Durabetonschnecke

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Durabetonschnecke.jpg
Durabetonschnecke
Allgemeines
Designierung:

Nicht vernunftbegabt

Ernährungstyp:

Mineralfresser

Beschreibung
Hautfarbe:

Ocker

Augenfarbe:

Schwarz

Durchschnittliche Größe:

10 Meter lang

Durabetonschnecken sind eine Tierart, die sich von den Mineralien in Durabeton ernährt und sich deshalb in Gebäude hineinfrisst. Die bis zu zehn Meter langen Tiere dünsten den verdauten Durabeton später wieder aus und bilden so eine ockerfarbene Panzerhaut.

Quellen[Bearbeiten]

Durabetonschnecke.jpg
Durabetonschnecke
Allgemeines
Kolonien:
Klasse:

Weichtiere[1]

Designierung:

Nicht vernunftbegabt[1]

Lebensraum:

Gebäudefundamente[3]

Ernährungstyp:
  • Mineralfresser[4]
  • Fleischfresser[1]
Beschreibung
Hautfarbe:

Ocker[4]

Augenfarbe:

Schwarz[4]

Durchschnittliche Größe:

Zwischen 3 und 5 Meter,[3] selten auch bis zu 10 Meter lang[4]

Die Durabetonschnecke ist eine Weichtierart, die auf urban geprägten Planeten wie Coruscant oder Nar Shaddaa vorkommt. Die teilweise bis zu zehn Meter langen Tiere ernähren sich hauptsächlich von Durabeton und fressen sich deshalb durch Gebäudefundamente. Mit ihren ätzenden Verdauungssäften sind sie in der Lage, den Großteil der eingelagerten Mineralien zu extrahieren, während unverdauliche Bestandteile über die Haut ausgeschieden werden und ihren Panzer verstärken. Durabetonschnecken verursachten in der Zeit vor den Klonkriegen den Einsturz zahlreicher Gebäude. Daraufhin wurden eigene Behörden gegründet, um die Bedrohung durch die Parasiten abzuwenden.

Beschreibung[Bearbeiten]

Eine Durabetonschnecke

Die Durabetonschnecke ist ein durchschnittlich drei bis fünf Meter langes,[3] unintelligentes Weichtier[1] mit einem länglichen, sich nach hinten verjüngenden Körperbau ohne Extremitäten. Besonders große Exemplare auf Coruscant können bis zu zehn Meter lang werden.[4] Die parasitären Schnecken haben sich im Laufe der Evolution daran angepasst, in den planetenweiten Durabeton-Bauten von Stadtwelten zu leben.[2] Die Tiere erspüren mithilfe der Fühler an ihrem Maul Gesteinsschichten und fressen sich so in die Gebäudefundamente und das Mauerwerk von Durabetonbauten,[4] wo sie auch ihre Nester errichten.[1] Meist beginnen sie im Untergeschoss, da sie dort nicht sofort entdeckt werden.[3] Die dabei entstehenden Tunnel[5] schädigen die Struktur der betroffenen Gebäue nachhaltig.[4] Eine einzelne Durabetonschnecke kann das Fundament eines ganzen Komplexes innerhalb weniger Wochen so stark beschädigen, dass er einstürzt.[3] Ihre Angewohnheit, ein Haus zu verlassen, kurz bevor es aufgrund der von ihnen gegrabenen Tunnel zusammenstürzt, gilt als sprichwörtlich.[6] Mit der kräftigen Muskulatur ihres großen Mauls können sie problemlos verschiedene Arten von Gestein zermahlen, um sie ihrer Verdauung zuzuführen.[4] Ihre ätzenden Verdauungssäfte erlauben es ihnen, jegliches Gestein und auch Durabeton problemlos aufzulösen und dem Material anschließend die lebensnotwendigen Mineralstoffe zu entziehen. Alle unverdaulichen Substanzen werden durch die Haut ausgeschieden und bilden eine Panzerung.[2] Auf ihrem Rücken entstehen so mehrere Reihen harter Stacheln. Andere unverdauliche Betonelemente werden über den Schwanz ausgeschieden und bilden verjüngende Panzerknoten aus reinem Durabeton an der Hinterseite der Schnecke.[4] Diese Verdauungsprodukte verleihen der Durabetonschnecke ein schuppiges,[2] reptilisches Aussehen.[1] Abgesehen von Beton fressen die Tiere auch jegliche metallbasierte Technologie, darunter ganze Landgleiter oder Kommunikationsausrüstung.[5] Einige Exemplare ernähren sich allerdings auch von Fleisch.[1] Durabetonschnecken sind die natürlichen Feinde der Steinmilbe und neben den Dianogas die einzigen Tiere, die die Arthropoden fressen.[7] Die Weichtiere gebären ihren Nachwuchs lebend.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Durabetonschnecke entwickelte sich auf verschiedenen Welten der Galaxis und gelangte an Bord von Transportschiffen auf zahlreiche Stadtwelten.[4] Obwohl Metropolumgebungen wie Coruscant oder Nar Shaddaa ein schlechtes Umfeld für die Ansiedlung von Tierarten bieten, gelang es der Durabetonschnecke, eine der wenigen biologischen Nischen einzunehmen, die das Ökosystem dieser Planeten bot.[3] In Coruscants Behörden waren mehrere Abteilungen damit betraut, Durabetonschnecken ausfindig zu machen und zu vernichten, um die Stabilität der Planetenkratzer in der galaktischen Metropole zu gewährleisten.[3] Am 13:5:9 nach der Großen Eichung wurde eine Population von Steinmilben in den Unteren Ebenen des Southern Underground auf der galaktischen Hauptwelt Coruscant entdeckt. Allerdings wurde die Milbenpopulation von ihren natürlichen Feinden, den Dianogas und Durabetonschnecken, niedrig gehalten.[7] Im Jahr 19 VSY versuchten Stadtplaner auf Coruscant, den Verfall optisch abstoßender Gebiete, darunter einiger Regionen der Hüttenstadt, durch das Aussetzen von Durabetonschnecken, Kabelwürmern und Steinmilben zu beschleunigen, um so die alten, von saurem Regen zersetzten Gebäude abzureißen und stattdessen neue Stadtlandschaften aufzubauen. Dabei trugen sie keine Sorge dafür, dass die Parasiten nicht auch Gebäude des Senatsdistrikts angriffen.[9] Im Jahr 18 VSY wurde der Dieb Trever Flume auf Coruscant von einer zehn Meter langen Durabetonschnecke angegriffen, die sich um seinen Knöchel wand. Mithilfe einer Alpha-Sprengladung konnte Flume das Tier verschrecken und sich so aus seinem Griff befreien.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]