Sebiri

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Sebiri.jpg
Sebiri
Allgemeines
Heimatwelt:

Sebiris

Klasse:

Reptiloid

Ernährungstyp:

omnivor

Sprache:

Sebiri

Beschreibung
Hautfarbe:

Braungrün

Haarfarbe:

Schwarz

Augenfarbe:

Schwarz

Durchschnittliche Größe:

1,20 – 2,00 Meter

Die Sebiri sind eine primitive reptiloide Spezies, die auf dem Planeten Sebiris heimisch ist. Sie gelten dank ihrer weit entwickelten Sinnesorgane als hervorragende Jäger. Die Sebiri sind Fremdweltlern gegenüber aufgeschlossen und bemessen ihre Sympathie für einen Besucher an der Zahl seiner Gastgeschenke. Der imperiale Agent The Wraith besuchte die Reptiloiden während des Galaktischen Bürgerkriegs mehrfach, um Waffen gegen ein von den Sebiri hergestelltes Gift einzutauschen. Später suchte die Crew der FarStar im Zuge ihrer Nachforschungen über dieses Toxin ein Sebiri-Dorf auf. Dabei wurde The Wraith im Spürtrupp enttarnt und musste fliehen. Die Crew der FarStar konnte ihre Mission erfolgreich abschließen und ein Gegenmittel des Sebiri-Gifts finden.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Sebiri sind eine reptiloide Spezies, die 1,20 bis 2 Meter groß werden kann und einen humanoiden Körperbau besitzt. Ihre braungrüne Schuppenhaut schützt sie vor der Vegetation und dem Klima ihres Heimatplaneten. Sie haben eine schnabelartige Schnauze mit einer weit entwickelten Nase, die Gerüche über große Distanzen hinweg wahrnehmen kann. Dank ihrer geweiteten, schwarzen Augen können sie bei Helligkeit und Dunkelheit gleichermaßen gut sehen, was ihnen im dichten Dschungel ihrer Heimatwelt Sebiris einen großen Vorteil gegenüber der Tierwelt des Planeten verschafft. Bereits auf dem Rücken ihrer flachen Nase beginnt eine Reihe von Hörnern, die sich in einem kegelförmigen Muster bis zur Stirn fortsetzt. Hinter der Stirn setzt das meist schwarze Haar an, das nur selten geschoren wird und daher oft den gesamten Rücken herunterreicht. Männliche Sebiri flechten daraus häufig komplexe Zöpfe oder andere Frisuren und dekorieren ihr Haar mit primitiven Schmuckstücken wie Knochen oder ungeschliffenen Edelsteinen. Aufgrund der hohen Temperaturen auf ihrem Heimatplaneten tragen sie nur selten Kleidung, sondern lediglich einen Lendenschurz. Ihre dreigliedrigen Beine sind länger als ihr Oberkörper und ihr langer Hals. Ihre krallenbewehrten, dreigeteilten Fußklauen sind mit Schwimmflossen ausgestattet, ihre Hände besitzen hingegen vier Finger.

Die Sprache der Sebiri besteht aus zahlreichen Grunzlauten, die in einer raschen Aufeinanderfolge vielsilbige Wörter ergeben. Ein großer Teil der Kommunikation wird von Handgesten beherrscht. Dies ist insbesondere bei der Jagd hilfreich, da es den Sebiri eine lautlose Kommunikation erlaubt. Sie lernen andere Sprachen schnell und sind daher in der Lage, nach wenigen Wochen gebrochenes Basic zu sprechen. Als hervorragende Jäger und Fallensteller sind sie in der Lage, in der Wildnis ihrer Heimatwelt zu überleben. Sebiris ist zwar ein terrestrischer Planet, doch aufgrund der hohen vorherrschenden Temperaturen, der Luftfeuchtigkeit und der um das 1,2-fache gegenüber dem galaktischen Standard erhöhten Gravitation schwer bewohnbar. Auf der dicht bewaldeten Dschungelwelt gibt es keine Raumhäfen, da sie weitab der größeren Hyperraumrouten liegt und nicht in offiziellen Aufzeichnungen oder Sternenkarten auftaucht. Die Sebiri leben in einem stammesherrschaftlichen System in Dorfgemeinschaften, die aus bis zu 200 Mitgliedern bestehen und von einem Dorfältesten angeführt werden. Der Dorfsprecher wird meist durch ein vielfarbiges Stirnband gekennzeichnet. Ihre Dörfer bestehen aus etwa zwei bis drei Dutzend einfachen Hütten. Die Sebiri haben einen steinzeitlichen technischen Entwicklungsstand und sind daher auf fremde Einfuhren von mechanischen Werkzeugen angewiesen. Zudem importieren sie verschiedene Nahrungsmittel, Rauschgifte und Waffen. Auf Sebiris gibt es zahlreiche gefährliche Raubtiere, gegen die sich die Sebiri zur Wehr setzen müssen. Sie sind daher geübt im primitiven Kampf mit Speeren, Schlingen und Keulen. Ihre visuellen und auditiven Sinne erleichtern ihnen die Jagd. Sie sind in der Lage, ein auch für technische Geräte schwer nachweisbares Gift herzustellen, das für nahezu alle humanoiden Spezies tödlich ist. Das einzige Gegengift lässt sich aus zahlreichen verschiedenen Pflanzensäften mischen, die in der Äquatorregion ihrer Heimat vorkommen.

