Schlundloch-Station

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Schlundloch-Station
Allgemeines
Sektor:

Schlund

Nutzung
Erste Sichtung:

43 NSY

Zerstört:

44 NSY

Zweck:

Gefängnis Abeloths

Zugehörigkeit:

Geistwandler

Die Schlundloch-Station war eine antike Raumstation, die sich mitten im Schlund zwischen zwei Schwarzen Löchern befand. Sie ähnelte sehr der Centerpoint-Station, mit der sie ebenfalls auf einer gewissen Ebene verbunden war, war jedoch etwas kleiner. Im Laufe der Zeit siedelten sich auf der Station die Geistwandler an, welche von dort aus „Hinter die Schatten“ reisten, wobei sie gewissermaßen eine Traumdimension betraten. Auf der Suche nach diesem Machtorden gelangten im Jahre 43 NSY auch Luke Skywalker und sein Sohn Ben zur Schlundloch-Station, um Jacen Solos Fall zur Dunklen Seite nachzuvollziehen.

Aufbau[Bearbeiten]

Außen[Bearbeiten]

Den Mittelpunkt der Schlundloch-Station bildete eine große Metallkugel von etwa der Größe einer schwebenden Stadt Bespins. Diese stellte den Energiekern dar, war jedoch auch bewohnbar, da intakte Atmosphärensiegel existierten. Ober- und unterhalb davon ragte jeweils ein rotierender Zylinder heraus, am oberen Abschnitt der Station waren zudem etliche kleine Schläuche angebracht, welche sich im Laufe der Zeit aus ihren Verankerungen lösten. An den Enden schloss jeweils eine grauweiße Kuppel die Zylinder ab. Auch waren Hangarbuchten in der Station vorhanden, die jedoch schließlich verwahrlosten und offen standen. Die Station rotierte um ihre eigene Achse, um so eine Imitation von Schwerkraft zu erzeugen, die etwa ein Viertel der Coruscant-Standardgravitation betrug. Auf das Innenohr von Angehörigen zweibeiniger Spezies wirkte sich dies jedoch negativ aus.[1]

Innen[Bearbeiten]

Im Kern der Station existierte eine Art diffuser Machtenergie, die jedoch keine individuellen Präsenzen beinhaltete und von den dort lebenden Geistwandlern verursacht wurde. Die Hangars, die noch immer in Betrieb waren, beherbergten 43 NSY eine große Anzahl Schiffe, auf deren Hüllen sich Werkzeuge befanden, während auch Betankungsfahrzeuge und Ladekarren dort standen. Aufgrund der langen unbewohnten Zeit war das Innere von einer Staubschicht bedeckt. An der Rückseite eines Hangars befand sich eine Luftschleuse; die Beleuchtung wurde über Bewegungssensoren aktiviert. Jene wechselte dabei die Farbe, während sie im Hangar noch blau war, leuchtete sie in der Luftschleuse grün. Das Licht beleuchtete jedoch immer nur den Abschnitt, in welchem sich Personen aufhielten, die Farbe wechselte dabei in den Korridoren von gelb zu grün. Die Bedeutung der Farben ist jedoch unbekannt, es wurde vermutet, dass sie als Warnsystem oder Positionsangabe fungierte. Die sich in der Luftschleuse befindende Tür öffnete sich lediglich über einen Hebel in der Wand zur Decke hin, die den Besucher in einen breiten, grün beleuchteten Korridor führte. Durch das Innere der Station führten weitere solcher Korridore, die etwa zwei Meter hoch und sechs Meter breit waren. Zwei Metallbänder liefen über die Böden, die, wie vermutet wurde, verwendet wurden, um Verkehr den Korridor entlang zu leiten. Wände und Decken selbst bestanden aus einem transparenten Kompositmaterial, welches Einblick in die Technik außerhalb gewährte, wo etliche Fasern, Röhren und Leitungen verliefen. 43 NSY befanden sich noch immer Überreste der ehemaligen Betreiber der Station in den Gängen, so auch Waffen, Luftdruckhelme und Lufttanks, zudem Karren mit gepolsterten Kniebänken, ebenfalls lagen Leichen in den Korridoren. Neben den Gängen lagen Kammern, deren Zweck vielfältig war, jedoch den Skywalkers, die die Station besuchten, verborgen blieb. Ein Raum war mit Fässern aus demselben Kompositmaterial wie jenes der Korridore gefüllt, die mit Leiterkabeln umwickelt waren, in einem weiteren schwebte eine Kugel von der Größe eines Raumschiffe über einer metallenen Scheibe. Wiederum ein anderer Raum war durch Eindämmungsfelder in würfelförmige Abschnitte aufgeteilt, in denen sich jeweils eine Hängematte befand. Jahrhunderte nach der Inkraftsetzung des Feldes lagen noch immer Leichen in den Hängematten, unklar war jedoch, ob es sich um die Stationserbauer, eingesperrte Angreifer oder Gefangene handelte. Entlang eines Ganges befanden sich mehrere solcher Kammern, wobei einer auch die Leichen von insektoiden Killiks beinhaltete.[1]

