Lannik

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Piell-Angriff.jpg
Lannik
Allgemeines
Heimatwelt:

Lannik

Designierung:

Intelligent

Beschreibung
Hautfarbe:

Hell

Bekannte Individuen:

Even Piell

Die Lannik sind eine kriegerische Spezies[1] vom gleichnamigen Planeten Lannik.[2] Die Humanoiden sind kleiner als durchschnittliche Menschen und besitzen große, nach unten herabhängende Ohrmuscheln, die in dünner Atmosphäre empfindlich sind.[2] Traditionell tragen sie ihre Haare als einen nach oben gebundenen Zopf.[1]

Zur Zeit der Blockade von Naboo[3] und den später ausbrechenden Klonkriegen[4] war der Lannik Even Piell als Jedi-Meister ein festes Mitglied im Jedi-Rat,[2] bevor er in der Schlacht von Lola Sayu ums Leben kam.[5]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt die Spezies; für weitere Bedeutungen siehe Lannik (Begriffsklärung).
Lannik.jpg
Lannik
Allgemeines
Heimatwelt:

Lannik[1]

Klasse:

Humanoid[1]

Sprache:

Basic[1]

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

1,10-1,30 Meter[1]

Durchschnittliches Gewicht:

35-45 kg[1]

Bekannte Individuen:

Even Piell, R'cardo Sooflie IX, Hutar Zash, Myk'Chur Finux Zug

Die Lannik sind eine kriegerische Spezies vom Planeten Lannik. Ein bekannter Vertreter dieser Spezies ist Jedi-Meister und Ratsmitglied Even Piell.

Beschreibung[Bearbeiten]

Bei den Lannik handelt es sich um kleinwüchsige Humanoiden mit auffällig großen, spitzen Ohren. Ihre durchschnittliche Körpergröße liegt zwischen 1,10 und 1,30 Metern bei einem Gewicht zwischen 35 und 45 Kilogramm. Frauen werden genauso so groß wie Männer, jedoch sind sie in der Regel schlanker. Mit 18 Jahren gilt ein Lannik als erwachsen, ihre Lebenserwartung liegt bei 100 Jahren. Es gibt Lannik in verschiedenen Hautfarben, die Bandbreite reicht von Dunkelrot, Orange, Violett über Dunkelblau. Ihre Augen sind in einem ähnlichen Farbton gehalten. Aufgrund der Tatsache, dass auf ihrer Heimatwelt zahlreiche gefährliche Raubtiere leben, besitzen die Lannik überaus geschärfte Sinnesorgane. Insbesondere hat dazu auch ihre kriegerische Geschichte beigetragen, die viele Jahre zurückreicht. Ihre langen, spitzen Ohren können sie drehen, um auch weit entfernte Geräusche wahrzunehmen und frühzeitig darauf reagieren zu können. Trotz ihrer geringen Körpergröße sind Lannik erstaunlich stark. Nicht selten werden sie in Kämpfen unterschätzt, was zu bösen Überraschungen für ihre Gegner führen kann. Im Allgemeinen gelten sie als hitzköpfig und temperamentvoll. Sie neigen zu Furchtlosigkeit, was ihnen erlaubt, auch in extrem gefährlichen Situationen, einen klaren Verstand zu bewahren. Dadurch, dass sie nur wenige Gesichtsausdrücke annehmen können, machen sie auf Fremde häufig einen verbissenen und wütenden Eindruck. Es wird vermutet, dass die Lannik mit den auf Holess heimischen Holessianern verwandt sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem die Lannik von Duros und menschlichen Kundschaftern entdeckt wurden, begannen einige von ihnen, selbst in die Raumfahrt einzusteigen und ihre Heimatwelt, auf der sie bisher weitestgehend isoliert lebten, zu verlassen. Bald danach wurden sie von der Galaktischen Republik als Mitglied anerkannt, was einen starken Zustrom an Handelsgütern und Technologie in die Kultur der Lannik zur Folge hatte. Verschiedene politische Fraktionen hatten unterschiedliche Ideen darüber, wie mit dieser neuen Handelsbeziehung umzugehen war. Diese Meinungsverschiedenheiten führte zu einem tiefen Riss innerhalb der Lannik-Gesellschaft, von dem sie sich lange Zeit nicht erholten. Als einige Piratenorganisationen auf diese verfahrene Situation aufmerksam wurden, nahmen sie Kontakt mit den Lannik auf, um mit ihren ihre illegalen Geschäfte abzuwickeln sowie ihre erbeuteten Güter zu verkaufen. Infolgedessen beschlossen viele Kernwelten ihren Handel mit den Lannik einzuschränken, indem sie weniger Technologie lieferten, in der Hoffnung, die politische Situation zu beruhigen. Allerdings setzte dies eine Spirale in Gang, da sich die Lannik nun vom heimischen Schwarzmarkt ihre erforderliche Güter besorgten, wodurch dieser florierte und Piraten und andere Verbrecherorganisationen immer mehr an Einfluss gewannen. Es waren corellianische Diplomaten, die die Beziehung zwischen Lannik und den Kernwelten wieder stärkten, indem sie Kontakt mit der planetaren Regierung aufnahmen und dort eine Einigung bezüglich technologischer Unterstützung erzielten. Lannik-Extremisten, die von Piraten beliefert wurden, versuchten die Umsetzung dieses Beschlusses unter allen Umständen zu verhindern. Eine der mächtigsten terroristischen Organisationen war die Red Iaro.

Als das Galaktische Imperium an die Macht kam und nicht-menschliche Spezies unterdrückt wurden, gingen die kriminellen Aktivitäten auf Lannik zurück. Während dieser Zeit lebten die Lannik weitestgehend isoliert und wurden nur sehr selten außerhalb ihrer Heimatwelt gesichtet.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]