Chiss

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Chiss.jpg
Chiss
Allgemeines
Heimatwelt:

Csilla[1]

Kolonien:

Cessed,[1] Crustai,[2] Csorb,[1] Formac,[1] Nirauan,[3] Repplic,[1] Rhigar,[4] Sarvchi,[5] Tenupe,[6] Thule[7] und viele weitere

Klasse:

Humanoid[8]

Lebensraum:

Untergrund[7]

Lebenserwartung:

80+[9]

Sprache:
Beschreibung
Hautfarbe:

Tiefblau[8]

Haarfarbe:
  • Tiefschwarz[8]
  • Später grau[8]
Augenfarbe:

Glühend rot[8]

Durchschnittliche Größe:
Durchschnittliches Gewicht:
  • Damen: 65 Kg.[9]
  • Herren: 85 Kg.[9]
Besondere Merkmale:
  • Glühend rote Augen[8]
  • Blaue Hautfarbe[8]
Bekannte Individuen:

Mitth'raw'nuruodo, Ina'ganet'nuruodo, Chaf'ees'aklaio, Sev'rance Tann, Baldarek, Chaf'orm'bintrano, Prard'ras'kleoni, Shawnkyr Nuruodo, Mitth'ras'safis, Hess'irolia'nuruodo, Kung'urama'nuruodo und viele weitere

Die Chiss sind eine humanoide Spezies, die auf dem Planeten Csilla heimisch ist. Neben ihrer tiefblauen Hautfarbe fallen besonders das charakteristische schwarzblaue Haar sowie die rot glühenden Augen auf. Ein bekannter Angehöriger dieser Spezies, der imperiale Großadmiral Thrawn, hielt seine Herkunft lange Zeit geheim. Die Sprache, welche die Chiss untereinander verwenden, ist das für Nicht-Chiss sehr schwer zu erlernende Cheunh, als Handelssprachen dienen ihnen daher Minnisiat und Sy Bisti. Aufgrund ihres markanten Äußeren bieten die Chiss im Allgemeinen einen exotischen Anblick und werden von einigen Außenweltlern gefürchtet. Tatsächlich verfügen die Chiss allerdings über einen strengen Kodex, dessen Missachtung mit der Verbannung bestraft wird, sowie über ein gesundes Interesse an fremdartigen Spezies und Kulturen. Ansonsten leben die Chiss allerdings größtenteils in Abgeschiedenheit auf ihrer Heimatwelt im Wilden Raum und geben nur sehr wenig von sich preis – selbst ihre Existenz blieb lange Zeit im Geheimen.

Nach genaueren Analysen und Forschungen ist von den Chiss bekannt, dass sie – im Gegensatz zu den meisten anderen humanoiden Spezies der Galaxis, welche sich unabhängig entwickelten – Nachfahren von menschlichen Kolonisten, welche weit vor 27.000 VSY den eisigen Planeten Csilla kolonisiert hatten, sind. Zwar war Csilla bereits zurzeit der Ankunft der Kolonisten unwirtlich und lebensbedrohlich, jedoch führte das Eiszeitalter um das Jahr 5.000 VSY zu einer noch enormeren Gletscherbildung. Dieser Umstand zwang die Chiss zur Flucht in den planetaren Untergrund, wodurch sie sich in ihrer Entwicklung noch weiter von ihren menschlichen Vorbildern entfernten, sowie zur Errichtung von größeren Siedlungen zwischen den Gletschern mithilfe von geothermischer Energie. Die Entstehung ihrer einmaligen blauen Hautfarbe wird auf glaziale Mineralien zurückgeführt, und die charakteristisch rot glühenden Augen entwickelten sich im Rahmen der Anpassung an die ungünstigen Lichtverhältnisse im Untergrund. Das Leben unter solchen Bedingungen sorgte dafür, dass die Chiss ihr bekanntes Selbstvertrauen entwickelten. Im Rahmen ihres abgeschiedenen Lebens entfalteten sie des Weiteren ihre Ansichten in Bezug auf Emotionen und Problemlösung, weshalb sie starke Gefühle unterbinden und Probleme grundsätzlich durch rationale Analyse aller Umstände in Angriff nehmen. Tatsächlich ist es beinahe unmöglich, einen Chiss in irgendeiner Art und Weise zu offener Wut zu provozieren. Stattdessen sind sie berechnend, kalt und reagieren erst dann, wenn sämtliche Umstände aus allen Perspektiven analysiert und alle Daten ausgewertet worden sind.

Für Jahrtausende blieben die Chiss abgeschieden in den Unbekannten Regionen und unentdeckt, nur wenige verließen ihre Heimat. Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor dem Neuen Galaktischen Krieg gingen die Chiss ein Bündnis mit dem Sith-Imperium ein und unterstützten dieses militärisch mithilfe einer Basis auf dem Eisplaneten Hoth. Später entstand durch Thrawn der erste Kontakt mit der Neuen Galaktischen Republik, welcher im Thrawn-Feldzug mündete. Während des Yuuzhan-Vong-Kriegs kam es zu weiteren Annäherungen zwischen den Chiss und der Galaktischen Allianz sowie des Neuen Jedi-Ordens, allerdings gerieten die Chiss 35 NSY in einen kriegerischen Grenzkonflikt mit den Killiks, welche in das Reich der Chiss zu expandieren versuchten und damit einen Krieg im Rahmen ihres Kodex’ rechtfertigten. Hierbei gerieten sie auch in eine Auseinandersetzung mit der Galaktischen Allianz sowie vor allem den Jedi, da diese zuerst die Killiks unterstützten. Des Weiteren operierten die Chiss aus Großadmiral Mitth’raw’nuruodos Imperium der Hand 44 NSY weiterhin an der Seite von Imperator Jagged Fel, dessen Familie bereits seit Generationen mit den Chiss verbündet war. 137 NSY durften die Chiss einen Abgesandten in den Rat der Moffs des Neuen Imperiums unter Roan Fel und später unter Darth Krayts Sith-Imperium entsenden.

Biologie und Erscheinung[Bearbeiten]

Neben dem äußeren Erscheinungsbild, das insbesondere durch eine tiefblaue Hautfarbe und leuchtend rote Augen besticht, hielten sich die Chiss jahrhundertelang im Hintergrund. Durch ihren isolierten und berechnenden Charakter ist kaum etwas über das Leben der Chiss bekannt, was hauptsächlich auf der Tatsache basiert, dass die Chiss stets versuchen, ihre Spezies zu schützen.[11]

