Prosecutor

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Prosecutor.jpg
Prosecutor
Allgemeines
Klasse:

Acclamator-Klasse

Technische Informationen
Bewaffnung:
Nutzung
Kommandanten:

Stinnet

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

Die Prosecutor war ein republikanisches Angriffsschiff der Acclamator-Klasse in den Klonkriegen und gehörte der Großen Armee der Republik an. Kapitän Stinnet kommandierte das Schiff.

Technik und Ausstattung[Bearbeiten]

Die Prosecutor war im Vergleich mit anderen Acclamator-Schiffen einigen Modifikationen unterzogen worden. So war sie mit zwölf statt der normalen vier Torpedowerfer ausgerüstet, die nicht nur am Bug, sondern auch an der Seite des Schiffes angebracht waren. Es gab auch zusätzliche Turbolasergeschütze am äußeren Rand. Außerdem besaß das Schiff mehrere seitliche Hangars, welche bei der Standardversion ebenfalls nicht vorhanden waren. Das Schiff hatte ein deutlich militärisches Aussehen und die Ausstattung war sehr praxisbezogen. Die Gänge des Schiffes waren meist stahlgrau und kahl sowie von neonfarbenem Licht erleuchtet. Der Gefängnistrakt war stringent und schachbrettartig angelegt und in rotes Licht getaucht. Einen kleinen Kontrast dazu stellte die Brücke dar, die in glänzendem weiß getäfelt war und einen sterilen Eindruck machte.

Geschichte[Bearbeiten]

Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Die Prosecutor diente in frühen Tagen der Klonkriege unter anderem als eine Ausbildungsstätte und "erste Heimat" für das Delta Squad. Dieses Schiff nahm an der Schlacht von Geonosis teil und als es dem Delta Squad gelungen war, ein Kernschiff der Lucrehulk-Klasse erfolgreich zu sabotieren, schickte die Prosecutor einen TFAT/i zum Schiff, um ein Loch in die Seite der Außenhülle zu sprengen und das Delta Squad aus dem explodierenden Schiff zu retten. Anschließend kehrten die Deltas mit dem TFAT/i zur Prosecutor zurück.

Entführung der Prosecutor[Bearbeiten]

Kurze Zeit später, als sich das Delta Squad auf einer anderen Mission befand, wurde das Schiff im Corellianischen Sektor von Trandoshanern geentert. Die Angreifer des Schiffes waren hauptsächlich trandoshanische Sklavenhändler, sowie Söldner, die bei dem Angriff mit zahlreichen Kampfdroiden der Separatisten unterstützt wurden und konnten nach ca. zweiwöchigen Kämpfen schließlich das Schiff übernehmen. Die Trandoshaner planten, das gestohlene Schiff mit der teuren Elektronik an Bord den Separatisten im Austausch für Waffen gegen die Wookiees zu übergeben. Dennoch konnte die Crew an Bord der Prosecutor wichtige Daten für die Republik über die Separatisten aufzeichnen. Die Trandoshaner konnten schon sehr früh einen Störsender auf der Brücke installieren, sodass die Mannschaft der Prosecutor keinen Hilferuf senden und keine Unterstützung anfordern konnte. Das Schiff galt als vermisst und die Große Armee der Republik konnte keinen Kontakt mehr zu der Prosecutor herstellen. Nach zweiwöchigem Vermissen fand man das Schiff im Chaykinesischen Nebel und man beauftragte das Delta Squad, der Sache auf den Grund zu gehen.

Befreiung[Bearbeiten]

Ankunft auf dem Geisterschiff[Bearbeiten]

