Tofen Vane

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Tofen Vane Portrai.jpg
Tofen Vane
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Volk:

Valahari

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

Blond

Augenfarbe:

Grün

Biografische Informationen
Todesdatum:

22 VSY

Heimat:

Valahari

Familie:

Vane

Beruf/Tätigkeit:

Pilot

Dienstgrad:

Kommandant

Einheit(en):

Tofens Raider

Fahrzeug(e):
Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme

Tofen Vane war ein Mitglied der Familie Vane und später ein Pilot der Konföderation unabhängiger Systeme. Bereits in seiner Kindheit entdeckten die Jedi sein Talent in der Macht und wollten ihn in ihren Orden aufnehmen, doch stieß das bei seinen Eltern auf Ablehnung, sodass er auf seinem Heimatplaneten Valahari aufwuchs und darauf vorbereitet wurde, später das Amt des Viscount seines Vaters Harko zu übernehmen. Als die Republik während der Klonkriege eine Blockade um seine Heimatwelt errichtete und sein Vater in einem Gefecht umkam, schwor er den Separatisten die Treue und führte eine eigene Kampfgruppe in die Schlacht. Mit dem Ziel, die Jedi zu jagen, entwickelte sich Tofen bald zu einem Helden der Konföderation. Sein Hass wurde ihm jedoch zum Verhängnis, als er nach einem Zweikampf mit Anakin Skywalker an den Folgen seiner Verletzungen starb.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Tofen nach der Arbeit an seinem Podrenner.

Tofen Vane wurde als einziges Kind von Elodore und Harko Vane auf dem Planeten Valahari geboren. Da er ein außergewöhnliches Talent in der Macht besaß, wollten ihn die Jedi bereits kurz nach seiner Geburt in ihren Orden aufnehmen. Die Eltern verhinderten das jedoch, da sie ihren einzigen Sohn nicht verlieren wollten. So wuchs Tofen auf Valahari auf und machte während dieser Zeit Bekanntschaft mit dem Jedi-Meister Dooku, der ebenfalls adeliger Abstammung war und dessen Adelshaus auf der nahegelegenen Welt Serenno lag. Auch nach dessen Austritt aus dem Jedi-Orden hielt die Familie zu ihm. Die Ideen über die Separatistenbewegung leuchteten dem jungen und unentschlossenen Tofen ein, und mit der Zeit nahm Dooku eine Mentorfigur für Tofen ein. Außerdem nahm er sich Omi zur Frau, die etwa zum Ausbruch der Klonkriege auch schwanger von ihm wurde. Er beobachtete das Kriegsgeschehen und vor allem die Erfolge des jungen Anakin Skywalker, die ihn sehr beeindruckten. Zudem widmete er sich seiner großen Leidenschaft, dem Podrennen. Sein Fahrzeug hatte er selbst gebaut und war das schnellste im Sektor, doch besaß er auch andere Podrenner, die er in seiner Garage lagerte.

So werkelte er auch an seinem Renner herum, als eine republikanische Delegation auf dem Planeten landete. Der Jäger zog die Aufmerksamkeit des Jedi-Ritters Anakin Skywalker auf sich, dem Tofen stolz seinen Jäger präsentierte. Als er erfuhr, dass es sich bei seinem Besucher um Skywalker handelte, lud er ihm zu einem Rennen ein, um seine Fähigkeiten zu testen. Der kampfbereite Skywalker nahm die Herausforderung an, sodass sie ihr Duell durch die Schluchten Valaharis begannen. Tofens roter Jäger übernahm sofort die Führung, doch konnte Skywalker den Vorsprung bis vor dem Nadelöhr aufholen. Sie passierten die Felsenge gleichzeitig und machten aus, wenig später die Revanche zu fliegen.

