Schlacht von Thustra (21 VSY)

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Schlacht von Thustra.jpg
Schlacht von Thustra
Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege[1]

Datum:

21 VSY[2]

Ort:

Thustra[1]

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktische Republik[1]

Sephi[1]

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste

Schwere Verluste insbesondere in den Kämpfen nach der Landung, später moderat; darunter insgesamt 3 Jedi[1]

Schwere Verluste in der späteren Phase der Schlacht, besonders hoher Anteil an Selbstmord-Attentätern[1]

Die Schlacht von Thustra war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der Galaktischen Republik und der Sephi-Bevölkerung des Planeten Thustra während der Klonkriege. Als sich die Sephi unter ihrem König Alaric aus der Republik zurückziehen wollten, wurde ein Aufgebot der republikanischen Armee nach Thustra entsandt. Die Sephi griffen dieses wenige Stunden nach seiner Landung an und brachten der Republik schwere Verluste bei. Ein Versuch des Jedi-Großmeisters Yoda, die Situation durch Verhandlungen mit Alaric zu lösen, scheiterte durch die Manipulationen des Sephi-Senators Navi. Die Schlacht endete zwar mit einem taktischen Sieg der Republik, doch die benachbarten Systeme entsandten ihre Armee nach Thustra und zwangen die Republik dadurch zum Rückzug.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Etwa zwölf Monate nach dem Ausbruch der Klonkriege[2] beabsichtige die[1] in der Expansionsregion[3] gelegene Welt Thustra, Heimat der Spezies der Sephi, den Austritt aus der Republik.[1] Zwar war ihr König Alaric ein langjähriger Verbündeter der Republik, doch erkannte er die zunehmende Korruption, insbesondere bei seinem eigenen Neffen Navi, der Thustra im Galaktischen Senat vertrat. Daher forcierte der Monarch mit der Begründung, zum Wohle seines Volkes zu handeln, einen Anschluss an die Konföderation unabhängiger Systeme und trat in Verbindung zu deren Anführer Graf Dooku. Da Alaric von den Regierungen der umgebenden Systeme als eine Leitfigur gesehen wurde, gefährdete der Verlust Thustras für die Republik jedoch die Kontrolle über den gesamten Sektor. Verhandlungen mit dem König scheiterten, woraufhin die Republik mit der Entsendung einer Streitmacht reagierte, die nur Drohgebärden und keine militärische Aktionen durchführen sollte. Diese wurden von den Jedi-Meistern Tyr und Tyffix sowie deren Padawanen Cal und Pix und den Klon-Kommandantenen TK-571 „Clutch“ und CR57 angeführt.[1]

Schlachtverlauf[Bearbeiten]

Zehn Stunden nach ihrer Landung wurden die republikanischen Streitkräfte in der Nacht von Sephi attackiert. Die republikanischen Truppen wurden von der Intensität der Angriffe überrascht. Insbesondere Bombenanschläge – größtenteils durch Suizidbomber – sorgten dabei für hohe Verluste. Die südliche Flanke der Republik unter dem Befehl von CR57 wurde überrannt und die dortigen Truppen vollständig vernichtet. Für die Republik erschienen die Angriffe aufgrund der Dunkelheit zufällig und ungezielt, erwiesen sich später aber als gut geplant und auf die Schwachstellen abzielend.[1]

Kurze Zeit später sprengte ein Sephi-Selbstmordattentäter das republikanische Kommandozelt in die Luft, in dem sich die Jedi-Meister Tyr und Tyffix sowie ein Klon-Offizier über das weitere Vorgehen unterhielten. Die ebenfalls anwesende Pix konnte von ihrem Meister noch durch einen Machtstoß aus dem Explosionsradius befördert werden. Pix und der kurz danach am Ort des Geschehens eintreffende Cal kontaktierten darauf das republikanische Oberkommando auf dem Planeten Coruscant. Pix berichtete von den hohen Verlusten und dem Tod der Jedi-Meister und deshalb forderte Verstärkung an. Die Nachricht wurde vom Obersten Kanzler Palpatine und den Jedi-Meistern Yoda, Mace Windu und Oppo Rancisis empfangen, die sich darauf einigten, Yoda nach Thustra zu entsenden. Als Freund von König Alaric ließ er dem Monarchen vor seinem Aufbruch eine Mitteilung zukommen, in der er um ein Treffen bat.[1]

Nach seiner Ankunft auf Thustra teilte Yoda zuerst den Padawanen und Klon-Kommandant Clutch seine Pläne für eine diplomatische Lösung mit. Nachdem Alaric den Jedi-Meister kontaktiert und der Zusammenkunft zugestimmt hatte, verließ der Großmeister in Begleitung von Cal die republikanische Basis, um sich mit Alaric in dessen Palast zu treffen. Er überließ Pix das Kommando über die republikanischen Streitkräfte, gab ihr aber strikte Anweisungen, keinerlei militärische Aktionen durchzuführen, bevor sie nicht von Yoda kontaktiert wurde. Die Verhandlungen mit König Alaric in dessen Palast blieben jedoch ohne Erfolg, da der König weiterhin darauf beharrte, dass die Korruption der Republik auch sein Volk erreichen und verderben würde. Der Monarch ließ Yoda und Cal festnehmen, da er verhindern wollte, dass die republikanische Armee von ihnen unterstützt wurde. Zwar versuchte Senator Navi, Yoda und Cal in einem direkten Gespräch zur Flucht zu bewegen, Yoda setzte allerdings auf ein weiteres Gespräch mit seinem alten Freund.[1]