Ein CR25-Truppentransporter brachte das Delta-Team in die Nähe der Prosecutor, sie sprangen in den Weltraum und konnten das Schiff über die Torpedoschächte am Bug des Angriffsschiffes betreten. Da jeder in einem anderen Torpedoschacht einstieg und je einen anderem Datenkern zugeteilt war, war das Team voneinander getrennt und sie sollten vorerst das Schiff separat untersuchen. RC-1138 „Boss“ sollte den Steuerborddatenkern sicherstellen, RC-1207 „Sev“ sollte den Backborddatenkern übernehmen, während RC-1262 „Scorch“ keinem Datenkern zugeteilt war. Delta 38 musste zuerst eine Steuerung finden, die sich in einem kleinen Nebenraum zur Kontrolle über die Torpedoschächte befand und konnte damit die große Luke zu den Torpedos öffnen und über die Maschinenräume Eintritt erlangen. Seine Systeme waren durch den Störsender unterbrochen, er konnte also nur Kontakt zu seinen Teamkameraden herstellen und nicht mehr zur Republik und ihrem Berater. Im Schiff herrschte eine gespenstische Stimmung und anfangs traf RC-1138 nur auf Mynocks, die das Schiff befallen hatten. Keiner des Delta-Teams meldete Vitaldaten, bis auf die Mynocks, jedoch wurde RC-1262 schon bald durch Interferenzen gestört und kurz darauf von einem Sammlerdroiden der Trandoshaner angegriffen und von ihnen gefangen genommen. 38 wurde ebenso von diesen Droiden in einem dunklen Lüftungsschacht angegriffen, konnte jedoch alle Droiden vernichten und weiter vorrücken. Er gelangte durch Wartungsschächte für Droiden weiter in das Schiff und traf bald darauf erste Trandoshaner. Das Kommando kämpfte einige Zeit mit überlebenden Klonkriegern, diese wurden jedoch letztendlich von den Trandoshanern besiegt und er musste sich alleine weiterhelfen. Die Echsen hatten während dieses Angriffs großen Schaden am Schiff angerichtet und versteckten sich hinter Trümmern, wodurch sie schnelle Überraschungsmanöver durchführen konnten. RC-1138 kam schließlich am Steuerborddatenkern an und wollte sich dort mit 07 treffen. Jedoch wurde der Klon von einem Sammlerdroiden überrascht und während er nach ihm schoss, sprang von oben ein Sklavenhändler vom Datenkern und setzte Delta 1207 außer Gefecht. 38 musste selbst die Datenkerne sicherstellen, wobei er selbst durch eine Vielzahl von Trandoshanern und Sammlerdroiden unter Beschuss genommen wurde. Als er die Daten gesichert hatte, stieß er zum Achterndatenkern vor, seiner eigentlichen Aufgabe und speicherte den Datenkern, wobei ihm diesmal umprogrammierte Auto-Geschütze halfen.

Wiedervereinigung des Teams[Bearbeiten]

Der Zellentrakt
Nun musste er sich mit Delta 40 vereinigen, der ebenfalls seinen Datenkern sichergestellt hatte. Der Weg von 38 war ein langer Gang an der Flanke des Angriffsschiffes und er musste dort einige Umgebungsminen entschärfen, um schließlich ins Steuerbordfahrwerk zu gelangen, was den Treffpunkt der republikanischen Kommandos darstellte. Da Fixer (Delta 40) auf heftigen Widerstand von Trandoshanern traf, verspätete sich dieser ein wenig. Als sie aufeinandertrafen, explodierte hinter Delta 38 eine Wand und ein Droidenträger wurde in den Raum geschoben. Er beinhaltete Kampfdroiden der Separatisten und Fixer musste den Weg für Boss hacken, sodass sie fliehen konnten. Nun mussten sie ihre beiden Klon-Brüder finden. Sie entschieden sich zuerst Delta 07 zu finden und mussten auf dem Weg gegen zahlreiche Trandoshaner, sowie Auto-Geschütze kämpfen. Sie befreiten Delta 07 aus dem völlig zerstörten Raum und mussten gegen einen weiteren trandoshanischen Elitekrieger kämpfen. Nun war noch RC-1262 in der Gefangenschaft von Trandoshanern. Das Team musste in den Zellentrakt des Schiffes vordringen, um ihren Kameraden zu retten. Sie mussten über eine Konsole den genauen Standort der Zelle herausfinden und sich gegen Trandoshaner, Kampfdroiden und Auto-Geschütze verteidigen. Delta 62 hatte die Baupläne der Prosecutor nicht den Trandoshanern übergeben und sie gut versteckt, sodass sie sie nicht finden konnten.

