Handelsföderation

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Handelsföderation
Allgemeines
Mitglieder:
Sitz:

Cato Neimoidia[2]

Produkte:

Verschiedene Raumschiffe, Fahrzeuge und Droiden

Historische Informationen
Zugehörigkeit:

Die Handelsföderation war ein von Neimoidianern geführtes Handelsunternehmen. Die Handelsföderation war außerdem aufgrund ihrer Macht und ihrem Einfluss auch im Galaktischen Senat vertreten, wie zum Beispiel der neimoidianischer Senator Lott Dod im Jahre 32 VSY die Föderation repräsentierte. Als die Republik die Blockade von Naboo überwand, verlor die Handelsföderation und ihr Vorsitzender Nute Gunray hohes Ansehen, da Gunray ein Mitverschwörer war. Das Unternehmen behauptete sich dennoch; Gunray blieb im Amt und die Föderation hatte weiterhin einen Sitz im Senat sicher. 10 Jahre nach dieser Krise liefen viele Teile unter Führung von Gunray zur KUS über. Kurz darauf begannen die 3 Jahre andauernden Klonkriege. Als die Separatisten im Jahr 19 VSY schon fast besiegt waren, lies Darth Sidious seinen neuen Schüler Darth Vader die Separatistenführer auf Mustafar exekutieren. Dabei fielen auch Nute Gunray und sein Berater Rune Haako zum Opfer, sodass der Krieg beendet war.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Blockade von Naboo[Bearbeiten]

Die Droidenarmee beim Einzug in die Stadt Theed

Um die Handelsföderation in Zaum zu halten und ihre eigenen Geldmittel zu vergrößern, versteuerte die Republik Handelsrouten zusätzlich. Dies veranlasste die Neimoidianer dazu, mit einer militärischen Blockade zu protestieren, welche aber vor der Durchführung sorgfältig geplant wurde. Große Unruhen im Senat waren die Folge und um diese Auseinandersetzung schnell zu beenden, schickte der Kanzler Finis Valorum die Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn als Botschafter zur Föderation, um Frieden zu stiften. Aufgrund dieser Nachricht zweifelte Daultay Dofine am Erfolg des Plans und geriet regelrecht in Panik, da er vermutete, dass die Botschafter das Problem mit Gewalt lösen wollten. Also versuchten die Vorsitzenden der Föderation es, gar nicht erst zu einer Verhandlung kommen zu lassen und fassten den Plan, die Botschafter erst mit einem tödlichen Gas und anschließend mit Kampfdroiden außer Gefecht zu setzen. Beide Versuche schlugen fehl und die Jedi-Ritter konnten sich auf einem C-9979 Landungsschiff verstecken und so auf den Planeten Naboo gelangen. Der nächste Schritt der Handelsföderation war es, die Kommunikation des Planeten, mithilfe von Störsendern, zu unterbrechen. Dies wurde von den Naboo richtig, als eindeutiges Zeichen einer Invasion, gedeutet. Kurz darauf landeten die Landungsschiffe, auf denen sich auch die zwei Jedi befanden, auf der Oberfläche des Planeten. Nun begann die Droidenarmee in die Stadt Theed einzuziehen, um die junge Königin Amidala zur Kapitulation zu zwingen. Die Monarchin erwies sich als widerstandsfähiger als erwartet und sollte deshalb in ein Gefängnislager geschickt werden, was Qui-Gon und Obi-Wan verhindern konnten. Mithilfe eines J-Typ 327 Nubian-Schiffes konnten die Königin und die Jedi auf den Planeten Tatooine fliehen, welcher außerhalb des Machtbereiches der Föderation lag. Nach einigen Komplikationen kamen sie schließlich an ihr eigentliches Ziel: Coruscant. Die Königin trat mit Senator Palpatine vor den Galaktischen Senat um ihr Anliegen vorzutragen, die Blockade der Handelsföderation zu beenden. Die Föderation verneinte alle Vorwürfe und es wurde vorgeschlagen einen Ausschuss zu gründen, um die Sache zu untersuchen. Amidala, entsetzt über die Unfähigkeit des Senats, eine Entscheidung zu fällen, kehrte nach Naboo zurück, um mit ihrem Volk gegen die Unterdrückung zu kämpfen. Auf ihrem Heimatplaneten verbündete sich die Königin mit den einheimischen Gungans. Es kam zu einem Bodenkampf zwischen der Droidenarmee der Handelsföderation und den Gungans. Währenddessen versuchte eine Staffel Naboo Piloten, die Bravo-Staffel, der sich heimlich der junge Anakin Skywalker angeschlossen hatte, das Droiden-Kontrollschiff zu zerstören, um so ihre Verbündeten im Kampf auf dem Planeten mit der Ausschaltung der Droiden zu unterstützen. Amidala, die Jedi und einige Naboo Palastgarden versuchten in der Zeit in den Palast zu gelangen, um die Führer der Handelsföderation, Nute Gunray und Rune Haako, festzunehmen. Die Handelsföderation verlor schließlich alle Gefechte in der Schlacht von Naboo. Rune Haako und Nute Gunray wurden verhaftet und die Existenz des Sith-Lords Darth Sidious blieb ein Geheimnis.[1]