Csilla, die Heimat der Chiss, ist eine unwirtliche Eiswüste mit vielen Gletschern und häufig eintretenden Unwettern. Durch diese schweren Alltagsbedingungen mussten sich die Chiss sowohl gesellschaftlich als auch technologisch an ihre neue Umwelt anpassen. Große Auswirkungen hatte ihre Umgebung jedoch auch auf ihre Biologie. Ursprünglich stammen die Chiss von einer Gruppe menschlicher Kolonisten ab, welche sich 27.000 VSY auf Csilla niederließen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war Csilla ein kalter und vereister Planet, auf dem lebenswidrige Umstände herrschten, doch im Jahre 5.000 VSY kam es zu einer neuen Eiszeit, welche die Situation auf dem Planeten nochmals verschlechterte und seine Bewohner in den Untergrund zwang. Diese Eiszeit führte zum einen dazu, dass sich in der Haut der ehemals menschlichen Siedler tiefblaue Pigmente entwickelten, welche zu der für die Chiss mittlerweile charakteristischen Hautfarbe führten und die Xenosoziologen auf die blau schimmernden Mineralien in der Hydrosphäre[11] sowie das Felsgestein des Planeten zurückführen.[7] Zum anderen entwickelten die Chiss durch ihren langen Aufenthalt im planetaren Untergrund allmählich ein besseres Sehvermögen in der Dunkelheit, was sich äußerlich in Form der glühend roten Augen offenbart.[11] Eine weitere physiologische Nachwirkung der radikalen Klimaveränderung ist das schwarze Haar der Spezies. Da die Behaarung im höheren Alter nur selten, vor allem jedoch bei weiblichen Individuen, ergraut, glauben die Chiss, dass die Kinder von Eltern mit später ergrautem Haar eine besondere Rolle für die zukünftige Entwicklung ihres Volkes darstellen werden.[8] Damit entfernten sich die Humanoiden äußerlich noch weiter von ihren menschlichen Vorbildern und entwickelten sich allmählich zu einer eigenständigen Spezies. Die neue Rasse entwickelte jene charakterliche Merkmale, die ihr später als unverkennbar zugeschrieben wurden: ihr enormes Selbstvertrauen,[7] ihre Xenophobie,[11] das Verbot von zu starken, vor allem nach außen hin präsentierten Gefühlen und die rationale Analyse von Problemen. Den Chiss wird deshalb nachgesagt, sie seien ebenso berechnend und gefühllos wie die eisigen Gletscher ihrer Heimatwelt.[7] Unter anderen Kulturen der Galaxis gilt es als ideologische Eigenheit der Chiss, dass sie ihren unwirtlichen Ursprungsplaneten nicht verlassen, wenngleich im Chiss-Raum Planeten mit weitaus besseren klimatischen Bedingungen existieren.[12] Dennoch haben die Chiss ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl gegenüber ihren Familien und auch im Bezug auf die gesamte Spezies. Die Chiss stehen für Selbstdisziplin, Mut, Verantwortung und Leistungsfähigkeit. Um sich stets an diese überhöhten moralischen Vorstellungen und Perfektion zu erinnern, verwenden die Chiss das Idealbild der Roten Flamme. Regeln und Vorschriften sind unanfechtbare Prämissen für ein Leben in einer Umwelt, die sich nur durch technischen Fortschritt ertragen lässt.[4] Aus diesem Grund gilt es auch als verständlich, dass die Chiss fremde Technologien sammeln, um diese für ihre Zwecke zu erweitern und somit zu verbessern.[13]

Abgesehen von Äußerlichkeiten und Gefühlsmäßigkeiten existieren auch verschiedene physiologische Aspekte, durch die sich die weiterentwickelten Chiss von ihren menschlichen Vorfahren unterscheiden. So kam die Universität von Sanbra im Rahmen einer komplexen Forschungsuntersuchung zu dem Ergebnis, dass sich der Durchschnitt der Chiss für gewöhnlich in einer weitaus besseren physiologischen Verfassung als andere Menschen befand. Diese Tatsache führte sie auf den stark entwickelten Metabolismus sowie die gesunde Lebensweise zurück.[11] Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass der Stimmmechanismus der Chiss dazu in der Lage ist, sowohl das im Vergleich sehr einfache Basic als auch das phonologisch äußerst komplexe Cheunh relativ problemlos zu artikulieren, während Menschen normalerweise nicht dazu in der Lage sind, die für Cheunh benötigten Laute zu formen.[2] Aufgrund ihrer Kultur verfügen die Chiss weiter über ein anderes Alterssystem. So gelten Angehörige dieser Spezies, deren Durchschnittsalter bei 80 Jahren liegt, nur von 0 bis 10 als Kinder und sind bereits mit 13 Jahren ausgewachsen, was bei Menschen erst weitaus später der Fall ist. Dabei nimmt die Jugendzeit lediglich zwei Jahre, 11 bis 12, in Anspruch. Mittleren Alters ist ein Angehöriger der Gesellschaft der Chiss von 51 bis 62. Als alt gelten Chiss, die das dreiundsechzigste Lebensjahr überschreiten.[14] Im Durchschnitt erreichen Chiss eine Größe zwischen 1,70 und 1,85 Metern, wobei weibliche Individuen für gewöhnlich etwas kleiner sind als männliche. Die körperlich gut gebauten und physiologisch gesunden Chiss kommen üblicherweise auf ein Gewicht zwischen 65 und 85 Kilogramm, wobei auch hier die weiblichen Angehörigen der Spezies die männlichen im Durchschnitt unterschreiten.[9]

Gesellschaft und Kultur[Bearbeiten]

Gesellschaft[Bearbeiten]

Sozialer Umgang[Bearbeiten]

Ein Soldat der Chiss

Im Umgang mit einer fremden Spezies versuchen die Chiss auf fanatische und leidenschaftliche Weise ihre Identität zu schützen. Dieses kritische Verhalten zu anderen Individuen führte dazu, dass zahlreiche Völker die Anschauung verfolgen, die Chiss wären verachtend und missbilligend gegenüber fremden Spezies. Die vielen Feinde, die die Chiss in der Galaxis haben, werden dabei nicht unterschätzt. Zwar sind sie keinesfalls überheblich, doch irrationale Verhaltens- oder Gefühlszustände wie Rache, Wut oder Angst werden von den Chiss grundlegend als Ablenkung verstanden. Dennoch gibt es auch bei den Chiss das Problem, dass manche versuchen, mehr Macht an sich zu reißen. So versuchte beispielsweise Chaf’orm’bintrano der Fünften Herrscherfamilie, das Extragalaktische Flugprojekt in seine Hände zu bekommen. Durch diese Neuheit würde die Familie Chaf in ihrer Macht und somit in ihrer Position gestärkt, wodurch das Gleichgewicht der Mächte auf Csilla verschoben worden wäre und es zu einem Bürgerkrieg hätte kommen können. Da die Chiss in der Regel eine sehr komplizierte Namensgebung verfolgen, leitet sich der vereinfachte Name aus dem Kern des vollen Namens ab. So hieß der imperiale Großadmiral in Wirklichkeit Mitth’raw’nuruodo, während er allgemein mit dem Namen „Thrawn“ angesprochen wurde. Unter Chiss ist die Verwendung des Kernnamens jedoch nur unter guten Freunden und Verwandten üblich, andere Personen müssen einen Chiss mit seinem vollen Namen anreden. Einige Chiss erlaubten jedoch auch Nicht-Chiss, sie mit ihrem Kernnamen anzusprechen, da die korrekte Aussprache des vollen Namens vielen Spezies nicht möglich ist.

Politische Struktur[Bearbeiten]

Das Symbol der Chiss

Primär setzt sich die Regierung des Planeten Csilla aus vier verzweigten Herrscherfamilien zusammen. Jeder Chiss gehört jeweils einer dieser Herrscherfamilien an, die wiederum für sich ein Regierungsgebiet verwalten. So finden sich sämtliche soziale Themen wie Justiz, Gesundheit und Arbeit im Haus der Sabosen. Verteidigende und militärische Organe werden hingegen von den Nuruodos verwaltet, während das Haus der Csapla sich um die Kolonisation kümmert. Themen rund um wissenschaftliche, industrielle und kommunikative Aspekte werden vom Haus der Inrokini verwaltet. Die Anzahl der Häuser variiert je nach Situation.