Tod des Vaters[Bearbeiten]

Am Abend des gleichen Tages traf er sich mit seiner Familie und den Jedi zu einem Bankett im Thronsaal, wo sich Skywalker erstaunt darüber zeigte, dass sein Gegner der Königsfamilie angehörte. Der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi teilte den Gästen mit, dass die bekennenden neutralen Valahari die Separatisten mit Raumjägern belieferten, was Tofen als gelogen abtat. Als sein Vater die neutrale Position Valaharis untermauerte, jedoch nicht ausschloss, sich zum Wohle der eigenen Wirtschaft Handel mit den Separatisten zu treiben, verteidigte Tofen die Separatisten vor den Anschuldigungen Skywalkers. Schließlich verließen die Jedi das Bankett, um ihrem Rat Bericht zu erstatten.

Zehn Planetenrotationen später errichtete die Republik eine Blockade um den Planeten, um zu verhindern, dass Konvois mit Waffen für die Separatisten den Planeten verließen. Harko Vane flog der Republik in einem schweren Transporter entgegen, wurde allerdings durch eine Falle der separatistischen Attentäterin Asajj Ventress getötet. Die Truppen des Viscount stellten jedoch irrtümlich fest, dass die Republik ihn getötet hatte. Tofen, der mit seiner Mutter auf der Oberfläche des Planeten geblieben war, bemerkte den Tod seines Vaters und nahm am nächsten Morgen an der symbolischen Beerdigung teil. Dabei gab er den Jedi die Schuld für den Tod seines Vaters. Tofen zeigte sich bereit, für die Separatisten zu kämpfen und seinen Vater zu rächen, was Dooku erfreut aufnahm und ihm alles bereitstellte, was der junge Adelige wollte.

Kampf für die Separatisten[Bearbeiten]

Tofen Vane, der Held der Konföderation.

So griff er mit seiner Einheit die nun vom Jedi-Kreuzer Majestic angeführte Blockade Valaharis an. Mit den schnellen Jägern der Valahari zerstörten sie zunächst die meisten feindlichen Kampfjäger und konzentrierten sich dann auf die Brücke des Jedi-Kreuzers, die sie mit Torpedos zerstörten. Kurz darauf griff auch ein Mon-Calamari-Jedi in den Kampf ein, den Tofen an den Triebwerken seines Jägers treffen konnte. Anstatt ihn zu zerstören, warf er jedoch ein Schleppseil aus und zog den Jedi-Sternenjäger bis vor die Brücke des Sternenzerstörers, wo er die Verbindung wieder löste und ihn mit der Brücke kollidieren ließ. Danach befahl er seinen Männern, bis auf eine Ausnahme alle Rettungskapseln zu vernichten, damit jene der Republik von Valaharis Beitritt zu den Separatisten berichten konnte. So kehrte er erfolgreich und bejubelt nach Valahari zurück, wo er seiner Mutter schwor, den Tod seines Vaters nicht vergessen zu lassen.

In der folgenden Zeit führte Tofen seine Raider gegen die Blockaden der Republik über neutralen Planeten mit Handelsbeziehungen mit den Separatisten. Dabei tötete er auch einige Jedi, die ihn nicht aufhalten konnten, obwohl auch einige der besten Piloten des Ordens die feindlichen Kampfverbände anführten. Angesichts des neuen „Helden der Konföderation“ versuchte die Republik vergeblich, die Geschichten Tofens zu verschleiern, doch wurde er schnell zu einer Legende und Hoffnung der von der Republik blockierten Welten. Zudem nutzten die Separatisten seine Erfolge als Propaganda, um noch mehr Welten auf ihre Seite zu ziehen. Die Erfolge kamen für die Oberhäupter der Separatisten unerwartet, doch entwickelte er sich zu einem starken Verbündeten, den Dooku mit allen Mitteln auf seiner Seite behalten wollte. Mit dem Ziel, die Jedi zu vernichten, wurde er immer besessener von seinem Kampf, sodass er sich nicht auf dieses eine Ziel konzentrierte. Zwischen seinen Angriffen blieb ihm nur wenig Zeit für andere Sachen, da er sich in den Pausen auf der Harko-Station im Schleiernebel um die Produktion seines neuen Jägers, der Tempest Zero, kümmerte.