Die Separatistenbewegung während der Klonkriege[Bearbeiten]

Nute Gunray, Vizekönig der Handelsföderation in den Klonkriegen

Auch nach der Naboo-Krise existierte die Föderation weiterhin und gewann im politischen Chaos immer mehr an Einfluss. Gunray, welcher selbst nach vier Verfahren vor dem Obersten Gericht immer noch Vizekönig der Handelsföderation war, verbündete sich mit dem zum Sith gewordenen Graf Dooku und gründete mit ihm zusammen die Konföderation unabhängiger Systeme. Er war bereit, die Droidenarmee der Handelsföderation in den Dienst der KUS zu stellen, wenn Padmé Amidala sterben würde, da der Neimoidianer seit der Schlacht von Naboo Vergeltungspläne gegen die junge Senatorin pflegte. Aus diesem Grund heuerte der Graf von Serenno den Kopfgeldjäger Jango Fett an, um dieser „Bitte“ nachzukommen. Nach zwei Missglückten Attentaten auf die Senatorin konnte Fett sie in einer Geonosianischen Droidenfabrik der Baktoid Rüstungswerke stellen. Padmé sollte zusammen mit den Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in der Arena der Gerechtigkeit zu Tode verurteilt werden, doch dies wurde durch das Eingreifen anderer Jedi vereitelt. Kurz darauf entbrannte die Schlacht von Geonosis. Aus diesem Anlass übergab Gunray, trotz des Überlebens der Senatorin, seine Droidenarmee den Separatisten, um die erste Schlacht der Klonkriege zu schlagen. Die Klone waren den Droiden zwar überlegen und konnten die Meisten der überlebenden Jedi retten, jedoch waren auf beiden Seiten hohe Verluste zu beklagen.[3] Dies war nicht die letzte Schlacht der Klonkriege, und die Droidenarmee der Separatisten, die zu einem großen Teil von der Handelsföderation gestellt worden war, wurde noch häufig in Kämpfe mit Klonkriegern verwickelt.

Während sich die Fronten weiter verhärteten, wurden im Laufe des Krieges Senator Bail Prestor Organa und der Abgeordnete Jar Jar Binks nach Toydaria geschickt, um dort Unterstützung im Kampf gegen die Konföderation unabhängiger Systeme zu erbeten. Primär versuchte man den amtierenden König Katuunko dazu zu bewegen, Hilfsgüter auf den umkämpften Planeten Ryloth zu schicken. Allerdings war es Lott Dod, der die Gespräche unterbrach und sich vor dem König gegen ein Eingreifen Toydarias Stellung bezog, wodurch sich eine Mehrheit in der Regierung gegen den Eintritt in den Krieg aussprach.[4]