In Csaplar, der Hauptstadt Csillas, befindet sich das in Abteilungen aufgegliederte Kabinett, das wiederum von einem demokratisch gewählten Parlament aufgestellt wird. Das Kabinett hat die Aufgabe, alle wichtigen Angelegenheiten zu erörtern und dann an das zuständige Haus weiterzuleiten. Da die Chiss kein Geld als Zwischenmittel des Handels verwenden, hat sich die Regierung mit keinerlei finanziellen Angelegenheiten auseinanderzusetzen. Die Chiss-Bevölkerung setzt sich aus insgesamt 28 Kolonien zusammen, für die je ein Gouverneur zuständig ist.

Bildungssystem[Bearbeiten]

Die Spezies der Chiss verfügte des Weiteren über ein gut strukturiertes Bildungssystem, im Rahmen dessen vor allem die Jugend dazu angehalten war, eine der Akademien zu besuchen, welche im Reich lehrten. Chiss waren vor allem für ihre Geduld sowie taktischen Fähigkeiten bekannt, und dementsprechend instruierten[15] die Professoren[16] – in Friedenszeiten kam es vor, dass die Aristocras höchstselbst an den Akademien lehrten – ihre Schüler vor allem für den Fall von gewalttätigen Auseinandersetzungen. Sie sollten stets die nächsten drei Schritte ihres Feinds voraussehen und die Situation auf möglichst exakte Weise analysieren können, um die präziseste sowie effektivste Antwort zu formulieren.[15] Ein Fallbeispiel lässt sich anhand der bekannten Akademieabsolventin Sev’rance Tann erläutern, welcher die Aufgabe übertragen wurde, aus einer Gruppe Yresilini eine fähige Streitmacht zu formen. Hierbei beschloss sie, ein zufällig ausgewähltes Individuum aus dieser Gruppe zum General zu ernennen und ihn rudimentäre Kommandos zu lehren. Dieser General und sein Gefolge lachten daraufhin über Tanns Bemühungen, sie zu ihren Untergebenen zu machen, woraufhin sie den General in Anwesenheit all seiner Truppen exekutierte und einen neuen Führer ernannte. Der neue General sollte ihr künftig gehorchen, sodass Tanns Auftrag erfolgreich ausgeführt war. In den Akademien der Chiss wurden erfolgreiche Arbeiten einheitlich mit guten Benotungen honoriert.[16]

Kultur[Bearbeiten]

Sprache und Namensgebung[Bearbeiten]

Der größte Teil der Chiss beherrscht mindestens drei Sprachen, die Handelssprachen Sy Bisti und Minnisiat sowie Csillas offizielle Amtssprache Cheunh. Erstere beiden werden im Verkehr mit anderen Völkern verwendet, während Cheunh unter den Chiss genutzt wird. Dieses besteht aus aggressiv klingenden und kompliziert auszusprechenden Lauten und gilt im Allgemeinen als eine für Nicht-Chiss schwierig zu erlernende Sprache. Hierbei handelt es sich um eine Tonalsprache, sodass vor allem die komplizierte Phonetik ein Merkmal der Komplexität darstellt. Beispielsweise bezeichnete sich der Schmuggler Jorj Car’das einmal versehentlich selbst als Fischerboot: Die Begrifflichkeit Pohskapforian, welche Car’das verwendete, verfügt insofern über zwei verschiedene Bedeutungen, dass sie mitsamt einer Aspiration zweiteren „Ps“ übersetzt Kaufmann, ohne eine solche jedoch Fischerboot bedeutet.[2] So ist es auch wichtig, die verschiedenen Bedeutungsnuancen des Cheunh unterscheiden zu können, sodass die Chiss stets stolz darauf sind, diese komplizierte Sprache nicht nur zu verstehen, sondern auch mithilfe ihrer zu konversieren. Ein weiterer Aspekt, der diese Sprache zusätzlich kompliziert macht, ist die Tatsache, dass das Cheunh über einen synthetischen Sprachbau verfügt und die grammatikalischen Funktionen der verschiedenen Begrifflichkeiten dementsprechend über Flexionen verdeutlicht werden. Im Rahmen dieses Prozesses werden kompliziertere Ideen unter anderem durch die Zusammenführung zusammenhängender Wörter zu längeren Komposita ausgedrückt, sodass unweigerlich der Umstand miteinhergeht, dass das Cheunh lediglich über eine geringe Anzahl an Kernwörtern, dafür aber auch über verschiedene Affixe verfügt. Die letzte erwähnenswerte Besonderheit dieser Sprache stellt die Tatsache, dass geschriebenes Cheunh in Bezug auf die Syntax über kein abstraktes Alphabet verfügt, welches sich z.B. mit dem Aurebesh vergleichen ließe; es handelt sich bei diesem vielmehr um eine Ideographie, im Rahmen derer verschiedene Konzepte durch verschiedene Ideogramme dargestellt werden, und komplexere Ideen entstehen durch die Kombination dieser Ideogramme.[11] Viele Chiss betrachten ihre Sprache als exklusiv und reagieren oftmals beleidigt, wenn sie sie aus den Mündern anderer Spezies hören, wobei es für solche im Allgemeinen ohnehin zu schwierig ist, diese tatsächlich zu erlernen.[2] Auf der anderen Seite haben Chiss nur selten Probleme damit, Basic zu sprechen.[9] Aufgrund der kulturellen Ansichten der Chiss verfügen sie auch in ihrer Sprache nur über begrenzte Möglichkeiten, eine Beleidigung auszudrücken, sodass eine der Schlimmsten „Moactan teel“ lautet. Diese bedeutet übersetzt „hellhaarig“ und bezeichnet in Anbetracht der biologischbedingten Dunkelhaarigkeit der Chiss in den meisten Fällen einen Außenweltler.[12]

Die Chiss tragen traditionell lange und dreiteilige Namen.[9] Dabei stellen der erste und der letzte Teil in der Regel eine familiäre Bezeichnung dar, während der mittlere Teil der gegebene „Vorname“ ist. Aus diesem Namen lässt sich ein sogenannter Kernname bilden. Zwar ist die Anwendung dieses Kernnamens noch immer umstritten und normalerweise auch dann nur der Gemeinschaft angehörenden Chiss vorbehalten, doch wurde später für gewöhnlich auch Außenweltlern die Anwendung dieses Namens gestattet[2] – und das selbst in formellen Fällen –,[12] weil dies in Anbetracht der Alternative einer völlig falschen Aussprache als die bessere Möglichkeit erschien. Diese Kernnamen werden aus dem mittleren Teil mit dem öffnenden Laut des ersten und dem schließenden Laut des letzten zusammengesetzt.[2] Als Beispiel kann hier Großadmiral Thrawn angeführt werden. Dessen vollständiger Name war nämlich „Mitth’raw’nuruodo“, woraus sich der Kernname „Thrawn“ ergab.[18] Der Kernname des Chiss’ Kres’ten’tarthi war damit „Stent“, Brast’alshi’barku hieß „Talshib“.[5] Tatsächlich ist die familiäre Abstammung sogar auch dann erkenntlich, wenn lediglich die Kernnamen verwendet werden. So war der Kernname von Mitth'ras'safis, einem Bruder von Thrawn, „Thrass“ und begann damit mit demselben Laut,[2] dem stimmlosen dentalen Frikativ „th“,[19] mit dem auch der Kernname Thrawns begann, aufgrund der Tatsache, dass sie beide der Mitth-Familie entstammten. Sobald sich ein Chiss dem Militär anschließt und dort in eine höhere Position aufsteigt, entfällt die Familienbezeichnung. Dies soll gewährleisten, dass das entsprechende Individuum allen Familien der Chiss seine Loyalität schenkt. Ein bekanntes Beispiel hierfür war Admiralin Ar’alani.[2] Allerdings ließen sich natürlich auch hier Ausnahmen feststellen. So wurden die beiden Chiss-Offizierinnen Hess’irolia’nuruodo und Ina’ganet’nuruodo beispielsweise „Irolia“ beziehungsweise „Ganet“ genannt, eine Entsprechung des Vornamens.[12] Zudem gibt es mit Shawnkyr Nuruodo auch Chiss, deren Namen der menschlichen Namensgebung entsprechen.[20] Der imperiale Moff Fehlaaur’aitel’loro wurde mit seinem ersten Familiennamen „Fehlaaur“ angesprochen[9] und Chiss wie Jer’Jo Cam’co, ein Gründungsmitglied des Syndikats,[12] Sev’rance Tann, eine Dunkle Jedi,[16] sowie Kommandant Baltke trugen sehr ungewöhnliche Namen.[6]