Rache an Skywalker[Bearbeiten]

In einer dieser Pausen traf er auch seine Mutter, die ihm zu Tofens Freude mitteilte, dass sie Dooku heiraten wollte. Gemeinsam mit dem Grafen besuchte er die Produktionsstätte seines neuen Jägers. Dabei bat Dooku ihn nachzudenken, ob sich um seiner Mutter und seiner Frau Willen nicht aus dem Krieg zurückziehen wollte, doch wollte Tofen sein begonnenes Werk erst vollenden. Dooku hatte diese Reaktion erwartet und ihn damit nur mehr zum Kampf anstacheln wollen. Während sie die Tempest Zero begutachteten, forderte Tofen, dass der Jäger und die nachfolgenden Exemplare ihrer Klasse nur von den Valahari und nicht in separatistischen Fabriken gebaut werden sollten und er sie anführen wollte. Bei der Gelegenheit teilte ihm Dooku mit, dass Skywalker den Befehl über die republikanische Blockade im Hexus-System übernommen hatte. Obwohl der Graf eine Falle vermutete, wollte ihn Tofen sofort angreifen und machte sich und seine Raider bereit.

Kurz darauf griffen sie die Blockade an. Tofen wies seine Staffel an, die Jäger zu ignorieren und sich auf die Kreuzer zu konzentrieren. Mehrere seiner Kameraden wurden allerdings von einem Jedi-Sternenjäger abgeschossen, sodass Tofen seinen Jäger wendete und den Jäger verfolgte. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich dabei um Skywalkers Schiff handelte. Obwohl ihn Skywalker über den Kom-Kanal erreichte und seine Unschuld beteuerte, schoss Tofen das feindliche Schiff ab, das auf einer Eiswelt eine Bruchlandung hinlegte. Als Tofen ihn mit seinen Laserkanonen endgültig erledigen wollte, wehrte der Jedi, der sein Schiff bereits verlassen hatte, die Schüsse mit seinem Lichtschwert ab und traf Tofens Jäger, der einige Meter weiter landete. Tofen wollte zwar sofort wieder starten, doch griff ihn Skywalker bereits an, sodass er seinem Droiden XT befahl, die Raketen auf ihn abzuschießen. Skywalker wurde schwer getroffen und sogleich von Tofen mit seinem Blaster bedroht. Der Jedi wusste jedoch, dass Tofen nicht schießen wollte, und teilte ihm mit, dass Dooku seinen Vater ermordet hatte, um seine Welt in den Krieg hineinzuziehen. Daraufhin senkte er den Blaster und verließ Skywalker, jedoch mit der Warnung, ihn beim nächsten Mal zu töten. Danach flog er zu seinen Raidern zurück und sammelte sich mit ihnen bei der Harko-Station. Er wusste jedoch nicht, dass Skywalkers Droide R2-D2 einen Peilsender an seinem Schiff angebracht hatte und die Republik nun seinen Aufenthaltsort kannte.

Tod[Bearbeiten]

Mithilfe des Peilsenders konnte die Republik Tofens Versteck ausfindig machen und einen Angriffsplan entwickeln, mit der sie die Verteidigungsstellungen der Harko-Station zerstören wollten. Allerdings kündigte Obi-Wan Kenobi an, die Station selbst nur als letzten Ausweg anzugreifen, um die Zivilisten nicht zu töten. Skywalker hatte indes einen Prototyp-Sternenjäger erhalten, um Tofen Einhalt zu gebieten.

Der tote Tofen Vane liegt in den Armen Skywalkers.