Obwohl die Handelsföderation im weiteren Verlauf der Klonkriege die Separatistenallianz unterstützte, vertrat Senator Lott Dod noch immer ihre Interessen im Galaktischen Senat, da er behauptete, dass es nur eine Splittergruppe seiner Organisation unter der Führung Nute Gunrays sei, die den Kriegsgegner der Republik unterstütze, der Rest aber neutral geblieben sei. Auch als die Föderation wegen überfälliger Schulden eine Blockade über dem Planeten Pantora errichtete, beharrte Dod auf diesem Standpunkt und forderte im Senat die Legitimation des Handelsboykotts. Doch kurz vor einer Abstimmung über den Antrag wurde aufgedeckt, dass der Neimoidianer Sib Canay, einer der Initiatoren der Blockade, offensichtlich ein Kollaborateur Gunrays war, da er die Töchter des Vorsitzenden von Pantora entführt hatte, um diesen unter Druck zu setzen. In Wirklichkeit war jedoch die komplette Handelsföderation in den Vorfall verwickelt, weil man beabsichtigte, den Planeten zu einer Allianz mit der Konföderation zu zwingen. Daher wälzte Dod im Senat jegliche Schuld an dem Vorfall auf Canay nieder, um die fadenscheinige Neutralität seiner Organisation zu wahren.[5] Wenig später zeigte sich endgültig, dass die Handelsföderation nur nach Außen hin neutral war. Der Jedi-Orden konnte herausfinden, dass Senator Rush Clovis insgeheim mit den Separatisten konspirierte, obwohl er offiziell für die Republik arbeitete. Daher beauftragten die Jedi Padmé Amidala damit, den verräterischen Senator zu beschatten. Zu diesem Zweck brach sie zusammen mit ihm nach Cato Neimoidia auf, da Rush dort diplomatische Angelegenheiten zu regeln hatte. Er traf sich aber inoffiziell mit Lott Dod und dem Separatistenführer Poggle dem Geringeren, um mit ihnen Pläne für eine neue Droidenfabrik auf Geonosis zu besprechen. Amidala konnte dieses Gespräch belauschen und durch eine Äußerung Dods auch erfahren, dass die Föderation sehr großen Einfluss auf dieses Projekt hatte und somit offenkundig die Separatisten unterstützte. Ob dies Konsequenzen in Bezug auf die politische Vertretung der Handelsföderation im Senat nach sich zog, ist bisher jedoch nicht bekannt.[6]

Falle auf Mustafar und Aufstieg des Imperiums[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Krieges wurde Darth Vader von seinem Meister Darth Sidious nach Mustafar geschickt, um den Rat der Separatisten auszulöschen. Im Glauben für die Mühen der letzten Jahre entlohnt zu werden, empfing der Vizekönig den Schüler des Sith-Lords mit Freude. Nacheinander wurden aber alle führenden Mitglieder der Konföderation unabhängiger Systeme und somit auch das Oberhaupt der Handelsföderation von Vader stattdessen getötet.[7]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Die Handelsföderation war ein hauptsächlich von Neimoidianern angeführtes Handelsunternehmen, das im Jahr 350 VSY gegründet worden war. Aufgrund ihres wachsenden Einflusses und ihrer Größe erhielt die Organisation einen Sitz im Galaktischen Senat der Republik, sodass beispielsweise um das Jahr 32 VSY Senator Lott Dod die Handelsföderation vertrat. Mit der Blockade des Planeten Naboo erntete die Föderation und ihr Vorsitzender Nute Gunray viel Missgunst, dennoch konnte die Organisation ihren Sitz im Senat behaupten und Gunray gelang es weiter im Amt zu bestehen. Zehn Jahre später schlossen sich unter der Führung des Neimoidianers große Teile der Handelsföderation Graf Dookus Separatisten-Allianz an, worauf kurz darauffolgend die sich über Jahre erstreckenden galaxisweiten Klonkriege begannen. Im Jahr 19 VSY wurde Vizekönig Gunray, sowie andere Vorsitzende verschiedener Handelsunternehmen, die die Konföderation unabhängiger Systeme bildeten, getötet und die Kriege fanden ein Ende. Mit der Umgestaltung der Galaktischen Republik in das Galaktische Imperium blieb die Föderation bestehen, doch kam sie nie wieder zur alten Stärke zurück.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten]