Störsender[Bearbeiten]

Das nächste Ziel des Delta Squads stellte der Störsender auf der Brücke dar. Sie mussten sich durch die sauberen weißen Räume der Brücke kämpfen und einige Autogeschütze und Sklavenhändler ausschalten, bis sie im Hauptraum der Brücke angekommen waren. Das Squad wurde von B2-Superkampfdroiden und Grenadieren angegriffen, konnten die Feinde jedoch überwinden und den Störsender sprengen. Somit konnte der Kontakt zu ihrem Berater und der restlichen Republik wieder aufgenommen werden und die Daten, die sie in den Speicherkernen gefunden hatten, übermitteln. Diese Informationen waren sehr wertvoll für die Republik, da das Schiff alles in den letzten zwei Wochen aufgezeichnet hatte und durch die Auswertung der Kampftechnik und Vorgehensweise der Trandoshaner konnte die Republik einen entscheidenden taktischen Vorteil erlangen. Sie konnte auch die Wookiees auf Kashyyyk gegen die feindlichen Echsen besser verteidigen.

Das Landungsschiff[Bearbeiten]

Delta Squad in einem dunklen Gang.

Ihre nächste Aufgabe war die Vernichtung des Landungsschiffes der Trandoshaner, das sich in einem der Hangars befand. Nun mussten sie die Brücke wieder verlassen und trafen zum ersten Mal auf trandoshanische Söldner, die besser ausgerüstet waren und eine militärische Ausbildung genossen hatten. Sie griffen oft von oben an, indem sie Löcher in die Decke sprengten und sich abseilten. Das Delta Squad musste abermals durch den sich unter der Brücke befindenden Zellentrakt und als sie einige Terminals gehackt hatten, fand der Berater einen Fluchtweg, den sie sich freisprengen konnten und geradewegs in ein dunkles Loch hinabführte. Sie fanden sich in einer finsteren Grube wieder, in der die Sammlerdroiden getötete Klonkrieger verstauten. Das Team gelangte durch einige dunkle Gänge und Korridore zum ersten Hangar und fanden dort viele Trandoshaner, die sich beim Schiff sammeln sollten und ihre Kommandozentrale verteidigen sollten. Das Delta Team musste es gegen einige Söldner mit LJ-50 Stoßwellengewehren aufnehmen und sich gegen zwei schwere Raketenwerfer stellen. Sie konnten beide Raketenwerfer übernehmen. Unter dem Feuer beider Geschütze gab die Außenhülle des Landungsschiffes nach und schließlich wurde es zerstört. Durch die Vernichtung fehlte den wenigen verbliebenen Trandoshaner die Koordination und sie stellten wegen ihrer nun geringen Anzahl keine große Gefahr mehr für das Delta Squad dar.

Separatisten entern das Schiff[Bearbeiten]

Kurz nach der Zerstörung des Landungsschiffes flog ein Droiden-Kontrollschiff zur Prosecutor, um es zu übernehmen und schickte zahlreiche Träger für Kampfdroiden, Superkampfdroiden und Droidekas aus, die in den restlichen Hangars landen sollten. Das Team drang ohne Zwischenfälle in den nächsten Hangar vor und bereitete sich dort auf den Angriff vor, indem die Kommandos einige Sprengsätze an explosiven Fässern und Trümmern platzierten. Zuerst traf ein Droidenträger für Kampfdroiden, dann einer für Superkampfdroiden und abermals einer für Kampfdroiden ein und attackierte die Klonkrieger. Sie konnten alle drei Einheiten vernichten und den Regler am Rand des Energieschilds sprengen, damit das Kraftfeld instabil wurde und keine weiteren Einheiten von außen in diesen Hangar gelangen konnten, sodass den Separatisten hier die Möglichkeit von Nachschub genommen wurde. Sie rückten zum dritten Hangar vor und fanden weitere zwei Droidenträger, die bereits angekommen waren. Sie konnten die Droiden auch hier zerstören und ebenfalls den Regler deaktivieren. Am härtesten erwies sich der vierte und letzte Hangar, hier waren schon zahlreiche Träger jeglicher Art gelandet. Diese nahmen den Angriff gegen die vier republikanischen Kommandos auf. Der Berater wies sie an, die Träger nicht direkt anzugreifen, sondern sich in den hinteren Teil des Hangars zurückzuziehen. Er fand eine Steuerung, mit der sie einen schweren AT-TE-Kampfläufer durch einen Hebemechanismus erhalten sollten. Als der Kampfläufer angekommen war, ging Delta 38 an Bord und beschoss mit dem schweren, oberen Geschütz die Droidenträger. Durch die enorme Feuerkraft des Fahrzeugs stellten die Träger kein allzu großes Problem mehr dar und er konnte alle Träger unschädlich machen. Zum Schluss zerstörte er noch den letzten Regler, womit der Nachschub an Droiden vollständig unterbunden war.