Währenddessen hatte sich Tofen mit seinen Raidern auf die Harko-Station zurückgezogen und reparierte dort seinen Jäger. Dabei bemerkte er auch seinen Peilsender, rührte ihn jedoch nicht an, um Skywalker anzulocken. Obwohl seine Staffelmitglieder Bedenken darüber äußerten, beharrte Tofen darauf und ließ die Jäger startklar machen. Gleichzeitig erbat seine Mutter ein Gespräch via Hologramm, in dem sie ihm mitteilte, dass sie von Dooku getäuscht wurden. Tofen, der dies bereits von Skywalker wusste, machte ihr jedoch deutlich, dass er zuerst Rache an den Jedi üben musste, bevor er den Krieg hinter sich lassen und nach Valahari zurückkehren konnte. Danach bereitete er sich mit seiner Staffel auf den bevorstehenden Einsatz vor und arrangierte einen Hinterhalt an der Station. Während Tofen seine Raider gegen die Klon-Piloten schickte, nahm er sich selbst Skywalker vor. In einem Kampf zwischen den von der Station angelockten Neebrays setzten sie sich gegenseitig schwer zu, bis das republikanische Schatten-Geschwader die Harko-Station zerstören konnte. Anstatt sich auf Skywalkers Bitten hin zu ergeben, setzte Tofen den Kampf fort, bis der Antrieb seines Jägers überlastet wurde und die Tempest Zero explodierte. Tofen Vane gelang es nicht mehr, sich aus dem Jäger zu katapultieren. Stattdessen schoss Skywalker ein Schlepptau auf Tofens Jäger ab und brachte ihn auf den Jedi-Kreuzer. Obwohl Skywalker einen Arzt anforderte, kam jede Hilfe zu spät – Tofen Vane starb in Skywalkers Armen. Zuvor bat er den Jedi jedoch noch um einen letzten Gefallen: Gerechtigkeit für seinen Vater.

Vermächtnis[Bearbeiten]

Nach Tofens Tod wurde seine Leiche nach Valahari gebracht und ein privates Begräbnis abgehalten, dem neben seiner Mutter, Omi und seinen Raidern auch die beiden Jedi Kenobi und Skywalker beiwohnten. Elodore Vane kündigte an, dass sich Valahari aus dem Krieg zurückziehen würde, um nicht noch mehr Leute in den Tod zu schicken. Sie beendete ihre Beziehung zu Dooku, dem sie die Schuld für die Tode ihres Mannes und ihres Sohnes gab. Dooku hingegen berichtete seinem Meister über die neues Ereignisse. Seiner Meinung nach fehlte es Valahari nun an Führungskräften, sodass sie keine Bedrohung für die Bemühungen der Separatisten mehr sein würden.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Tofen im Cockpit seines Jägers.