Die Handelsföderation wurde im Jahre 350 VSY als ein Gegengewicht zu den damaligen Handelsgrößen wie Pulsar Supertanker, Quasar Cargo, Ororo Transportation und Red Star Shipping von der Republik ins Leben gerufen. Die damalige Föderation regelte Streitigkeiten zwischen diesen Megakorps und unzähligen Händlern. Die fragwürdigen Unternehmen waren nämlich dabei, selektiv Handelsverkehr einzuschränken, indem sie Konkurrenz von Raumhäfen fernhielt (vor Allem im Äußeren Rand) und Zugang zu Navigationsdaten verweigerten. Innerhalb von einem Jahrhundert fing die Föderation jedoch an, sich zu einem Handelsunternehmen weiterzuentwickeln: Mitglieder formierten sich, um neue Abgaben und Firmenpolitik auszuhandeln, zudem baute Hoersch-Kessel eine eigene Handelsflotte für die Föderation.[3]

Mitglieder der Handelsverteidigung treffen wieder auf ihre Familien.

Da die Handelsföderation um das Jahr 250 VSY nun nicht mehr nur eine Lobbyisten-Gruppierung war, wurde auch der Trade Explorer Corps ins Leben gerufen, der neue Regionen der Galaxis für den Handel erschloss. Der Explorer Corps begründete ein Netzwerk von Maklerunternehmen, Einzelhandelstellen, Depots, Wegestationen, und Raumhäfen in vielen kleinen Systemen. Mit ihrer neuen Handelsflotte ging auch das Problem der Sicherheit einher: Viele der Planetary Security Forces gingen ihrer Beschützungsaufgabe nicht gewissenhaft nach, sodass die Föderation zunächst Gelder in die Sektorflotten fließen ließ, um diese auszubauen, sich dann aber später dazu entschied, sich selbst um ihre eigenen Sicherheitsangelegenheiten zu kümmern. Somit wurde die Handelsverteidigung ins Leben gerufen.[3]

Gegen Ende des dritten Jahrhunderts VSY war die Handelsföderation zu einem Unternehmen herangewachsen, das als Idealinstitution der Republik bezeichnet wurde. Die Föderation handelte fair im Interesse ihrer Kunden, vertrat deren Interessen auf Coruscant und investierte auch in Fortschritte. Außerdem bestand die Führung aus Mitgliedern diverser verschiedener Spezies, die alle andere Interessen vertraten. Doch als die Handelsföderation weiter wuchs, wurde sie immer mehr zu dem, zu dessen Bekämpfung sie eigentlich gegründet worden war: Ein Megakorps, der den Handel dominierte und Konkurrenz rigoros ausschaltete. In den 150ern VSY bekam die Föderation sogar noch mehr Einfluss von der Republik zugesprochen, da der Handel zwischen den Kernwelten und dem umliegenden Regionen wieder einzufrieren drohte. Auch die Föderationsführung begann sich zu ändern. Der Scharfsinn, die Konkurrenzfähigkeit und die Halsabschneiderei der Neimoidianer sicherten ihnen zuletzt die Führungspositionen.[3]

In den letzten Jahrzehnten der Republik stieg der Einfluss der Föderation in ungeahntem Maße an, während sie sich kleinere Unternehmen einverleibte.

