Navi

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Navi
Beschreibung
Spezies:

Sephi[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Lila[1]

Haarfarbe:

Weiß[1]

Biografische Informationen
Heimat:

Thustra[1]

Beruf/Tätigkeit:

Senator[1]

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik[1]

Navi war ein Sephi von Thustra, der seine Heimatwelt im Galaktischen Senat vertrat. Während seiner Dienstzeit entwickelte der Senator allerdings zunehmend eine Gewinnsucht und Machtgier, die dazu beitrug, dass sein Onkel, der König Alaric, Thustras Austritt aus der Republik vorantrieb. Der nach Thustra zurückbeorderte Abgeordnete sabotierte daraufhin die Friedensverhandlungen zwischen dem Jedi-Großmeister Yoda und Alaric, indem er den republikanischen Truppen auf der Welt mitteilte, dass Yoda exekutiert worden sei und die Sephi einen Angriff auf die Soldaten planen würden. Zudem gab er ihnen Informationen über die Schwachstellen in der Verteidigung der Sephi, ehe er nach Coruscant zurückkehrte. Nach der Schlacht nahmen die Jedi Navi während einer Rede im Senat fest.

Biografie[Bearbeiten]

Navi war ein Neffe von König Alaric, dem Sephi-Herrscher des Planeten Thustra. Während der Klonkriege vertrat er seine Heimatwelt im Galaktischen Senat der Republik.[1] Wie viele der Senatoren zeigte er aber zunehmend größeres Interesse am Ausbau seiner eigenen Macht und an dem Erwerb von Luxus, anstatt sich um die Probleme der Galaxis und ihrer Bewohner zu kümmern.[2] Die Korruption, die Alaric durch seinen Neffen sah, ließen in dem Monarchen den Entschluss reifen, den Austritt seiner Welt aus der Republik zu erwägen. Navi wurde außerdem von Alaric zurück nach Thustra beordert, da ihn der König dort nicht als Hilfe sah. Der Monarch glaubte, Navi habe zu viel Zeit auf Coruscant verbracht und sich dadurch von seinen Wurzeln entfernt.[1]

Die Republik reagierte auf die Sezessionsbestrebungen der Sephi mit dem Entsenden einer Armee nach Thustra, da sie befürchtete, die anderen Planeten des Sektors könnten bei einer Abspaltung Thustras dem Beispiel der Sephi folgen. Nachdem ein erster Angriff der Sephi schwere Verluste auf Seiten der Republik gefordert hatte, begab sich der Jedi-Großmeister Yoda, ein alter Freund Alarics, nach Thustra, um Verhandlungen zu führen. Bei diesen Gesprächen war auch Navi zugegen. Dabei nutzte er die Gelegenheit, seinen Onkel dafür zu kritisieren, dass er ihn von Coruscant abberufen hatte. Außerdem warnte er den König davor, dass eine Fortsetzung des Kampfes verheerende Folgen für die Sephi haben würde.[1]

Die Verhandlungen endeten damit, dass Alaric Yoda und dessen Begleiter, den Padawan Cal, im Palast unter Hausarrest stellen ließ, damit sie nicht die republikanische Armee unterstützen konnten. Navi suchte die Jedi kurz darauf mit seinen Gehilfen Moje auf. Im folgenden Gespräch stellte er die Behauptung auf, Alaric sei geisteskrank und bringe die Sephi sowie die anderen Systeme des Sektors durch seine Entscheidungen in Gefahr. Er schlug den Jedi daher vor, den unbewachten Raum zu verlassen und der Angelegenheit so ein Ende zu bereiten. Yoda lehnte dies allerdings ab und äußerte Zweifel an den Absichten des Senators. Daraufhin verließ er die Jedi mit der Anschuldigung, sie seien nur an den eigenen Belangen und nicht an dem Wohl der Sephi interessiert.[1]

Navi begibt sich in das republikanische Lager.