Lebensführung[Bearbeiten]

Außenpolitik und Interaktion mit anderen Zivilisationen[Bearbeiten]

Die Außenpolitik der Chiss ist vor allem von ihrem Misstrauen gegenüber anderen Kulturen und Spezies gekennzeichnet. Ihr liegt eine starke Zurückhaltung zugrunde, was auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass den Chiss sehr daran gelegen ist, ihre Individualität vor den Einflüssen fremder, für sie häufig unbedeutenderer, Zivilisationen zu präservieren.[21] Nicht zuletzt der Umstand, dass sich das Reich der Chiss in den von der restlichen Galaxis üblicherweise als „Unbekannte Regionen“ bezeichneten Gebieten befindet, trägt so dazu bei, dass die Chiss viele Jahre vollkommen isoliert vom Rest der Welt existierten, in ihrer Präsenz teilweise sogar unbekannt. In den anderthalb Millennien nach 5.000 VSY, dem Jahr der Neugründung des Sith-Imperiums, sollte jedoch derartiges geschehen, dass das Imperium die Unbekannten Regionen erforschte und dabei auf das Reich der Chiss stieß. Dabei wurde das Reich der Chiss zum ersten offiziellen Bündnispartner des Imperiums, welcher nicht vollständig in das Imperium assimiliert wurde, sondern sich für die Zusicherung von militärischer Unterstützung gegen die Galaktische Republik autonom verwalten durfte. Weiter war es Sith-Imperialen untersagt, Csilla zu betreten.[22] Im Gegensatz zu den Menschen, die ihre Xenophobie mit der Zeit ablegten,[21] behalten sich die Chiss weiterhin vor, sich für etwas Besonderes zu erklären. Dabei blieben sie selbst nach dem Bündnis weiterhin äußerst verschwiegen und meist unter sich, was bei menschlichen Kameraden für gewöhnlich dafür sorgte, dass die Chiss als mysteriöse und exotische, gleichzeitig aber auch überaus gefährliche Spezies galten.[22] Dies kam der Außenpolitik nur zugute, denn hatte sie kein wirkliches Interesse daran, mit anderen Kulturen zu interagieren und ihr Reich fremden Subjekten zu öffnen.[11] Diese Einstellung setzte sich selbstklärend fort, sodass auch zu Zeiten des Yuuzhan-Vong-Kriegs noch Spannungen zwischen den Chiss und der Galaktischen Föderation Freier Allianzen herrschten. Der Umstand, dass der Thrawn-Feldzug den ehemaligen Republikanern noch immer im gut in Erinnerung war, trug dazu bei, dass die Ablehnung seitens der Chiss auf Gegenseitigkeit beruhen konnte und sich selbst Großmeister Luke Skywalker nur zögerlich an die Kontaktaufnahme machte, welche letztendlich allerdings erfolgreich verlief.[21] Zwar verabscheuen die Chiss jeden Eingriff in ihre Lebensweise sowie jegliche Einmischung in ihre Politik an sich,[6] jedoch standen sie stets in Kontakt mit dem aktuellen Machthaber der Galaxis, um einer vollständigen Isolation entgegenzuwirken. So war es ihnen auch während der Herrschaft von Imperator Roan Fel erlaubt, einen Abgesandten in den Rat der Moffs zu entsenden, wie auch später unter Darth Krayt. Unbestreitbar waren die Chiss trotz ihrer offensichtlichen Isolation in der galaktischen Geschichte grundsätzlich eine einflussreiche Instanz.[23]

Lebensraum[Bearbeiten]

Militärische Organisation[Bearbeiten]

Militär und Technologie[Bearbeiten]

Militär und Streitkräfte[Bearbeiten]
Organisation militärischer Streitkräfte[Bearbeiten]
Commander Thrawn in seiner schwarzen Uniform

Die bedeutendste Einheit des Militärs der Chiss ist die von Jer’Jo Cam’co etablierte Vorgeschobene Verteidigungsflotte, kurz CEDF, deren Gründungsdatum zwar unbekannt ist,[12] welche jedoch bereits 3681 VSY das Sith-Imperium unterstützte[22] und bereits 27 VSY eine der mächtigsten sowie bestorganisierten Streitmächte der Galaxis darstellte.[2] Diese Vorgeschobene Verteidigungsflotte der Chiss ist, um eine einwandfreie Organisation zu gewährleisten, in verschiedene Unterabteilungen aufgeteilt.[21] Die Chiss sind dafür bekannt, die Führer eines der bestausgestatteten Militärs der gesamten Galaxis zu sein, sowie auch dafür, über ein umfangreiches Wissen der taktischen Kriegsführung zu verfügen, dessen Streitkräfte es sich leisten können, Bündnisse mit dem Galaktischen Imperium, der Galaktischen Republik oder der Galaktischen Allianz in Betracht zu ziehen oder sich mit diesen Regierungsorganisationen zu messen.[7] Die Soldaten der Chiss sind im Allgemeinen ernsthaft sowie diszipliniert und führen Befehle aus, ohne sie infrage zu stellen.[5] Jedoch sind sie auch durchaus intelligent genug, eigenständig die Initiative zu ergreifen, sollte sich ein Befehl als untauglich erweisen. Tatsächlich handelt es sich dabei sogar um eine von den Vorgesetzten an die untergebenen Soldaten erwartete Selbstverständlichkeit.[25] Im Rahmen dieser Besonderheiten der Streitkräfte der Chiss existiert die Ehrenbezeichnung Rote Flamme. Als Rote Flamme werden unter den Chiss Individuen bezeichnet, welche die drei wichtigsten Eigenschaften der Spezies – Mut, List und Disziplin – verkörpern, nach denen alle Chiss streben sollen. Solche Personen gelten als Respektspersonen und erhalten, sofern sie nicht ohnehin bereits einem der höheren Ränge angehören, zur Kenntlichmachung rotfarbene Schulterklappen.[4]