Erste Konflikte mit der Republik[Bearbeiten]

Die Flotte der Handelsföderation war groß genug, um die Republik in Alarmbereitschaft zu versetzen, da sie nicht in der Lage wäre, eine solche Flotte im Ernstfall aufzuhalten. Daher folgten Gesetze, die die Föderation in ihrem Handeln beschränkten. Unter dem Vorwand, sich selbst vor der steigenden Piraterie zu schützen, begann die Föderation mit der Bewaffnung ihrer Raumschiffe. Durch ihren hohen Einfluss und ihre Bestechung einiger Senatoren bekamen sie die Zustimmung der Republik und konnten außerdem in kürzester Zeit eine große Anzahl an Kampfschiffen bauen.

Die Blockade von Naboo[Bearbeiten]

Die Droidenarmee beim Einzug in die Stadt Theed

Um die Handelsföderation in Zaum zu halten und ihre eigenen Geldmittel zu vergrößern, versteuerte die Republik Handelsrouten zusätzlich. Dies veranlasste die Neimoidianer dazu, mit einer militärischen Blockade zu protestieren, welche aber vor der Durchführung sorgfältig geplant wurde. Allerdings waren die Informationen über die geplante Blockade und die Existenz von Darth Sidious, einige Zeit lang gefährdet, da Hath Monchar, einer der Mitverschwörer, versuchte die Informationen, welche in einem Holocron aufgezeichnet worden waren, zu verkaufen. Allerdings wurde dies durch Sidious Schüler, Darth Maul, verhindert und die Blockade konnte beginnen.[4] Große Unruhen im Senat waren die Folge und um diese Auseinandersetzung schnell zu beenden, schickte der Kanzler Finis Valorum die Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn als Botschafter zur Föderation, um Frieden zu stiften. Aufgrund dieser Nachricht zweifelte Daultay Dofine am Erfolg des Plans und geriet regelrecht in Panik, da er vermutete, dass die Botschafter das Problem mit Gewalt lösen wollten. Also versuchten die Vorsitzenden der Föderation es, gar nicht erst zu einer Verhandlung kommen zu lassen und fassten den Plan, die Botschafter erst mit einem tödlichen Gas und anschließend mit Kampfdroiden außer Gefecht zu setzen. Beide Versuche schlugen fehl und die Jedi-Ritter konnten sich auf einem C-9979 Landungsschiff verstecken und so auf den Planeten Naboo gelangen. Der nächste Schritt der Handelsföderation war es, die Kommunikation des Planeten, mithilfe von Störsendern, zu unterbrechen. Dies wurde von den Naboo richtig, als eindeutiges Zeichen einer Invasion, gedeutet. Kurz darauf landeten die Landungsschiffe, auf denen sich auch die zwei Jedi befanden, auf der Oberfläche des Planeten. Nun begann die Droidenarmee in die Stadt Theed einzuziehen, um die junge Königin Amidala zur Kapitulation zu zwingen. Die Monarchin erwies sich als widerstandsfähiger als erwartet und sollte deshalb in ein Gefängnislager geschickt werden, was Qui-Gon und Obi-Wan verhindern konnten. Mithilfe eines J-Typ 327 Nubian-Schiffes konnten die Königin und die Jedi auf den Planeten Tatooine fliehen, welcher außerhalb des Machtbereiches der Föderation lag. Nach einigen Komplikationen kamen sie schließlich an ihr eigentliches Ziel: Coruscant. Die Königin trat mit Senator Palpatine vor den Galaktischen Senat um ihr Anliegen vorzutragen, die Blockade der Handelsföderation zu beenden. Die Föderation verneinte alle Vorwürfe und es wurde vorgeschlagen einen Ausschuss zu gründen, um die Sache zu untersuchen. Amidala, entsetzt über die Unfähigkeit des Senats, eine Entscheidung zu fällen, kehrte nach Naboo zurück, um mit ihrem Volk gegen die Unterdrückung zu kämpfen. Auf ihrem Heimatplaneten verbündete sich die Königin mit den einheimischen Gungans. Es kam zu einem Bodenkampf zwischen der Droidenarmee der Handelsföderation und den Gungans. Währenddessen versuchte eine Staffel Naboo Piloten, die Bravo-Staffel, der sich heimlich der junge Anakin Skywalker angeschlossen hatte, das Droiden-Kontrollschiff zu zerstören, um so ihre Verbündeten im Kampf auf dem Planeten mit der Ausschaltung der Droiden zu unterstützen. Amidala, die Jedi und einige Naboo Palastgarden versuchten in der Zeit in den Palast zu gelangen, um die Führer der Handelsföderation, Nute Gunray und Rune Haako, festzunehmen. Die Handelsföderation verlor schließlich alle Gefechte in der Schlacht von Naboo. Rune Haako und Nute Gunray wurden verhaftet und die Existenz des Sith-Lords Darth Sidious blieb ein Geheimnis.[1]