Während Yoda ein weiteres Gespräch mit Alaric führte, nutzte Navis Gehilfe Moje die Möglichkeit, den jungen und kampfeslustigen Cal zur Flucht aus dem Palast zu ermuntern. Navi verließ derweil die Hauptstadt und flog mit seinem Schiff zu den republikanischen Truppen. Dort erzählte er der Jedi-Padawan Pix und Klon-Kommandant Clutch, der König sei geisteskrank, hetzte sein Volk gegen die Republik auf und sei nicht mehr mit Vernunft zu erreichen. Auf Nachfrage von Pix gab er außerdem an, Alaric habe Yoda und Cal hinrichten lassen. Daraufhin wies er die beiden daraufhin, dass sich eine Selbstmord-Armee der Sephi hinter einen nahen Hügel sammele, und zeigten ihnen einen Weg, um diese Truppen überraschend anzugreifen und durch eine schnelle Offensive Alarics Palast einzunehmen. So wäre der Konflikt binnen weniger Stunden zu lösen. Daraufhin kehrte Navi mit seinem Schiff nach Coruscant zurück, um laut eigener Aussage den Aufruhr, der durch die Nachricht vom Tod Yodas entstehen würde, unter Kontrolle zu halten.[1]

In der folgenden Schlacht behielt die Republik die Oberhand, da ihre Truppen, wie von Navi geraten, den Palast über die Seite von Alarics Gärten angriffen. Der König hatte dort aus Angst um seine Pflanzen verboten, Geschütze oder anderes Kriegsgerät zu platzieren. Yoda war im Laufe der Auseinandersetzung gezwungen, Alaric in Notwehr zu töten. Daraufhin sandten allerdings die Regierungen der Nachbarplaneten ihre Armeen nach Thustra und zwangen die Republik zum Rückzug. Auf Coruscant hielt Navi im Senat eine Rede, in der er von dem Tod Yodas berichtete[1] und die Auflösung des Jedi-Ordens forderte.[2] Allerdings wurde er vom inzwischen zurückgekehrten Yoda unterbrochen und von dem Jedi-Meister Mace Windu wegen Verrats an der Republik und Verschwörung zum Mord verhaftet. Der protestierende Navi wurde daraufhin von Clutch und zwei Senatswachen abgeführt[1] und in ein Gefängnis gesperrt.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Navi war ein reicher Sephi,[2] der dennoch nach mehr Gewinn und politischer Macht trachtete.[1] Als Senator seines Volkes verlor er immer mehr dessen Interessen und die der anderen Lebewesen der Galaxis aus den Augen und konzentrierte sich stattdessen auf den eigenen Machterwerb und das Schwelgen in Luxus.[2] Diese Korruption erzürnte seinen Onkel, der seinen Neffen als einen Feind einschätze und dessen Haltung dadurch begründete, dass Navi die Verbindung zu seinen Wurzeln auf Thustra verloren hatte. Navi kritisierte die Handlungsweise von Alaric offen und versuchte, die Ereignisse auf Thustra zu seinem eigenen Vorteil zu manipulieren. Hierbei war ihn der Verlust von Leben unter den Jedi, den Sephi, den Klonen und sogar des Tod seines Onkels egal. Diesen stellte er gegenüber den Jedi als geisteskrank und unfähig zu logischen Entscheidungen dar und schlug seine Absetzung oder gar Ermordung vor. Dabei gab er stets vor, im Interesse der Sephi und des der Republik zu handeln.[1]

Nachdem Yoda ihm gegenüber verlauten ließ, dass er nicht glaubte, Navi handele im besten Interesse von Thustra, da er sein bequemes Leben auf Coruscant wegen Alarics Entscheidungen habe aufgeben müssen, beendete der Senator des Gespräch brüsk und meinte, die Jedi seien von nun an auf sich selbst angewiesen. In der Folge verriet er sein Volk, indem er Pix und Clutch die Positionen der Sephi-Streitkräfte gab, einen Angriffsplan aufzeigte und den republikanischen Truppen außerdem mitteilte, wie sie Alarics Palast möglichst leicht einnehmen konnten. Hierbei missbrauchte er auch das Vertrauen seines Onkels, der seine Schwächte für seinen Garten nur wenigen mitteilte. Pix und Clutch belog er über die Geschehnisse in der Hauptstadt, um sie zu einem Angriff zu bewegen. Hierbei gab er sich nach außen hin besorgt und mitfühlend. Als seine Lügen von Yoda offenbart und er im Senat verhaftet wurde, behauptete er immer noch, das getan zu haben, was das Beste für sein Volk war.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

In seinem Eintrag in The Complete Star Wars Encyclopedia wird erwähnt, dass Navi in seiner Senatsansprache die Eliminierung des Jedi-Ordens fordert. Dies wird im Comic so nie erwähnt und steht auch im Widerspruch zu seiner dort vorhandenen Ansprache, in der er Yodas Tod als den am tiefsten empfundenen Verlust des gesamten Konflikts bezeichnet.