Tofen Vane war ein gutmütiger Mensch und geschickter Techniker, dessen liebste Beschäftigung es war, Podrenner zu bauen, zu reparieren und zu fliegen. Zudem war er ein exzellenter Pilot, da er nach langer Erfahrung im Podrennen jedes beliebige Schiff steuern konnte. Dabei half ihm auch die Macht, in der er zwar nicht ausgebildet, aber trotzdem stark war. Obwohl Tofen auch mit Worten einen Streit gewinnen konnte, bevorzugte er den Kampf, in dem ihm nur wenige gewachsen waren. Er stand seiner Familie sehr nahe und wurde beim Tod seines Vaters schwer erschüttert. Tofen sah die Schuld für den Tod bei den Jedi, da sie ihn wegen seiner Bemühungen für die Sache der Separatisten getötet hatten, und schloss sich Dookus Separatisten-Allianz an. Er betrachtete die Separatisten als Friedenskämpfer an und dachte, dass jeder die Freiheit verdient hätte, auch wenn dafür Verluste gebracht werden müssten. Doch der Kampf gegen die Republik veränderte Tofen. Er wurde aggressiver und war nur noch darauf fokussiert, die Jedi ihrer Strafe zuzuführen. Ohne Gnade tötete er republikanische Soldaten und vergaß dabei, wer er eigentlich war. Auch die erfahrensten Jedi des Ordens waren Tofen und seinen Raidern nicht gewachsen und wurden von ihm getötet, nachdem er sich den Separatisten angeschlossen hatte. Obwohl ihm durch die Zerstörung der Blockaden viel Ruhm zufiel und er auf vielen Welten als Held angesehen wurde, handelte er nur unter dem Motiv der Rache. Er wurde schnell eine Legende, doch nahm er so auch eine große Bürde auf, da er neben seiner noch dutzende andere Welten verteidigte. Mit seinen Siegen nahmen seine Bekanntheit und sein Ruhm zu und machten ihn zum perfekten Werkzeug der separatistischen Propaganda. Er wurde als neue Hoffnung der Konföderation und starker Verbündeter gesehen, den die Konföderation nicht verlieren wollte. Nach einiger Zeit galt Tofen als unaufhaltbar. Obwohl Tofen so seine Torheit und seinen Leichtsinn verlor und die Tapferkeit und Unabhängigkeit seines Vaters annahm, machte ihn der Krieg skrupellos und grausam. Er wollte den Krieg nicht verlassen, ehe er sich ganz an den Jedi gerächt hatte. Mit der Wut, die er an den republikanischen Blockaden ausließ, vergaß er jedoch sich selbst und belastete seinen Körper stark, sodass er kaum schlief und erschöpft war. Auch für seine Familie fand er nur noch wenig Zeit. Tofen war immer bereit für einen Kampf. Sein Hass auf die Jedi verleitete ihn dazu, unüberlegt und überheblich zu handeln, um seinen Durst zu befriedigen. Seiner Meinung nach waren die Republik und ihr Senat nur als Verräter anzusehen, und er vertrat diejenigen, die von jenen benachteiligt wurden. Trotzdem sehnte er sich nach seiner Familie, die er wegen des Krieges kaum mehr sehen konnte, doch wollte er zuerst seinem Ideal Geltung verschaffen. Kurz vor seinem Tod teilte er Skywalker mit, dass dieser der Held sei und er nur um Gerechtigkeit für seinen Vater gekämpft hatte.

Beziehungen[Bearbeiten]

Anakin Skywalker[Bearbeiten]

Tofen Vane bedroht Anakin Skywalker.

