Kopecz

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Kopecz
Beschreibung
Spezies:

Twi'lek

Geschlecht:

männlich

Augenfarbe:

Gelb

Körpergröße:

1,90 Meter

Biografische Informationen
Todesdatum:

1000 VSY

Heimat:

Ryloth

Beruf/Tätigkeit:

Sith-Lord

Zugehörigkeit:

Der Twi'lek Kopecz war ein Sith-Lord und Schwertmeister in der Bruderschaft der Dunkelheit um 1000 VSY.

Biografie[Bearbeiten]

Frühes Leben[Bearbeiten]

Es ist nicht viel über Kopeczs Vergangenheit bekannt, man weiß jedoch, dass er als Kind im Jedi-Tempel auf Coruscant ausgebildet wurde und dort Valenthyne Farfalla kennenlernte. Wie er schließlich zur Dunklen Seite wechselte ist ebenfalls unbekannt. Anscheinend entschied sich der Twi’lek bewusst für den Weg der Sith, da er der Ansicht war, nur so das Universum sinnvoll ordnen zu können. Dazu schloss er sich Kaan an, der den Orden der Sith durch eine Bruderschaft der Gleichgestellten neu ordnen wollte, da der alte Orden von Rivalität und inneren Kämpfen zerrissen war.

Die Sith-Kriege: Korriban und Phaseera[Bearbeiten]

Erster Schritt der Bruderschaft der Dunkelheit war im Jahr 1006 VSY die Rückeroberung des Planeten Korriban, auf dem sich die Grabmäler alter Sith-Lords sowie die Ruinen der alten Sith-Akademie befanden. Unter den Lords Kaan, Kopecz und Qordis schlug die Bruderschaft die auf Korriban befindlichen Jedi vernichtend und baute im Anschluss die Akademie wieder auf, in der daraufhin die vielversprechendsten Schüler in der Macht unterwiesen wurden.

In vielen weiteren Schlachten konnte Kopecz seine Fähigkeiten im Kampf und der Beherrschung der Macht beweisen, was ihm einigen Respekt sowohl unter den Sith als auch bei den Jedi einbrachte. Im Jahr 1002 VSY hatte der Twi’lek den Oberbefehl über die Sith-Truppen, die auf dem Planeten Phaseera den Streitkräften der Galaktischen Republik gegenüberstanden. Dort erhielten die Zwielichtkrieger den Befehl, die republikanische Stellung unter denkbar ungünstigen Bedingungen anzugreifen, was schwere Verluste für die Soldaten zur Folge gehabt hätte. Da Leutnant Ulabore zu feige war, sich gegen die Befehle seiner Vorgesetzten zu stellen, entschied sich Sergeant Dessel - der spätere Darth Bane - dafür, seinen zuvor ausgearbeiteten Angriffsplan umzusetzen und meuterte gegen Ulabore.

Nach der erfolgreichen Durchführung des Angriffs und dem Sieg der Sith-Truppen wurde Dessel zunächst von Sith-Vollstreckeren in Haft genommen, bis er einige Tage später Lord Kopecz vorgeführt wurde. Dieser erkannte Dessels außerordentliches Potenzial in der Macht und bot ihm eine Ausbildung auf Korriban an. Da der sich nun Bane nennende Dessel noch nicht in der Macht ausgebildet war, teilte Qordis die Erwartungen Kopecz nicht und beäugte den neuen Schüler eher skeptisch. Dies stellte sich jedoch in den folgenden zwei Jahren als fataler Fehler heraus, da Bane Kopeczs Erwartungen mehr als gerecht wurde und zum besten Schüler der Akademie avancierte. Aufgrund einer persönlichen Fehde zwischen Qordis und Kopecz erkannte der Leiter der Akademie die Leistungen Banes nur widerwillig an.

Die Belagerung von Ruusan[Bearbeiten]

Kopecz während einer Besprechung.

Zwischenzeitlich hatten sich die militärischen Anstrengungen der Bruderschaft der Dunkelheit auf die Eroberung des Ruusan-Systems. Die Raumschlacht über Ruusan begann mit einem Überraschungsangriff der Sith, wodurch die republikanische Flotte kalt erwischt wurde und schwere Verluste hinnehmen musste, bis es einer cereanischen Jedi-Meisterin gelang, die Schlacht durch ihre Kampfmeditation zu beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken flog Kopecz in seinem Raumjäger einen halsbrecherischen Angriff auf das Führungsschiff, landete im Hangar und kämpfte sich unter gezieltem Einsatz des Lichtschwerts und der Macht durch das Schiff der Hammerhead-Klasse bis zur Jedi-Meisterin vor, die er kaltblütig, nicht aber ohne eine gewisse Bewunderung für ihre Ruhe, niederstreckte. Dies wendete das Blatt erneut zugunsten der Sith, da Lord Kaan durch seine eigene Kampfmeditation die Moral der republikanischen Truppen endgültig brach und das System einnehmen konnte.

Als der Jedi-General Lord Hoth mit seiner Armee des Lichts den Planeten Ruusan zurückerobern konnte, wurden die Sith zu einem Stellungskrieg auf der Oberfläche gezwungen, der sowohl Kaan als auch Kopecz sorgen bereitete. Nachdem die Situation zu einem Patt geworden war, desertierte die Jedi Githany zu den Sith und zog die Aufmerksamkeit aller Sith-Lords auf sich, nicht aber, ohne das Misstrauen Kopeczs auf sich zu lenken. Githanys Informationen brachten jedoch keinen langfristigen Sieg, sodass bald erneut ein Patt herrschte, das nur von kleineren Scharmützeln unterbrochen wurde und stark an den Kräften beider Armeen zehrte.