Der Tempel der Sebiri

Durch Klendost Petrivoor erhielten die Sebiri einige einfache Projektilgewehre und andere unpräzise Feuerwaffen, die sich im Laufe der Zeit unter verschiedenen Stämmen auf dem Planeten verbreiteten. Allerdings waren nur wenige Angehörige der Spezies fähig, mit ihnen korrekt umzugehen. Zudem erschreckte die Lautstärke des Schusses den Benutzer des Gewehrs meist mehr, als dass er Schaden anrichtete. Die Sebiri gelten als abergläubisch und waren daher Fremden gegenüber aufgeschlossen: Seitdem die Truppen des imperialen Moffs Kentor Sarne auf ihrer Heimatwelt gelandet waren, verehrten sie Fremdweltler als übermächtige Wesen. Sie lassen sich durch Geschenke, die sie in ihrer Sprache als „K’va’t’uuk“ bezeichnen, gewogen stimmen und durch technologische Geräte beeindrucken. Bei ausbleibenden Jagderfolgen bevorzugen sie eine saftbasierte Breispeise als Nahrungsmittel. Nahe einem Dorf in Sebiris’ Äquatorregion existiert ein sechseckiger, künstlicher Hügel, der von Sarnes Untergebenen erschaffen wurde und seitdem von den Sebiri als heiliger Ort verehrt wird. Der als „L’lIuuk’chk“ bezeichnete Platz darf nicht von Fremden betreten werden, da sie sonst eine Entweihung fürchten. Sie errichteten auf der Spitze der Anhöhe einen Tempel, den sie aus einem einzigen Felsbrocken herausschlugen. Dieser Stein wurde von zahlreichen Sebiri aus einer über 2.000 Kilometer entfernten Region dorthin gebracht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Sebiri entwickelten sich auf dem abgelegenen Planeten Sebiris im gleichnamigen Sternsystem des Kathol-Sektors und wurden daher erst während der Herrschaft des Imperiums durch den Agenten The Wraith entdeckt. Der Attentäter fand heraus, dass die Spezies ein schwer nachweisbares Naturgift herstellen konnte, und besuchte ein Dorf in der Nähe des Äquators, in dem das Toxin hergestellt wurde. Dort gab er sich als Klendost Petrivoor aus und tauschte einige Feuerwaffen gegen einen Vorrat des Giftes aus. Während seines Aufenthalts brachte er einigen Sebiri bei, Basic zu sprechen. Kurze Zeit nach Petrivoors Abreise begab sich auch der republikanische Agent Breslin Drake auf die Dschungelwelt, um Nachforschungen zu dem Besuch des Imperialen anzustellen. Später wurde Sebiris von Truppen des imperialen Moffs Sarne aufgesucht. Sie errichteten im Zuge ihrer Bodenoperationen eine sechseckige Erdformation, die als Landeplatz für ein Raumschiff dienen sollte. Die Sebiri hielten die imperialen Soldaten für übernatürliche Wesen und verehrten sie wie Götter. Daher errichteten sie auf dem Hügel, der für sie ein heiliger und unbefleckbarer Ort war, einen monolithischen Tempel, indem sie den dazu benötigten Felsen aus einer 2.000 Kilometer entfernten Region herbeischafften.

Im Jahr 8 NSY landete die Crew der republikanischen CR90-Korvette FarStar auf Sebiris nahe dem von Petrivoor besuchten Dorf, da The Wraith während eines vorausgegangenen Gefechts die Kommandantin der Korvette mit dem sebirianischen Toxin vergiftet hatte und sie sich in einem tiefen Koma befand. Die Besatzung des Schiffes hoffte, auf der Ursprungswelt des Giftes ein Gegenmittel finden zu können. Unter den Mitgliedern des Landungsteams befand sich neben Drake auch The Wraith, der die Identität des Flüchtlings Drenn angenommen hatte. Die Sebiri entsandten vier Krieger und ihren Dorfältesten, um die Neuankömmlinge zu empfangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Verständigung begrüßten die Sebiri die Fremden als ihre Gäste. Die Crew der FarStar stimmte die Eingeborenen durch Geschenke gewogen und brachte ihnen in den folgenden Tagen Grundlagen des Basic bei. Obwohl die Sebiri den Fremden untersagt hatten, ihren heiligen Platz zu betreten, versuchte Drake am dritten Tag ihres Aufenthalts, zu dem Berg zu gehen. Der Dorfälteste bemerkte diesen Versuch und fing ihn mit einigen seiner Krieger ein. Sie griffen den Menschen an, der sich mit seiner Blasterpistole zur Wehr setzte. Dadurch wurden auch die übrigen Crewmitglieder auf das Geschehen aufmerksam und schlossen sich ihrem Gefährten an. Dabei bemerkte der Dorfälteste der Sebiri den vermeintlichen Flüchtling Drenn in der Menge und begrüßte ihn als Petrivoor. Daraus schlossen die übrigen Mitglieder des Landungsteams, dass es sich bei ihm um den Agenten The Wraith handelte. Um Verwirrung zu stiften, feuerte der Agent mit seiner Waffe auf den heiligen Hügel und setzte dabei einige Ranken in Brand. Daraufhin wurde er von einigen erzürnten Sebiri angegriffen, doch gelang es ihm, einige seiner Angreifer zu töten und anschließend in den Dschungel zu entkommen. Trotz dieses Zwischenfalls war die Mission der FarStar-Crew erfolgreich, da sie das gesuchte Gegengift fand. The Wraith floh mit einem Fluchtschiff von dem Planeten, das er Jahre zuvor auf Sebiris abgestellt hatte, und entkam der FarStar.

Quellen[Bearbeiten]