Bevor er ihn persönlich traf, bewunderte Tofen Anakin Skywalker sehr und sah ihn als besten Pilot der Galaxis. Er verfolgte die Berichte über die siegreichen Schlachten des Jedi und seine erstaunliche Abschusszahl, die in den HoloNetNews bekannt gegeben wurde. Als Skywalker tatsächlich nach Valahari kam, präsentierte Tofen ihm stolz seine Podrenner und lud ihm zu einem Rennen ein, in dem er gegen den erfahrenen Podrenner- und Sternenjägerpiloten ein Remis herausschlagen konnte und sich mit ihm eine Revanche verabredete. Als die Jedi jedoch den Grund ihres Besuches darlegten, gerieten die beiden aneinander, da Tofen die Separatisten als Friedenskämpfer sah, Skywalker hingegen als Terroristen. Danach gingen sie auseinander, doch als Tofen von dem Tod seines Vaters durch Skywalkers Hand hörte, schwor er Rache, da er nicht wissen konnte, dass es sich bei dem Tod Harko Vanes um ein Komplott Dookus handelte und dieser die Macht auf Valahari an sich reißen wollte. Mit der Wut gegen die Jedi griff Tofen die republikanischen Blockaden an und tötete unzählige Jedi. Skywalker hoffte, ihm selbst entgegentreten zu können, doch schickte ihn der Jedi-Rat ins Ryloth-System, um ihn von einem persönlichen Angriff gegen ihn abzuhalten. Als die Situation jedoch eskalierte und Tofen zunehmend als Held gefeiert wurde, entsandten die Jedi Skywalker, um ihn aufzuhalten. Jener hatte das bereits geahnt und das Dossier über Tofen Vane gelesen hatte, setzte sich sofort in Bewegung. Obwohl sein Meister Obi-Wan Kenobi Tofen nur vom Weg abgekommen sah, deklarierte ihn der Jedi-Ritter zum „Jedi-Killer“ und attackierte Tofens Jäger. Dieser schoss ihn ab, doch war der junge Valahari zu sehr auf das Töten des Jedi fixiert, sodass er selbst getroffen wurde und landen musste. Danach verletzte er Skywalker schwer und bedrohte ihn mit einem Blaster, ließ den Jedi jedoch am Leben, als er die Wahrheit über den Tod seines Vaters erfuhr. Er warnte Skywalker allerdings, dass er ihn beim nächsten Mal töten wollte. Skywalker wusste, dass Tofen ihn verfolgen würde, sodass er ihn kurzerhand selbst angriff. Die beiden Piloten sonderten sich ab und verwickelten sich in einen Zweikampf, der sowohl bei Mensch als auch bei Maschine Tribut forderte. Skywalker spürte die Macht, die trotz fehlender Ausbildung in Tofen vorhanden war. Als ihn Skywalker schließlich zur Aufgabe zwang, weigerte sich Tofen, da er sein Ideal, die Rache für den Vater, ausfüllen wollte. Nach der Explosion seines Jägers brachte Skywalker die Tempest Zero zwar auf einen Jedi-Kreuzer, doch starb Tofen Vane in Skywalkers Armen, nachdem er ihm gesagt hatte, dass Skywalker der Held war und er nur Gerechtigkeit für seinen Vater hatte haben wollen. Nach Tofens Tod beschrieb ihn der Jedi als einer der tapfersten und ehrenwertesten Männer, den er je gekannt hatte.

Elodore Vane[Bearbeiten]

Tofen Vane hatte zu seiner Mutter eine sehr starke Bindung, die durch den Tod seines Vaters noch verstärkt wurde. Elodore Vane hoffte immer, dass ihr Sohn einmal das Erbe seines Vaters annehmen würde, fürchtete jedoch, dass es einen höheren Preis fordern würde, als sie zu zahlen bereit gewesen wäre. Als die Jedi ihn als Kind in ihren Orden aufnehmen wollten, verhinderte sie das, da sie ihren einzigen Sohn nicht verlieren wollte. Als die Republik die Blockade um Valahari errichtete, blieb Tofen bei seiner Mutter und musste mitansehen, wie er getötet wurde. Nach der symbolischen Beerdigung des Vaters schwor er seiner Mutter, dass das Opfer seines Vaters unvergessen bleiben sollte. Mit Tofen Vanes Beitritt in den Krieg veränderte er sich, sodass er auch kaum noch Zeit mit seiner Familie verbrachte. Elodore sah die Bürde ihres Sohnes als zu groß und Tofen als größte Bedrohung der Republik an, sodass sie fürchtete, dass er in den Kämpfen sterben würde. Außerdem vermutete sie, dass der Krieg ihren Sohn veränderte und einen hohen Tribut von ihm forderte, da er nicht alles machen konnte. Der Wunsch, ihren Sohn wiederzusehen, wurde schließlich erfüllt, als sie auf der Harko-Station zusammentrafen. Dort teilte sie ihm mit, dass sie Dooku heiraten wollte, was Tofen erfreute, da ihre Mutter nach dem Tod seines Vaters nun jemanden hatte. Elodore Vane kannte ihren Sohn und wusste, dass auch er von Dookus Komplott wusste. Da dieser jedoch trotzdem weiterkämpfen wollte, erkannte sie, dass sie ihn endgültig an den Krieg verloren hatte, da er sich verändert hatte. Tofen sah es allerdings nicht gern, dass seine Mutter seine Bemühungen nicht anerkannte. Elodore wurde kraftlos, als Tofen weiteres Kriegsbegehren ankündigte, da sie nun ihre Familie verloren hatte. Auch Tofen wusste, dass er zu weit gegangen war. Nach seinem Tod wirkte Elodore betrübt und gab Dooku die Schuld für den Tod ihrer Familie. Sie wies Dooku ab und kündigte an, dass Valahari sich aus dem Krieg zurückziehen würde.