Die festgefahrene Situation, die sich schlussendlich über fast zwei Jahre hinziehen sollte, weckte in Kopecz immer mehr Zweifel an Kaans strategischen Fähigkeiten, was er in Besprechungen auch offen zeigte. Als die Verstärkung der Bruderschaft in Form der Sith-Lords von Korriban eintraf, äußerte sich Kopecz besorgt über das Fehlen Banes, da er ihn für den vielversprechendsten Sith hielt, durch den der Krieg entschieden werden könnte. Die anderen Lords sahen Bane jedoch als Bedrohung an, sodass zunächst Lord Kas'im und kurz darauf Githany geschickt wurden, um Darth Bane zu töten, was dieser jedoch wider Erwarten überlebte.

Die letzte Schlacht von Ruusan[Bearbeiten]

Kopecz kurz vor seinem Tod.

Nach seiner Ankunft auf Ruusan initiierte Bane ein altes Sith-Ritual, bei dem einige Sith-Lords, zu denen auch Kopecz, Kaan und Githany gehörten, ihre Machtenergie bündelten um den Wald, in dem sich die Jedi-Truppen versteckten, mit einer Flammenwalze zu überrollen. Nachdem die Jedi auf die offene Ebene hinausgetrieben wurden, brach Kaan zu Banes missfallen das Ritual ab, um die Jedi eigenhändig zu töten. Kopecz erklärte Bane daraufhin, dass die Lords durch seine Kraft verängstigt seien, und folgte den anderen auf seinem Flieger in die Schlacht. Durch die Intrige des „wahren“ Dunklen Lords konnte Jedi-Meister Valenthyne Farfalla jedoch die Blockade des Planeten durchdringen und zwang mit seiner Verstärkung die Sith zum Rückzug in das Höhlensystem einer nahen Bergkette, wo Kaan ein weiteres Ritual, welches ebenfalls Teil von Banes Intrige war, vorbereiten wollte.

Da Kopecz die Gedankenbombe als Wahnsinn und reinen Selbstmord erachtete, gesellte sich der Schwertmeister zu den Verteidigungstruppen am Höhleneingang, während die anderen Lords im Höhleninneren das Ritual begannen. Die Schlacht war kurz aber heftig, da die Jedi eine stark demoralisierte Truppe an Kämpfern antrafen, die sich größtenteils kampflos ergaben. Kopecz wurde während des Kampfes verletzt, lehnte eine Kapitulation vor Farfallas Truppen jedoch ab. Er nahm dem Jedi das Versprechen ab, in einem ehrenvollen Kampf den Tod finden zu dürfen und berichtete dem Equin über Kaans wahnsinnigen Plan. Daraufhin duellierte sich Kopecz mit Farfalla, hatte gegen den ausgeruhten Jedi aber keine Chance und wurde von diesem getötet. Durch die Offenbarung von Kaans Plan konnte der rational denkende Twi’lek vielen Kriegern das Leben retten, da diese sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, bevor Lord Kaan die Gedankenbombe zündete.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Wie bereits beschrieben war Kopecz ein hochrationaler Charakter, der sich zwar der Dunklen Seite verschrieben, dies jedoch nicht aus Machtgier getan hatte. Als Meister im Nahkampf legte er großen Wert auf die Ehre und stand der sinnlosen Verschwendung von Leben ablehnend gegenüber, was sich vor allem darin zeigte, dass er Valenthyne Farfalla von Kaans Plan berichtete. Wegen seines Glaubens an die Richtigkeit der Bruderschaft der Dunkelheit zur Vermeidung innerer Streitigkeiten, versuchte Kopecz immer, die Werte der Gleichheit aller Sith-Lords im Auge zu behalten, was sich in der Praxis jedoch als schwierig herausstellte, da Kaan faktisch als Anführer angesehen wurde. Oft diente er als Kritiker und sprach genau dass aus, was die anderen Kaan nicht an den Kopf zu werfen getrauten. Darüber hinaus bewies er oftmals ein gesundes Misstrauen anderen gegenüber.

Kopecz auf seinem Flieger.

Kopecz bewies großes Geschick im Umgang mit dem Lichtschwert und der Macht, was es ihm in der Raumschlacht über Ruusan erlaubte, allein auf sich gestellt ein republikanisches Schiff zu entern. Dabei nutzte er sogar Macht-Blitze, um einen Selkath-Padawan zu töten. Der Twi’lek war ebenfalls ein exzellenter Pilot.

Quellen[Bearbeiten]

Der Angriff auf das republikanische Schiff während des Raumkampfes über Ruusan erinnert stark an die Schlacht von Coruscant am Ende der Klonkriege, in der Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker ebenso waghalsige Manöver fliegen und General Grievous Flaggschiff, die Unsichtbare Hand auf ähnliche Art und Weise entern. Neben dem Niedermetzeln der Kampfdroiden erscheint die Tötung Graf Dookus durch Anakin ähnlich kaltblütig und aus ähnlichen Gründen (schnelle Beendigung des Konflikts) als weitere Gemeinsamkeiten. Auch der Angriff auf die Sternenschmiede und der Sieg über Darth Malak während der Alten Sith-Kriege hat einen ähnlichen Aufbau.