, doch auch hier taucht die Immortal auf um die Übergabe zu stören, so dass die Tantive IV fliehen muss.[22] Bereits zuvor hat der oder die Spielerin in mehreren Missionen des 2. Feldzuges Teile der Pläne erbeutet, was letztendlich in diesen beiden Missionen mündet.[18] Im offiziellen Lösungsbuch zum Spiel, dem X-Wing: The Official Strategy Guide (1993), sowie dem erweiterten X-Wing Collector’s CD-ROM: The Official Strategy Guide (1995), welche die Geschichte aus Der Akte Farlander weitererzählen, wird zudem gesagt, dass die Tantive VI zwar erfolgreich fliehen konnte, Keyan Farlader aber später hörte, dass sie doch noch von der Immortal gefangen wurde.[23] Dies widersprach bereits der damaligen Quellenlage, nach der es bereits damals die Devastator war, die die Tantive IV über Tatooine gekapert hatte.[24] Das die Pläne im Spiel mit einer Fähre zur Tantive IV transportiert wurden, lässt sich noch mit der Spielmechanik und dem Missionsdesign erklären, da man eine einfache Funkübertragung mit den Mitteln des Spiels nicht umsetzen konnte bzw. es nicht in einer Weise tun konnte, dass sich daraus eine Mission für das spiel ergibt. Dennoch ist es fraglich, dass wenn sich die Pläne bereits im Besitz der Rebellen befanden, warum diese zuerst zu Prinzessin Leia transportiert werden mussten und sie diese anschließend wieder an die Rebellen zurück übergeben wollte, anstatt das die Rebellen sie einfach selbst direkt nach Yavin bringen – außer um ein Anschluss an die Filmhandlung zu erzeugen und dieser nicht zu widersprechen.

Im weiteren Verlauf der Handlung kommt es dann zur Schlacht von Yavin. Doch anders als im Film stellt X-Wing den verlauf so dar, dass der Kampf schon vorher begann, als der Todesstern in das Yavin-System eintrat. So soll der Spieler oder die Spielerin in der ersten Mission Anflug auf den Todesstern bzw. Begin Death Star Assault einen Kommunikationssatellit ausschalten, den das Imperium zuvor im System platziert hat. Dieser soll die Verteidigung des Todessterns koordinieren und wird von mehreren Jägern, darunter TIE-Abfangjägern und Alpha-Klasse Xg-1 Angriffskanonenbooten, sowie einer Nebulon-B-Fregatte und zwei CR90-Korvetten bewacht. Eine Minute nachdem der Spieler oder die Spielerin im Einsatzgebiet eintrifft, erscheinen zudem vier neuere TIE-Jägermodelle, so wie sie von Darth Vader später in der Schlacht geflogen wurden. Neben Farlander selbst sind an der Mission auf Seiten der Rebellion zudem noch zwei weitere X-Flügler und zwei A-Flügler.[25] In der nächsten Mission soll die Spielfigur einen ersten Angriff auf den Todesstern selbst fliegen, um dort einen der TIE-Jägerhangars auszuschalten, damit diese beim eigentlichen Angriff, den man im Film sieht, nicht verwendet werden kann. Neben TIE-Jägern kommen hier auch TIE-Bomber zum Einsatz.[26] Anschließend kommt dann in der letzten Mission der eigentliche Angriff auf den Todesstern. Die Handlung der mission orientiert sich am Film. Der Spieler oder die Spielerin muss einen X-Flügler durch den Todessterngraben steuern um einen Protonentorpedo in den Lüchtungsschacht zu feuern, wähend man von zwei TIE-Jägern und Darth Vader in seinem TIE-Jägerprototypen angegriffen wird.[27] Wenn man hierbei die Informationen aus dem Handbuch nimmt, so suggeriert das Spiel hier, dass man auch in der letzten Mission weiterhin Keyan Farlander spielt, der hier den entscheidenden Anflug durch den Todessterngraben unternimmt und nicht Luke Skywalker. Zudem kommen diverse Raumschiffe vor, die im Film nicht zu sehen waren – nicht zuletzt natürlich auch, weil bspw. TIE-Abfangjäger, TIE-Bomber oder auch der A-Flügler erst für die beiden folgenden Filme konzipiert und umgesetzt wurden. Aber auch Großkampfschiffe sind etwas, dass im Film nicht zu sehen sind.