Hauptsächlich ausgestattet ist die Vorgeschobene Verteidigungsflotte des Chiss-Militärs mit Nssis-Klasse Klauenjägern.[11] Die Klauenjäger sind in ihrer Art der Fertigung einzigartig und verkörpern eine Mischung aus den imperialen TIE-Jägern und den republikanischen X-Flüglern.[13] Die großen Schlachtschiffflotten bestehen hauptsächlich aus Chiss-Sternenzerstörern sowie Chiss-Kreuzern. Der Chiss-Sternenzerstörer gleicht in etwa dem imperialen Victory-II-Klasse Sternenzerstörer, seine graue Hülle ist jedoch etwas länger und dünner, was dem keilförmigen Rumpf ein gefährliches Äußeres verleiht. Den größten Unterschied zu seinem imperialen Pendant stellt jedoch der fehlende Kommandobrückenturm, da die Chiss einer angreifenden Streitmacht nicht die Position ihrer Führung verraten wollen. Das auffälligste Merkmal des Zerstörers hingegen ist die kuppelförmige Beule mittschiffs, welche eine Tarnvorrichtung[25] sowie einen Gravitationsprojektor enthält.[26]

Ein bedeutender Umstand in Bezug auf das Militär der Chiss ist zudem, dass Individuen, welche im Militär bis zu einem höheren Posten aufsteigen, ihren Namen anpassen müssen.[2] Da der letzte Teil des Kernnamens die herrschende Familie klarstellt, welcher der jeweilige Chiss angehört, muss er abgelegt werden, um zu symbolisieren, dass der Inhaber eines solch hohen Rangs keiner herrschenden Familie mehr verpflichtet ist und sich und seine Fähigkeiten voll und ganz in den Dienste aller Chiss stellt. Ein bekanntes Beispiel hierfür war Admiralin Ar’alani.[2] Aus diesem Grunde gilt es unter den Chiss im Rahmen von militärischen Situationen auch als höchst unpassend, sich mithilfe des Namens nach einer Person zu erkundigen, anstatt lediglich den Rang zu nennen. Wer nach dem Admiral fragt macht dementsprechend nämlich klar, dass nicht das Individuum etwas Besonderes, sondern ausschließlich der Rang von Bedeutung ist.[21]

Folgend wird genauer auf die Unterteilungen des Militärs eingegangen.

Vorgeschobene Verteidigungsflotte der Chiss

Die Vorgeschobene Verteidigungsflotte der Chiss ist der militärische Arm der Streitkräfte des Reichs der Chiss und eine der schlagkräftigsten Flotten der gesamten Galaxis, welche sich sogar mit dem Galaktischen Imperium hatte messen können.[7] Neben den weiter unten exakter erörterten Phalangen[11] besteht sie aus mindestens zwei weiteren Unterkampfgruppen, der Ersten und der Zweiten Voraustruppe der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte.[25] Hier wird es von keinem einzigen Chiss geduldet, gegen den Kodex zu verstoßen.[6]

Kolonialphalangen

Eine weitere Unterorganisation der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss sind die Kolonialphalangen, von denen für jede der achtundzwanzig Kolonien eine Einheit existiert. Jede Kolonie verfügt über eine eigene Phalanx, welche ausschließlich zur Sicherheit der Kolonie sowie der Planeten der herrschenden Familien abgestellt ist und die es auf diese Weise für feindliche Einheiten erschwert, illegal in den Chiss-Raum einzudringen.[7] Allerdings ist es in Kriegszeiten möglich, Einheiten der Kolonialphalangen abzuziehen und wieder unter das Kommando der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte zu stellen.[11]

Haushaltsphalanx

Die Haushaltsphalangen sind paramilitärische Streitkräfte,[3] welche de jure Unterorganisationen der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss sind,[11] faktisch jedoch als unabhängig operierende Milizen[3] für die herrschenden Familien fungieren sowie für deren Sicherheit zuständig sind.[7] Aus diesem Grunde mochte es vorkommen, dass sich Angehörige eines herrschenden Hauses vom Reich der Chiss lossagen und anschließend das Recht haben, ihre treuen Anhänger weiterhin persönlich zu nutzen. Ein historisches Beispiel hierfür ist die Haushaltsphalanx der Familie Mitth’raw’nuruodos.[3]

Imperium der Hand

Beim Imperium der Hand handelt es sich um ein einstmals von Großadmiral Thrawn gegründetes Reich in den Unbekannten Regionen der Galaxis, welches formal zunächst im Dienste des Galaktischen Imperiums stand, später jedoch unabhängig operierte. Gegen 19 NSY begann sich nach Einwirkung von Großmeister Luke Skywalker und dessen späterer Ehefrau[3] ein Teil des Imperiums der Hand aufzulösen und ging ins Reich der Chiss sowie ins Restimperium über.[25] Allerdings existierte ein Großteil des Imperiums der Hand im Geheimen weiter und stand weiterhin im Dienste von Imperator Jagged Fel, einer der führenden menschlichen Persönlichkeiten unter den Chiss und Sohn von Assistent-Syndic Soontir Fel. Dieses Imperium der Hand offenbarte seine Existenz 44 NSY im Rahmen der Schlacht im Exodo-System.[27]

Militärrangstruktur[Bearbeiten]

Die Militärrangstruktur ähnelt, mit einigen Ausnahmen, derjenigen des Galaktischen Imperiums beziehungsweise der Galaktischen Föderation Freier Allianzen. Folgend findet sich eine absteigende Liste der Rangordnung.

  • Syndic – Syndics stellen eine der höchsten Führungspositionen im Militär der Chiss dar und werden direkt von den herrschenden Familien eingesetzt. Häufig erhalten sie die Kontrolle über eine Kolonialphalanx.[11]
  • Assistent-Syndic – Assistent-Syndics sind im Rahmen eines höheren Offiziersgrads direkte Unterstützer des Syndics. Diesen Rang hielt einst Baron Soontir Fel inne.[12]
  • Chefnavigator – Die Position des Chefnavigators ist recht individuell und selten, ein Ranginhaber wurde mit Peita Aabe gestellt.[12]

  • Admiral – Admiräle sind die höchsten Führungspositionen innerhalb der Flottenstreitkräfte.[2]
  • General – Generäle sind die höchsten Führungspositionen innerhalb der Bodenstreitkräfte[5] und stehen in der Flotte unter dem Admiral. Häufig befehligen sie Jägerstaffeln.[21]
  • Kapitän – Kapitäne sind höhere Führungspositionen innerhalb der Flottenstreitkräfte und können sowohl ein einziges Schiff als auch eine gesamte Flotte befehligen.[21]
  • Kommandant – Kommandanten sind mittlere Führungspositionen und werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt.[5]
  • Force Commander – Force Commander sind mittlere Führungspositionen und werden als Patrouillenführer eingesetzt.[2]
  • Leutnant – Leutnants sind niedrige Führungspositionen und häufig Hilfseinheiten.[12]

  • Chefmechaniker – Der Chefmechaniker ist der führende Mechaniker.[2]
  • Chefmediziner – Der Chefmediziner ist der führende Mediziner.[6]
  • Kadett – Kadetten sind frische Militärzugänge und Offiziersanwärter.[4]
Militärtechnologie und Technologie[Bearbeiten]
Raumschiffkonstruktionstechnologie und Alltagsgerätschaften[Bearbeiten]
Der genauere Aufbau des Nssis-Klasse Klauenjägers
Ein Nssis-Klasse Klauenjäger im Einsatz

