Xenoborsäure

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Xenoborsäure ist eine flüssige Chemikalie mit einer grellgrünen Färbung.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die stark saure Chemikalie ist dazu in der Lage, sich durch nahezu jegliches Material zu brennen. Sie besteht aus zwei für sich genommen unreaktiven und harmlosen Substanzen. Erst wenn beide Chemikalien vermischt werden, entsteht die stark ätzende Xenoborische Säure.[1] Sie ist für organische Wesen gefährlich, selbst die Dämpfe der Xenoborsäure haben stark gesundheitsgefährdende Effekte. Xenoborsäurebäder konnten für die Reinigung von Thorilidium benutzt werden.[2] Der L70 Acid Projector, eine Waffe des Tenloss-Syndikats, war dazu in der Lage, einen Schwall Xenoborsäure zu verschießen und sich so durch nahezu jegliches Material zu brennen. Die beiden Basischemikalien wurden in der Waffe in zwei separaten Tanks vorgehalten und erst vermischt, sobald die Waffe auf ihr Ziel abgefeuert wurde. Da die Waffe ihren Opfern – ähnlich einem Flammenwerfer – besonders grausame Verletzungen zufügte, war der L70 Acid Projector in den meisten Systemen verboten.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Besalisk Lal Grallik, der Betreiber des Unternehmens Mondschein Polychemie auf Gorse, rühmte sich, der einzige Betrieb mit einem automatisierten Xenobor-Säurebad auf dem Planeten zu sein. In dem Säurebad wurden Kristalle von Cynda eingelegt, um das Thorilidium zu extrahieren. Hierzu bediente sich Grallik seiner Droiden, da der Umgang mit der Säure zu gefährlich für lebende Arbeiter gewesen wäre. Bei einem Besuch der Anlage im Jahr 11 VSY merkte der Graf Denetrius Vidian an, dass der Einsatz organischer Arbeiter deutlich effizienter sei: Zum einen seien lebende Wesen besser dazu in der Lage, ihr Gleichgewicht zu halten, zum anderen lösten sie sich im Vergleich zu Droiden deutlich schneller auf, falls sie doch in das Säurebad fielen, was zu geringeren Unterbrechungszeiten des Betriebs führte. Kurz danach veranlasste Denetrio Vidian, dass Xenoborsäure in den Mantel des Monds Cynda gepumpt wurde. Hierdurch sollten Schächte entstehen, in denen anschließend mächtige Sprengladungen platziert wurden. Cynda war aufgrund der reichen Thorilidium-Vorkommen für die Produktion von Turbolasern wichtig. Vidian hoffte, durch eine Detonation des Mondes schnell an die größten Vorkommen des Elements zu gelangen und so seine politische Macht zu mehren. Die spätere Geister-Zelle der Allianz zur Wiederherstellung der Republik konnte das Vorhaben vereiteln.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Prinzessin Nampi platzt nach der Freisetzung der Xenoborischen Säure.

Xenoborische Säure[1] ist eine stark saure Chemikalie, die dazu in der Lage ist, sich durch nahezu jegliches Material zu brennen. Sie besteht aus zwei für sich genommen unreaktiven und harmlosen Substanzen. Erst wenn beide Chemikalien vermischt werden, entsteht die stark ätzende Xenoborische Säure. Der L70 Acid Projector, eine Waffe des Tenloss-Syndikats, war dazu in der Lage, einen Schwall Xenoborische Säure zu verschießen und sich so durch nahezu jegliches Material zu brennen. Die beiden Basischemikalien wurden in der Waffe in zwei separaten Tanks vorgehalten und erst vermischt, sobald die Waffe auf ihr Ziel abgefeuert wurde. Da die Waffe ihren Opfern – ähnlich einem Flammenwerfer – besonders grausame Verletzungen zufügte, war der L70 Acid Projector in den meisten Systemen verboten.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 3963 VSY führte das Minenschiff Hot Prospect eine Ladung Xenoborische Säure mit sich. Zu dieser Zeit wurde das Raumschiff von der Gladiator, einem Schiff der Feuertaufe, und deren Skreaper-Drohnen angegriffen. Die Hot Prospect setzte sich mithilfe von Harpunen und Flugmanövern zur Wehr. Sie zerstörten mehrere Skreaper-Drohnen mittels Xenoborischer Säure, die von Besatzungsmitgliedern in Raumanzügen mithilfe von Schläuchen abgefeuert wurde.[3]

Nachdem sein Sicherheitshauptmann Scuppa in einem Gefecht eine Kopfverletzung erlitten hatte, ließ der Hutt Jabba Desilijic Tiure den behandelnden Chirurgen eine kleine Viole voller konzentrierter Xenoborischer Säure in dessen Schädel einsetzen. Diese Phiole hatte einige Auslässe, die per Fernsteuerung geöffnet werden konnten. Jabba versprach sich dadurch, seinen Wachmann jederzeit auf Knopfdruck töten zu können, falls dieser ihn verriet. Als Jabba im Jahr 5 VSY in Gefangenschaft der Prinzessin Nampi geriet, verriet ihn Scuppa an die Orooturooanerin und willigte ein, sie zu heiraten. Gemäß der orooturooanischen Tradition fraß ihn Nampi bei ihrer Vermählung. Nachdem Jabba ihre Wachen getötet hatte, drohte er ihr unter Verweis auf die Phiole voller Xenoborischer Säure, die sie kurz zuvor mit verschlungen hatte. Er forderte seine Freiheit und alle Schätze auf ihrem Schiff, um sie vor der Freigabe der Xenoborischen Säure zu verschonen. Nachdem Nampi das Angebot ausgeschlagen hatte, da sie ihm nicht traute, aktivierte Jabba seine Fernsteuerung. Die Chemikalie reagierte leicht zeitverzögert, sodass Nampi zunächst annahm, Jabba hätte sie täuschen wollen. Daraufhin begann ihr Körper, sich aufgrund der Reaktionen mit der Xenoborischen Säure aufzublähen, bevor die Prinzessin platzte und sich ihre Innereien in ihrem Thronsaal verteilten.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]