Alle Korridore führten schlussendlich zur Mittelsektion der Schlundloch-Station, der Weg wurde jedoch von einem Killik-Drucksiegel blockiert. Zwischen der zentralen Sphäre und dem anschließenden Zylinder war eine kuppelförmige Verbindungskammer eingerichtet, in welcher ein simples Geländer den Weg wies; den Außenrand säumte eine Reihe von Luke. Auch dort wurde die Umgebung von bewegungsgesteuerter Beleuchtung erhellt, die jedoch eine weiße Farbe annahm. Diese Kuppel erlaubte das Betreten der zentralen Sphäre sowie eines anderen Bereichs der Raumstation. Der Eintretende konnte sich an den Laufstegen orientieren, auch wurde er durch die sich umpolende künstliche Schwerkraft am Untergrund gehalten. Die dadurch zu erreichenden Luken führten zu verschiedenen anderen Korridoren, wie auch zur Kontrollzentrale. Diese war in drei Ebenen aufgeteilt; weiße, als Kontrolltafeln dienende Technikschränke säumten die Wände. Bei Berührung wurden zum Teil Hologramme der Station selbst angezeigt; auch Gravitationsvektoren des Schlunds waren verfügbar. Auch dieser Ebene lag auch jene Kammer, in der sich die Geisttrinker aufhielten, Machtsensitive, die „hinter die Schleier“ reisten.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Ein insektoider Killik, jener Spezies, die auch am Bau der Schlundloch-Station beteiligt war.

Bereits Hunderte von Jahren vor der Schlacht von Yavin wurde die Station im Schlund unter Beteiligung der Killiks von denselben Wesen erschaffen, die auch die Centerpoint-Station erbauten. Vermutet wurde, dass sie dabei dem Zweck diente, das Wesen Abeloth im Schlund gefangen zu halten, wozu auch der Schlund selbst konstruiert worden war.[2] Im Laufe der Zeit wurde sie jedoch verlassen, woraufhin sich die Geistwandler dort ansiedelten. Im Jahre 40 NSY allerdings wurde die Schwesterstation der Schlundloch-Station, Centerpoint, zerstört, was ein noch Jahre andauerndes Alarmsignal auslöste. Die von Natasi Daala im Schlund ausgebildeten machtsensiblen Agenten verspürten daraufhin den Zwang, „nach Hause“ zurückzukehren, was sie immer tiefer in den Schlund und schließlich auch zur Schlundloch-Station führte, wo sie sich den nun dort lebenden Geistwandlern anschlossen. Auch andere Personen fühlten sich in der Folgezeit von Schlund angezogen, was sie ebenso zur Station und den dortigen Geistwandlern führte. Zu ihnen zählte auch der Jedi-Ritter Jacen Solo, der dort hoffte, mehr über die Wege der Macht zu erfahren. Da er etliche Jahre später der Dunklen Seite verfiel, stießen auch Luke und Ben Skywalker bei ihren Nachforschungen über seinen Fall auf die Schlundloch-Station sowie die dort lebenden Geistwandler. Während Luke sich ihnen für kurze Zeit anschloss, um ebenfalls hinter die Schatten zu reisen, blieb Ben auf der Station zurück, während er ihr Raumschiff reparierte. Da er jedoch schließlich des Wartens auf die Rückkehr seines Vaters überdrüssig wurde, ließ er sich von der Geistwandlerin Rhondi Tremaine ebenfalls in die Traumdimension führen, wofür er ihren Bruder Rolund als Druckmittel benutzte.[1]

Gemeinsam mit Luke konnte Ben in die Realität zurückkehren, unmittelbar nach ihrer Rückkehr wurden die beiden Jedi jedoch von einer Gruppe Sith des Vergessenen Stammes angegriffen, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, die Skywalkers zu töten. Während die Sith einen Zugang zur Kontrollzentrale der Station freischnitten, wo sich Luke und Ben noch immer aufhielten, schnitt Luke seinerseits einen Fluchtweg durch das Sichtfenster. Anstatt jedoch zu fliehen, verbargen sich Vater und Sohn und griffen die Sith aus dem Hinterhalt an, sodass drei ihrer Opponenten in Kampf fielen, die übrigen jedoch entkommen konnten. Luke und Ben folgten ihnen, jedoch hatten die Sith ebenfalls eine Falle eingerichtet – in der Verbindungskammer zwischen der Energiekugel und dem Zylinderarm verbargen sich Vestara Khai und Baad Walusari sowie Ahri Raas und Yuvar Xal, bewaffnet mit Granaten. Die Skywalkers konnten dem Angriff mit Betäubungsgas dennoch entgehen, ihnen zuhilfe kamen dabei die Intrigen der Sith, da Xal und Raas zwei Granaten zu Vestara und Walusari zurückgelenkt hatten, um diese zu töten. Da Xal und Raas im Glauben waren, ihre Gegner ausgeschaltet zu haben, fesselten sie die Skywalkers, die jedoch noch immer bei Bewusstsein waren, sodass Raas deren Klinge zum Opfer fiel, während Vestara ihr Shikkar gegen Xal einsetzte und ihn ebenfalls tötete. Jedoch hatten sich Luke und Ben zum Ziel gesetzt, einen der Sith gefangen zu nehmen, um mehr über ihre Herkunft und plötzliches Erscheinen zu erfahren, weshalb Vestara trotz einer Verwundung, die sie Luke zufügte, von den Jedi entführt wurde. Als schließlich die Gruppe den Hangar erreichte, kam es abermals zum Kampf zwischen ihnen und den wartenden Sith, die Skywalkers trugen jedoch den Sieg davon und entkamen von der Schlundloch-Station.[1] Abeloth gelang es jedoch von ihrem nahe gelegenen Planeten, die Station zu zerstören, wodurch auch die Geistwandler ums Leben kamen.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]