Dooku[Bearbeiten]

Aufgrund der Nähe der beiden Königshäuser lernte Tofen Graf Dooku schon in seiner Kindheit kennen, als er noch ein Jedi war, und betrachtete ihn als Mentor. Sein Glauben an ihn ging auch nicht verloren, als er sich von dem Orden abwandte, sodass sie weiterhin Kontakt hielten. Dooku erzählte Tofen von den Motiven der Separatistenbewegung, die ihm einleuchteten und sie als Friedenskämpfer sah. Als der Graf von Serenno nach dem Tod von Tofens Vater die Schuld auf sich nehmen wollte, beschuldigte Tofen die Republik, seinen Vater ermordet zu haben, und schloss sich Dookus Allianz an, ohne jedoch zu wissen, dass Dooku selbst den Tod seines Vaters eingefädelt hatte. Dooku, der den jungen Adligen als gute Verstärkung und Anführer seiner Armee sah, willigte er sofort ein und stellte ihm zur Verfügung, was er brauchte. Als Tofen immer mehr Welten von Blockaden der Republik befreite und zu einem Hoffnungsträger der Konföderation wurde, sorgte Dooku dafür, dass der ungewollte Aufstieg Tofens in der separatistischen Propaganda verarbeitet wurde. Zudem setzte er sich dafür ein, dass Tofen nur den Interessen der Separatisten diente. Als Dooku um die Hand seiner Mutter anhielt, freute sich Tofen darüber, dass seine Mutter mit Dooku nun jemanden gefunden hatte, dem sie vertrauen und eine neue Bindung eingehen konnte. Um seinen Kampfgeist weiter anzuschüren, fragte ihn Dooku, ob er weiter im Krieg bleiben wollte. Der Graf hatte es jedoch auch auf die Schiffskonstruktionen der Valahari abgesehen, die er auch in den großen Fabriken der Technologie-Union bauen wollte. Tofen Vane sprach sich allerdings entschieden dagegen aus, da er die Manufakturen behalten wollte und keinesfalls in die Massenproduktionen erlauben wollte. Als Tofen wenig später von Skywalker die Wahrheit über Dookus Komplott erfuhr, reagierte er erschüttert, da er das nicht erwartet hatte. Als Tofen Vane wenig später von seiner Mutter mit denselben Informationen konfrontiert wurde, wollte er zunächst nicht einsehen, dass ihn eine so große Vertrauensperson hintergangen hatte. Zwar wusste er davon, betrachtete Dooku aber immer noch als Freund und Mitglied der Familie. Nach Tofens Tod wollte Dooku Elodore Vane auf seine Seite ziehen, doch wandte sich jene von ihm ab. Dooku selbst berichtete danach seinem Meister Darth Sidious von den Bemühungen auf Valahari. Seiner Meinung nach war mit Tofen die letzte Führungskraft der Valahari gestorben und der Planet kein Hindernis für den Sieg der Separatisten mehr.

Quellen[Bearbeiten]

  • Tofen Vane trat bisher nur in der dreiteiligen Comic-Reihe Held der Konföderation auf, wo er als direkter Gegenspieler von Anakin Skywalker und neue Hoffnung der Separatisten agiert.
  • Der Charakter wurde an den deutschen Fliegerpiloten Manfred von Richthofen angelehnt, der im Ersten Weltkrieg als „Der Rote Baron“ bekannt wurde, da er meist in roten Flugzeugen flog. Sowohl Tofens Fahrzeuge als auch seine Kleidung erinnern an den Jagdflieger.
  • Die Farbe von Tofens Augen wechselt in den Comics mehrmals zwischen grün und braun.