Die Chiss sind in der gesamten Galaxis allgemein dafür bekannt, die Entwickler zumindest einer der fortschrittlichsten Technologien sowie der stärksten Kriegsmaschinerie darzustellen.[11] Die wohl charakteristischste und bekannteste Sternenschiffskonstruktion dieser Spezies ist der Nssis-Klasse Klauenjäger. Im Rahmen der Konstruktion dieses Jägers hatten die Chiss sich die Technologie des Galaktischen Imperiums zunutze gemacht und mit ihre eigenen Methoden ergänzt.[13] Nur dadurch war es möglich, dass der Nssis-Klauenjäger als Höhepunkt unzähliger Vorgängerversionen hervorgehen konnte.[29] Die Chiss übernahmen dabei das typische Kugelcockpit des imperialen TIE-Jägers sowie dessen namensgebenden Zwillingsionenantrieb, welcher hierbei jedoch, nicht wie bei seinem Vorbild, gemeinsam mit dem Chiss-Äquivalent des Hyperraumantriebs hinter die Pilotenkanzel gesetzt wurde. Ebenfalls aus dem imperialen Arsenal stammen die vier L-s7.2-Laserkanonen, welche nach dem Vorbild des X-Flügel Sternenjägers der Rebellenallianz zu Seiten des Cockpits angebracht und durch zwei zusätzliche Laserkanonen ergänzt wurden. Dies erlaubt einerseits einen möglichst großen Feuerbereich und verleiht dem Schiff andererseits ein ausreichendes Frontalprofil. Allerdings ist diese Bewaffnung so montiert, dass sie sich nicht bewegen lässt. An den namensgebenden Klauenarmen wurde jeweils eine Steuerdüse angebracht, was dem Jäger gute Mavövrierbarkeit verleiht. Ein weiterer Unterschied zu seinem eigentlichen Vorbild ist die Tatsache, dass der Klauenjäger über einen Deflektorschild verfügt. Das dadurch zwangsweise höhere Gewicht des Jägers sorgt dafür,[13] dass er mit 25 Kilogramm[29] etwas langsamer ist. Genauer gesagt kann der 7,65-meterlange Abfangjäger,[13] welcher Verpflegung für bis zu eine Woche lagert,[29] damit auf bis zu 1.000 km/h kommen. Der Klauenjäger ist dabei mit einem besonderen Hyperraumantrieb ausgestattet, über welchen ausschließlich die Chiss verfügen: Über das gesamte Hoheitsgebiet der Chiss sind Ankerpunkte verstreut, die ein Signal an die jeweiligen Äquivalente des Antriebs übermitteln, mithilfe dessen der Pilot problemlos durch das gesamte Heimatgebiet navigieren kann. Selbstverständlich hatten die Chiss diesen Vorteil ausschließlich innerhalb ihres begrenzten Hoheitsgebiets, sodass sie außerhalb davon unter erheblichen Fortbewegungsschwierigkeiten litten, bevor sie von der Hyperraumtechnologie der übrigen Galaxis lernten und diese in ihren Konstruktionen ergänzten. Die Navigationscomputer machen dementsprechend zwar eine einwandfreie Fortbewegung außerhalb des heimischen Gebiets möglich, wurden aber nichtsdestoweniger nur in einer begrenzten Anzahl der Raumschiffe installiert, sodass diese ihren Begleitern dann außerhalb des Reichs Signale übermitteln können, die ansonsten über die Ankerpunkte bereitgestellt würden.[13]

Die Chiss sind jedoch nicht nur begabte Erfinder und Fabrikanten von Kriegsmaschinerie und anderweitigen technologischen Gerätschaften, sondern widmen sich auch dem Bau befestigter Anlagen innerhalb ihres galaktischen Hoheitsgebiets. So verfügen sie unter anderem über mindestens eine gut bewaffnete sowie technologisch außergewöhnlich hochwertig ausgestattete Raumstation, die sogenannte Brask-Oto-Kommandostation. Diese verfügt, wie auch viele weitere Produktionen der Chiss, über die Form einer Pyramide und befindet sich nahe der Redoute. Bei der Redoute handelt es sich hingegen um einen überdurchschnittlich großen sowie befestigten Sternhaufen, welchen die Chiss bereits im Jahre 200 VSY entdeckt hatten und als letzte Verteidigungsstellung verwenden, sollte ihr Territorium tatsächlich erobert werden.[5]

Zwei Kundschafter mit vorgestellter Ausrüstung

Tatsächlich war das eigentliche Ausmaß der Chiss-Technologie einem großen Teil der Galaxis für lange Zeit überhaupt nicht bekannt. Die Universität von Sanbra gab eine Untersuchung der militärischen Ressourcen der Chiss in Auftrag und kam dabei unter anderem irrtümlicherweise zu dem Ergebnis, dass dieses über keine Raumschiffe verfügten, welche größer als eine gewöhnliche Eskortfregatte (durchschnittlich dreihundert Meter) wären. Diese Unterschätzung der Streitkräfte ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Spezies großen Wert auf Geheimhaltung und ihre kompletten Möglichkeiten dementsprechend nur seltenst offen legt.[11] So ist zum Beispiel anzumerken, dass der gewöhnliche Chiss-Sternenzerstörer sogar noch um einiges größer ist als sein imperiales Äquivalent, des Victory-II-Klasse Sternenzerstörers, und über viele, vor seinem ersten Einsatz im Rahmen des Schwarmkriegs nicht bekannte Besonderheiten verfügt: Sein Rumpf ist etwas länger und dünner, was ihm ein gefährlich keilförmiges Aussehen verleiht, und der größte Unterschied zu seinem Vorbild stellt der fehlende Kommandobrückenturm dar, da die Chiss einer angreifenden Streitmacht nicht die Position ihrer Führerschaft verraten können. Ungewöhnlich für ein Schlachtschiff dieser Größe ist zudem die Tarnvorrichtung mitschiffs sowie die Tatsache, dass fast jeder dieser auch atmosphärentauglichen Zerstörer zusätzlich über einen Gravitationsprojektor verfügt. Über die genaue Ausstattung an Bewaffnung ist zwar nichts bekannt, jedoch setzt sie sich unter anderem sowohl aus Turbolasern sowie Raketenwerfern als auch aus speziellen Strahlenwaffen der Chiss zusammen und verfügt zudem über starke, durch Partikelschilde geschützte Traktorstrahlen.[6] Nach der Perfektionierung ihrer Hyperraumtechnologie entwickelten die Chiss zudem eine ungewöhnliche Kampftaktik, im Rahmen derer sie während einer Schlacht kurze, dafür jedoch exakt kalkulierte Sprünge durchführen.[2] Bei Fehlfunktionen ist es sogar möglich, den Hyperantrieb notfalls noch während der voranschreitenden Bewegung abzuwerfen.[4] Schlachtschiffe der Chiss sind zudem höchst automatisiert, und so bedarf es selbst bei Kampfschiffen von mehreren hundert Metern lediglich einer verhältnismäßig kleinen Besatzung.

