Ar’alani

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Ar’alani
Beschreibung
Spezies:

Chiss

Geschlecht:

weiblich

Hautfarbe:

Blau

Haarfarbe:

Blau-Schwarz

Augenfarbe:

Rot

Biografische Informationen
Heimat:

Csilla

Dienstgrad:

Admiral

Zugehörigkeit:

Reich der Chiss

Ar’alani war eine Chiss, die als Admiral einen der höchsten Posten innerhalb der Verteidigungsstreitkräfte des Chiss-Reiches bekleidete. Im Jahr 27 VSY war sie in die Vorfälle verwickelt, die zur Zerstörung des Extragalaktischen Flugprojektes und der Vernichtung der Vagaari durch die Flotte der Chiss führten. Dabei arbeitete sie mit dem Chiss-Kommandanten Thrawn zusammen.

Biografie[Bearbeiten]

Aufstieg in der Hierarchie[Bearbeiten]

Die Chiss Ar’alani entschied sich, eine Laufbahn in der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss anzustreben. An die Stelle der Familie trat für Ar’alani daraufhin die strenge Verteidigungshierarchie, in der sie sich bis in den Rang eines Admirals hocharbeitete. Deshalb verlor sie ihre Familienzugehörigkeit und ihren ursprünglichen Namen. Auf diese Weise sollte gewährleistet werden, dass Ar’alani in ihrer Position allen Chiss diente und nicht an familiäre Pflichten und Interessen gebunden war. Eines Tages entdeckte eine Flotte der Chiss unter ihrem Kommando Eindringlinge, die starken Widerstand gegen Ar’alanis Schiffe leisteten. Ar’alanis Truppen behielten jedoch die Oberhand und konnten ihre Gegner zurückschlagen.

Besuch der Verteidigungsflotte[Bearbeiten]

Im Jahr 27 VSY wurde Ar’alani von dem Aristocra Chaf’orm’bintrano informiert, dass sich die Zweite Vorausgruppe der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss unter dem Kommando des Kommandanten Thrawn eines Raumschiffes bemächtigt hatte, dass der nomadischen Sklavenhalter-Spezies der Vagaari gehörte. Die Übernahme dieses Schiffes stellte jedoch einen möglichen Verstoß gegen die Militärdoktrin der Chiss dar, nach dem die Chiss nie als Aggressor fungieren durften. Zugleich berichtete er, dass Thrawn mehrere Menschen aus dem republikanischen Raum zu Gast hatte, weshalb Ar’alani zu einem Besuch aufbrach, um die Lage zu überprüfen. Dabei wurde sie von Syndic Thrass, dem Bruder von Thrawn, begleitet, der neben einer Inspektion des erbeuteten Schiffes auch familiäre Interessen mit Thrawn besprechen wollte.

Als sie auf der Flottenbasis im Crustai-System eintraf, wurde sie von Thrawn persönlich empfangen; der Empfangszeremonie wohnten auch zwei der Fremden bei, Jorj Car’das und Maris Ferasi. Nachdem die Vorstellung beendet war, nutzte Ar’alani die Gelegenheit, um Thrawn über seine Intention für den Kontakt mit den Menschen zu befragen. Sie zeigte sich zufrieden, als er erklärte, dass er diese studiere. Nachdem auch Thrass begrüßt worden war, begab sich die Gruppe umgehend zu dem erbeuteten Vagaari-Schiff, das Ar’alani inspizieren wollte. Dort führte Thrawn sie zu der umfangreichen Beute aus Vagaari-Raubzügen, die die Chiss auf dem Schiff entdeckt hatten. Allerdings stellte Ar’alani beim Betreten des Schatzraumes fest, dass der dritte Mensch, Dubrak Quennto, die dort gesammelten Güter katalogisierte und Thrawn ihm einen Teil des Schatzes als Entlohnung zugesagt hatte. Da ihr diese Zusage missfiel und sie den Besuchern misstraute, ordnete sie eine Inventur an, die sie selbst durchführen wollte. Während Thrawn sich unter einem Vorwand zurückzog, begann sie mit der Kontrolle. Dabei zog sie auch die von Quennto bereits als Entlohnung ausgewählten Stücke wieder ein. Als sich der Händler unwillig zeigte, ließ sie ihn inhaftieren. Die Schätze wollte sie mit sich nehmen, doch erklärte Thrass daraufhin, die Meinungen aller zu diesem Thema hören zu wollen, und ließ die Güter versiegeln, bis Thrawn zurückgekehrt wäre und die Situation geklärt werden konnte. Allerdings wollte die Chiss dies nicht mehr abwarten und reiste noch vor Thrawns Rückkehr ab. Dabei zog sie das Vagaari-Schiff zur näheren Analyse ebenfalls von der Crustai-Basis ab.

Vernichtung der Vagaari[Bearbeiten]

Kommandant Thrawn wird von Ar’alani trotz seines eigenmächtigen Handelns geschätzt.

Während ihrer Abwesenheit von der Basis wurde Ar’alani von Thrass informiert, dass Thrawn erneut einen Angriff gegen Außenstehende unternommen hätte. Dieses Vorgehen verstieß möglicherweise ein weiteres Mal gegen den Verteidigungskodex der Chiss. Aus diesem Grund kehrte sie sofort zur Crustai-Basis zurück, wo sie von Thrawn empfangen wurde. Allerdings wollte die Chiss noch keinen Bericht des Kommandanten hören, weshalb sie ihn zunächst auf Patrouillenflug schickte. In seiner Abwesenheit beorderte sie Jorj Car’das zu sich, einen der drei Menschen, die Thrawn in seiner Basis beherbergte. Da Car’das bei dem letzten Militärschlag anwesend gewesen war, ließ sie sich von ihm die Ereignisse schildern und begutachtete mit Thrass und Car’das auch den Kampfplatz. Dort fanden sie jedoch keine verwertbaren Beweise für oder gegen Thrawn. Nach ihrer Rückkehr zur Basis begab sich Ar’alani in ihr Quartier, wo sie den Großteil die folgenden Tage verbrachte und ihre Untersuchungen gegen Thrawn fortsetzte.

