Endor-Schildgenerator

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Schildgenerator.jpg
Endor-Schildgenerator
Allgemeines
Zerstört:

4 NSY

Erbauer:

Galaktisches Imperium

Beschreibung
Planet:

Endor

Weitere Daten
Zweck:

Schutz des Todessterns

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium

Der Endor-Schildgenerator war ein spezieller, planetarer SLD-26-Schutzschild von CoMar, der im Jahr 4 NSY vom Galaktischen Imperium auf Endor dazu eingesetzt wurde, den noch im Bau befindlichen zweiten Todesstern vor feindlichen Angriffen zu schützen. Die Barriere, die um den Todesstern erzeugt wurde, war so stark, dass sie nur mit der Durchschlagskraft eines Superlasers hätte durchbrochen werden können. Außerdem war der Schutzschild selbst unsichtbar, sodass der Beginn der geschützten Zone für feindliche Schiffe nicht ersichtlich war.

Dieses Kraftfeld war Teil von Palpatines Plan, die Flotte der Rebellen-Allianz im Zuge der Schlacht von Endor zu vernichten. Der Imperator scheiterte jedoch damit, da der Rebellen-Stoßtrupp auf Endor den Schildgenerator durch die Unterstützung der Ewoks zerstören konnte und den Todesstern somit angreifbar machte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hauptsendeantenne des SLD-26-Schildes

Für den SLD-26-Schild war ein nahe gelegener stationärer Generator notwendig, der die Raumstation mit der Schildenergie versorgen sollte. Als Standort dieses Generators entschied sich der imperiale General Brashen für den unscheinbaren und primitiv bevölkerten Waldmond Endor, wo er insgesamt drei Standorte für den Generator in Aussicht stellte. General Brenn Tantor, der für die Bauarbeiten des Schildgenerators beauftragt wurde, entschied sich letztlich für einen Standort, der unweit vom Ewok-Dorf entfernt lag. Während die Bauarbeiter des Imperiums den Schildbunker bauten, kam es immer wieder zu Zwischenfällen durch die eingeborenen Ewoks, die sich in ihrem Territorium bedrängt fühlten. Doch die Ewok-Kämpfer wurden rücksichtslos beseitigt und getötet, was den Hass der Eingeborenen gegenüber dem Imperium weiter vergrößerte.

Der Komplex, den das Imperium auf Endor aufbaute, bestand aus dem eigentlichen Generator, der von einem Bunker geschützt war, acht Schildprojektoren, einer Hauptsendeantenne, sowie aus verschiedenen Landeplattformen, Baracken und Hochposten. Eine Schutzmannschaft, bestehend aus einer Garnison Sturmtruppen, AT-ST-Kampfläufern und mehreren mit Düsenschlitten ausgestatteten Spürtruppen-Patrouillen, beschützten die Gegend rund um den Generator.

Die Zerstörung des Schildgenerators

Der Projektor des Schildgenerators, auf der sich auch die Hauptsendeantenne befand, ragte über 120 Meter von der Oberfläche des Waldmondes empor und besaß eine Leistung, mit der Schilde in einem Umkreis von mehreren hundert Kilometern erzeugt werden konnten. So war der Schildgenerator auch in der Lage den zweiten Todesstern, der einen Durchmesser von rund 900 Kilometern besaß, vollständig zu umschließen.

Als die Rebellen-Allianz von der strategischen Bedeutung des Waldmondes für das Imperium erfuhr, stellten Mon Mothma und Crix Madine einen Stoßtrupp unter der Leitung des Rebellen-Generals Han Solo zusammen, der den Schildgenerator deaktivieren sollte, um einen Angriff auf den Todesstern durch die Rebellen-Flotte zu ermöglichen. Der zentrale Reaktor der Haupt-Generatoreinheit stand unter permanenter Belastung, da der Schutzschild über die gesamte Dauer der Bauarbeiten der Raumstation bestehen bleiben musste. Die Gefahr der Überhitzung war kontinuierlich gegeben und imperiale Techniker, die den Generator kontrollierten, waren nicht selten Opfer von tödlichen Unfällen oder schweren Verletzungen. Als es Han Solo gelang eine kleine Sprengladung aus Protonengranaten im Inneren des Bunkers zu zünden, explodierte der Komplex und der Todesstern verlor seine Schutzbarriere. In der folgenden Raumschlacht im Orbit von Endor, konnte die Raumstation zerstört und Palpatine getötet werden.

Quellen[Bearbeiten]