Vor dem Hintergrund ihrer unwirtlichen Heimatweltn entwickelten die Chiss spezielle Schneefahrzeuge, um unwegsames Gelände durchqueren zu können, und besondere Schutzanzüge, mithilfe derer sie in der eiskalten Landschaft überleben konnten.[1]

Verteidigungstechnologie und Handwaffentechnik[Bearbeiten]
Zwei Charric-Modelle

Die Waffen- und Verteidigungstechnologie der Chiss unterschied sich in deutlicher Art und Weise von der der restlichen Galaxis. Als für die Chiss charakteristisch gelten die bereits um 4000 VSY entwickelten Charric-Modelle.[30] Bei der Charric handelt es sich um eine Schwere Waffe mit einem Gewicht von viereinhalb Kilogramm, die insofern besonders ist, dass sie sowohl thermische als auch kinetische Energie abfeuert und dadurch eine deutlich höhere Aufschlagkraft als ein gewöhnlicher Blaster besitzt,[11] was es zum Beispiel schwieriger macht, einen Schuss aus einer Charric mit einem Lichtschwert abzuwehren.[5] Auch übersteigt die Feuerkraft die für eine Handwaffe gewöhnliche, sodass auch die meisten Rüstungen und Schutzanzüge kein nennenswertes Hindernis darstellen.[11] Eine weitere unter den Chiss sehr beliebte Technologie ist das sogenannte Connernetz. Dabei handelt es sich um ein Metallnetz, das, ähnlich einer Ionenkanone, dazu in der Lage ist, feindliche Schiffe auszuschalten, ohne sie ernsthaft zu beschädigen, und, so es über ihnen abgeworfen wird, für mehrere Minuten völlig kampf- und manövrierunfähig zu machen. Die Chiss besaßen dabei Netze, die erheblich größer als die in der Galaxis ansonsten üblichen waren.[31]

Ihre offensichtliche Blütezeit erlebte die Waffenindustrie der Chiss zurzeit der Schwarmkriege. Für die anderen teilnehmenden Parteien war zu dieser Zeit vor allem von Interesse, dass die Chiss offensichtlich die Entwicklung einiger hochgefährlicher Chemie- und Biologiewaffen fertiggestellt hatten. Dabei war die sogenannte Parasitenbombe die bedeutendste Entwicklung: Dabei handelte es sich um eine biologische Massenvernichtungswaffe, die auf die Physiologie der mit den Chiss verfeindeten Killiks ausgelegte Parasiten verteilen sollte. Die Herstellung einer solche Entwicklung beruhte zum einen auf der Furcht der Chiss, sie könnten den Krieg gegen die Killiks verlieren, und zum anderen auf ihrem Kodex, welcher vorschreibt, dass Aggressoren zuerst vollständig vernichtet werden müssten, ehe die Chiss sich aus den Kampfhandlungen zurückziehen durften. Diese Parasiten waren bewusst so konzipiert wurden, dass die Vernichtung des Organismus’ der Killiks ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen würde. Zurückzuführen ist diese Idee auf die Tatsache, dass die Parasiten ansteckend sind, und damit die Chiss nicht jede Kolonie der Killiks einzeln bombardieren und auslöschen mussten, setzten sie auf die Weiterverbreitung. Jedoch wurde dieser geplante Genozid von den Jedi verhindert.[6] Des Weiteren hatten die Chiss die Galaktische Allianz rund ein Jahrzehnt zuvor bei der Entwicklung von Alpha Rot unterstützt. Bei diesem Virus handelte es sich ebenfalls um eine biologische Massenvernichtungswaffe, und die Entwicklung während des Yuuzhan-Vong-Kriegs beruhte auf der Annahme, dass alle Yuuzhan Vong und deren Geschöpfe eine bestimmte Gensequenz in ihrem Genom hätten, die bei keinem anderen Lebewesen der bekannten Galaxis vorkomme. Dies sollte der Angriffspunkt von Alpha Rot sein, das nach einer Inkubationszeit von vier bis fünf Tagen tödlich verlief und hoch ansteckend war.[32] Dass diese Annahme auf einem Irrtum beruhte und auch Lebewesen, die ihren Ursprung nicht bei den Yuuzhan Vong hatten, betroffen waren, musste beim ersten Einsatz 29 NSY auf Caluula festgestellt werden. Daraufhin wurden die weiteren Forschungen am Virus umgehend abgebrochen.[33]

Uniformen[Bearbeiten]
Eine Admiralin der Chiss in der typischen weißen Uniform mit goldenem Kragen und Schulterklappen

Aufgrund der Tatsache, dass Chiss großen Wert auf Ordnung legen, findet sich auch in der Verteilung der Uniformen eine feste Struktur. Diese dienen hauptsächlich dazu, die Stellung eines Soldaten oder Offiziers schnell kenntlich machen sowie diese ihren entsprechenden Organisationen zuordnen zu können. Weiteren tragen mitunter auch die führenden Mitglieder der herrschenden Familien Uniformen. Hauptmerkmale, in denen sich die verschiedenen Uniformen unterscheiden, sind vor allem die verschiedenfarbigen Schulterklappen sowie die Farbe der Uniform selbst.[12] Die meistgenutzte Farbe für Uniformen ist das Schwarz der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss. Soldaten, welche hier dienen, lassen sich hauptsächlich anhand der Schulterklappen identifizieren.[2] Eine Ausnahme davon bilden höhergestellte Offiziere, welche sich in einer violettschwarzen Uniform kleiden dürfen.[12] Darunter fallen zum Beispiel Generäle, die einen der höchsten Ränge belegen und rote Schulterklappen erhalten, und Kapitäne mit grünen Klappen.[5] Die höchste militärische Position im Militär halten Admiräle inne, welche an ihrer strahlend weißen Uniform mit goldenem Kragen und Schulterklappen erkannt werden können.[9] In den erwähnten schwarzen Uniformen lassen sich alle anderen Soldatenränge antreffen, wobei frische Kadetten mit blauen Kennzeichnungen ausgestattet werden.[4] Fußsoldaten erhalten für gewöhnlich braune Schulterklappen mit einem goldenen Dreieck.[9] Mitglieder der Roten Flamme tragen besondere rote Schulterklappen.[4] Die zweite wichtige Organisation im Reich der Chiss stellt Großadmiral Thrawns Haushalts-Phalanx,[5] deren Angehörige zu großen Teilen gräulich[34]-burgunderfarbene[4] Uniformen mit einem roten Ärmelstreifen sowie gleichfarbigen Schulterklappen mit goldenem Soldatendreieck tragen.[34] Persönliche Wachen verfügen über dunkelgelbe,[2] alle anderen Beamten außerhalb des Militärs über exotische Uniformen mit Schatten von Gelb.[5]

Angehörige der herrschenden Familien verfügen ebenfalls über Uniformen, wobei jede Familie ihre eigene Farbe besitzt.[12] Diese Uniformen werden zwar sowohl unter den Chiss[5] als auch im Rahmen von diplomatischen Treffen getragen, allerdings existiert für beide Ereignisse jeweils ein passendes Kleidungsstück.[12] Unter den Chiss werden gewöhnliche Uniformen verwendet, welche bis auf die entsprechende Farbe der Familie keine weitere Besonderheit aufweisen.[5] Im Rahmen von diplomatischen Treffen – und insbesondere solchen mit Fremden sowie Angehörigen anderer Spezies – allerdings, werden lange, den gesamten Körper bedeckende Roben sowie das Gesicht verhüllende Masken angelegt. Zurzeit des Yuuzhan-Vong-Kriegs zum Beispiel existieren vier herrschende Familien, welche über solche Kleidungsstücke in bronzener, rostroter, silbergrauer und kupfergrüner Farbe verfügten.[12]