In dieser Zeit setzte Thrawn seine Patrouillenflüge fort, bei denen er jedoch die Vorbereitungen für die Vernichtung der Vagaari traf, die er für eine zu große Bedrohung für das Chiss-Reich hielt. Nachdem er bei seinem letzten Angriff eine Flotte der Handelsföderation zerstört hatte, hatte er deren Flaggschiff verschont und noch vor Ar’alanis Eintreffen versteckt. So hatte er erfahren, dass sich das Extragalaktische Flugprojekt, das die Flotte hatte zerstören wollen, auf dem Weg in diese Region befand. Unter dem Vorwand, das Flugprojekt angreifen zu wollen, plante Thrawn nun die Vernichtung der Vagaari und erhielt so auch die Unterstützung der verbliebenen Kommandanten der Handelsföderation. Insgeheim hatte er dieses Vorgehen bereits mit Admiral Ar’alani besprochen, die seine Ansichten teilte, aber die Untersuchungen weiterführte, um im Falle eines Fehlschlags nicht mit der Angelegenheit in Verbindung gebracht zu werden. Thrawn führte seinen Plan aus, bei dem sowohl die Vagaari wie auch das Extragalaktische Flugprojekt zu großen Teilen vernichtet wurden. Als Ar’alani nach dem Ende der Kämpfe auf dem Schlachtfeld eintraf, leitete sie alles für einen Rücktransport der Geroons, der jüngst von den Vagaari versklavten Spezies, zu ihrer Heimatwelt in die Wege. Dabei gab sie ihnen auch militärische Unterstützung mit. Anschließend begab sie sich mit Thrawn, Thrass und Car’das an Bord des Flugprojektes, um das Schiff zu inspizieren. Dort wurde sie darüber informiert, dass Aristocra Chaf’orm’bintrano von der fünften herrschenden Familie der Chiss, der Chaf-Familie, auf dem Weg zu ihnen war.

Diese Nachricht alarmierte sowohl Ar’alani als auch Thrawn und Thrass, da ihnen bewusst war, dass sich der Aristocra des Flugprojektes bemächtigen würde und so diese neuartige Technologie einzig der fünften Familie zugutekommen würde. Allerdings konnten sie nicht mehr rechtzeitig reagieren, da die Chaf Exalted, das Schiff des Aristocras, bereits eingetroffen war. Als Ar’alani den Befehl erhielt, Thrawn festzunehmen und an Bord der Chaf Exalted zu bringen, konnte sie sich dem nicht widersetzen, doch blieben Car’das und Thrass an Bord des Flugprojektes, um es nach Möglichkeit von dem Schlachtfeld fortzubringen. In der darauffolgenden Begegnung mit Aristocra Chaf’orm’bintrano versuchte sie, die Besitzansprüche der Verteidigungsflotte an dem Extragalaktischen Flugprojekt hervorzuheben und zugleich Thrawns Einsatz zu verteidigen, um Zeit für Thrass und Car’das zu gewinnen. Tatsächlich verschwand das Schiff kurze Zeit später im Hyperraum. Nachdem der Aristocra die Anklage gegen Car’das hatte fallen lassen müssen und auch Thrawn sich nicht durch seine Drohungen beeindruckt gezeigt hatte, ließ Chaf’orm’bintrano Ar’alani und ihre Begleiter zurück, sodass sie mit den Aufräumarbeiten beginnen konnten.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Ar’alani nahm als eine hochrangige Offizierin die Sicherheit ihres Volkes ernst und zögerte nicht, sich selbst mit Schiffen an die Front zu begeben. Nach außen hin zeigte sie zumeist ein strenges, entschlossenes und teilweise überhebliches Verhalten, zudem war sie bei ihrer Arbeit sorgfältig und gründlich. Sie war eine fähige Kommandantin, die jedoch nach einem Angriff der „Far Outsiders“, zu deren wenigen Überlebenden sie zählte, für die Verwundbarkeit des Reiches sensibilisiert wurde. Auch wenn sie den strengen Richtlinien der Chiss-Verteidigungsflotte grundsätzlich zustimmte, nach denen die Chiss nie als erste angreifen durften, war ihr auch bewusst, dass in manchen Fällen ein anderes Vorgehen strategisch sinnvoller war. Aus diesem Grund deckte sie Thrawn bei seinem Vorstoß, um die Vagaari zu vernichten, bevor sie sich zu einer ernsthaften Bedrohung für das Reich der Chiss entwickelten. Dennoch war Ar’alani nicht besonders risikofreudig und wollte ihren Admiralsposten nicht gefährden, weshalb sie Vorbereitungen traf, um sich für ein Versagen seitens Thrawn abzusichern, sodass er alleine die Verantwortung für sein Vorgehen übernehmen müsste. Zugleich konnte Ar’alani andere Leute gut einschätzen und war sich der taktischen Genialität des Chiss-Kommandanten bewusst, weshalb sie im Gespräch mit Aristocra Chaf’orm’bintrano den Kommandanten zu gut wie möglich zu verteidigen versuchte und dabei ein detailliertes Wissen über die Gesetze und Bestimmungen der Chiss bewies.

Ar’alani beherrschte neben der Muttersprache der Chiss – Cheunh – auch die Handelssprache Sy Bisti.

Quellen[Bearbeiten]