Finaler Kampf[Bearbeiten]

Unterstützung von der Arrestor.
Weil die Separatisten die Prosecutor nicht übernehmen konnten, fingen sie an, dass Angriffsschiff mit ihrem Lucrehulk-Klasse Großkampfschiff zu beschießen, um es zu zerstören. Es fielen Systeme wie Schilde und Triebwerke aus und das Delta Squad musste sich beeilen. Der Berater fuhr die Plattform des AT-TE ein Stück weit nach unten, sodass die Kommandos über Lüftungsschächte weiter gelangen konnten. Sie erreichten wieder die normalen Gänge und trafen im Gang zu Geschützstation 12b auf zahlreiche Kampfdroiden und Superkampfdroiden. Außerdem mussten sie zehn Auto-Geschütze und einige Droidekas ausschalten, wobei stetig Nachschub eintraf. Schließlich erreichten sie die Geschützstation 12b und fanden Kapitän Talbot mit seiner Arrestor, einem anderen Schiff der Acclamator-Klasse, wie er das Lucrehulk-Schiff beschoss. In Geschützstation 12b mussten drei Terminals gehackt werden, damit das Geschütz feuern konnte. Unterdessen mussten sie die Stellung halten, da nun sehr viele Droiden aus unterschiedlichen Richtungen kamen. Schließlich konnten sie die Arrestor unterstützen, die allmählich in Bedrängnis geriet und beschossen das Separatistenschlachtschiff. Durch den stetigen Beschuss fielen ihre Droidenkontrollsysteme aus und die Droiden an Bord der Prosecutor brachen zusammen, bis das Schiff komplett zerstört wurde. Nach diesen Vorfällen konnte die Prosecutor wieder der Republik übergeben werden.

Quellen[Bearbeiten]

  • "Prosecutor" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet auf deutsch "Verfolger". Es gibt das Wort eben so im Englischen als "Ankläger".
  • Die Prosecutor hatte durch ihre acht statt vier Torpedowerfer eine eindeutige Abweichung zu der Erscheinung in Episode II – Angriff der Klonkrieger. Jedoch wich die Abbildung der Acclamator-Schiffe in Angriff der Klonkrieger – Die Risszeichnungen ebenfalls von der im Film ab. Es ist durchaus möglich, dass drei Versionen von Acclamator I-Klasse Schiffen gibt, dabei ist die Acclamator II-Klasse noch nicht inbegriffen.
  • Dies war vermutlich von den Leveldesignern beabsichtigt, da die Torpedoröhren nah beieinander wenig Sinn für das Spielgeschehen ergeben hätten, weil die Teammitglieder des Delta Squads alle fast an der gleichen Stelle die Prosecutor betreten hätten und somit nicht mehr getrennt gewesen wären.
  • Die Prosecutor weist Ähnlichkeiten in der Ausstattung mit dem Todesstern auf. So ist beispielsweise der Gefängnistrakt sehr ähnlich, wobei es dennoch klare Unterschiede zu ihm gibt. Die Flucht aus dem Zellentrakt erinnert sehr stark an eine Szene in Episode IV – Eine neue Hoffnung, in der Leia und Luke in die Abfallgrube fallen. In beiden Fällen ist es eine Flucht vor Angreifern und auch in Republic Commando führt sie in eine dunkle Grube.
  • In Republic Commando wird die Prosecutor fälschlicherweise als Schiff der Acclimator-Klasse bezeichnet.
  • In der englischen Version von Republic Commando heißt der Kapitän der Prosecutor Martz.