Spätere Quellen ordneten die Handlung von X-Wing in den bestehenden Kanon des Erweiterten Universums ein. Bereits die oben erwähnten offizielle Lösungsbücher von Prima Games erklärten, dass Farlander und andere Piloten der Unabhängigkeit, nach ihrem eigenen Aufeinandertreffen mit der Immortal bei Bestine IV, vom Schiff zur Yavin-Basis transferiert wurden. Auch die restliche Erzählung dieses Kampagnenabschnittes zeigt, dass sich Farlander zwischen den Missionen auf Yavin befand. Der Start von und Rückflug zur Unabhängigkeit zwischen den Missionen ist somit als unkanonisch anzusehen. Auch wird klargestellt, dass die letzte Mission nicht aus der Sicht von Keyan Farlander sondern von Luke Skywalker stattfindet, während es über Keyan sagt, dass er einen der Y-Flügler in der Schlacht flog und damit suggerierte, dass er der überlebende Y-Flügler war, denn man im Film zusammen mit den X-Flüglern von Wedge und Luke vom Todesstern wegfliegen sieht, bevor dieser explodierte.[28] Im The Essential Atlas aus dem Jahr 2009 stellte klar, dass die kompletten Pläne aus diversen Quellen zusammen gesetzt wurden, wobei es indirekt auch die Missionen von X-Wing erwähnten.[29] Die zusätzliche Übergabe der Pläne wie im Spiel wurde allerdings indrekt erstmals wieder in Ausgabe 29 des Magazins The Official Starships & Vehicles Collection von DeAgostini ebenfalls aus dem Jahr 2009 erwähnt. Die deutsche Übersetzung erschien als Ausgabe 28 der Reihe Raumschiffe und Fahrzeuge im Jahr 2010.[30] Anschließend wurden beide Missionen aus dem Spiel 2014 in der 11 Ausgabe der Neuauflage des Star Wars Fact Files erwähnt, die ebenfalls bei DeAgostini erschien. Das Fact File stellte zudem klar, dass die Übergabe wie sie in X-Wing stattfand, sich nach der Übertragung der Baupläne von Toprawa ereignete, und es sich um zusätzliche Elemente der Baupläne handelte.[31] Bezüglich der kanonizität von A-Flüglern und TIE-Abfangjägern in der Schlacht von Yavin, wird diese in ihren jeweiligen Abschnitten weeiter oben behandelt.

Rebel Assault (1993)[Bearbeiten]

[32]

Infinities – Eine neue Hoffnung (2001)[Bearbeiten]

Empire at War (2006)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ↑ The Making of Star Wars – The Definitive Story Behind the Original Film, Enhanced Edition (Kapitel 1, Abschnitt „Vietnam Wars in Space“)
  2. ↑ The Star Wars (Story Synopsis) vom Mai 1973
  3. ↑ The Star Wars – Rough Draft vom Mai 1974
  4. ↑ The Star Wars – Revised First Draft vom Juli 1974
  5. ↑ The Making of Return of the Jedi, Enhanced Edition (Kapitel 2, Abschnitt „Ewok Trouble“)
  6. ↑ 6,0 6,1 Adventures of the Starkiller (Second Draft) vom Januar 1975
  7. ↑ Star Wars: The Adventures of Luke Starkiller as taken from the „Journal of the Whills“ vom 1. Januar 1976
  8. ↑ Star Wars (Public Version of Fourth Draft) vom 15. Januar 1976
  9. ↑ Eigenübersetzung: „At one point I had twenty to twenty-five hours’ worth of videotape. I condensed that down to four or five hours, then I looked through that and condensed it down, shot by shot, to about an hour. We transferred about an hour to 16 mm film, and then I cut that down to about eight minutes. I would have the plane going from right to left, and a plane coming toward us and flying away from us, to see if the movement would generate excitement.”
  10. ↑ The Making of Star Wars – The Definitive Story Behind the Original Film, Enhanced Edition (Kapitel 4, Abschnitt „Fantastic Moving Machines of the Future“)
  11. ↑ 11,0 11,1 Wie Star Wars das Universum eroberte (Kapitel 10: Star Wars hat seine Gang)
  12. ↑ The Making of Star Wars – The Definitive Story Behind the Original Film, Enhanced Edition (Kapitel 4, Abschnitt „VistaVision Strikes Back“)
  13. ↑ Die offizielle Geschichte von 1977 bis heute (Erweitert und aktualisiert) (Seite 50)
  14. ↑ The Making of Star Wars – The Definitive Story Behind the Original Film, Enhanced Edition (Kapitel 10, Abschnitt „Blowing Things Up at Nine-Ten“)
  15. ↑ The Making of Star Wars – The Definitive Story Behind the Original Film, Enhanced Edition (Kapitel 9, Abschnitt „Vanishing Point“)
  16. ↑ Wie Star Wars das Universum eroberte (Kapitel 11: Die erste Rolle)
  17. ↑ 17,0 17,1 Episode IV – Eine neue Hoffnung (Radio-Hörspiel)
  18. ↑ 18,0 18,1 18,2 18,3 X-Wing (Computerspiel)
  19. ↑ Die Akte Farlander (Seite 2)
  20. ↑ Die Akte Farlander (Seite 96)
  21. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Übergabe der Pläne an Leia)
  22. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Beschützen Sie Leia)
  23. ↑ X-Wing Collector’s CD-ROM: The Official Strategy Guide (Seite 256)
  24. ↑ Bspw. The Star Wars Sourcebook (Seite 34) aus dem Jahr 1987
  25. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Anflug auf den Todesstern)
  26. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Bodenangriff auf den Todesstern)
  27. ↑ X-Wing (Computerspiel) (Mission: Der Todessterngraben)
  28. ↑ X-Wing Collector’s CD-ROM: The Official Strategy Guide (Seite 303-317)
  29. ↑ The Essential Atlas (Seite 170)
  30. ↑ Raumschiffe und Fahrzeuge (Ausgabe 28, Seite 4: „Mitten im Gefecht“)
  31. ↑ The Official Star Wars Fact File (Neuauflage) (TAN1)
  32. ↑ Beitrag von Leland Chee im Star Wars: Message Boards: Holocron continuity database questions, 2006