Die Separatistenbewegung während der Klonkriege[Bearbeiten]

Nute Gunray, Vizekönig der Handelsföderation in den Klonkriegen

Auch nach der Naboo-Krise existierte die Föderation weiterhin und gewann im politischen Chaos immer mehr an Einfluss. Gunray, welcher selbst nach vier Verfahren vor dem Obersten Gericht immer noch Vizekönig der Handelsföderation war, verbündete sich mit dem zum Sith gewordenen Graf Dooku und gründete mit ihm zusammen die Konföderation unabhängiger Systeme. Er war bereit, die Droidenarmee der Handelsföderation in den Dienst der KUS zu stellen, wenn Padmé Amidala sterben würde, da der Neimoidianer seit der Schlacht von Naboo Vergeltungspläne gegen die junge Senatorin pflegte. Aus diesem Grund heuerte der Graf von Serenno den Kopfgeldjäger Jango Fett an, um dieser „Bitte“ nachzukommen. Nach zwei Missglückten Attentaten auf die Senatorin konnte Fett sie in einer Geonosianischen Droidenfabrik der Baktoid Rüstungswerke stellen. Padmé sollte zusammen mit den Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in der Arena der Gerechtigkeit zu Tode verurteilt werden, doch dies wurde durch das Eingreifen anderer Jedi vereitelt. Kurz darauf entbrannte die Schlacht von Geonosis. Aus diesem Anlass übergab Gunray, trotz des Überlebens der Senatorin, seine Droidenarmee den Separatisten, um die erste Schlacht der Klonkriege zu schlagen. Die Klone waren den Droiden zwar überlegen und konnten die Meisten der überlebenden Jedi retten, jedoch waren auf beiden Seiten hohe Verluste zu beklagen.[5] Dies war nicht die letzte Schlacht der Klonkriege, und die Droidenarmee der Separatisten, die zu einem großen Teil von der Handelsföderation gestellt worden war, wurde noch häufig in Kämpfe mit Klonkriegern verwickelt.

Während sich die Fronten weiter verhärteten, wurden im Laufe des Krieges Senator Bail Prestor Organa und der Abgeordnete Jar Jar Binks nach Toydaria geschickt, um dort Unterstützung im Kampf gegen die Konföderation unabhängiger Systeme zu erbeten. Primär versuchte man den amtierenden König Katuunko dazu zu bewegen, Hilfsgüter auf den umkämpften Planeten Ryloth zu schicken. Allerdings war es Lott Dod, der die Gespräche unterbrach und sich vor dem König gegen ein Eingreifen Toydarias Stellung bezog, wodurch sich eine Mehrheit in der Regierung gegen den Eintritt in den Krieg aussprach.[6]

