Keejin

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Der Keejin ist eine Höhlen bewohnende Spezies. Die Geschwister Milo und Lina Graf sowie ihr Droide CR-8R legten im Jahr 16 VSY mit der Flüstervogel eine Bruchlandung auf Xalas Mond hin. Nachdem das Raumschiff mit Milo Graf und CR-8R durch die Eisdecke in den gefrorenen Ozean gestürzt war, versteckte sich die rechtzeitig aus dem Schiff gelangte Lina Graf vor dem imperialen Offizier Visler Korda in den natürlichen Höhlen einer nahegelegenen Insel. Als sie dort ein Geräusch hörte, überlegte sie kurz, ob es sich dabei um einen Keejin oder einen Shyrack handelte, kam aber schnell zu dem Schluss, dass ihr Korda in die Höhle gefolgt war.

Quellen[Bearbeiten]

Keejin.jpg
Keejin
Allgemeines
Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Lebensraum:
  • Höhlen
  • Riesige Organismen
  • Weltraum (eine Unterart)
Ernährungstyp:

Allesfresser

Art der Fortpflanzung:

Zweigeschlechtlich

Beschreibung
Hautfarbe:

Angepasst an die Höhlenumgebung

Durchschnittliche Größe:

Zumeist 1 bis 2 Meter, selten über 2 Meter

Besondere Merkmale:
  • raue, gefleckte Haut
  • stachelige Klauen
  • Organbündel am Schwanz

Der Keejin, auch als Höhlenkriecher bezeichnet, ist eine auf tausenden Welten verbreitete Spezies einzelgängerischer Höhlenbewohner. Der äußerlich an seine jeweilige Umgebung angepasste Keejin nutzt ein Organbündel an seinem Schwanz zur Sinneswahrnehmung. Die unerwartete Begegnung mit dem zumeist harmlosen und scheuen Keejin stellt für Höhlenbesucher häufig nur eine erschreckende Erfahrung dar. Berichte weisen jedoch darauf hin, dass größere Höhlenkriecher auch bereit sind, Forschungsexpeditionen anzugreifen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der in tiefen Höhlen lebende Keejin ist auf tausenden Welten und mitunter in den Körpern riesiger lebender Organismen wie Exogorthen oder Miner’s Horrors anzutreffen. Ein inneres Filtersystem erlaubt es ihm, in den meisten Umgebungen normal zu atmen. Eine Unterart kann sogar im Weltraum überleben. Mit seiner rauen, gefleckten und farblich an das jeweilige Höhlenumfeld angepasste Haut fügt sich der längliche, üblicherweise 1 bis 2 Meter lange Körper des Keejin in seine Umgebung ein und ist daher auch unter Nutzung einer Lichtquelle häufig nur schwer zu entdecken. Der Höhlenkriecher bewegt sich mit seinen stacheligen Klauen und seinen kleinen, an mehreren Stellen seiner Körpers hervortretenden Schwänzen langsam an Höhlenwänden und -decken fort. Mit dem knollenförmigen Organbündel am Ende seines hinteren Körperteils kann er subtile Vibrationen, Geräusche und Veränderungen in der Temperatur wahrnehmen. Obwohl er keinen Sehsinn besitzt, flieht er, wenn er hellem Licht ausgesetzt ist, möglicherweise weil sein Organbündel die geringe Temperatursteigerung durch den Lichtstrahl wahrnehmen kann. Der Aasfresser ernährt sich vornehmlich von den unterirdisch vorkommenden Pflanzen und kleinen Tieren, die er mit seinen kurzen Nahrungstentakeln greift. Sein Maul befindet sich in dem Bereich auf seinem Rücken, der bei einem humanoiden Körper die Schultern darstellen würde. Zwei Berichte weisen sogar darauf hin, dass mit über zwei Metern ungewöhnlich große Keejin Forschungsexpeditionen angegriffen haben, indem sie sich von der Höhlendecke fallen gelassen haben. Die Keejin sind grundsätzlich Einzelgänger. Für die Fortpflanzung und in der kurzen Bindungsphase danach kommen die zweigeschlechtlichen Keejin in größeren Gruppen zusammen. Aus den an Plastiktabletts erinnernden Eiern schlüpft ein Jungtier, das nach sechs Jahren als erwachsen gilt. Selten sind Keejin in Gegenwart ihrer frisch geschlüpften Junge noch als Paare anzutreffen.

Personen, die bei der Erforschung einer Höhle einem Keejin begegnen, erschrecken sich häufig. Allerdings ist das angsteinflößende knackende Kratzen des Keejin an den Höhlenwänden durch das unterirdische Echo oft schon lange zu hören, bevor er überhaupt zu sehen ist. Berichte von Höhlenexpeditionen in der Paarungszeit erzählen davon, wie dutzende oder gar hunderte Keejin zu hören, aber nicht zu sehen sind. Allerdings ist der Keejin an sich harmlos und flieht meist, wenn er auf ein Lebewesen trifft, das größer ist als er. Ziehen etwa Siedler in einen Höhlenkomplex ein, verlassen ihn die Keejin schnell. Die beiden Berichte über die Angriffe auf Höhlenexpeditionen nähren jedoch die Angst von Höhlenforschern, dass ihnen bei der Begegnung unerforschter Höhlen eine neue, ihnen gefährlich werdende Unterart begegnen könnte.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Keejin war eine von über 60 Arten, die das Tagge Holographic Museum auf Chandrila während des Galaktischen Bürgerkrieges in der holografischen Ausstellung Creatures of the Galaxy über die Reichhaltigkeit der galaktischen Fauna zeigte. Eine Broschüre für die Besucher beschrieb die ausgewählten Tiere als einige der vielfältigsten und interessantesten Lebensformen auf den tausenden Welten des Galaktischen Imperiums. Jedes der holografischen Ausstellungsstücke wurde in einem begleitenden Datenblatt näher vorgestellt.

Quellen[Bearbeiten]

Der Keejin wurde für das 1994 veröffentlichte Sachbuch Creatures of the Galaxy zum Star-Wars-Rollenspiel von West End Games entwickelt. Während die Illustrationen in solchen Werken üblicherweise auf Grundlage eines vorgegebenen Manuskripts entstehen, basieren die Einträge in diesem Sachbuch auf den vorher angefertigten Konzeptzeichnungen. Den Beitrag über den Höhlenkriecher verfasste Phil Brucato auf Grundlage einer Zeichnung und eines Grundkonzepts von Mike Vilardi. Später wurde der Keejin mit einer Erwähnung in dem Jugendroman Die Kälte im Kanon der Lucasfilm Story Group aufgegriffen. Dieser Artikel verwendet das männliche grammatische Geschlecht, das Die Kälte für den Keejin verwendet, auch für die Darstellung des Höhlenkriechers im Erweiterten Universum, da das Geschlecht des Namens der Tierart aus dem englischsprachigen Creatures of the Galaxy nicht hervorgeht.