Die Sephi-Streitkräfte nutzten die Kampfpause, um ihre Stellungen außerhalb der Reichweite der republikanischen Artillerie zu befestigen und zusätzliche schwere Waffen hinzuzuziehen. In einem zweiten Gespräch mit Yoda versicherte Alaric dem Jedi-Meister zwar, sich der Republik wieder anzuschließen, sobald ihre innere Korruption beseitigt werden würde, doch wollte er sich bis dahin auf die Seite der Konföderation begeben. Anschließend stellte Yoda fest, dass Cal von Navis Gehilfen Moje zu einem Fluchtversuch aus dem königlichen Palast überredet worden und dabei in einen Hinterhalt von angreifenden Sephi-Soldaten geraten war, denen Moje mitgeteilt hatte, die Jedi wollten den König töten.[1]

Pix leitet die republikanische Offensive mit Kommandant Clutch.

Unterdessen besuchte Senator Navi die republikanischen Truppen und teilte Pix mit, dass Alaric instabil geworden sei, sein Volk gegen die Republik aufhetzte und beide Jedi exekutieren lassen hatte. Außerdem informierte er die Jedi und Clutch über eine angebliche Sephi-Selbstmordstreitkraft, die sich hinter einem Hügel nahe der republikanischen Position sammelte. Der Senator zeigte den beiden einen geheimen Pass, damit sie diese überraschen und mit einem schnellen Vormarsch die Hauptstadt Thustras einnehmen konnten. Danach verabschiedete sich Navi unter dem Vorwand, auf Coruscant die Situation beruhigen zu wollen. Unter Druck gesetzt von Clutch, der schon zuvor auf eine militärische Lösung der Situation gedrängt hatte, gab Pix den Befehl zum Angriff.[1]

Die Sephi-Streitkräfte unter dem Befehl von Kommandant Dekluun planten derweil eine in sechs Stunden erfolgende Offensive gegen die republikanischen Truppen, da ihr Befehlshaber mit der Sonne im Rücken angreifen wollte, um so jeden erdenklichen Vorteil gegen die überlegenen Klontruppen auf seiner Seite zu haben. Die Gegenoffensive der Republik, die aus der Luft mit Hilfe von TFAT/i-Kanonenbooten erfolgte, überraschte die Sephi. Dekluun wurde bei dem ersten Angriff getötet. Auf Anweisung von Pix konzentrierten die republikanischen Einheiten ihr Feuer vor allem auf die Panzer und Speeder der Sephi.[1]

Die Sephi-Einheiten in der Hauptstadt hatten die Bergkette für unpassierbar für die Republik gehalten, sodass auch sie von der Vernichtung von Dekluuns Einheiten überrascht wurden. Während Cal im Kampf gegen die Sephi-Wachen im Palast sein Leben verlor, rückten AT-TEs und Kanonenboote auf Thustras Hauptstadt vor und verwickelten die Verteidiger in Straßenkämpfe. Dabei geriet auch Alarics Palast unter Feuer. Da der König niemals zugelassen hatte, dass Waffen in der Nähe seiner Gärten platziert würden – eine Schwäche, die Navi kannte und den republikanischen Truppen mitgeteilt hatte – suchte Yoda den König noch einmal auf, um seinen alten Freund zu bitten, ihm bei der Beendigung der Schlacht zu helfen. Der König wollte durch seinen Tod Thustra und seine Nachbarn jedoch im Kampf gegen die Republik vereinen. Zu diesem Zweck versuchte er, Yoda zu erschießen, der jedoch den Schuss mit seinem Lichtschwert auf den König zurücklenkte und ihn dadurch tödlich verwundete.[1]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Kurzfristig gesehen war die Schlacht ein taktischer Erfolg der Republik, da die Hauptstadt eingenommen wurde und den Sephi durch den Überraschungsangriff schwere Verluste beigebracht wurden. Hinzu kam der Verlust von König Alaric, der nicht nur ein brillianter Stratege war, sondern auch das Leitbild vieler benachbarter Systeme. Dies führte jedoch dazu, dass diese als Reaktion auf die Schlacht ihre Armeen nach Thustra sandten und die Republik so zum Rückzug zwangen. Die Befürchtung der Republik, dass der Verlust Thustras auch zum Verlust des Sektors führen würde, trat so trotz der militärischen Intervention ein. Auf Coruscant verhafteten Yoda, Windu, Clutch und Pix während einer Senatssitzung Senator Navi wegen seiner Verbrechen gegen die Republik und Verschwörung zum Mord. Sein Gehilfe Moje wurde allerdings nicht gefasst. Die Region um Thustra wurde währenddessen durch die Droidenarmeen der Separatisten und andere Sympathisanten verstärkt, sodass jeder Versuch der Republik, diese zurückzuerobern, zu einer schweren Aufgabe werden würde.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Die Schlacht von Thustra ist das zentrale Element der Handlung der Comicgeschichte Yoda.