Obwohl die Handelsföderation im weiteren Verlauf der Klonkriege die Separatistenallianz unterstützte, vertrat Senator Lott Dod noch immer ihre Interessen im Galaktischen Senat, da er behauptete, dass es nur eine Splittergruppe seiner Organisation unter der Führung Nute Gunrays sei, die den Kriegsgegner der Republik unterstütze, der Rest aber neutral geblieben sei. Auch als die Föderation wegen überfälliger Schulden eine Blockade über dem Planeten Pantora errichtete, beharrte Dod auf diesem Standpunkt und forderte im Senat die Legitimation des Handelsboykotts. Doch kurz vor einer Abstimmung über den Antrag wurde aufgedeckt, dass der Neimoidianer Sib Canay, einer der Initiatoren der Blockade, offensichtlich ein Kollaborateur Gunrays war, da er die Töchter des Vorsitzenden von Pantora entführt hatte, um diesen unter Druck zu setzen. In Wirklichkeit war jedoch die komplette Handelsföderation in den Vorfall verwickelt, weil man beabsichtigte, den Planeten zu einer Allianz mit der Konföderation zu zwingen. Daher wälzte Dod im Senat jegliche Schuld an dem Vorfall auf Canay nieder, um die fadenscheinige Neutralität seiner Organisation zu wahren.[7] Wenig später zeigte sich endgültig, dass die Handelsföderation nur nach Außen hin neutral war. Der Jedi-Orden konnte herausfinden, dass Senator Rush Clovis insgeheim mit den Separatisten konspirierte, obwohl er offiziell für die Republik arbeitete. Daher beauftragten die Jedi Padmé Amidala damit, den verräterischen Senator zu beschatten. Zu diesem Zweck brach sie zusammen mit ihm nach Cato Neimoidia auf, da Rush dort diplomatische Angelegenheiten zu regeln hatte. Er traf sich aber inoffiziell mit Lott Dod und dem Separatistenführer Poggle dem Geringeren, um mit ihnen Pläne für eine neue Droidenfabrik auf Geonosis zu besprechen. Amidala konnte dieses Gespräch belauschen und durch eine Äußerung Dods auch erfahren, dass die Föderation sehr großen Einfluss auf dieses Projekt hatte und somit offenkundig die Separatisten unterstützte. Ob dies Konsequenzen in Bezug auf die politische Vertretung der Handelsföderation im Senat nach sich zog, ist bisher jedoch nicht bekannt.[8]

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Krieges wurde Darth Vader von seinem Meister Darth Sidious nach Mustafar geschickt, um den Rat der Separatisten auszulöschen. Im Glauben für die Mühen der letzten Jahre entlohnt zu werden, empfing der Vizekönig den Schüler des Sith-Lords mit Freude. Nacheinander wurden aber alle führenden Mitglieder der Konföderation unabhängiger Systeme und somit auch das Oberhaupt der Handelsföderation von Vader stattdessen getötet.[9]

Auch nach dem Tod von Nute Gunray auf Mustafar war die Existenz der Handelsföderation zu keinem Ende gekommen. Sentepeth Findos übernahm alle Amtsgeschäfte von Nute Gunray und wurde Vizekönig. In dieser Funktion erreichte er auch eine Einigung mit dem Imperium, die besagte, dass die Handelsföderation weiterhin existieren durfte und ihren Sitz im Senat behielt, allerdings alle Handelsprivilegien außerhalb der Neimoidianischen Rohstoffwelten verlor. Eigentlich existierte die Organisation nur noch mehr dem Namen nach und die Auflösung des Senates 0 VSY beendete ihren Status als Großunternehmen endgültig. Ob die Föderation weiterhin in den neimoidianischen Rohstoffwelten existierte, ist zwar unbekannt, Fakt ist aber, dass Vizekönig Findos weiterhin den Neimoidianischen Inneren Kreis regierte. Nach ihrer „Auflösung“ wurden viele Kriegsschiffe der Handelsföderation schlussendlich verkauft oder verschrottet, ein Großteil blieb aber in neimoidianischer Hand und diente fortan in der Handelsflotte Neimoidias.

Streitkräfte[Bearbeiten]

Kampfdroiden[Bearbeiten]

Die OOM-Serie war Teil der Droidenarmee

Große Droiden und Fahrzeuge[Bearbeiten]

Truppentransporter beförderten Kampfdroiden aufs Schlachtfeld

Raumtaugliche Schiffe[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Das Logo der Handelsföderation ergibt sich aus einem T und einem F, den Initialen der englischen Bezeichnung für Handelsföderation, Trade Federation.