Chiss-Kodex[Bearbeiten]

Hauptartikel: Chiss-Kodex

Die Chiss verfügen auch über einen strengen Kodex, welcher ihren Handlungsspielraum vor allem bezüglich kriegerischer Auseinandersetzungen teilweise einschränkt. So gestatten es ihnen die Militärdoktrin nicht, jemals als Aggressor zu aufzutreten. Aufgrund der von klein auf gelehrten Disziplin kam es dabei äußerst selten vor, dass ein Chiss gegen den Kodex verstieß, dies jedoch war einmal bei Kapitän Thrawn, dem späteren Großadmiral des Galaktischen Imperiums, der Fall, als er das kurz vor dem Fall der Alten Republik gestartete Extragalakische Flugprojekt attackierte. Der strengen Regularien wegen wurde er deshalb aus dem Reich verbannt, später zog er deshalb die Aufmerksamkeit Imperator Palpatines auf sich. Jedoch schreibt der Kodex ebenso vor, dass die Chiss, wenn sie von Feinden angegriffen wurden, die Waffen nicht niederlegen dürfen, bis dieser vollständig vernichtet ist.[6] Dies musste auch das deutlich unterlegene Ssi-ruuk-Imperium spüren, als es vier Jahre nach der Schlacht von Yavin in den Reichskolonien einfiel. Der entbrannte Krieg zwischen Ssi-Ruuk und Chiss war kurz und gnadenlos, eine enorme Flotte der Chiss vernichtete alle Invasoren und erreichte schließlich den Heimatplaneten Lwhekk. Lwhekk wurde jedoch nicht weiter von den Chiss erobert. Aus welchem Grunde dieser damals verschont blieb, ist jedoch nach wie vor unbekannt.[12]

Dieser Kodex, verwirrte die Galatische Föderation Freier Allianzen im Jahre 35 NSY. Im Rahmen der Schwarmkriege hatten die Chiss die Killiks attackiert. Seitens der Chiss wurde behauptet, diese hätten ihre Grenzen überschritten und seien ins Reich eingedrungen, die Killiks jedoch beteuerten, nicht die Provokateure darzustellen. Dem Szenario nach hätten die Chiss die Killiks laut ihrem Kodex nicht attackieren dürfen.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Komplett isoliert konnten sich die Chiss in den unbekannten Regionen des Weltraums zu einer fortschrittlichen Zivilisation, dem Reich der Chiss, entwickeln. Obwohl es anhaltende politische Machtkämpfe fast ohne Waffengewalt innerhalb der herrschenden Klasse gab, konnte das Reich stets die strikte Kontrolle über seinen Einflussbereich behalten und die Zivilisation konnte aufblühen. So blieben die Chiss Tausende von Jahren hinweg völlig isoliert und entwickelten sich gesellschaftlich und technologisch weiter.

Vor dem Neuen Galaktischen Krieg entdeckte das Sith-Imperium die Chiss und machte sie zum Erstaunen vieler nach Verhandlungen zu den ersten offiziellen Verbündeten des Imperiums. Sie boten ihre militärische Unterstützung freigiebig dem Imperium an. Im Gegenzug musste das Imperium den Chiss die Regierung und Verwaltung ihrer eigenen Planeten überlassen und es sollten niemals ohne Erlaubnis Sith-Imperiale einen Fuß auf Csilla, die Heimatwelt der Chiss, setzen.

In den Jahren danach unterstützten die Chiss die Sith beim Angriff auf das Gebiet der Galaktischen Republik und verdienten einen Status als verlässliche militärische Verbündete. In den Gebieten der Sith unterwarfen sich die Chiss ergeben der imperialen Befehlsgewalt und einige integrierten sich sogar in die imperiale Gesellschaft. Trotzdem hatte das Reich der Chiss ein eigenes vom imperialen Militär unabhängiges Truppenkontingent, welches unter anderem auf Hoth operierte, und die meisten ihrer Artgenossen behielten ihre eigenen Verhaltensweisen bei, selbst wenn sie eng mit ihren imperialen Verbündeten zusammenarbeiteten.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 The Essential Atlas
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 Die Kundschafter
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Die Hand von ThrawnDer Zorn des Admirals
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 Red Sky, Blue Flame
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 Die Verschollenen
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 6,8 Dunkles NestDer Schwarmkrieg
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 7,7 7,8 The Unknown Regions
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 8,6 8,7 8,8 The New Essential Guide to Alien Species
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 Legacy Era Campaign Guide
  10. Eigenübersetzung: „There are a hundred different threats out there that would freeze your blood if you knew about them. The ruling families can’t stop them, and neither can any other. If our people are to be protected, it’s up to us.”
  11. 11,00 11,01 11,02 11,03 11,04 11,05 11,06 11,07 11,08 11,09 11,10 11,11 11,12 11,13 11,14 11,15 The University of Sanbra Guide to Intelligent Life: The Chiss
  12. 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 12,12 12,13 12,14 Das Erbe der Jedi-RitterDer verschollene Planet
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 13,5 The New Essential Guide to Vehicles and Vessels
  14. Alien Anthology
  15. 15,0 15,1 Reise ins Unbekannte
  16. 16,0 16,1 16,2 Galactic Battlegrounds – Die Klonkrieg-Kampagnen
  17. Eigenübersetzung: „I can teach you to understand Cheunh. But I doubt you'll ever be able to properly speak it. I've noticed you don't even pronounce my name very well.”
  18. Thrawn-TrilogieErben des Imperiums
  19. Thrawn-TrilogieErben des Imperiums I – Der Wächter des Mount Tantiss
  20. Das Erbe der Jedi-RitterJainas Flucht
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 21,5 21,6 Das Erbe der Jedi-RitterDie Ruinen von Coruscant
  22. 22,0 22,1 22,2 The Old Republic
  23. LegacyDie Klauen des Drachen
  24. Eigenübersetzung: „He has his orders, and when a Chiss accepts orders he carries them out, period.”
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 Dunkles NestDie Königsdrohne
  26. Das Verhängnis der Jedi-RitterAufstieg
  27. Das Verhängnis der Jedi-RitterApokalypse
  28. Eigenübersetzung: „You have to admire the Chiss. They dont's just steak your technology—they make it better.”
  29. 29,0 29,1 29,2 Starships of the Galaxy (2007)
  30. Knights of the Old Republic II – The Sith Lords
  31. Thrawn-TrilogieDas letzte Kommando
  32. Das Erbe der Jedi-RitterWege des Schicksals
  33. Das Erbe der Jedi-RitterVereint durch die Macht
  34. 34,0 34,1 The Essential Reader's Companion
  35. Eigenübersetzung: „Chiss don't invade the territories of others. We don't make war against even potential enemies unless we're attacked first.”


Im Roman Die Kundschafter sind sich Chiss und Republik gegenseitig völlig unbekannt, in Die Regel der Zwei - welcher knapp 1000 Jahre früher spielt - kommt dagegen die auf Serenno lebende Cyndra vor. Auch kommen die Chiss im Spiel The Old Republic vor, welches am Ende des Großen Galaktischen Krieges 3653 VSY spielt. Es ist unklar, welche Version als kanonisch gilt.